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Brawl in Cell Block 99 (Vince Vaughn)

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    Es gibt 5 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Burning.

      Brawl in Cell Block 99 (Vince Vaughn)

      Deine Bewertung für "Brawl in Cell Block 99". 3
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      Brawl in Cell Block 99



      Neuer Film von "Bone Tomahawk"-Regisseur S. Craig Zahler.

      Der ehemalige Boxer Bradley verliert seinen Job als Auto-Mechaniker und steht vor den Trümmern seiner turbulenten Ehe. Jetzt ist es auch egal was er macht und fängt als Drogenkurier für einen alten Freund an. Schnell verbessert sich bei der guten Bezahlung seine Lebenssituation. Bis zu dem Tag als er in eine Schießereí zwischen der Polizei und seinen eigenen Leuten gerät. Bradley wird schwer verletzt und kommt auch noch ins Gefängnis. Für ehemalige Feinde aus der Freiheit soll er nun einige sehr gewalttätige Aufträge erledigen und verwandelt das Gefängnis fortan in ein gewalttätiges Schlachtfeld. [Quelle: Filmstarts.de)

      Trailer



      Hier meine Review zum Film:

      Ein Tag an dem man seinen Job verliert und von der Affäre seine Frau erfährt gehört eher zu den schlechten Tagen im Leben eines Menschen. In solchen Momenten werden entscheidende Weichen für das weitere Leben gesetzt. So auch bei Bradley Thomas, einem ehemaligen Boxer, der diese Situation nutzt und das Angebot eines alten Gangster-Freundes annimmt und fortan für ihn als Drogenkurier arbeitet. Damit erhofft er sich seine Ehe retten und ein sorgenfreies Familienleben leben zu können. Doch bringt ihn dieser Entschluss letztlich ins Gefängnis und dort ans Tor zur Hölle.

      Dem Zuschauer wird in den gut 2 Stunden so einiges angeboten und zugemutet. Fokussiert sich die erste Hälfte auf das Leben des Protagonisten außerhalb des Gefängnisses und die Umstände die ihn dort reinbringen, so spielt sich die Handlung den Rest des Filmes fast nur noch im Gefängnis ab. Aufgrund verschiedenster Phasen und Stimmungen lässt sich nur schwer ein Genre bestimmen, denn es wird ein vielschichtiger Cocktail aus Drama-, Crime-, Action- und Thriller-Elemente geboten. Ähnlich wie der Protagonist, durchlebt man als Zuschauer die einzelnen Phasen und Schichten des Filmes, die eine langsame und stete Steigerung bis zum ultra-brutalen Finale bietet.

      Die Inszenierung wartet mit guter Kamerarbeit und ruhigen unaufgeregten Momenten auf und vermittelt aufgrund des bläulichen Filters einen kühlen Look. Gegen Ende wird der Filter etwas aufgelockert, da die Szenen sich hauptsächlich in dunklen Räumen abspielen. Im Fokus der Kamera und des gesamten Films ist eindeutig die harte, trockene und kompromisslose Rolle von Vince Vaughn. Es ist wirklich beeindruckend was er in diesem Film abliefert, kennt man ihn doch größtenteils aus Klamauk-Filmen. Davon ist hier absolut nichts zu sehen und er kann dem Zuschauer hier mit seinem überzeugten Vorgehen auch gehörig Angst einjagen.

      "Brawl in Cell Block 99" ist ein kompromissloser und ultra-brutaler Streifen der dem Zuschauer einiges zumutet aber auch mit vielen denkwürdigen Momenten und verschiedensten Genre-Elementen belohnt. Eine blutige und schonungslose Reise ans Tor zur Hölle.

      8/10
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      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Burning“ ()

      Ich fand den sehr merkwürdig und wüsste auch gar nicht wie ich den bewerten würde. Einerseits hat er mich fasziniert, andererseits auch schwer gelangweilt. Allerdings fand ich "Bone Tomahawk" schon extrem öde und irgendwie ähneln sich beide Filme in gewissen Motiven, auch wenn Handlung und Genre unterschiedlicher nicht sein könnten. Bei BT hat man tanzende Skelette zu Gesicht bekommen, hier werden lauter Knochen gebrochen. Das Knacken und Knirschen war mir auch irgendwie zu viel. Als richtig übel habe ich hier leider auch die Masken wahrgenommen. Da wirkte alles plötzlich semi-professionell. Einzig die Figur des Bradley hat mich fasziniert - seine riesige Statur und die damit auch verbundene Wucht hinter seinen Schlägen und natürlich seine weiche Seite. Dennoch, der Dramaanteil hat mich so überhaupt nicht gepackt. Letztlich bin ich wohl auch hier wieder an der Laufzeit verzweifelt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „kruemel_1978“ ()

      Deutscher Trailer und mit dem 26. Oktober 2018 auch der Heimkinostart veröffentlicht.

      Capelight Pictures trat auf den Plan und hat den Film bei der SPIO/JK vorgelegt, die den Film ungeschnitten mit dem leichten Siegel "keine schwere Jugendgefährdung" ausstatteten. Wie nicht anders von Capelight zu erwarten folgt am 22. Februar 2019 die Veröffentlichung als ungeschnittene Version im 2-Disc Mediabook.

      schnittberichte.com/news.php?ID=14193
      Brutal ja, aber hauptsächlich in der ersten Hälfte auch fast schon brutal langweilig. Zu flach und uninteressant ist die Backstory, die fast eine ganze Stunde des Films ausmacht. Sobald es in den Knast geht aber unterhaltsam. Vaughn überzeugt als einschüchternde Kampfmaschine und die rohen Fights haben ordentlich Bums. Bei den fiesen Gewaltspitzen mag man teilweise kaum hingucken, aber sie machen letztendlich auch den gewissen Unterschied zu anderen Filmen aus. Die hier und da auffälligen Masken entschärfen das aber ein wenig.

      Insgesamt okay, aber ich hatte mehr erwartet.

      Schwer vorstellbar, dass der Film so gehyped wird. Wenn es nicht gerade in die paar ziemlich brutalen Fights geht, in denen man dank der expliziten Darstellung teilweise kaum hinsehen kann, dann ist Brawl in Cell Block 99 doch über große Strecken extrem langweilig. Vor allem die erste Stunde zieht sich wie Kaugummi, es wird für kaum Handlung, sehr viel erzählt. Man versucht dem Ganzen Gewicht zu verleihen, scheitert aber doch grandios. Das liegt auch an den Dialogen, sofern man sie so nennen kann, bei denen ich mir oftmals nicht sicher war, ob das wirklich ernst gemeint ist, was ich da zu hören bekommen habe. Und das selbst bei so einer Art Film, bei dem Dialoge eher zweitrangig sind.

      Wie gesagt, die Gewaltdarstellung ist krass, die Fights, durch die ruhige und übersichtliche Inszenierung, sind wirklich gut und spaßig mitzuverfolgen. Aber alles außenrum ist belanglos und zu großen Teilen langweilig. Hinzu kommt die völlig übertrieben lange Laufzeit von 132 Minuten. Ein knackiger 90 Minüter hätte dem Film sicherlich mehr als gut getan.

      Vince Vaughn als unhaufhaltsame Kampfmaschine ist passend gecastet und es macht Spaß, ihm bei seinem blutigen Streifzug durch den Knast zuzuschauen. Zumindest dann, wenn er auch wirklich blutig ist.



      5/10
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