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Glass (M. Night Shyamalan)

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    Es gibt 175 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Dr. Loomis.

      Was soll ich zu den Kritiken sagen als das
      ich den meisten von euch so zusagen über den Weg Traue was den Film Geschmack angeht und desen beurteilung.
      Ich weiß auch den einen und anderen da und hier etwas mehr oder weniger Beachtung zuschenken ,da sich die Geschmäcker
      und Verzeih/ Tolerant Parameter ein wenig auseinander gehen.

      Puh..... was ich aber über ''Glass'' jetzt so lese und das nicht nur hier im Forum ist echt eine Endtäuschung.
      Split war jetzt nicht der Überflieger aber durch weg gute Unterhaltung .
      So was in diese Richtung habe ich hier erwartet zzgl den sehr guten Unbreakable oben drauf.

      Ich muss das meiner Frau erklären , wir wollten nächste Woche ins Kino gehen .




      "Ich bin der Dude! Und so sollten Sie mich auch nennen, ist das klar! Entweder so, oder seine Dudeheit, oder Duda, oder ... oder auch El Duderino, falls Ihnen das mit den Kurznamen nicht so liegt."
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      Fuck! WHAT?!?!
      Hab nen mega Film nach Split erwartet.
      Nun ist die Frage ob man dafür Geld ausgeben sollte...
      Kommt halt immer darauf an an welche Firmen man sich wendet und wie gut man mit Geld umgehen kann.

      es gibt 200 Mio + Budget Filme die bekommen nicht einnal feuer richtig hin ( siehe DC) und dann ne Serie mit 1.5 mio Budget die Häuser einstürzen lässt und Gorillas kämpfen und sprechen lässt und dabei noch gut aussieht (siehe Flash Staffel 1 damals ).

      und mal ehrlich Bruce hat seine besten Zeiten auch hinter sich und spielt doch auch seit Jahren nur noch in b movies mit..der wird wahrscheinlich froh sein über die Chance eines Erfolges. Und jackson hat während der Dreharbeiten wahrscheinlich nicht mal gmwekt was er da gerade dreht bei seinem gefühlt 200 Projekten pro Jahr :hammer: ​​​​​​​
      Glass

      Man, was war das denn für ein Quatsch? Gestern Abend im Kino gewesen, mehr aufgrund der Begleitung als aus wirklichem Interesse, nur um anschließend Kopfschüttelnd und Ratlos den Saal wieder zu verlassen.
      Trailer fand ich okay, in gewisser Weise vielversprechend und dazu mochte ich Split sehr gerne. Unbreakable war schon zu lange her, hatte ich maximal als solide im Kopf und kein wirkliches Interesse den nachzuholen. Hatte aber auch nicht den Eindruck, dass ich das gebraucht hätte.

      Der Beginn des Films war gar nicht mal sooo schlecht und wie sich herausstellen sollte, dann wohl auch mit das Beste. Zumindest die beste Phase. Wird relativ schnell abgehandelt, zwei Figuren treffen auch schon sehr zügig aufeinander und ehe man es sich versieht, befindet man sich bereits im Mittelteil.
      Nur, hier passiert irgendwie nichts. Es kommen noch weitere Figuren dazu und alle sind vereint und so weiter, aber das war es dann auch schon. Es gibt keine Entwicklung, kein Kniff in der Story, die Charaktere verweilen an Ort und Stelle und auch die Dialoge bringen uns kein Stück weiter.
      Es dümpelt alles vor sich hin, manche Figuren benehmen sich saudämlich, Ungereimtheiten werden geradezu desinteressiert durchgewunken und dann ist man irgendwann am Ende, der sich auch vom Anfang, jetzt nicht so groß unterscheidet, nur das der einfach nur brutal schlecht ist.
      Sicher, Ortswechsel, ein paar mehr oder weniger unwichtige Personen betreten die Bühne, aber das war es auch schon.

      Extrem merkwürdig was zum Teil da vor sich ging. Angestellte in einer Anstalt für Schwerverbrecher nehmen ihren Job nicht wirklich ernst, auch nicht, wenn sich mal wirklich jemand am Arbeitsplatz einfindet. Ein Mann im Rollstuhl, der in der Nacht nicht im Bett liegt wird auch nicht groß hinterfragt und von so etwas wie Polizei oder Wachmännern hat man scheinbar auch noch nicht gehört, bzw. sieht in ihnen offensichtlich nicht mehr als unfähige Statisten. Denn anders kann ich mir das Verhalten in vielen Situationen nicht erklären.
      Ernsthaft. Da sieht Pfleger A
      Spoiler anzeigen
      auf den Monitoren seinen Kollegen tot auf dem Bett eines Patienten liegen (der sich auch nicht im Raum befindet), aber anstatt die Polizei oder sonst wen zu rufen, geht der lieber ins Lager, wo dann, Pech aber auch, gerade Mr. Glass und "die Bestie" warten. War schwer zu verhindern, klar.

      Genauso die Ärztin (Name vergessen, auch nicht von belang):
      Spoiler anzeigen
      Die Überlebende aus Split, die scheinbar zur besten Freundin von Kevin (James McAvoy) geworden ist, sucht die Anstalt auf, sagt zu der Ärztin:
      "Ich muss mit ihm sprechen."
      Ärztin: "Das geht nicht."
      Sie: "Wieso nicht?"
      Ärztin: "Nun...äh...na ja...sie sind ein Opfer."
      Szenenwechsel: Offenbar hat das die Besucherin ohne jegliche Befugnis nicht akzeptiert und man sieht wie sie zu Kevin gebracht wird.

      Was ist denn das bitteschön für eine Anstalt?

      Und was will man da Schauspielerisch sagen? McAvoy dank seinen verschieden Facetten noch der Beste, kommt aber meiner Meinung nach nicht an seine Leistung aus Split heran.
      Samuel L. Jackson schafft es auch noch halbwegs was solides auf die Beine zu stellen, während Bruce Willis meist dazu degradiert wird, jemandem mit offenem Mund anzusehen und dabei einen Blick aufzusetzen, als wüsste er nicht was vor sich ging. Sein Part im Finale war der absolute Witz.
      Sarah Paulson mochte ich noch nie und auch hier gefiel sie mir wieder nicht. Dieser dümmliche, gequälte Gesichtsausdruck den sie permanent aufsetzte versetzte mir jedes Mal auf´s Neue einen kleinen Stich. Dazu ihre Rolle. Ohne Worte.

      Besonders schön war dann noch das Ende:
      Spoiler anzeigen
      Die drei Überlebenden Angehörigen, die sich offenbar in eine Selbsthilfegruppe transformiert haben, sitzen Händchen haltend im Bahnhof (Story muss ja abgerundet werden) und warten darauf das ein Internetvideo des genialen Mr. Glass online geht um die Welt zu verändern. Jo, schaffen Internetvideos ja regelmäßig.
      Auch toll das es so herrlich episch aufgezogen wird, dass der letzte Wunsch des Mr. Glass noch in Erfüllung geht. Schwamm drüber das dafür hunderte von Menschen bei seinem Anschlag gestorben sind. Da darf man schon mal heitere Stimmung verbreiten.
      Die Krönung war dann noch der Satz von Mutter Glass: "Ich weiß was das ist. Die Geheimnisse des Universums werden nun offenbart." Klar doch, warum nicht? Drunter würd ich´s auch nicht machen.


      Nun ja, positiv möchte ich dennoch den Score erwähnen. Den mochte ich. Zwar war der viel zu bedeutungsschwanger für das Gezeigte, aber mit geschlossenen Augen und ohne Hintergrundwissen ist der bestimmt in Ordnung.

      Tja, was soll man sagen, für mein ein Komplettausfall und auf die "krassen" und erzwungenen Wendungen bin ich gar nicht mal eingegangen.
      Spoiler anzeigen
      "Wir machen das schon seit 10.000 Jahren." Ja, was sonst?

      Und auch mit dem hundsmiserablen "Showdown" möchte ich mich nicht groß auseinandersetzen. Nur so viel, mit der wenigen Action konnte der Film auch zu keiner Zeit punkten.
      Öde Inszenierung, Verschwendung von Schauspielern, ein Mittelteil ohne Bedeutung, Dummheit an allen Ecken und Enden. Ein Film ohne jegliche Daseinsberechtigung.
      Für mich wohl am besten, wenn ich Split als Einzelfilm sehe ohne Bezug auf was anderes.
      Und länger über ihn nachzudenken hat Glass auch wesentlich mehr geschadet als genutzt.

      3 von 10 Punkten

      Olly schrieb:

      Der Trailer zeigt aber Action-Szenen, auch scheinbar außerhalb des "Kammerspiels". Zudem ein Sequel, auch mit Bruce und Sam. Das machen anderen Studios für 50, 60 Mio. Billiger geht das halt auch nicht mehr.



      Das ist aber relativ irreführend. Da ist echt nicht viel Action drin. Und wenn doch, dann sehr nüchtern inszeniert. Der Film wirkt zu jedem Zeitpunkt wie ein 20 Mio. Dollar-Film.
      Man darf nicht vergessen, dass Bruce Willis Herrn M. Night Shyamalan seinen grössten Erfolg zu verdanken hat. Kein anderer Film konnte jemals an das Einspielergebnis von The Sixth Sense anknüpfen. Ausserdem hat Shyamalan Glass aus eigener Tasche finanziert. Da werden viele, die involviert waren, aus Freundschaft zu ihm kleinere Gagen verlangt haben als normalerweise. Wenn der Film direkt über Universal Pictures finanziert worden wäre, hätten insbesondere die Agenten der Schauspieler versucht so viel Gage wie nur möglich auszuhandeln. Aber weil Shyamalan selbst für das Budget aufkam, konnte er Willis und Co. anrufen und sagen: "Hey, ich will eine Fortsetzung zu Unbreakable drehen, seid ihr dabei? Ich kann euch aber nur so und so viele Dollar anbieten, da ich den Film selbst finanziere, damit mir auf kreativer Ebene kein Studio in die Quere kommt."
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      Schade dass der Film hier total schlecht ankommt - eigentlich wollte ich mir den trotz negativen Kritiken im Kino anschauen aber ich hab ehrlich gesagt auch noch nirgendswo eine positive Rezension über den Film gelesen - also muss ja was dran sein dass "Glass" nix taugt - schade :(
      Unbreakable ist richtig gut, auch Split hat mir gefallen. Vielleicht hätte sich M.Night Shalalalaam n besseren Gefallen getan wenn er zu "Unbreakable" eine Fortsetzung gedreht hätte anstatt die beiden Filme miteinander zu verknüpfen.
      Dass Willis als Freundschaftsdienst für geringe bzw gar keine Gage arbeitet ist ja bekannt. Schade nur dass er anscheinend seine Freude an der Schauspielerei total verloren hat. Ich dachte nach "Death Wish" wo seine Leistung okay war gehts mit ihm vielleicht auch wieder aufwärts. Aber scheinbar ja nicht was man hier so lesen muss.
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      Ok ich will nicht noch mehr Zeit an diesen Film verschwenden und sage daher nur das ich @Hockenberry 100% in allem zustimme.

      Die ersten 15 Min oder so waren gut.
      Alles danach war sterbens langweilig.

      Shamalan hätte den Film lieber von Universal finanzieren lassen sollen!
      ​​​​​​​Der Man darf keine 100% kreative Freiheit haben.

      Seine Filme sind besser wenn ihm jemand auf die Finger schaut.

      3 / 10 verschwendeten Möglichkeiten...

      Olli86 schrieb:


      Shamalan hätte den Film lieber von Universal finanzieren lassen sollen!
      ​​​​​​​Der Man darf keine 100% kreative Freiheit haben.

      Bei "Split" und "The Visit" hat es doch auch funktioniert. Die wurden scheinbar auch mehr oder weniger aus seiner Tasche heraus finanziert. Universal und ganz speziell Blumhouse haben ihn da machen lassen. "The Visit". Typischer Low Budget-Film (5 Mio.) von Blumhouse. Was Universal da für den Verleih raushaut kommt ohnehin wieder zurück. Minusgeschäft fast nicht möglich. Risiko praktisch null. "Split" dito. Natürlich müssen die von Universal von den Filmen überzeugt sein. Klar. Wären das aktuelle Travolta-Filme, dann brauchst du keine 3.000 US-Säle bereitstellen, denn die dürften dann weitestgehend leer bleiben. Aber diese "kleinen" Dinger von Jason Blum werden angeschaut. Das wissen die bei der Erdkugel-Firma auch.

      Und wenn M. Night keine kreative Freiheit (mehr) haben darf, dann muss er in den TV-Bereich wechseln und Serienepisoden inszenieren. Aber das kannst du vergessen. "Glass" wird ein Riesenerfolg. Und erfolgreiche Regisseure sind immer im Rennen.



      War im Kino:

      Bin etwas zwiegspalten: Fand ihn jetzt nicht so schlecht wie einige meinen, aber auch nicht überragend. (Die Besten von M. Night Shyamalan sind und bleiben für mich "The Six Sense" und "Unbreakable".)
      Jetzt bei "Glass" muß ich sagen die 3 Hauptdarsteller spielen gut (Wobei sich viel auf James McAvoy komzentriert.) Er spielt gut, aber
      z.B. Bruce Willis kommt mir etwas zu kurz.
      Es gibt auch ein paar gute Szenen nachher wenn
      Spoiler anzeigen
      Mr. Glass u. die "Bestie" aus der Anstalt raus wollen.

      Auch Sarah Paulson mag ich in ihrer Rolle. Und Samuel L Jackson ist stark als Mr. Glass.
      Nur, wie gesagt, Bruce Willis kommt mir manchmal einfach zu kurz in seiner Rolle, finde der Film ist einen Ticken zu lang u. das Ende gefällt mir auch nicht so (Es gibt da ne Wendung, ja die ist überraschend, aber irgendwie weiß ich nicht was ich davon halten soll.) Ich hätte es auch nicht schlecht gefunden wenn vielleicht einiges zum Ende hin an einem anderen Ort als der gespielt hätte.
      Alles in allem, würd ich sagen "Class" ist ok, ( Er hat auch seine Momente) aber nicht überragend und lebt besonders von seinen starken
      Hauptdarstellern.
      (Wobei ich glaube, vielleicht muß man ihn auch öffter gucken.)

      Gebe mal momentan

      6 von 10 Punkten

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Dr. Loomis“ ()