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Brightburn: Son Of Darkness (David Yarovesky)

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    Es gibt 40 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Payback.

      Neuer Spot:



      Neuer Clip.



      „Wonder Woman 2“

      5. Juni 2020


      Neuer deutscher Trailer.



      „Wonder Woman 2“

      5. Juni 2020


      Finaler Trailer.



      „Wonder Woman 2“

      5. Juni 2020


      Ich würde den Film echtvne Chance geben wollen ....im Kino sah der Trailer schon cool und düster aus ....




      "Ich bin der Dude! Und so sollten Sie mich auch nennen, ist das klar! Entweder so, oder seine Dudeheit, oder Duda, oder ... oder auch El Duderino, falls Ihnen das mit den Kurznamen nicht so liegt."
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      Hier mein Senf zum Film:

      Brightburn lässt mich hin- und hergerissen. Zum Einen gefällt mir die Idee eines bösen Superhelden. Und die Effekte... nun ja ich hatte das Gefühl ich bin in einem Splatter gelandet, sehr liebevoll jedes Detail und sehr phantasievoll konstruiert jede blutige Szene :D
      Und stellenweise auch situationsbedingt sehr komisch.

      Andererseits hinterlässt der Film ein Gefühl von Sinnlosigkeit bei mir. Es ist schon klar, dass es genau darum ging, einen Film zu machen über diesen potentiellen Helden, der sich eben nicht dafür entscheidet, Gutes zu tun. Aber was soll ich nun mit dem Ende anfangen?

      Spoiler anzeigen

      Ein unbesiegbarer Junge mit unendlicher Macht bringt links und rechts alles um was ihm in den Weg kommt und das unaufhaltsam... das Ende fühlt sich nicht wie ein Ende an. Und das meine ich mit sinnlos, es wird einem keine Message vermittellt, der Film hat keine Pointe. Es ist nichtmal so wie in manchen Horrorfilmen, wo "das Böse siegt". Wie gesagt, es fühlt sich für mich an als hätte man den Film nach der Hälfte ausgemacht. Irgendwie eigenartig.

      Wenn nicht im 2. Teil jemand kommt, der es schafft Brandon mit zB Teilen des Raumschiffs oder eben irgendwas von seinem Heimatplaneten zumindest vorübergehend aufzuhalten, halte ich eine Fortsetzung für total überflüssig.

      Es gibt einen weiteren störenden Punkt. Brandon ist ab dem Moment wo sein Raumschiff "zu ihm spricht" in einer Aliensprache, die er als Aufforderung versteht sich alles zu nehmen was er will, plötzlich ein klassischer Soziopath. Er hält sich für überlegen und nimmt seine Kräfte als Rechtfertigung dafür, dass das Leben der Menschen wertlos ist und jederzeit von ihm genommen werden kann.

      War er nun vorher ein normaler empathischer Junge der seine Eltern geliebt hat? Hat er sich in dem Moment verändert, als er sein Raumschiff fand? Oder war er schon als Junge ein Soziopath und hat nur mitgespielt und immer reagiert, wie seiner Meinung nach andere Menschen reagieren würden... Dieser Aspekt ist für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Denn seine Eltern zumindest hätten schon früher sein merkwürdiges Verhalten bemerken müssen, sowas bleibt nicht total unbemerkt. Andererseits, sich einfach von heute auf Morgen von seinem Gewissen zu entledigen erscheint mir auch nicht logisch.


      Somit bleibe ich hin- und hergerissen. Dennoch, der Film hat eine gute Idee (es gab je wohl schon in der Comic-Szene ähnliche Ansätze, mit "Genosse Superman" :tlol: ), die zumindest als Verfilmung doch neu ist und deshalb auch Spaß macht. Zudem gefällt mir der Film ansich, hab mich paar mal ordentlich erschrocken und auch paarmal gut gelacht... oftmals gleichzeitig. Realistische Gewaltszenen, ziemlich hemmungslos für FSK 16. Und die Darsteller konnten mich soweit auch überzeugen.

      Von daher trotz der negativen PUnkte
      7/10
      Every life comes with a death sentence.
      Mir hat der Film wirklich richtig gut gefallen.
      Ich war echt überrascht.

      Den einzigen Kritikpunkt den ich habe, hat @Kiddo auch bereits angesprochen.
      Mir fehlte etwas die Erklärung warum Brandon nun Böse geworden ist.

      Spoiler anzeigen

      Ich hätte es interessanter gefunden, wenn der schlechte Einfluss des Raumschiffs dafür gesorgt hätte das er tötet, er aber eigentlich ein netter junge ist.
      Dadurch wäre er hin und hergerissen.
      Das hätte dann auch so eine Szene wie die mit seinem Vater noch emotionaler gemacht. Wenn er eigentlich wirklich wieder ein guter Junge sein will, aber sein Vater ihn dennoch versucht zu ermorden.
      Man hätte dann Mitleid mit Brandon und würde trotzdem die Eltern verstehen können.
      Das würde die ganze Situation noch viel emotionaler und spannender machen...

      Bei der Szene am Ende mit seiner Mutter, als er sagte, dass er aufhören möchte, war ich z.B. nicht sicher ob es eine Lüge oder die Wahrheit war...
      Ich denke ersteres, aber ich hätte es einfach nochmal besser gefunden, wenn die Figur hier etwas mehr Substanz bekommen hätte.

      Ich glaube das hätte den Film für mich wirklich zu einem 9 - 10er Film machen können...

      Ansonsten aber trotzdem richtig guter Film.

      8 von 10 Anti Supermen

      Btw: Wie kann es sein das dieser Film FSK 16 ist? :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Olli86“ ()

      Als meine Freundin und ich letztens nach einem Film gesucht haben den wir schauen könnten habe ich ihr Brightburn als seichte und kurzweilige Kost angeboten. Danach war sie sauer auf mich weil es zwei "Slasher-Momente" in dem Film gab und sowas packt sie gar nicht :D. Hab den ärger nicht verstanden, sagte bewusst wie die Geschichte von Superman nur eben anders :)
      Klassischer Fall von guter Idee, schwache Ausführung. Die Macher verlassen sich viel zu sehr auf die interessante Prämisse eines bösen Superman ähnlichen Wesens und vernachlässigen dabei eine interessante Geschichte zu erzählen oder brauchbare Charaktere zu schreiben. Gerade die Charaktere sind unfassbar schwach geschrieben, das gilt auch für die Hauptfigur Brandon Breyer. Das Superwesen Brandon ist einfach nur Böse, ohne irgendwelche Graustufen oder moralische Dilemma. So ist die Figur einfach nicht interessant genug. Alle anderen Charaktere sind genauso profillos, dass sie dem Zuschauer völlig egal sind.

      Auch hat der Film nicht besonders viel zu erzählen, sodass sich Brightburn von einer brutalen Szene zur nächsten schleppt. Der härtegrad und der Gore können jedenfalls überzeugen und werten den Film in vielen Momenten auf. Es finden sich 2 recht fiese Szenen wieder.
      Trotz der recht kurzen Laufzeit von 90 Minuten schleichen sich einige Längen ein. Brightburn ist zum Teil einfach nur langweilig, weil größtenteils nichts von Belang passiert.

      Die Darsteller machen ihre Sache ebenfalls wenig überzeugend. Der Hauptdarsteller ist Jackson A. Dunn nicht besonders gut und wirkt an vielen Stellen unfreiwillig witzig. Elizabeth Banks kann auch nicht überzeugen und nervt gnadenlos.

      Brightburn ist ein absoluter Durchschnittsfilm, der abseits seiner interessanten Prämisse und den gelungenen Gore Szenen nichts zu bieten hat.

      5/10