Better Call Saul - Season 4

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Es gibt 63 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Hockenberry.

      Spannung und Emotionen pure in den letzten beiden Folgen
      Spoiler anzeigen
      ​​​​​​​Kim's Gesichtsausdruck war großartig gespielt ,was ich noch beeindruckender fahnde war der doppelte Zeigefinger von Jimi als er da zu sagte
      "Saul Godman"

      das war Breaking Bad pure .......Applaus da für !!!

      Ich sehe es auch so das man locker noch zwei Staffel drehen kann ,gerade weile es im Prinzip immer Spannender wird und der Jean Claude Van Damme
      Spagat sich langsam aber sicher in Richtung Breaking Bad öffnet und bei dem perfekt gewählten erzähl tempo wäre es sogar
      die richtige Vorgehensweise noch 2 Staffel drauf zu hauen. !

      ​​​​​​​




      "Ich bin der Dude! Und so sollten Sie mich auch nennen, ist das klar! Entweder so, oder seine Dudeheit, oder Duda, oder ... oder auch El Duderino, falls Ihnen das mit den Kurznamen nicht so liegt."
      ANZEIGE
      Wie mir Staffel 4 des Breaking Bad Spin Offs gefallen hat und ob sich ein Blick lohnt, erfahrt ihr hier:
      ​​​​​​​
      Better Call Saul - Staffel 4

      Vor Beginn der Serie war ich damals schon etwas skeptisch muss ich sagen, da ich befürchtete, dass man hier vielleicht einfach versuchte, auf der Erfolgswelle von Breaking Bad mitzuschwimmen und quasi nur den Moment nutzen wollte. Saul Goodman war aber immer einer meiner Lieblinge des Originals gewesen und da sich auch Vince Gillian dafür verantwortete, war ich dem Ganzen schlussendlich eher neutral eingestellt.
      Nach einer ersten Staffel, die ich für ganz gut empfunden habe, war ich ehrlich gesagt nicht ganz so heiß auf die kommenden Season´s, aber ich muss sagen, die Serie steigert sich brutal mit der Zeit und bietet Fernsehunterhaltung vom allerfeinsten. Folglich ist auch Staffel 4 für mich der bisherige Höhepunkt der Serie geworden.

      Gerade im Vergleich zur ersten Staffel, ist man mit der Zeit mit dem Comedyanteil doch etwas zurückgerudert und das ist auch gut so, denn die Stärken der Serie entfalten sich meiner Ansicht nach am besten in den dramatischen Momenten, wenn es ernster wird und wenn man auch das alte Breaking Bad Feeling erreicht.
      Gleichzeitig ist es aber auch herrlich zu sehen, dass wenn es mal doch lustig wird, eigentlich jede Pointe sitzt. Keine erzwungenen Gag´s, kein alberner Klamauk und schon gar keine obszöne oder billige Kommentare.
      Man geht an die ganze Serie mit sehr viel Feingefühl heran, man denkt sich was dabei und die Geschichte nimmt einen Verlauf, der ganz natürlich wirkt, und das trotz diversen, äußerst skurrilen Szenen.

      Der Look der Serie hat sich nie von Breaking Bad entfernt und auch das ist gut so. Diese warmen, eher in braun gehaltenen Farbtöne die man schon so gut kennt, vermitteln einem diese Vertrautheit des Originals und irgendwie fühlt man sich dadurch schon fast heimisch.
      Das gleiche gilt für die Kameraarbeit, für den Sound, wie die Szenen aufgebaut werden und wie behutsam man auch hier von einem Moment in den anderen geführt wird. Dann wird mal mit der Musik experimentiert, dann mit dem Schnitt und so wird auch dafür gesorgt, dass es immer wieder kleine Auffrischungen gibt und man sieht dazu, wie viel Liebe in diesem Projekt steckt.

      Zu den Schauspielern und zu den Figuren muss man eigentlich gar nicht viel sagen. Man kennt sie und wenn man bis Staffel 4 gekommen ist, dann mag man sie auch.
      Bob Odenkirk ist schlicht und ergreifend Saul Goodman und wie erwähnt mochte ich ihn schon in Breaking Bad sehr gerne, doch in Better Call Saul hat er natürlich den Vorteil, sich noch mehr entfalten zu können und das sieht man in so vielen Szenen.
      Es war in Staffel 3 natürlich schon sehr cool, als Giancarlo Esposito alias Gus Fring auf einmal mit von der Partie war und noch besser ist es, dass der Mann weiterhin ein fester Bestandteil der Serie geblieben ist. Faszinierender Charakter und ich bin gespannt, was da noch passiert, denn ich finde, hier wird seine Rolle etwas emotionaler angelegt.
      Jonathan Banks als Mike `= bester Mann! Ich liebe den Kerl. Sau cooler Typ und seine Storyline ist ebenfalls hochinteressant, auch wenn diese wesentlich mehr mit Gus als mit Saul connected ist.
      Rhea Seehorn als Kim Wexler bietet ebenfalls eine gewohnt souveräne Leistung, kann sich aber, wohl ihrer Rolle geschuldet, nicht ganz so in den Vordergrund schieben wie ihre männlichen Kollegen. Dennoch eine gute und vor allem wichtige Rolle.

      Was soll ich sagen, die Staffel war mal wieder Entertainment vom allerfeinsten und es hat für mich fast alles einfach nur gepasst. Habe sie mir innerhalb von 3 Tagen reingezogen und hab sowas von Bock auf Staffel 5.
      Die letzte Szene war ganz genauso wie ich sie mir kurz vorher erhofft hatte, vielleicht das Tempo etwas zu hoch, aber dennoch einfach nur geil.
      Zwar habe ich gesagt, dass ich froh bin, dass der Comedyanteil zurück geschraubt wurde und das stimmt auch, aber dennoch muss ich sagen, dass die eine Folge, in der es um Huell ging, der absolute Knaller war. So viel habe ich in der ganzen Serie noch nicht gelacht. Das fand ich wirklich weltklasse.
      Tolle Geschichte, tolle Charaktere, tolle Dialoge, toller Look, toller Aufbau, tolle Serie.
      Better Call Saul entwickelt sich immer mehr zu einem absoluten Geniestreich.

      9 von 10 Punkten