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ES: Kapitel 2 (engl. IT: Chapter 2) [2019]

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    Es gibt 491 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von The Fiend.

      Ratty schrieb:

      Ich fand das eigentlich ziemlich gut gemacht. Man darf auch nicht vergessen, dass diese Art von 'Face-Lifting' noch in den Kinderschuhen steckt und man dabei auch nicht immer Peter Cushing als Massstab nehmen kann. Es ist ein überdurchschnittlicher B-Movie, auch wenn er von Warner finanziert wurde.

      Also in den Kinderschuhen ist das schon lange nicht mehr, wird mittlerweile seit mehr als nem Jahrzehnt praktiziert und ist teilweise nicht mehr erkennbar. Und ein überdurchschnittlicher B-Movie ist es nicht, für Horror sogar AAA-Budget (auch erkennbar an A-List-Darstellern). Dass man es erkennt, liegt in diesem Film vor allem an der Regie.

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
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      Ratty schrieb:

      GregMcKenna schrieb:

      Es ist ein überdurchschnittlicher B-Movie, auch wenn er von Warner finanziert wurde.


      Sorry aber das ist Quatsch. Die Reihe Boomt wie verückt. ES ist weit von B-Movie entfernt.
      Zwecks dieser Liftinggeschichte. Ich wusste das vorher nicht und mir ist es nicht direkt aufgefallen.

      Ich empfand ein oder zweimal die Gesichter als etwas glatt, dachte aber eher das hier zuviel MakeUp verwendet wurde um möglicherweise viele Pickel abzudecken.

      Ich glaube also das man das wirklich nur direkt sieht, wenn man das weiß...

      GregMcKenna schrieb:

      Ratty schrieb:

      Ich fand das eigentlich ziemlich gut gemacht. Man darf auch nicht vergessen, dass diese Art von 'Face-Lifting' noch in den Kinderschuhen steckt und man dabei auch nicht immer Peter Cushing als Massstab nehmen kann. Es ist ein überdurchschnittlicher B-Movie, auch wenn er von Warner finanziert wurde.

      Also in den Kinderschuhen ist das schon lange nicht mehr, wird mittlerweile seit mehr als nem Jahrzehnt praktiziert und ist teilweise nicht mehr erkennbar. Und ein überdurchschnittlicher B-Movie ist es nicht, für Horror sogar AAA-Budget (auch erkennbar an A-List-Darstellern). Dass man es erkennt, liegt in diesem Film vor allem an der Regie.


      In den meisten Fällen ist die 'Fälschung' aber erkennbar, das Hauptproblem ist im Grunde immer noch die Augenreflektion, die noch nicht perfekt ausgereift ist.
      Das gelungenste Gesicht hat für mich immer noch die Rachel-Kopie aus BR 2049, aber auch da sieht man die Unterschiede.

      Ratty schrieb:

      GregMcKenna schrieb:

      Ratty schrieb:

      Ich fand das eigentlich ziemlich gut gemacht. Man darf auch nicht vergessen, dass diese Art von 'Face-Lifting' noch in den Kinderschuhen steckt und man dabei auch nicht immer Peter Cushing als Massstab nehmen kann. Es ist ein überdurchschnittlicher B-Movie, auch wenn er von Warner finanziert wurde.

      Also in den Kinderschuhen ist das schon lange nicht mehr, wird mittlerweile seit mehr als nem Jahrzehnt praktiziert und ist teilweise nicht mehr erkennbar. Und ein überdurchschnittlicher B-Movie ist es nicht, für Horror sogar AAA-Budget (auch erkennbar an A-List-Darstellern). Dass man es erkennt, liegt in diesem Film vor allem an der Regie.


      In den meisten Fällen ist die 'Fälschung' aber erkennbar, das Hauptproblem ist im Grunde immer noch die Augenreflektion, die noch nicht perfekt ausgereift ist.
      Das gelungenste Gesicht hat für mich immer noch die Rachel-Kopie aus BR 2049, aber auch da sieht man die Unterschiede.


      Was im Kontext der Szene aber sogar gut ist. :)

      Ratty schrieb:

      In den meisten Fällen ist die 'Fälschung' aber erkennbar, das Hauptproblem ist im Grunde immer noch die Augenreflektion, die noch nicht perfekt ausgereift ist.

      Das stimmt nur so halb. Die Technologie ist mittlerweile perfektioniert worden. Das Problem - und der Grund dafür, warum es in Filmen auch immernoch erkennbar ist - ist die Tatsache, dass Geld oder Zeit zu wenig vorhanden sind (im Angesicht von feststehenden Release-Dates) um es "richtig" zu machen*. ILM war so unzufrieden mit ihrem Peter Cushing, dass sie ein Reel gemacht haben, in dem er perfekt agiert. Gibts leider nur auf VFX-Messen zu sehen aber da ist mitunter der Eintritt auch für Publikum von außen möglich. :)

      * - einer der Gründe, weshalb die "Avatar"-Sequels so viel Zeit brauchen. Sie wollen es richtig machen.

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „GregMcKenna“ ()

      Ich habe es dann am letzten Sonntag doch noch geschafft, Kapitel 2 im Kino sehen zu können. Im Cubix Kino Berlin, gings in den größten Saal, den das Cubix zu bieten hat. Mit 721 Plätzen, waren gerade mal ca. 20 Leute im Kino. Leider hat es auch hier eine Handvoll fertig gebracht, immer etwas Unruhe zu erzeugen.
      Der Film selber, war für mich okay. Der erste Teil, hatte mir doch recht gut gefallen, auch wenn es keine exakte Buchverfilmung war. Teil 2, bewegt sich dann doch noch ein Stück mehr vom Buch weg. Allerdings muss ich auch zugeben, habe ich aufgehört, den direkten Vergleich zum Buch zu suchen. Bin da eher etwas unvoreingenommen ran gegangen und hatte auf einen soliden Film gehofft, der das Ganze abrundet. Zugegebenermaßen, bin ich nach knapp 3h etwas ernüchternd aus dem Kino gekommen. Irgendwie haben die Erwachsenen nicht miteinander harmoniert. Da hat es mir schlicht und ergreifend an der Chemie gefehlt. Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass sich die einzelnen Schauspieler in die Rollen hineinversetzen konnten. Selbst James McAvoy, den ich sehr schätze, hat hier das Pflichtprogramm runtergespielt. Die Rollenvergabe an Mike, Richi und Ben, waren okay, aber nicht überragend. Jessica Chaistain als Bev, hat mir da noch von allen am Besten gefallen. Was für meinen Geschmack aber gar nicht ging, war die Rolle von Eddie. Die war auch völlig verkorkst geschrieben. Bill Skarsgard als Pennywise, war dagegen sehr gut. Der hat mir echt gefallen. Wobei ich im direkten Vergleich zu Tim Curry sagen muss, dass Curry´s Version fast noch unheimlicher ist, da er ja den eigentlichen Clown spielt, den man auch rein optisch als Clown wahr nimmt.
      Die s.g. Jump Scares, waren für mich okay und passend. Daran hab ich mich jetzt wenig gestört. Die Effekte waren über weite Strecken auch mehr als gut. Aber ansonsten, fehlt es dem zweiten Teil irgendwie an Tiefe. Ich war immer mal wieder froh, dass man ein paar Rückblenden mit den Kindern eingebaut hat, da das für mich einfach atmosphärischer funktioniert hat.

      Würde so knappe 6 von 10 vergeben.