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A Beautiful Day [engl.: You Were Never Really Here] (​Joaquin Phoenix)

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    Es gibt 30 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Emily.

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      Wir haben den speziellen Rache-Film A Beautiful Day zum Anlass genommen, um mal auf die ungewöhnlichsten Filme mit dem emotionalen Thema zu schauen.

      Durchaus nette Liste, aber der ungewöhnlichste Rachefilm von allen fehlt da noch: "The Killing of a Sacred Deer" ;)

      Daleron schrieb:

      Durchaus nette Liste, aber der ungewöhnlichste Rachefilm von allen fehlt da noch: "The Killing of a Sacred Deer" ;)


      Den hatte ich definitiv auf dem Schirm. Zu meinem Bedauern, und wahrscheinlich somit auch zum Bedauern der Liste, habe ich es bisher nicht geschafft den Film zu schauen. Ich hoffe mir sei ein wenig verziehen und ich konnte wenigstens auf ein paar andere bemerkenswerte Filme aufmerksam machen.
      Konnte mit dem Film wenig bis gar nichts anfangen. Allerdings hätte ich mich vorher mal genauer informieren sollen. Ich fand schon 'We need to talk about Kevin' sehr schnarchig, daher muss ich mich auch hier nicht wundern. Kurzum, ich mag es nicht, wenn sich Revenge-Szenen überwiegend im Off abspielen. Noch weniger mag ich es, wenn mir ein Film die Charaktere einfach nicht nahe bringen kann. Bei Lynne Ramsay ist das nun wiederholt der Fall. Ich finde ihre Filme bis jetzt zu sehr 'Möchtegern-Arthaus'. Sie wollen durch ihr Anderssein unbedingt herausstechen, fesseln dabei aber null, weder visuell noch inhaltlich. Mich hat das Gezeigte hier jedenfalls komplett kalt gelassen.

      5/10

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „kruemel_1978“ ()

      Ich hab mir ihn gestern auch angesehen. Krasser Film und schwerer Stoff. Am Ende hatte ich doch einen anderen Film gesehen, als ich im Vorfeld erwartet habe. Gan klar positiv zu erwähnen ist Joaquin Phoenix, der den Film trägt und ihn am Ende sehenswert macht. Seine „kaputte“, psychisch angefressene Figur, ist beeindruckend. Er spielt so gut, dass man meinen könnte, Phoenix ist in der Realität ebenfalls so. Das war stark.
      Was mir weniger gefallen hat, dass man keine Hintergrundstory zum Inhalt bekommt, keine Zusammenhänge und Motive. Aber das scheint dem Stil von Lynne Ramsay geschuldet sein. Mit diesem „Kunststil“ werde ich nicht ganz warm. Es werden ein paar Bilder und Bruchstücke im Film kreiert, wo ich am Ende keinen richtigen Sinn erkannt habe. Vielleicht soll das auch so sein, damit der Zuschauer sich eigene Gedanken drüber machen kann. Der düstere, kalte Look, ist aber perfekt gewählt und treibt den psychischen Abgrund voran.
      Schauspielerisch hervorragend, inhaltlich hätte es mehr in die Tiefe gehen können.

      6,5 von 10
      Hab ihn mir gestern angesehen. Bin ohne Erwartungen in diesen Film gegangen. Joaquín Phoenix spielt fantastisch,man nimmt ihm jede Sekunde dieser Rolle ab. Die Story selbst ist für mich eher so mittelmäßig. Einige Fetzen im Film passen nicht zum Gesamtbild und hinterließen für mich einige Rätsel. Es ist ein dunkler Psychothriller der den Zuschauer etwas verwirrt zurücklässt.

      6/10
      :headbang:




      Ein wunderschöner Tag - Überall, aber bestimmt nicht bei Joe, einem
      abgehalfterten Kriegsveteranen der sich sein Geld damit verdient,
      verschwundene Mädchen aus dunklen Milleus zu befreien. Dabei geht er
      nicht gerade zimperlich vor und bestraft mit einem Hammer auf brutale
      Weise die Peiniger der Mädchen. Ein neuer Fall lässt ihn bei der Suche
      nach einer Senator-Tochter erneut in die Abgründe der Menschheit
      tauchen.

      Und diese Abgründe kennt Joe aus seiner Vergangenheit
      nur zu gut. Der Film konzentriert sich vollends auf den Charakter, die
      Psyche und Hintergründe des Hauptcharakters. Eine emotionale Bindung zu
      den Opfern wird dabei nicht angestrebt, viel mehr beobachtet man das
      Szenario aus der distanzierten Betrachtungsweise von Joe und wie er
      damit klarkommt und sein Leben darin gestaltet.

      Ein Film der sich voll und ganz auf einen Charakter konzentriert lebt von dessen
      Darstellung. Mit Joaquin Phoenix füllt die Rolle einer der wandelbarsten
      Schauspieler Hollywoods aus. Das macht er auf beeindruckende Weise und
      trägt diesen gekonnt auf seinen Schultern. Großes Kino.

      Die Inszenierung schwankt zwischen Genre-Film und Arthouse-Kino. Gekonnt
      wird mit Erwartungen der Zuschauer gespielt und durch kreative Einfälle
      und Kamerarbeit wird so ein isoliertes und stimmiges Bild geschaffen.
      Generell ist 'A Beautiful Day' ein ruhigerer Film der mit unangenehmer
      Stimmung aufwartet, daher sollte man nicht mit der Erwartungshaltung
      eines Action-Geladenen Rachestreifens ins Kino gehen.

      Mit 'A Beautiful Day' bekommt man einen ruhigen und bedrückenden Rachethriller
      geboten, der mit tollen Bildern und Schauspiel den Zuschauer in seine
      Welt zieht und einem garantiert keinen schönen Tag bietet.

      8/10
      Sehe es exakt so, wie alle anderen die dem Film hier 8 Punkte gegeben haben. ^^ Ein etwas anderer (Rache-)Thriller mit wirklich gelungen Bildern und getragen von einem fantastischen Phoenix. Noch dazu gefiel mir der Score, der ebenso verstörend wie faszinierend daher kam.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Scholleck“ ()

      Tja, ich wollte A Beautiful Day damals auf dem Fantasy Filmfest (Nights glaube ich) sehen und dann hat es geschneit. Gestern dann endlich mal bei Sky nachgeholt. Toller Film. Es ist vermutlich so eine Sache wie mit Drive, bei dem viele auch was ganz anderes erwartet hatten und dann enttäuscht wurden (ich hingegen habe sowas durchaus erwartet). Atmosphärisch gab es da einige Parallelen: Es wird so wenig wie möglich geredet und dann auch nur, wenn es wirklich notwendig ist. Sehr zurückhaltend alles. Lass einfach mal Bilder wirken.

      Und genau das macht eine gute Regie auch aus: Wenn man vieles durch Bilder erzählen kann. Klar, ich dachte auch, dass noch mehr zu den Flashbacks erläutert wird, aber eigentlich reicht das aus, was wir gesehen haben. Details tun nichts zur Sache. Es gibt ein Trauma, und das ist das, was zählt.

      Die Inszenierung ist fantastisch, Phoenix großartig, und ich habe diesen kleinen Film durchaus genießen können. Ist halt nichts für jedermann, der es an allen Ecken krachen haben muss. Und ich muss hier auch nicht alles gezeigt bekommen, denn darum geht es einfach nicht. Dieses zurückhaltende hat A Beautiful Day zum großen Teil auch ausgemacht. Die Tiefe des Films findet im Kopf des Zuschauers statt, denn hier kann man einiges nachwirken lassen und drüber sinnieren.

      8 Punkte.
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