The Ritual (Netflix)

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    Es gibt 8 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Bavarian.

      The Ritual (Netflix)

      Gerade kuck ich den Trailer - weil den irgendwer irgendwo gepostet hat - und da denk ich auf einmal: verdammt das kennst du doch. und dann KLICK - ist nach einem echt geilen Buch das ich mal gelesen hab. also wenn die das gut umsetzen , könnte das n echt starker film werden.


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      Also ich fand den überraschenderweise gut bis sehr gut. Dachte am Anfang nicht, dass die altbackene Prämisse "Paar Touristen verirren sich im unheimlichen Wald, gehen in eine verlassene unheimliche Hütte und wundern sich dann, dass ihnen Schlimmes widerfährt" so dermaßen spannend umgesetzt werden würde wie es dieser Film letztendlich getan hat.
      Gekonnt und effektiv wurde mit dem Betreten des schwedischen Waldes langsam aber sicher Atmosphäre und Spannung aufgebaut, ohne (oder gerade weil) dass wirklich gezeigt wird, was hinter den Männern her ist. Also das fand ich ziemlich gut gelungen, und ich war auch von Beginn an absolut drin in der Geschichte und habe mit den Verfolgten mitgefiebert (und freilich gehofft, dass es sie allesamt erwischt, weil ich natürlich sehen wollte, was es denn nun eigentlich für ein Monster ist, dass ihnen nach den Leben trachtet :D). Auf das, was im Finale passiert, muss man sich wohl einlassen, aber auch das hat bei mir ziemlich gut funktioniert.
      Bin echt überrascht, wie gut und spannend dieser Film war. Von mir gibts eine ganz klare Empfehlung.

      7/10

      Weiterer positiver Effekt war, dass ich mir nun das (Hör)Buch unbedingt besorgen muss.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „RP_McMurphy“ ()

      The Ritual ist ein routinierter Horrorfilm, der altbekannte Elemente solide einsetzt. Das Waldsetting gibt wie so oft eine gute Atmosphäre her. Darüber hinaus erreicht der Film seinen Höhepunkt sobald die Freunde ihre erste Nacht in dem mysteriösen Waldhaus verbringen. Gekonnt werden Fragen aufgeworfen und gruselige Situationen kreiert. Danach folgt der Film weiterhin altbekannte Schemata ohne dabei aber langweilig zu werden. Mit der Auflösung und dem Monster wird bestimmt nicht jeder zufrieden sein, allerdings bietet es mal etwas Neues. Gerade das Design des Ungetüms kann faszinieren. Trotzdem bleibt für mich am Ende nur ein durchschnittliches Seherlebnis, dessen Zeit ich nicht hinterher trauere, ich aber auch nicht noch einmal erleben muss.
      The Ritual ist nette Horrorunterhaltung. Nicht mehr, aber auch auf keinen Fall weniger.
      Konnte mit dem Film sehr wenig anfangen. Die Atmo war schon okay, aber die Geschichte an sich wirkte irgendwie an den Haaren herbeigezogen. Die ständigen Rückblenden bzw. der Ausgangspunkt der Geschichte, der die Freunde zu ihrem Abenteuer bewegt hat, hat ja so überhaupt nichts mit den Vorkomnissen im Wald zu tun. Jedoch versucht der Film immer wieder eine Art Verbindung aufzubauen, was ich als sehr ungeschickt bezeichnen würde. Ab einem gewissen Punkt fühlte ich mich immer wieder an den britischen Film 'Kill List' erinnert, musste irgendwann immer an einen Okkult denken. Und wenn ich lese, dass
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      symbolisch gesehen, eigentlich der Wald hinter allem steckt, muss ich sagen, dass dies so gar nicht aus dem Film heraus kommt.

      Einmal gesehen und wieder vergessen!

      Fand ihn auch ziemlich gelungen wenn auch die letzte halbe Stunde etwas die Spannung nahm weil man dann weitestgehend in die Offensive geht und auf zurückhaltende Einstellungen verzichtet, die den Film bis dahin erfolgreich trugen und für intensiv atmosphärische und radikale Momente sorgten. Ich hätte mir aber trotz hinweisendem Titel eher eine psychologische, rätselartige Auflösung gewünscht und war zu Beginn der Wendung eher enttäuscht. Aber im Verlauf des letzten Drittels ging die eingeschlagene Richtung dann doch noch in Ordnung, da sie mit seinem kreativ gestalteten Gegenspieler punkten konnte. Für die meisten Zuschauer sicherlich zu viel Okkultismus und daher nicht wirklich für die breite Masse zugänglich... ich hätte mir den Film aber trotzdem für die große Leinwand gewünscht.


      7 von 10 Geweihen
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „TLCsick“ ()

      Schließe mich da in vielen Punkten an. Sicher einer der besseren, reinrassigen Horror-Filme der jüngeren Vergangenheit. Mit dem Wald-Setting und Okkulstimmungen kriegt man mich einfach. Wie bereits hier erwähnt: Empfand ebenso die subtileren Phasen mit vereinzelten, pointierten Horror-Momenten durchaus ansprechend, wobei mich die expliziteren Survival-Passagen wenig abholen konnten. Zu oft gesehen. Da giere ich eher nach den ruhigen, verstörenden Tönen. Während man der Hauptfigur einen soliden, innerlichen Konflikt verpasst, erschien mir auch die Dynamik unter den Spät-Dreißigern (?) als relativ angenehm, im Kontrast zu dem üblichen Teenie-Aufgebot in dieser Kategorie von Film.

      Schwer in Ordnung das Teil. Und jetzt habe ich direkt Bock auf einen weiteren Schweden-Trip. Zumindest sofern ich die Horror-Anteile ausblende und bei den Landschaften bleibe. ^^

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