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The Woman in the Window (Joe Wright)

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    Es gibt 23 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Der siebte Samurai.

      Tja, ist leider nicht der große Wurf geworden, denn ich erhofft habe, aber bei weiten nicht so desaströs, wie es die Kritiken vermuten lassen. Ich kenne den Roman auch leider nicht, daher kein Vergleich zum Ausgangsmaterial möglich. Aber im Großen und Ganzen ist der Film recht spannend aufgebaut, bietet ein paar unvorhersehbare Twists, und mit Amy Adams & Julianne Moore, trotz ihrer kurzen Screen Time, ein herausragendes Star-Ensemble. Vor allem aber Adams zeigt erneut, deshalb sie derzeit zu den besten Schauspielerinnen in Hollywood gehört. 7/10

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      Absolut belangloser Film, der durch gute Schauspieler, einer soliden Optik und wenigen gelungenen inszenatorischen kniffen an einer vollkatastrophe vorbeischrammt. Die Handlung ist total banal und zu großen Teilen vorhersehbar. In der ersten Hälfte gibt es so gut wie keinen Erzählfluss und der Film plätschert vor sich hin, bis der erste große Twist kommt. Dieser ist in seiner Belanglosigkeit kaum zu überbieten.
      In der zweiten Hälfte überschlagen sich die Wendungen, jedoch fußt keiner auf einer Basis. Sie kommen aus dem nichts und langweilen statt zu schockieren. Der zusammengeklaute Möchtegern Psycho-Thriller schafft es zu keiner Sekunde auch nur halbwegs interessant oder spannend zu sein. The Woman in the Window ist ein Reinfall, wie es im Buche steht. Schade um Amy Adams, die wie immer alles gibt.
      Zeitverschwendung!

      4,5/10
      The Woman in the Window entpuppt sich nach einem doch relativ vielversprechenden Trailer als ein Flickenteppich sondergleichen. Der Film würfelt ziemlich wahllos alle möglichen Ideen durcheinander, klaut sich dreist so manche Bildeinstellung direkt aus "Das Fenster zum Hof" und hält sich für schlauer, als er auch nur im Ansatz ist. Die sogenannten Twists sind vorhersehbar und auch die Spannung geht entsprechend schnell flöten, wenn sie auch zumindest Anfangs noch zum Teil vorhanden ist. So entwickelt sich ein spannendes Konzept über viele Stolpersteine zu einem kleinen Desaster, das mit jeder weiteren Minute schlimmer wird und vor allem beim Ende völlig übertreibt, alle guten Vorsätze komplett hinter sich lässt, auf 180 Grad dreht und sich komplett übernimmt.

      Einzig positiv zu erwähnen bleibt wie eigentlich immer Amy Adams, die mit aller Macht versucht aus diesem Machwerk von Drehbuch etwas rauszuholen und das einzig kleine Licht in diesem schier endlos langen dunklen Tunnel bleibt.
      Mein Filmtagebuch



      „I think storytelling is all about children. We human beings love to hear stories being told - and it first happens when you're a kid.“
      - David Chase