A Quiet Place (Emily Blunt)

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    Es gibt 56 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Kiddo.

      Cloverfield hier, Cloverfield da - und nie war es wirklich geplant, sondern erzwungen. Bestimmt überlegt sich J.J. Abrams gerade, wie und wo er das Monster in Star Wars: Episode IX unbemerkt unterbringen kann... Ich bin jedenfalls froh, dass A Quiet Place nicht Cloverfield ist, weil er es nie sein wollte.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „carmine“ ()

      "SILENCE, I kill you" - Dem Motto von ACHMED THE DEAD TERRORIST folgt auch A QUIET PLACE - Sei still, oder du stirbst. In der Welt des Films lauert eine unheimliche Gefahr, die von Lärm angelockt wird und den sofortigen Tod bedeuten kann. In diesem Szenario schlägt sich die Familie Abott seit mehreren Monaten durch und gestaltet ihr Leben nahezu geräuschlos. Der Film könnte genauso auch DON'T BREATH, IT COMES AT NIGHT heißen, so kombiniert er doch die Prämissen beider Filme.

      Gleich zu Beginn wird dem Zuschauer die Gefahr und das Szenario des Films auf eindrucksvolle Weise nahegebracht und ein emotionaler Anker geworfen, der die Dramatik innerhalb der Familie für den Rest des Films beeinflusst. Mit einfallsreichen Ideen wird aufgezeigt, wie die Famlie mit der Situation umgeht und ein geräuscharmes Leben verbringen kann. Leider beinhaltet dieser Umgang mit der Prämisse für mich auch einen der größten Kritikpunkte. Zwar wird versucht, ein glaubhaftes Szenario zu schaffen, doch unterliegen die tollen Ideen immer dem dramatischen Zwängen, denn viele Entscheidungen oder Verhaltensmuster sind einfach unlogisch und führen unweigerlich zur Katastrophe. Natürlich bedarf es Unachtsamkeiten der Protagonisten um Spannungsmomente zu erzeugen, doch musste ich mir während des Films zu häufig an die Stirn langen, was mich leider immer wieder aus dem eigentlich toll inszenierten und sonst auch glaubhaft dargestellten Setting gezogen hat.

      Die schauspielerische Leistung ist absolut überzeugend, auch wenn mir die Charaktere nicht wirklich ans Herz gewachsen sind. Zwar wird versucht eine emotionale Bindung aufzubauen, doch konnte ich in den spannungsgeladenen Szenen nicht wirklich mit den Figuren fiebern. Da hat mir das Drehbuch einfach mit seinen unlogischen Handlungen den Empathie-Zahn gezogen.

      Optisch bewegt sich der Film hingegen auf hohem Niveau und wartet mit tollen Bildern und Einstellungen auf. Auch das Design der Kulissen und der unheimlichen "Gefahr" ist gelungen, wenn auch nicht sehr originell. Fast der gesamte Film spielt sich geräuschlos ab und beinhaltet kaum Dialoge, das funktioniert gut und wird mit passendem Sound-Design untermalt, was für eine ganze eigene Stimmung sorgt. Gegen Ende des Films wird der Pfad etwas verlassen und konventionelle Elemente des Horror-Films nehmen die Überhand. Gerade die letzte Einstellung zerstört dabei leider das bis dahin aufgebaute Stimmungsbild.

      In A QUIET PLACE wird eine interessante Prämisse audiovisuell gut umgesetzt und sorgt phasenweise für frische Impulse, schießt sich aber mit unlogischen Verhaltungsmustern selbst ins Knie, um dann im Finale seinen eingeschlagenen Pfad weitesgehend zu verlassen. Ein solider Horror-Streifen der das Genre freilich nicht neu definiert, aber im ruhigen Umfeld für netten Nervenkitzel sorgen kann

      ​6/10

      Olly schrieb:

      Das wäre wirklich ein Unding, wenn dieser scheinbar wunderbare Genre-Film ein Teil von einem Blödel-Universum geworden wäre.

      Ich drücke mich mal vorsichtig aus, aber ich finde Bezüge zum Cloverfield-Universum sind hier definitiv vorhanden, wobei, ab welchen Punkt könnte man denn von keinerlei Bezug sprechen? :help:

      Fand den nicht prickelnd. Die vielen unlogischen Handlungsentscheidungen haben mich sogar richtig genervt. Und ein Ende wie hier gezeigt, kann einen Film mal so richtig herunterziehen. Tut mir leid, aber das ist einfach nur einfallslos. Müsste ich ein Zeugnis vergeben, würde ich sagen: sie haben sich bemüht. :D Das war es aber auch.

      Die eigentlich Idee mit der Stille ist ja ganz interessant, aber Drehbuch und schlichtweg Umsetzung haben mich nicht gepackt. Spannend? Meh, 'It comes at Night', den fand ich wirklich spannend. Die vielen Vorab-Lobeshymnen zu ' A Quiet Place' kann ich damit weder nachvollziehen und schon gar nicht teilen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „kruemel_1978“ ()

      Vielleicht ab ich mich mit dem "recht zufrieden" etwas falsch ausgedrückt, denn ich fand "A Quiet Place" tatsächlich gut. :) Also ich muss noch eine Nacht drüber schlafen, aber das wird bei mir auf ein positives Urteil rauslaufen. Klar, Dummheiten sind im Film vorhanden, aber mich haben sie jetzt nicht angesprungen und ich bin infolgedessen auch nicht groß auf die Suche gegangen (wobei ich mir natürlich vorstellen kann, dass man da viel finden könnte). Ich war jetzt auch nicht permanent und auf höchstem Level geschockt, angeekelt oder angespannt, aber auf einem guten Level war das bei mir schon alles vorhanden. Primär hab ich den Film irgendwann als Familiendrama gesehen und emotional hat er mich an einem Punkt schon ziemlich bekommen. War zwar auch recht "einfach", aber halt effektiv. Und da mein letzter Kinofilm "Ready Player One" war, tat diese kleine, einfache, ruhige und über weite Teile stille Geschichte richtig gut.

      Also ich mag den Film. :)

      kruemel_1978 schrieb:


      Ich drücke mich mal vorsichtig aus, aber ich finde Bezüge zum Cloverfield-Universum sind hier definitiv vorhanden, wobei, ab welchen Punkt könnte man denn von keinerlei Bezug sprechen? :help:

      Fand den nicht prickelnd. Die vielen unlogischen Handlungsentscheidungen haben mich sogar richtig genervt. Und ein Ende wie hier gezeigt, kann einen Film mal so richtig herunterziehen. Tut mir leid, aber das ist einfach nur einfallslos. Müsste ich ein Zeugnis vergeben, würde ich sagen: sie haben sich bemüht. :D Das war es aber auch.

      Die eigentlich Idee mit der Stille ist ja ganz interessant, aber Drehbuch und schlichtweg Umsetzung haben mich nicht gepackt. Spannend? Meh, 'It comes at Night', den fand ich wirklich spannend. Die vielen Vorab-Lobeshymnen zu ' A Quiet Place' kann ich damit weder nachvollziehen und schon gar nicht teilen.


      Kann ich so unterschreiben.....
      So viele Blödsinnigkeiten kann ich einem Film der sich so ernst nimmt nicht verzeihen!

      Würd ihm 3-4 von 10 geben weil er mir Sound und Bildtechnisch gefallen hat.
      Ein echtes Horror-Meisterwerk <3 Anders lässt es sich einfach nicht sagen.
      Endlich mal ein Film der auf dumme Horror-Klischees verzichtet und stattdessen auf eine intensive und beklemmende Atmosphäre setzt die einem als Zuschauer wirklich an die Nerven geht.
      Und noch dazu mit Figuren die man sofort ins Herz schließt, eben weil sie so echt, realistisch und authentisch rüberkommen und auch handeln.
      Genauso muss das sein und nicht anders :thumbup:

      "A Quiet Place" ist ein berührendes Familiendrama gespickt mit Horror-Elementen und bringt frischen Wind rein im sonst so angestaubten Horror-Genre.
      Kein Wunder, denn die Horror-Filmfabrik ist von lauter Remakes, Reboots und Sequels nahezu vollgestopft. Da tut so ein erfrischend andersartiger Film wie "A Quiet Place" dem Horrorgenre richtig gut.

      Ich selbst habe übrigens den ganzen Film über so sehr mitgezittert und mitgefiebert, das ich mich nicht mal getraut habe zu sprechen oder ein lautes Geräusch im Kinosaal von mir zu geben =O
      Auch nach dem Film verspürte ich ein seltsames Gefühl als ich die Straße betrat, und nahm die Geräusche total anders wahr als sonst, und war irgendwie noch mitten drin im Film :D

      Die Schauspieler überzeugen alle auf ganzer Linie, besonders Emily Blunt gibt eine richtig starke Leistung ab.

      Auch der Filmscore von Marco Beltrami war einfach fantastisch :bow:
      "A Quiet Place" ist ein sehr herausragender und intelligenter Endzeit/Horrorthriller :love: Für mich die Kino-Überraschung des Jahres :thumbsup:


      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern:
      10 / 10





      "You'll Float Too!"


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      An sich ein guter und spannender Film allerdings stört mich dann doch das Ende etwas...

      Spoiler anzeigen
      ​Die ganzen jahre über ist keiner auf die Idee gekommen das Wesen die auf Töne reagieren empfindlich auf hohe Frequenzen sind? Hmm ok...

      7/10.
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      Ich fand den Film ziemlich cool. Die Idee ist gut, der Wechsel zwischen leise und plötzlich extrem laut ist gelungen, Kamera ist toll, Schauspieler überzeugen, Schöne Bilder.

      Negativ fallen dennoch einige Punkte auf. Die unnötig plumpen Fehler der Charaktere, die unweigerlich zu Katastrophen führen, hätte man wesentlich subtiler gestalten können. Ganz besonders störend fand ich zum einen
      Spoiler anzeigen
      die Szene nach der Geburt, als sich unbemerkt der gesamte Keller mit Wasser füllt und plötzlich aus dem Nichts ein Monster mit im Raum ist. wo kam das her? und wie lange dauert es, den Raum mit Wasser zu füllen, wo der Mann doch gerade erst raus ist?

      Und als zweites, wo kam plötzlich der Nagel auf der Stufe her? Wie aus dem Nichts. Hat mich doch ziemlich gestört.


      Das Ende wiederum hat mir gefallen. Und statt mich an weiteren kleinen Mängeln rumzuärgern , genieße ich lieber dieses doch recht ungewöhnliche Kino Erlebnis.

      Am Ende gibt es noch zwei Hinweise:

      1. Chips und Popcorn waren keine gute Idee, die wurden in den lauten Szenen schnell runter gekaut und während des restlichen Films "gelutscht".

      2. O-Ton wäre jetzt nicht unbedingt nötig gewesen :D

      Es war auch wirklich ganz erstaunlich: das gesamte Kino war mucksmäuschenstill und hat wirklich die Stimmung aufgenommen und mitgemacht. Habe ich so noch nie erlebt.

      7/0

      Kiddo schrieb:

      Spoiler anzeigen
      die Szene nach der Geburt, als sich unbemerkt der gesamte Keller mit Wasser füllt und plötzlich aus dem Nichts ein Monster mit im Raum ist. wo kam das her? und wie lange dauert es, den Raum mit Wasser zu füllen, wo der Mann doch gerade erst raus ist?

      Und als zweites, wo kam plötzlich der Nagel auf der Stufe her? Wie aus dem Nichts. Hat mich doch ziemlich gestört.


      Spoiler anzeigen
      Das mit dem Wasser habe ich mich auch gefragt. Ausserdem war es ganz schön laut. Wieso hat es Lee nicht gehört, so leise wie sonst alles war? Das mit dem Nagel wurde aber erklärt. Der richtete sich ja aufgrund einer "kaputten" Stelle an der Treppe auf, als Evelyn die Wäsche nach oben brachte und der eine Sack daran hängen blieb.

      Mich haben auch ein paar Dinge gestört. Zum Beispiel der Sohn, der am Anfang getötet wurde... Wie dumm kann man denn sein? Der Junge hat den Untergang der Welt ebenfalls miterlebt und war sich der Gefahr bewusst. Das Zeichnen der Rakete und die Aussage, dass sie damit entkommen könnten, bestätigen das. Als er dann mit dem Spielzeug (das er fast noch fallen liess) um die Ecke kommt, der Vater sie ihm abnimmt und sagt, dass die Rakete zu laut wäre, habe ich mich gefragt, wieso er die Batterien trotzdem mitnimmt?! Und wieso spielt er mitten auf dem Pfad ganz gemütlich damit, wo er doch sieht, wie verzweifelt sein Vater auf ihn zurennt? Und wieso hört er das Monster nicht? Ja, die Rakete war laut, aber so laut? Die Szene war krass, aber die Dummheit der Figur hat sie meiner Ansicht nach etwas kaputt gemacht.

      Und auch beim Spielen von Monopoly: Wieso hat die Familie Angst davor, dass die zerbrochene Laterne die Monster anlocken könnte, die durch die Waschbären verursachten Geräusche auf dem Dach jedoch nicht? Ich meine, deren Lärm war deutlich lauter als die Laterne. Wieso reagiert die Familie beruhigt, als sich herausstellt, dass es nur Waschbären waren? Wieso gehen sie nicht davon aus, dass das Geräusch der Waschbären die Viecher anzieht? Und wie haben die Waschbären überhaupt so lange überlebt? Sie machen permanent Geräusche. Der Tod des Waschbären war für mich eine erzwungene und völlig blöde Erinnerung, dass es sich um einen Genrefilm handelt.

      Wieso opfert sich Lee am Ende? Das war ja völlig unnötig. Die Aufmerksamkeit der Kreatur konnte er ja schon damit gewinnen, indem er das Beil fallen liess. Er hätte es ja auch gegen das Holz und damit zum restlichen Gartenwerkzeug werfen können. Dann wäre das Monster da hin und Lee hätte noch einmal eine Chance gehabt, zu überleben. Klar, auf dramatischer Ebene und zur Komplettierung des Vater-Tochter-Konflikts war es eine notwendige und intensive Szene, aber sie hat mich dennoch gestört.

      Ach ja, eine Gruppe 20-Jähriger (+/-), die vor mir sass, hat mich daran erinnert, wieso Hollywood sein Publikum für zu dumm hält und glaubt, dass man dem Zuschauer alles genau erklären muss. Es kamen viele dumme Sprüche, aber ganz schlimm fand ich es am Ende, als Evelyn eines der Viecher erschoss. Da meinte einer der Typen genervt: "Wieso haben se das nicht schon früher gemacht?" Wer so eine Frage stellt, hat den Film und das Konzept wirklich überhaupt nicht kapiert... Aber für ihn war wohl ein Dialog notwendig und zwar einer a la: "Mom, wieso hast du es nicht schon früher erschossen?" - "Na weil der Schuss die anderen anzieht." - "Ach so, das wusste ich nicht." - "Jetzt weisst du es, Sohn."

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      Was für ein großartiger Film, der direkt von seiner radikalen Eröffnungssequenz an den Zuschauer einfach nur noch von einem Spannungsmoment in den nächsten leitet. Dass es ein Film schafft nahezu gänzlich auf Dialoge zu verzichten und allein durch Symboliken und Handeln eine so fesselnde Geschichte zu erzählen ist mehr als beeindruckend und hier kraftvoll und technisch erstklassig inszeniert. A Quiet Place zerrt wirklich an den Nerven und übermittelt uns Zuschauern gekonnt die Schwierigkeit und die Ängste, die ein so reduziertes Leben mit sich tragen. Daher war es auch nicht überraschend, dass man sich auf anhieb in die Charaktere hineinversetzen und deren Panik am eigenen Leib erfahren kann. Über ein bis zwei Fehlverhalten der Charaktere konnte ich am Ende übrigens hinwegsehen, dafür war der Rest des Filmes einfach zu erhaben, weshalb ich auch ohne zu zögern meine volle Punktzahl auspacke, die es nach Ersichtungen geben kann. Unbedingt im Kino ansehen!

      9 von 10 lauten Wasserfällen
      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2:
      Am Boxoffice könnte es erneut richtig laut werden!

      Denn "A Quiet Place" könnte auf Platz 1 zurückkehren. Man dringt langsam in "Conjuring"-Spukgefilde vor. Aktuell ist es der 9. erfolgreichste Gruselfilm in den Staaten.

      Quelle: boxofficemojo.com/news/?id=4390&p=.htm

      "Die Rückkehr des erfolgreichen Genre-Films". So könnte man wohl eine Doku betiteln, welche sich mit dem Thema befasst.


      Hab ganz vergessen zu antworten.
      Spoiler anzeigen

      carmine schrieb:

      Das mit dem Nagel wurde aber erklärt. Der richtete sich ja aufgrund einer "kaputten" Stelle an der Treppe auf, als Evelyn die Wäsche nach oben brachte und der eine Sack daran hängen blieb.


      Spoiler anzeigen
      Eben die Erklärung stört mich hier massiv, weil total unlogisch. Der Nagel schieg senkrecht aus dem Boden zu ragen, als hätte man ihn von unten durchgeschlagen. Allein der Ort des Nagels macht auf einer Treppenstufe überhaupt keinen Sinn, ganz zu schweigen davon wie ein Stück Stoff ihn so perfekt gerade zurecht biegen kann. Das würde nichtmal ein Hammer schaffen. Es ist eben nur ein weiteres Glied in einer Kette von unglücklichen Verhängnissen an dieser Stelle des Films und ist in meinen Augen total unnötig... man hätte die Frau auch einfach stolpern lassen können oder irgendeine plausiblere Verletzung. Dieser Nagel war in meinen Augen wesentlich unrealistischer als die eh schon unrealistischen erwähnten Beispiele (lautes Spielzeug, lautes Wasser usw.).


      Was das hier angeht:
      Spoiler anzeigen

      carmine schrieb:

      Und auch beim Spielen von Monopoly: Wieso hat die Familie Angst davor, dass die zerbrochene Laterne die Monster anlocken könnte, die durch die Waschbären verursachten Geräusche auf dem Dach jedoch nicht? Ich meine, deren Lärm war deutlich lauter als die Laterne. Wieso reagiert die Familie beruhigt, als sich herausstellt, dass es nur Waschbären waren? Wieso gehen sie nicht davon aus, dass das Geräusch der Waschbären die Viecher anzieht? Und wie haben die Waschbären überhaupt so lange überlebt? Sie machen permanent Geräusche. Der Tod des Waschbären war für mich eine erzwungene und völlig blöde Erinnerung, dass es sich um einen Genrefilm handelt.


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      Sicher ist hier nicht alles völlig plausibel aber doch in meinen Augen ausreichend, dass man drüber hinwegsehen kann. Die Waschbären werden höchstens selbst drauf gehen, weil sie es sind, die Geräusche machen. Die Menschen müssen während dessen nur lange genug still halten, bis die Aliens wieder weg sind. Und abgesehen davon, in einer Welt in der sich alles um totale STille dreht, lässt einen natürlich jedes unerwartete Geräusch zunächst aus der Haut fahren und wenn man dann merkt dass es ok ist, entspannt man sich wieder.

      Das Umfallen der Laterne war meiner Meinung nach nicht das eigentliche Problem, sondern die möglichen daraus resultierenden Konsequenzen: Eventuell fängt ein Kind an zu schreien oder, was auch blöd wäre, das Haus fackelt komplett ab. Feuer hat da so seine Tücken ;)
      Ich denke alos, es ging hier nicht um das Geräusch der Laterne ansich.