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The Favourite (Rachel Weisz, Emma Stone)

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    Es gibt 27 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Primat.

      The Favourite (Rachel Weisz, Emma Stone)

      Bewertung für "The Favourite" 6
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      Der Film handelt von den politischen Intrigen während der Regentschaft von Queen Anne, die von 1702 bis 1707 über Großbritannien herrschte...

      Regie: Yórgos Lánthimos

      Cast: Olivia Colman, Rachel Weisz, Emma Stone


      US - Start ist der 23.11.2018


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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „-Makaveli-“ ()

      Erster Teaser-Trailer.


      Jessica, Only Child, Illinois, Chicago
      Mein Filmtagebuch



      „I think storytelling is all about children. We human beings love to hear stories being told - and it first happens when you're a kid.“
      - David Chase

      Ich fand den etwas trocken und hab mich am Ende gefragt, was mir die Geschichte des Films jetzt so mitgeben möchte. Gesellschaftskritik gibt es genug, aber ich hätte mir eine rundere Story gewünscht, bei der mich das Ende total aufgeregt hat. Das fand ich ziemlich beknackt und hinterließ zumindest bei mir einen faden Beigeschmack.

      Origano schrieb:

      Yeah, jetzt freu ich mich noch mehr auf den Film :) Anfang Dezember ist es bei mir soweit.

      Viel Spaß, bin gespannt, wie du ihn finden wirst. Gehe aber mal schwer davon, dass er dir auch gefallen wird ^^
      Mein Filmtagebuch



      „I think storytelling is all about children. We human beings love to hear stories being told - and it first happens when you're a kid.“
      - David Chase

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      Daleron schrieb:

      patri-x schrieb:

      hab mich am Ende gefragt, was mir die Geschichte des Films jetzt so mitgeben möchte.


      Ich habe "The Favourite" noch nicht gesehen, ist das aber nicht geradzu ein Kennzeichen eines Lanthimos-Films? :freaky:

      Haha, das schon. Aber er erzählt eine Geschichte immer mit einem roten Faden, bei dem sich am Ende alles zuspitzt. Das habe ich hier irgendwie vermisst.

      patri-x schrieb:

      Daleron schrieb:

      patri-x schrieb:

      hab mich am Ende gefragt, was mir die Geschichte des Films jetzt so mitgeben möchte.


      Ich habe "The Favourite" noch nicht gesehen, ist das aber nicht geradzu ein Kennzeichen eines Lanthimos-Films? :freaky:

      Haha, das schon. Aber er erzählt eine Geschichte immer mit einem roten Faden, bei dem sich am Ende alles zuspitzt. Das habe ich hier irgendwie vermisst.


      Gibt aktuell wohl keinen Filmmemacher, der mir persönlich mehr am Ende mitgeben kann. Finde das eher deswegen komplex, weil es so unglaublich viel gibt an "Mitnahmemöglichkeiten" :D und nicht weil es so schwer ist, konkrete Statements ausfindig zu machen.

      Die Aussage bezieht sich nun aber nicht auf The Favourite. Den habe ich noch nicht gesehen, ist daher aber mein Most Wanted. :)

      Sorry für´s Zitieren von einem fast zwei Monate alten Beitrag, aber musst ich loswerden. ^^






      Bavarian schrieb:

      patri-x schrieb:

      Daleron schrieb:

      patri-x schrieb:

      hab mich am Ende gefragt, was mir die Geschichte des Films jetzt so mitgeben möchte.


      Ich habe "The Favourite" noch nicht gesehen, ist das aber nicht geradzu ein Kennzeichen eines Lanthimos-Films? :freaky:

      Haha, das schon. Aber er erzählt eine Geschichte immer mit einem roten Faden, bei dem sich am Ende alles zuspitzt. Das habe ich hier irgendwie vermisst.


      Gibt aktuell wohl keinen Filmmemacher, der mir persönlich mehr am Ende mitgeben kann. Finde das eher deswegen komplex, weil es so unglaublich viel gibt an "Mitnahmemöglichkeiten" :D und nicht weil es so schwer ist, konkrete Statements ausfindig zu machen.

      Die Aussage bezieht sich nun aber nicht auf The Favourite. Den habe ich noch nicht gesehen, ist daher aber mein Most Wanted. :)

      Sorry für´s Zitieren von einem fast zwei Monate alten Beitrag, aber musst ich loswerden. ^^
      ​​​​​​
      ​​​​​​​Alles gut! :D
      Letzte Woche in der Preview gesehen. Bin ich angetan? Ja. Wird er alles bei den Oscars abschießen? Vielleicht, glaube es aber nicht. Dafür ist Lanthimos zu unbequem und unkonventionell. The Favourite ist seine wahrscheinlich größte Annäherung an den Mainstream, zumindest empfand ich den Kinobesuch als weniger beunruhigend als ein Jahr zuvor bei Killing of a Sacred Deer. Der Film bietet eine scharfkantige Dialoge, die in Zynismus getunkt wurden, im Gegensatz zu seiner bisher absurden Situationskomik bzw. Tragik. Das Trio Infernale harmoniert prächtig, beinahe so gut, dass es tatsächlich schwer ist zu sagen wer hier Haupt- oder Nebendarstellerin ist. Der Umgang mit Licht ( war fast alles natürlich, wenn ich mich recht entsinne ), das Szenenbild und Kostüme sind ebenso ein Augenschmaus. Das Ende fügt sich gut ein und klatscht noch einmal die überschattende Metapher ins Gesicht. Bin aber davon überzeugt, hätte Lanthimos das Drehbuch selbst geschrieben, wäre der Film um zwei Ecken bösartiger geendet.

      8,5 / 10
      The Favourite

      Habe ihn letzten Dienstag im O-Ton gesehen und fand ihn sehr stark. Kino war sehr gut besucht (was mich überrascht hat) und ich hatte dazu den Eindruck, dass die meisten der anderen Zuschauer dem Film auch viel abgewinnen konnten, da doch eine sehr gute Stimmung herrschte.

      Zunächst einmal hätte ich nicht gedacht, dass der Film so witzig wird. Wenn ich an Lanthimos denke, dann habe ich auch nicht vordergründig den humoristischen Anteil seiner Werke im Kopf, der zwar auch z.B. in The Lobster sehr wohl vorhanden war, aber nicht auf so eindeutige Art und Weise, wie er in The Favourite präsentiert wird.
      Denn hier reihen sich aberwitzige Szenen nahtlos aneinander, überspitzte Charaktere liefern sich amüsante Wortgefechte, die mit deftigen Spitzen garniert werden und dazu gibt es wohl die beste und witzigste Tanzszene die ich bisher gesehen habe. Auch wenn sie leider etwas zu kurz war. Eine bissige Satire, bei denen auch die Protagonisten über so gut wie die gesamte Spieldauer bierernst blieben, was mir sehr gut gefiel, da es dem ganzen auch einen britischen Touch verlieh. Was wiederum ausgezeichnet ins Gesamtbild passte.

      Die Hintergrundgeschichte ist zwar andauerndes Thema, wird aber interessanterweise nie konkretisiert. Sie ist Mittel zum Zweck und fungiert ausschließlich als Antrieb der Figuren und lässt sie gemäß ihrer Natur agieren. Die Verhältnisse unter den Charakteren ist hierbei viel prägnanter und schafft es dabei auch immer wieder den Zuschauer durch neue Kniffs und Wendungen bei der Stange zu halten. Vor allem fand ich es hier sehr faszinierend, wie die Sympathien, die man für die Figuren hat, durchaus auch mal wechseln können und somit gerade der Ersteindruck zunichte gemacht wird. Das ist wirklich sehr gelungen und lässt nicht nur auf ein gutes Drehbuch schließen, sondern auch auf sehr gute schauspielerische Leistung.

      Olivia Colman, Rachel Weisz und Emma Stone muss man hierbei alle drei nennen, wobei ich sagen kann, ohne die Leistung der anderen zu schmälern, dass mir doch Letztere am besten gefallen hat. Alle drei Rollen sind auf ihre Art und Weise interessant und geben den Damen auch genug Spielraum sich entfalten zu können, doch hat man wohl bei Stone den besten Einblick und ihre Rolle war noch eine Idee vielschichtiger angelegt. Zumindest nach außen hin.
      Denn auch Rachel Weisz hat ihre verschiedenen Facetten, genauso wie Olivia Colman. Nur empfindet man für alle drei ganz verschiedene Dinge und das Zusammenspiel der unterschiedlichen Figuren, macht die Sache erst so richtig interessant.
      Die restlichen Figuren und Charaktere wurden auch sehr gut besetzt und gespielt und vor allem Nicholas Hoult ist der Knaller.

      Äußerst interessant war die Kamera. Gerade wenn eine bestimmte Dame bei der Szene im Mittelpunkt steht, ändert sich ganz oft die Einstellung und man hat das Gefühl alles durch ein Schlüsselloch, oder durch einen Spion in der Tür zu beobachten. Dadurch wirkt das Bild äußerst distanziert und verleiht dem Gezeigten einen gewissen, unbehaglichen Unterton.

      The Favourite ist meiner Meinung nach Lanthimos mainstreamhaftester Film geworden, aber hat deshalb nichts von dem Außergewöhnlichen eingebüßt, was den Regisseur ausmacht. All seine Filme (Alpen hab ich noch nicht gesehen) wirken auf mich komplett unterschiedlich, aber dennoch ist seine Handschrift deutlich zu erkennen.
      Und auch wenn hier sehr viel Humor im Spiel ist, kann sich Lanthimos seine abstrakte Art und Weise nicht verkneifen, was man gerade am Ende zu spüren bekommt.
      Ich bin sehr begeistert aus dem Kino gekommen, habe bis auf einen ganz kurzen Hänger, einen absolut runden Film gesehen, der von drei sehr gut aufgelegten Schauspielerinnen getragen wird. Die Dialoge sind klasse, der Humor absolut mein Ding, wunderbare, einzelne Szenen reihen sich gekonnt aneinander und der deutsche Untertitel "Intrigen und Irrsinn" hier ist zweifelsohne Programm.
      Ganz tolles Ding und wegen mir darf der gerne ordentlich bei den Oscar´s abräumen.

      9 von 10 Punkten

      Ps. und bitte noch ein paar User mehr, die sich den Film anschauen ;)

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