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Benjamin Blümchen (Der Film)

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    Es gibt 42 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von swanpride.

      Ouha! Das wäre aber auch wesentlich besser gegangen! Die Animation sieht aus, wie bei "Die Schlümpfe", nur in schlecht! So, ähnlich, wie damals vei den Simpsons, als Homer von der 2D, in die 3D (reale) Welt gesogen wurde. War, glaube ich, eine der ersten Halloween Folgen!?
      Schade, da hier einige gute Darsteller dabei sind. Da hätte nicht mal ne doofe Story gestört. Aber der Töörööötinator sieht sooooo beschissen aus. Nöinöinöi.....das soll nich!
      Dabei hat Jim Knopf doch im letzten Jahr gezeigt, wie man es richtig macht, bzw.machen kann!
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      Wow! Deutschland scheint, was ihre animationsstudios betrifft im Jahr 1995 angekommen zu sein. Bei Jim Knopf ging es doch auch. Sowas ist mir unverständlich. Kaum Schatten und Details. Schade!
      Oh man der Film startet diese Woche und die haben immer noch nichts am Design getan? Ich dachte das wäre damals noch Work in Progress gewesen. Da tuste doch besser nen Typen in nen Gummianzug anstatt diese Vergewaltigung.


      "My country did not send me 5,000 miles to start the race; they sent me 5,000 miles to finish the race."
      John Stephen Akhwari

      Hier gibt es noch die bösen, aber ehrlichen Kommentare. :D

      riggo schrieb:

      Wow! Deutschland scheint, was ihre animationsstudios betrifft im Jahr 1995 angekommen zu sein. Bei Jim Knopf ging es doch auch. Sowas ist mir unverständlich. Kaum Schatten und Details. Schade!

      Wir hatten doch hier mal den User @goodspeed. Der arbeitet doch glaube ich salopp gesprochen als Animator. Er ist schuld. :P

      Es sieht wirklich so aus, als ob die Macher von "Toy Story" in den 90ern ein wenig herumexperimentiert haben.
      da ich die hörspiele als kind gehört habe (mit edgar ott als stimme für BB), habe ich mir den film mal gegeben. ist ja urlaub :)

      aber das war mal echt ein reinfall und hatte so gar nichts von den hörspielen die ich kenne.
      der sprechende elefant wurde total dumm dargestellt und ich empfand ihn nicht in der hauptrolle.
      die hatte mehr heike makatsch oder otto.

      die story ist auch sowas von total dämlich gewesen, von den animationen gar nicht erst zu sprechen. das sah wirklich böse aus. richtig mies. alleine schon die größenverhältnisse passten gar nicht. BB sah von der größe aus wie ein größerer dicker mensch mit kurzem rüssel....richtig übel.

      und wie gesagt storytechnisch müll und schon gar nicht das was man aus den hörspielen kennt.

      einzig positiv war das alte intro, welches im film innerhalb der geschichte gesungen wurde.

      dafür gebe ich mal 2 sterne...

      2 von 10

      riggo schrieb:

      Wow! Deutschland scheint, was ihre animationsstudios betrifft im Jahr 1995 angekommen zu sein. Bei Jim Knopf ging es doch auch. Sowas ist mir unverständlich. Kaum Schatten und Details. Schade!

      Falls dich und @Olly was dazu interessiert: Zur Lage der Animationsnation Deutschland

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
      Benjamin Blümchen war doch schon immer etwas dumm (oder naiv). Das war doch Teil der Story...er entdeckt etwas, was er ungerecht findet, ist wir ein Kind völlig überrascht, dass das so ist, damit das Hörspiel auch Kindgerecht die Ungerechtigkeit erklären kann, und erst dann hat er auf einmal eine Idee, um das problem zu lösen (oft irgendeine Art von Protest).

      Animation ist leider nicht so wirklich etwas, was Deutschland kann. Nicht mehr seit Charlotte Reiniger. Früher konnte man sich zumindest bei der Stop Motion noch Hilfe von den Tschechen holen, aber auch da liegt heutzutage so einiges im Argen.
      In einem Punkt muss ich dir widersprechen @swanpride :
      Animation in einem deutschen Film kann durchaus sehr gut aussehen! Siehe Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer.

      Bildet vielleicht eine Ausnahme, aber gerade bei einem Projekt, wie Benjamin Blümchen, hätte ich einfach auch eine qualitativ wesentlich bessere Animation erwartet. Oder alternativ einen kompletten Animationsfilm, wo alles im Stil von BB, wie er im Film aussieht, dargestellt ist.

      Zumal der Töörööö-Meister ja nun nicht gerade unbekannt oder unbeliebt ist, mal abgesehen davon, dass er bislang sicherlich mehr als genug Einnahmen erziehlt hat, durch die Hörspiele, Merch etc.

      GregMcKenna schrieb:

      "Jim Knopf" war mit 25 Mio. Budget aber auch einer der teuersten Dt. Filme überhaupt. Das ist "Benjamin Blümchen" nicht wirklich. ^^




      Und da liegt der Hund begraben. Ich frage mich daher: warum wurde da nicht mehr Geld (für anständige Animationen) eingepackt?
      Weil das Geld halt nicht wieder rein kommt.

      man kann die deutsche Branche halt nicht mit der US Industrie vergleichen. Da werden halt auch mal 100 mio + für fast schon nach Flop riechende Filme rausgeworfen.

      Deutschland hat aber durchaus die Möglichkeiten gute Animationsfilm und auch gute CGI Effekte zu machen..man muss halt nur das Geld zur Verfügung stellen. Daran hapert es leider.

      bully hat schon vor 15 Jahren ne Weltraumschlacht hinbekommen die sich hinter Star Wars nicht zu verstecken braucht.
      ebenfalls von bully kommt Lissi und der wilde Kaiser, der durchaus Animationstechnisch gelungen ist und das ist auch schon 12 Jahre her.

      in letzter Zeit, scheinen die deutschen Produktionen aber keinerlei vertrauen mehr zu haben. Warum sollten sie auch wenn billige Produktionen trotzdem gut laufen.

      Benjamin Blümchen hat immerhin bereits 1.4 mio Euro eingespielt
      Da hapert es eher an der Expertise. Wenn man mal genauer auf die Filme oder Serien schaut, die vernünftige Animation haben, stellt man fast immer fest, dass da eine Amerikaner mitgearbeitet. Manchmal sogar mit Erfahrung bei den Disney Studios. Special effects (also Explosionen, Häuserzeilen verändern usw) kriegen sie so gerade noch hin, aber für Animation (sowohl Traditionell als auch die Herausforderung einen CGI Charakter zu kreieren), da fehlt es hier einfach an Gelegenheit zu üben.

      Aber ja, das Budget spielt auch eine große Rolle. Und da müssen die einfach den Markt im Auge behalten. ein Amerikaner film, der wird weltweit gezeigt. Ein deutscher hat schon glück wenn er überhaupt international in die Kinos kommt. Wir haben halt nicht die Kaufkraft, deshalb lassen die nur mehr Geld springen für Filme, die vielleicht das internationale Interesse erregen. Gewöhnlich solche, die irgendwie mit dem zweiten Weltkrieg zusammenhängen.

      Matze schrieb:

      Und da liegt der Hund begraben. Ich frage mich daher: warum wurde da nicht mehr Geld (für anständige Animationen) eingepackt?

      Wo soll das Geld herkommen? Deutsche Filme sind in Sachen Budget eben nicht so breit aufgestellt und "Jim Knopf" kam auch mit chinesischen Geldern aus (die "Benjamin Blümchen" vermutlich nicht hat). Deutsche Filme werden zu großen Teilen aus Fördertöpfen finanziert und nicht aus Eigenkapital wie bei den US-Filmen. Also gibt es eigentlich nur einen Weg: Du müsstest mehr Steuerabgaben leisten (damit die Fördertöpfe größer werden) oder aber generell mehr für solche Filme ins Kino gehen.

      @swanpride: Mit der Expertise hast du nur so halb recht. Deutsche Expertise ist bei Animationen gefragter als viele andere. Wir haben in Dtl. mit dem Animationsinstitut in Ludwigsburg eine der 10 besten Ausbildungsstätten für Animationsleute in der Welt. Der Leiter - Andreas Hykade - wurde dieses Jahr in die Oscar Academy berufen. Und sobald die Leute da abschließen, klopfen ILM, Pixar und alle anderen sofort an (einer unserer Studenten hat auch schon ne Animationsoscarnominierung für nen Langfilm bekommen - der hat die Tanzanimation von Groot zum Beginn von GotG2 gemacht). An Expertise an sich fehlt es nicht. Aber in Deutschland gibt es keine Animationsfirmen, die sich längerfristig halten können (auch weil Deutschland nicht fortwährend Animationsfilme produziert, die für einen fortwährenden Unterhalt solcher Firmen sorgen). Man kann die Expertise also nicht halten bzw. nicht bezahlen - also sich einfach nicht leisten.

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „GregMcKenna“ ()

      swanpride schrieb:

      Da hapert es eher an der Expertise. Wenn man mal genauer auf die Filme oder Serien schaut, die vernünftige Animation haben, stellt man fast immer fest, dass da eine Amerikaner mitgearbeitet. Manchmal sogar mit Erfahrung bei den Disney Studios. Special effects (also Explosionen, Häuserzeilen verändern usw) kriegen sie so gerade noch hin, aber für Animation (sowohl Traditionell als auch die Herausforderung einen CGI Charakter zu kreieren), da fehlt es hier einfach an Gelegenheit zu üben.

      Aber ja, das Budget spielt auch eine große Rolle. Und da müssen die einfach den Markt im Auge behalten. ein Amerikaner film, der wird weltweit gezeigt. Ein deutscher hat schon glück wenn er überhaupt international in die Kinos kommt. Wir haben halt nicht die Kaufkraft, deshalb lassen die nur mehr Geld springen für Filme, die vielleicht das internationale Interesse erregen. Gewöhnlich solche, die irgendwie mit dem zweiten Weltkrieg zusammenhängen.


      Man sollte es vielleicht wie bei den alten Deutschen Zeichentrick Serien machen, da hat man eigentlich alles in Japan Produziert. Ansonsten ist der Schlüssel eher das ganze etwas Internationaler zu gestalten, die Deutschen Produzieren fast nur für den deutschen Markt was aber eigentlich nicht reicht um etwas hochwertiger zu Produzieren.

      swanpride schrieb:

      Ich dachte mehr in Richtung praktischer Erfahrung. Es ist halt immer das gleiche. Wir bilden aus, die anderen werben ab. Wir entwickeln ein neues Patent, andere machen damit Geld.

      Das ist wahr. Aber es ist einfach eine Frage des Geldes. Ein Arbeitsplatz für nen Animator kostet im Monat ca. 10.000 Euro für den Producer (Lohn des Animators, Programmlizenzen, Stromkosten usw.) und da ist die Marge für die Animationsfirma noch nicht mal mit drin. Hierzulande kostet ein Film ca. 3-5 Mio. Euro, darüber wirds schon luxuriös. Das ist einfach oftmals nicht drin. Wäre mehr Geld für Filme da (Ursachen: Zu kleiner Markt, zu wenig Gelder, etc. pp.), würde man da auch entsprechend bessere Arbeiten (und damit mehr Erfahrung) abliefern können.

      Aus dem gleichen Grund gibts in Dtl. zum Beispiel auch kaum bis gar keine Videospielstudios.

      GrafSpee schrieb:

      Ansonsten ist der Schlüssel eher das ganze etwas Internationaler zu gestalten, die Deutschen Produzieren fast nur für den deutschen Markt was aber eigentlich nicht reicht um etwas hochwertiger zu Produzieren.

      Bei Serien wird das mittlerweile gemacht. Bei Filmen gibt es ein paar historische Gründe, weshalb es da schwerer fällt (Autorenfilm und so) und auch die Förderung wird zickig, wenn man von internationaler Auswertung spricht.

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      Naja, bei dem Dreigroschenfilm haben sie sich offensichtlich Mühe gegeben. Der sah aus wie ein Hollywood film might einem Mittelhohen Budget und Thematisch war er auch durchaus Aktuell. Leider nur etwas zu sperrig von den Dialogen (nicht gut für den International Markt) und die Amerikaner kriegen immer die Panik wenn es in richtugn Kommunismus geht.