Good Time (Robert Pattinson, Jennifer Jason Leigh)

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      Good Time (Robert Pattinson, Jennifer Jason Leigh)

      Bewertung für "Good Time" 2
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      Es geht um den Bankräuber Connie, der sich nach einem Coup in Sicherheit wiegt...Doch seine Probleme haben erst begonnen...

      Regie: Ben Safdie, Joshua Safdie

      Cast: Robert Pattinson, Jennifer Jason Leigh, Barkhad Abdi


      Erstes Pic:


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      Erster Trailer online.



      „Wonder Woman 2“

      5. Juni 2020


      Neuer Trailer.



      „Wonder Woman 2“

      5. Juni 2020


      Was ich letztens im Thread zum Film "Jungle" über Daniel Radcliffe geschrieben haben kann ich hier für Robert Pattinson nur wiederholen: Die Zeiten, als er der Twilight'sche Glitzer-Vampir war, sind längst vorbei und in etlichen Filmen danach ("The Rover" zum Beispiel) hat er schon bewiesen, was er auch hier wieder eindrucksvoll getan hat, nämlich dass er ein ernstzunehmender und ziemlich guter Schauspieler ist. In diesem Film überzeugt er mit einer sehr starken Leistung als Typ, der sich nach einem missglückten Raubüberfall in einer Odyssee durch das nächtliche New York befindet, um an Kohle für die Kaution für seinen geistig behinderten Bruder zu kommen.
      Die wilde Kamera, das körnige Bild und die oftmals verschwommenen Bilder sorgen zu Beginn für viel Irritation und Unbehagen, sind aber ebenso wie der pulsierende Synthie-Score und der eingestreute schwarze Humor (der mitunter etwas seltsam anmutet) Teil dessen, was den Film so faszinierend macht und den Zuschauer, wenn er sich daran gewöhnt hat, reinzieht in das Geschehen und mitnimmt auf diese unberechenbare Tour, bei der man nie weiß was als nächstes kommt und wo sie enden wird.
      Gewiss nicht Jedermanns Sache, weil wirklich anstrengend gefilmt und man sich sehr drauf einlassen muss (was man auch wieder daran gesehen hat, wieviele Besucher die Sneak Preview verlassen haben......), aber mir persönlich hat der Film außerordentlich gut gefallen und mitgerissen. Das Ende kam vielleicht etwas abrupt, passt aber meines Erachtens perfekt zur realistisch gehaltenen Ader des Films.

      8/10
      Der Kritik über mir ist nicht viel hinzuzufügen, die Kameraführung ist tatsächlich manchmal zu wild, das hat mir nicht so behagt. Die Schlusssequenz, also das, was nach dem Ende der abgeschlossenen Handlung kam, fand ich etwas unbefriedigend. Die Handlung ist ziemlich ungewöhnlich und bricht mit den Genre-Standards, der Zuschauer folgt Robert Pattinson, der wirklich gut spielt, auf einer sehr bizarren, berauschten aber gleichzeitig gerade deswegen doch irgendwie realistischen Odysee durch die finstere Großstadt. Da wird nichts beschönigt und nichts ausgelassen. Der Humor ist sehr eigen, ja irgenwie bizarr, wie der ganze Film, aber auf eine gute Art und Weise.

      7/10