Berlin Station [Epix]

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      Berlin Station [Epix]

      Die US-Serie „Berlin Station“ ist ein Spionagedrama von Michaël R. Roskam. Die Handlung führt den Kontaktoffizier Daniel Meyer (Richard Armitage) von Langley ins CIA-Büro in Berlin. Hier soll er in einer geheimen Mission die undichte Stelle ausfindig machen, die den Whistle-Blower Thomas Shaw mit Informationen versorgt hat. Dort trifft er auf die Leiterin des Büros, Valerie Edwards (Michelle Forbes), die keinen Spaß versteht. (serienjunkies.de)




      Darsteller: Richard Armitage, Rhys Ifans, Leland Orser, Michelle Forbes, Richard Jenkins, Mina Tander

      In Deutschland auf Netflix verfügbar.
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      Für mich ist Berlin Station eindeutig das bessere "Homeland". Während letzteres in jüngster Vergangenheit nicht mehr so wirklich zu überzeugen wusste, geht Berlin Station einen wesentlich bodenständigeren Weg, ist dabei intelligent geschrieben und angenehm verschachtelt. Die Location ist natürlich ein dicker Pluspunkt, immer wieder toll, wenn man Orte entdeckt, an denen man selbst schon war :D

      Aber auch davon ab ist die Serie wirklich gelungen. Die Geschichte ist zwar recht langsam, vor allem zu Beginn, aber beginnt dann mehr und mehr einen zu packen und nicht mehr loszulassen. Immer mehr Verstrickungen zeigen sich von Episode zu Episode auf, dazu ist die Serie auch recht aktuell und nimmt auf Themen Bezug die kurz vor der Serie in Deutschland stattfanden, ohne dabei mit dem Finger zu zeigen, sei es Merkel und der Abhörskandal oder auch die Flüchtlinge oder sonstiges. Zum Ende hin wird es natürlich zunehmend spannender, wie alles zusammenhängt, wer wo mit drinsteckt.

      Richard Armitage als CIA-Agent macht seine Arbeit klasse, aber auch der Rest des Casts, allen voran Richard Jenkins und Michelle Forbes wissen zu überzeugen.

      Berlin Station erfindet zwar das Rad gewiss nicht neu oder ist die beste Serie der letzten Jahre, aber mehr als gut anschaubar ist sie definitiv. Vor allem wenn man auf Serien dieser Richtung steht und evlt. auch von "Homeland" genervt ist und etwas bodenständigeres sucht, wo nicht gleich immer die komplette Welt gerettet werden muss.
      Gerade Staffel 2 beendet und auch diese hat mir wieder sehr gut gefallen. Es gefällt mir nach wie vor, wie aktuell die Serie ist und mit den politischen Entwicklungen in Deutschland spielt. Klar, das alles hier ist alles von Kreativer Freiheit geprägt, aber man merkt dennoch deutlich, dass die Macher ihre Hausaufgaben gemacht haben.

      Die Geschichte war diesmal zwar auch wieder sehr interessant, allerdings sehe ich die der ersten Staffel doch einen Tick vorne. Nichts desto trotz hat auch Staffel 2 wieder einiges an Spannung geboten, vor allem die erste Staffelhälfte war von Highlights durchzogen und die Entwicklung über die diesmal nur neun Folgen war wieder nachvollziehbar und bodenständig, ohne in unnötige Klischees zu verfallen - auch wenn es das ein oder andere natürlich trotzdem gab.

      Ich freue mich auch auf Staffel 3, mal sehen wo es diesmal hingeht und wie sie das Ende in die nächste Staffel einbauen werden.