Alles Geld der Welt (engl. All The Money In The World) (Ridley Scott)

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    Es gibt 81 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Olly.

      Neuer deutscher Trailer.



      „Wonder Woman 2“

      1. November 2019

      Hab mir grad noch mal die alten Trailer mit Spacey angeschaut - die haben ja einen leicht anderen Stil und Spacey hat weniger szenen - die "Nothing"-Stelle gefiel mir sehr gut - aber ein wirklicher Vergleich zu Plummer ist da leider nicht möglich....

      Wäre aber Interessant, wenn man später mal in den Extras der BD die Spacey-Variante hinzufügt... Aber ich geh erst mal nicht davon aus, dass das passiert...

      Genießt die Stille.....
      Finaler Trailer.



      „Wonder Woman 2“

      1. November 2019

      Sir Ridley soll ja nach England geflogen sein um Plummer in einem Zimmer zu treffen. Da haben die beiden auf einer Serviette den ungefähren Drehplan skizziert und dann gab es den Handschlag und Plummer war dabei.

      Ja, so macht das die 80+ Generation. Die Alte Schule! Oder gemäß eines Komödien-Klassikers ausgedrückt: Old School – Wir lassen absolut nichts anbrennen. :D


      Durch die ganze Hintergrundstory war ich nun doch ein wenig neugierig und habe mir den Film angesehen. Ist ganz gut geworden und was besseres als der Spacey-Skandal hätte "All The Money In The World" gar nicht passieren können. Spacey wäre ne absolute Fehlbesetzung gewesen. Plummer spielt wirklich gut, aber ob nun gleich nach nem Oscar schreien muss... keine Ahnung.
      Ansonsten ein ansehnlicher Film, aber daran scheitern Scotts Filme ja sowieso selten. Eigentlich sind es die schwachen Drehbücher, die er zu oft umsetzt. In diesem Fall ist das kein Problem. ATMITW ist recht spannend und interessant, abgesehen von der Person Getty dann aber letztendlich nur ein gewöhnliches Geiseldrama.
      Die Nachdrehs fallen abgesehen von Wahlbergs wechselnder Muskelmasse nicht auf. Außerdem wurde für eine kurze Szene wieder digital verjüngt, glaube ich, und das fiel auf.

      Knappe 7/10

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „freido“ ()

      Mark Wahlberg spendet im Namen von Michelle Williams 1,5 Millionen US-Dollar, die er für die Nachdrehs von "All The Money In The World" erhalten hat. Die Spende geht an #TimesUp, dem Rechtsfonds für Opfer von sexuellem Missbrauch und Belästigung, der Ende letzten Jahres gegründet wurde.

      Link(Quelle): slashfilm.com/all-the-money-in-the-world-reshoots-wahlberg/


      „Wonder Woman 2“

      1. November 2019

      Ich habe Alles Geld der Welt gesehen und ja, der Film ist tatsächlich gut. Und ja, Plummer ist wirklich überragend. Grandioses (Ersatz-)Casting.

      Neuer deutscher Trailer.



      „Wonder Woman 2“

      1. November 2019

      Schon irgendwie ne kleine Meisterleistung von Ridley Scott, dass es, selbst wenn man die Hintergründe kennt, überhaupt nicht auffällt, dass der eigentliche Hauptdarsteller aus dem bereits fertigem Film in einer regelrechten Nacht-und-Nebel-Aktion durch einen anderen ersetzt wurde und dessen Szenen in nicht mal 2 Wochen nahtlos in den Film integriert wurden. Und auch wenn man somit natürlich nicht wirklich beurteilen kann, wie der Film mit Kevin Spacey gewesen wäre, so behaupte ich einfach mal, dass Christopher Plummer letztendlich die wesentlich bessere Wahl gewesen ist, schon allein weil er das Alter seines Charakters hat und keine ältermachende Maske tragen musste, wie es bei Spacey der Fall gewesen wäre.

      Aber abgesehen davon war Plummer absolut herausragend in der Rolle des kaltherzigen Geizkragen-Milliardärs Jean Paul Getty, der Millionen für Kunstwerke ausgibt aber keinen Cent erübrigen will für seinen entführten Enkel. Jede einzelne Szene mit ihm war das zweifellos gänsehautverursachende Highlight dieses Films, weil schon allein aufgrund seiner brutal-erbarmungslosen Aussagen und seines verachtenswerten Verhaltens eine besondere Brisanz und Spannung reingebracht wurde. Besonders in den gemeinsamen Szenen mit Michelle Williams kam das großartig zutage.
      Michelle Williams war sowieso wieder Klasse für sich, wie immer halt. Mit welcher Intensität sie auch hier wieder gespielt hat war sehr beeindruckend, man nahm ihr den Umgang mit der nervenaufreibenden Situation, sowohl was die Entführung ihres Sohnes als auch die Konfrontationen mit ihrem Schwiegervater anging, sowie gleichzeitig den Versuch, Starke zu zeigen und Fassung zu wahren, absolut ab.

      Der Handlung an sich war zwar aufgrund des Entführungsszenarios durchweg interessant und spannend, aber an der Umsetzung haperte es manchmal, denn irgendwie fehlte mir die emotionale Bindung zum Geschehen. Das Schicksal des Entführten interessierte mich nicht so wirklich bzw ging mir nicht wirklich nahe, und eigentlich litt/fühlte man nur mit Michelle William's Charakter mit, aber auch das nicht immer sondern nur manchmal.
      Desweiteren waren desöfteren auch Längen vorzufinden, vor allem in der ersten Filmhälfte bis hin zur Filmmitte wirkte die Story zu langgestreckt und somit zermürbend, was natürlich zur Situation an sich passt, mir persönlich aber dann doch zu langatmig war und auch ein bisschen an der Geduld gezerrt hat. In der zweiten Hälfte konnten diese Makel dann aber zum großen Teil ausgemerzt werden.

      Somit lebt der Film zwar nicht ausschließlich aber doch weitestgehend von seinen beiden herausragenden Hauptdarstellern Christopher Plummer und Michelle Williams und der Intensität ihrer Leistungen, ist aber trotz seiner erzählerischen Schwächen dennoch ein gutes, sehenswertes und empfehlenswertes Entfürhungthrillerdrama nach wahren Ereignissen.

      7/10
      IRGENDWIE hat man alles schon tausendmal gesehen. Die Entführung im Van. Die Verhandlungen am Telefon. Die Geldübergabe. Die besorgte Mutter. Und IRGENDWIE schafft es Ridley Scott den Film dennoch interessant zu gestalten. Das ist sicher die zweite Meisterleistung neben dem superschnellen Nachdreh. Der Film ist schön unaufgeregt und vermeidet viele Klischees. Eine nette Fingerübung vom Meister.
      7/10
      Tja. Eigentlich ein wirklich guter Film. Ich kam aus dem Kino und dachte, der Film sei gut. Die Inszenierung ist, wie man es bei solchen Filmen von Scott gewohnt ist. Kann man nicht meckern.

      Aber es ist kein perfekter Film. Dafür gibt es einfach zuviele Längen. Der Anfang störte mich nicht einmal, aber alles ein wenig kompakter wäre schon ganz gut gewesen. Mein Freund empfand die Längen dann als noch störender als ich, ich habe mich zwar nicht gelangweilt, weil die Längen relativ kurz waren, aber sie waren dennoch da.

      Ansonsten muss ich mich @RP_McMurphy anschließen, ich konnte mich auch nicht identifizieren. Ich fand den Jungen eigentlich sogar unsympathisch, dafür entwickelte ich Sympathie für Cinquecento oder wie er hieß (ja, ich schrieb nun den Namen eines Fiats, aber ihr wisst wohl, wen ich meine). Vielleicht habe ich ja ein
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      indirektes Stockholm-Syndrom entwickelt :uglylol:


      Gail fand ich aber sympathisch, was aber auch an Michelle Williams lag. Ich mag sie einfach und sie spielt immer überzeugend. Ihre Leistung fand ich auch facettenreicher als die von Plummer, auch wenn Plummer echt gut war, aber ein Oscar? Er war halt arschig. Wobei mir sein Charakter zum Teil schon fast zu plakativ gierig war. Wie dem auch sei, die Darsteller überzeugten alle, aber Williams fand ich persönlich am stärksten.

      Um nochmal auf die Längen zurückzukommen: Die letzte halbe Stunde nimmt dann richtig Fahrt auf, und gerade hier zeigt Scott, was er drauf hat: Die Inszenierung wird intensiver und der Film deutlich spannender. Sicherlich hatte man vorher ein gewisses Interesse, aber die Längen halt.

      Grundsätzlich ein guter Film, der aber das ein oder andere bereits genannte Defizit aufweist. Das Marketing hat aber offenbar wieder ganz anderes suggeriert, denn es sind in der Vorstellung nicht nur Leute gegangen, nein, andere haben sogar während der Vorstellung andere Leute angerufen, um sich zu beschäftigen.
      Ich hingegen bin froh, dass es sich nicht um ein (meiner Meinung nach dröges und überschätztes) 96 Hours handelt, sondern um ein Drama mit Thrillerelementen. Aber genau das habe ich auch erwartet.

      Eine Anmerkung noch:
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      Verflucht, was spoilert das Filmposter. Und wenn man während des Films irgendwann an das Poster denkt bzw. denken muss, weiß man, was unaufhaltsam ist...


      7,5 Punkte oder so.
      Break through the surface and breathe.
      Der neue Sir Ridley auf Blu-ray & DVD!

      VÖ: 13. Juli 2018

      Bonusmaterial:
      # Featurettes
      # Making Of
      # Trailer
      # Interviews mit Cast und Crew
      # B-Rolls
      # Deleted Scenes
      # Bildergalerie

      Quelle: bluray-disc.de/blu-ray-filme/1…fuer_ein_leben?content#ca

      Interessanterweise gibt es (noch) keine UHD. Dafür wieder eine Menge Extras. Das finde ich als Fan immer sehr nobel. Nur schade, dass Sir Ridley keinen Audiokommentar eingesprochen hat. Aber he, das könnte bedeuten es könnte vielleicht noch eine längere Fassung folgen. :tongue:
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