Benedetta (Paul Verhoeven)

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      Benedetta (Paul Verhoeven)

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      Paul Verhoeven und "Elle"-Star Virginie Efira drehen erneut gemeinsam einen Film, der auf Judith C. Browns Buch "Schändliche Leidenschaften. Das Leben einer lesbischen Nonne in Italien zur Zeit der Renaissance" basiert.

      Der in Paris ansässige Produzent Saïd Ben Saïd hat das neue Projekt "Blessed Virgin" (im Original "Sainte Vierge") von Verhoeven via Twitter bestätigt.
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      Paul Verhoeven´s "Benedetta" wird angesichts der globalen Corona-Pandemie nicht mehr 2020 sondern erst 2021 Premiere feiern.

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      Erster Trailer is do!

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      Erste Kritiken aus Cannes zum neuen Verhoeven sind online!

      "Benedetta" is a hoot, but, unlike the virgin dildo, and unlike Verhoeven's last brilliant provocation "Elle," it isn't particularly penetrating.

      Quelle: rottentomatoes.com/m/benedetta

      Filmstarts vergibt 4 von 5 Sternen.
      Den Blick immer ein wenig auf den "etwas anderen Film" gerichtet!
      Offen, nackt, provozierend, nachdenklich, skandalös, wenig subtil. All das ist und manches versucht Benedetta zu sein. Altstar-Regisseur Paul Verhoeven will mit seinem aktuellsten Film mal wieder für Aufsehen sorgen - und schafft dies auch. Die Kirche ist natürlich komplett außer sich, Filmfans und Kritiker sind (teils) begeistert und gefühlt hat irgendwann jeder Filminteressierte schon mal von Benedetta gehört. Dass der Film vor allem auf kirchlicher Seite für Empörung gesorgt hat liegt auf der Hand, warum er bei vielen Filmbegeisterten aber so großen Anklang findet ist nicht ganz so deutlich.

      Benedetta spricht ein nach wie vor aktuelles Thema an und geizt dabei auch erwartungsgemäß nicht mit vielen expliziten Bildern. Doch leider muss man auch sagen, dass Benedetta sonst nicht so viel anderes zu bieten hat. Der Film ist wenig subtil und benutzt für seine Message mit Vorliebe den Holzhammer, nur selten werden Sachen bloß angedeutet oder zwischen den Zeilen erzählt. Es ist stets offensichtlich, auf was der Film in der jeweiligen Szene hinaus will. Die Dialoge sind auch nicht immer das Gelbe vom Ei und stoßen jeden Zuschauer mit der Nase auf den besprochenen Inhalt, so dass man diesen gar nicht mehr verfehlen kann.

      Und trotzdem versprüht Benedetta einen nicht unerheblichen Unterhaltungswert. Hat man sich mit der oberflächlichen und wenig subtilen Erzählung erst einmal arrangiert, dann bekommt man immer noch einen hübsch inszenierten Film zu sehen, der weiß was er erzählen möchte, dies auf dem direktesten Weg tut und abseits davon nicht viel zum Nachdenken übrig lässt. Inszenatorisch ist Benedetta wie auch jeder andere Film von Verhoeven über jeden Zweifel erhaben, die Darsteller machen ihre geforderte Arbeit gut genug, dass man ihnen die meiste Zeit über ihre Darstellungen abnimmt.

      Benedetta tut nicht weh, bietet einen ordentlichen Unterhaltungsfaktor, ist aber auch kein Film, der sonderlich lange im Gedächtnis bleibt oder in Verhoevens Filmographie als einer der besten Einträge genannt werden würde.
      Mein Filmtagebuch



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      - David Chase