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Ad Astra (Brad Pitt)

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    Es gibt 82 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Dein Vater.

      Endlich gesehen und gerade noch auf einer annehmbar großen Leinwand erwischt (ist ja bereits die 4. Woche seit der Film an den Start ging). Audiovisuell erstklassig eingefangen und dargestellt ... Derartig schöne Weltallbilder können mich einfach nicht langweilen, dazu Max Richters Score, der unter die Haut geht. Aber viel spannender fand ich die Idee, ähnlich wie beim grandiosen „Gravity“, dass die eigentliche Handlung auf zweiter Erzählebene abläuft und dass das Offensichtliche, die Weltallreise und die gekoppelten Gefahren und Konfrontationen, Metaphern einer psychischen Leidensgeschichte darstellt. Ist man erst einmal auf dieser Ebene angekommen und denkt über die Geschichte und die dargestellten Bilder nach, so lässt es sich auch über Ungereimtheiten und Logikfehler hinwegsehen, da sie letztlich im Kontext der eigentlichen Geschichte keine Gewichtung haben.

      Ich mochte ihn ...

      8 von 10 Sternen
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      Schließe mich den meisten Kritiken hier an. Audivisuell absolut top, Pitt hat mir gefallen, mit den Off-Texten hat man es übertrieben, auch wenn da teilweise wirklich schöne Monologe bei sind. Die Story ist wohl wie schon "Apocalypse Now" an "Heart of Darkness" angelehnt, zumindest gibt es da einige Parallelen. Logiklöcher besonders gegen Ende fallen schon auf, aber naja, kann ich drüber wegsehen. Ansonsten, hmm, die Musik natürlich. Fiel mir während des Films schon positiv auf, und als dann im Abspann der Name Max Richter auftauchte, dachte ich mir mal wieder "Klar, wer sonst...". Raushören konnte ich ihn dieses Mal zwar nicht, aber das beweist nur seine Vielfalt. Großartiger Typ.

      7,5/10

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „freido“ ()

      Zählt für mich zu den positivsten Überraschungen des Jahres, nicht weil die Story so neue Wege einschlagen würde, sondern weil sie so unkonventionell erzählt wird. Ich fand den Zugang zu dem Film über seine emotionslose Hauptfigur ziemlich gut, weil mir diese nüchterne und unpathetische Art gefällt und keine Stimmungen aufzwingt. Die Voice-over fand ich persönlich ganz cool, da die Handlung eher auf einer emotionalen Ebene stattfindet und sie die Dualität der Figur zeigen, die sonst vielleicht ein wenig zu eindimensional geraten wäre. Hatte etwas von einem Terence Malick Film, die ja immer ein wenig an der Grenze zum Kitsch kratzen, aber ich fands cool, weil es, anders als bei Malick, zu keinen offensichtlich spirituellen Schlüssen geführt hat.
      Die Bilder und das Tempo des Films waren genau mein Ding. Auch wenn die Referenzen hier und da, echt deutlich sind, find ich Szenarien in denen es um interstellares Reisen, die Erforschung und ein Verständnis des Weltalls geht immer wieder großartig, sofern man es schafft auf dem Boden zu bleiben und nicht in eine Fantasyrichtung abdriftet.
      Max Richters Musik fand ich auch ganz gut. Manchmal sind mir seine Sachen zu kitschig, aber hier fiel das alles eher in den Bereich von dezentem Minimalismus. Von daher hat das ganz gut gepasst.
      Letztendlich fand ich lediglich das Ende ein wenig schwach. Warum weiß ich noch nicht so ganz. Muss ich mir wahrscheinlich nochmal ansehen, was ohnehin passiere dürfte.
      9/10