Vice (Christian Bale, Amy Adams, Steve Carell)

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    Es gibt 36 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von joerch.

      Adam McKays 'Dick Cheney'-Biopic erhält mit "Vice" einen neuen Titel, und den 25. Dezember 2018 als Release-Termin. Der erste Trailer folgt nächste Woche!

      Link(Quelle): ew.com/movies/2018/09/28/chris…-movie-vice-release-date/


      „Wonder Woman 2“

      5. Juni 2020


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      Erster offizieller Blick auf Christian Bale als 'Dick Cheney'; der Trailer folgt morgen!





      „Wonder Woman 2“

      5. Juni 2020


      Erster Trailer Online


      "No form of art goes beyond ordinary consciousness as film does,
      straight to our emotions, deep into the twilight room of the soul.
      "
      Ingmar Bergman

      Wucki schrieb:

      Nur bedingt, geht eher um Cheneys gesamte Laufbahn von seiner Zeit als Bürokrat in Washington über die Stationen unter Nixon, Ford bis hin zu Bush und seinem Posten als CEO bei Halliburton.


      Merci!

      Schade eigentlich, ich hätte gerne mal einen hochkarätigen Spielfilm über die von mir genannten Punkte gesehen. Gibt es da schon was?

      Trailer ist aber so oder so stark, der Film ist auch auf meiner Liste.
      Ich kenne keinen, aber das dürfte für einen Film auch zu viel Stoff sein. Ein paar Dokus die sich jeweils mit einem Gebiet beschäftigen kann ich empfehlen:
      ​​​​​​
      No End in Sight
      Restrepo
      Dirty Wars
      ​​​​​​
      ​​​​​​​Falls du eine bissige politische Satire fernab realer Ereignisse sehen möchtest, dann kann ich noch Wag the Dog empfehlen. Sehr unterhaltsam.


      "No form of art goes beyond ordinary consciousness as film does,
      straight to our emotions, deep into the twilight room of the soul.
      "
      Ingmar Bergman
      Nochmals Danke! Aber vielleicht sind ja auch die Irakkriege oder die Funktion von 9/11 zu heiße Themen für einen Spielfilm? Also zumindest, wenn es um Hintergründe und Vernetzungen geht. Kürzlich habe ich zum Beispiel "Zero Dark Thirty" gesehen. Ich fand den sehr spannend und gut. Angebracht fand ich es auch, dass ziemlich explizit gezeigt wurde, wie die USA in Sachen Folter vorgegangen sind. Allerdings gab es in dem gesamten Film, der sich ja um die Jagd auf bin Laden dreht, keinen einzigen Satz darüber, dass die Amis bin Laden und seine Gotteskrieger während dem Kalten Krieg ja ausgebildet und aufgerüstet haben. Klar, ein Spielfilm ist jetzt auch nicht unbedingt der Vollständigkeit verpflichtet, aber trotzdem. Würde mir gefallen, diese Themen mal auf die Art anzugehen.

      Sorry für off topic. ;)
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      TheKillingJoke schrieb:

      Aber vielleicht sind ja auch die Irakkriege oder die Funktion von 9/11 zu heiße Themen für einen Spielfilm? Also zumindest, wenn es um Hintergründe und Vernetzungen geht.

      Ist zuviel Stoff für einen einzigen Film. Wucki hat oben schon ein paar Sachen genannt. "Zero Dark Thirty" geht schon recht weit. Zu empfehlen ist auch noch "Syriana" in dem Zusammenhang, genau wie "Operation: Kingdom". Die meisten anderen gehen sehr ins Detail oder behandeln Soldatenschicksale.

      Zum Trailer: Puh. Gutes Acting aber ... gibts auch noch ne Story? Zieht mich nicht so recht an auch wenn Bale die Rolle offensichtlich gefressen hat. ^^

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."

      GregMcKenna schrieb:

      Die meisten anderen gehen sehr ins Detail oder behandeln Soldatenschicksale.


      Größtenteils das von US-Soldaten, vermute ich? Ist vielleicht auch legitim, das ein amerikanischer Filmmarkt die Schicksale der eigenen Landsleute behandelt. Aber ich sehe da momentan einfach immer noch das Erschaffen von Feindbildern und auch, wenn das Thema sehr umfangreich und komplex ist, könnte ein Spielfilm, der in diese Kerbe schlägt, ja vielleicht so was wie einen Perspektivwechsel auslösen.

      Greg, das ist jetzt zwar auch off-topic, aber weil ich gerade gedanklich bei US-Außenpolitik der Vergangenheit bin: Du meintest doch in einem Bond-Thread mal, wie es wohl wäre, den Film in den 50er Jahren anzusetzen, richtig? Kann sein, dass ich mich jetzt falsch erinnere. Es ging da ja um die Diskussion, wie männliche Protagonisten sich im Laufe der Zeit ändern, beziehungsweise wie heute so ein Typ aus den 50er Jahren auf der Leinwand wirken würde. Wenn ich 50er Jahre und Bond in Verbindung lese, muss ich spontan an die Rolle des MI6 in der Iran-Geschichte rund um Mossadegh denken. Also im Prinzip das Ereignis, was wirklich sehr viel im Nahen Osten nach sich gezogen hat, worauf wiederum iranische Feindbilder von heute fußen. Klar mag es mutig sein, Bond schwarz oder weiblich zu besetzen. Aber ein Agenten-Film, der die Ikone James Bond in einer unrühmlichen und bis heute mehr oder weniger unter den Tisch gekehrten Rolle im Iran zeigt...das wäre doch irgendwie noch mutiger.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „TheKillingJoke“ ()

      Naja ich finde eh die Trailer besser die gelungene (Einzel)Szenen enthalten und interessant geschnitten sind, als diejenigen die nahezu die komplette Story verraten oder gar 1 zu 1 wie der spätere Film aufgebaut sind. Wobei der erste offizielle Trailer eines Films doch oft so ähnlich wie dieser hier aufgebaut ist und der zweite dann meist etwas mehr ins Detail geht.

      TheKillingJoke schrieb:

      Wenn ich 50er Jahre und Bond in Verbindung lese, muss ich spontan an die Rolle des MI6 in der Iran-Geschichte rund um Mossadegh denken. Also im Prinzip das Ereignis, was wirklich sehr viel im Nahen Osten nach sich gezogen hat, worauf wiederum iranische Feindbilder von heute fußen. Klar mag es mutig sein, Bond schwarz oder weiblich zu besetzen. Aber ein Agenten-Film, der die Ikone James Bond in einer unrümlichen und bis heute mehr oder weniger unter den Tisch gekehrten Rolle im Iran zeigt...das wäre doch irgendwie noch mutiger.

      Nein, mutiger wäre das nicht. Das würde voraussetzen, dass Bond jemals rühmlich dargestellt worden wäre. Ist er aber nicht, wenn man es mal bei Lichte besieht. Er ist schon immer in fremde Länder gereist, hat Leute erschossen, sich zu Tode gesoffen und Frauen verbraucht. Alleine "Skyfall" hat Bond extrem dunkel gezeichnet - und was der MI6 mit Menschen so anstellt (strukturell lässt sich sogar argumentieren, dass Bond der Bösewicht von "Skyfall" ist). Es wäre mal interessant ob ein Bond-Film historisch anstatt kontemporär funktioniert, das sehe ich ähnlich.

      Generell aber der Tipp: Schau dir die alten Bonds mal an und auf welche Seiten sich James so schlägt. Ich sag nur "Widerstandskämpfer gegen die Sowjets in Afghanistan". :P

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."

      GregMcKenna schrieb:

      TheKillingJoke schrieb:

      Wenn ich 50er Jahre und Bond in Verbindung lese, muss ich spontan an die Rolle des MI6 in der Iran-Geschichte rund um Mossadegh denken. Also im Prinzip das Ereignis, was wirklich sehr viel im Nahen Osten nach sich gezogen hat, worauf wiederum iranische Feindbilder von heute fußen. Klar mag es mutig sein, Bond schwarz oder weiblich zu besetzen. Aber ein Agenten-Film, der die Ikone James Bond in einer unrümlichen und bis heute mehr oder weniger unter den Tisch gekehrten Rolle im Iran zeigt...das wäre doch irgendwie noch mutiger.

      Nein, mutiger wäre das nicht. Das würde voraussetzen, dass Bond jemals rühmlich dargestellt worden wäre. Ist er aber nicht, wenn man es mal bei Lichte besieht. Er ist schon immer in fremde Länder gereist, hat Leute erschossen, sich zu Tode gesoffen und Frauen verbraucht. Alleine "Skyfall" hat Bond extrem dunkel gezeichnet - und was der MI6 mit Menschen so anstellt (strukturell lässt sich sogar argumentieren, dass Bond der Bösewicht von "Skyfall" ist). Es wäre mal interessant ob ein Bond-Film historisch anstatt kontemporär funktioniert, das sehe ich ähnlich.

      Generell aber der Tipp: Schau dir die alten Bonds mal an und auf welche Seiten sich James so schlägt. Ich sag nur "Widerstandskämpfer gegen die Sowjets in Afghanistan". :P


      Okay, in dem Sinne wurde er nie rühmlich dargestellt, das ist schon klar. :) Und die Bösen wechseln einfach nur, vorgestern die Nazis, gestern die Russen, heute die Moslems. Aber ich würde jetzt mal die These aufstellen, dass Bond und der MI6 beim Zuschauer (zumindest bei den meisten) nicht als sonderlich böse oder zumindest dubios ankommen. Das sind die Guten und mit Bond identifiziert man sich einfach, besonders natürlich als Mann.

      Aber vielleicht ist Bond auch einfach die absolut falsche Baustelle für das, was ich will. Außer, man hätte einen 50er Jahre Bond im Iran, wo er sich aus Gewissensgründen gegen den MI6 stellt und versucht, den Putsch gegen Mossadegh zu verhindern. Was er aber gar nicht schaffen kann, wenn man historisch bleiben möchte. Womit man einen gescheiterten Protagonisten hätte. Und dann wäre es doch wieder die falsche Baustelle. ;)