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Crawl (Alexandre Aja, Sam Raimi)

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    Es gibt 52 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von The_Ghost.

      Irgendwie ziehen dieses Tierhorrorfilme bei Kritikern nicht so recht. Zu "Crawl" finden sich auf RottenTomatoes 81 Kritiken. "Stuber" mit Batista weist schon 135 auf. Als Kritiker gehe ich doch lieber in einen Film von Aja als in eine scheinbar unlustige Action-Komödie. Schon der Trailer hierzu dürfte Kritiker abgeschreckt haben. :shrug:

      Jedenfalls freut es mich für Aja, dass er wieder guten Zuspruch bekommt. Sogar den besten seiner Karriere. "High Tension" und sein "Hills"-Remake sind ja leider nicht sonderlich gut aufgenommen worden, was ich nicht verstehen kann. Denn ich habe selten Filme gesehen, welche mehr Terror verbreiten als die beiden.
      e.V.
      High Tension und die 2 Hills Filme waren richtig gut. Habe alle auf bluray und es sind Filme die ich immer gerne weiter empfehlen kann.

      Freu mich tierisch crawl im warsten Sinne des Wortes!!




      "Ich bin der Dude! Und so sollten Sie mich auch nennen, ist das klar! Entweder so, oder seine Dudeheit, oder Duda, oder ... oder auch El Duderino, falls Ihnen das mit den Kurznamen nicht so liegt."
      Am Box Office zieht der Film leider auch nicht. In den USA startet Crawl nur auf Piranha Niveau (knapp 10 Millionen). Hätte Aja den besten Start seiner Karriere echt gegönnt und dazu wären auch lediglich mehr als 15.7 Millionen (The Hills Have Eyes vor 13 Jahren) am 1. Wochenende notwendig gewesen...
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      Bei den Creature-Flicks sollte man sich nicht von gewöhnlichen Grusel-Filmen blenden lassen. Die haben scheinbar ein ganz weites Publikum. "47 Meters Down" eröffnete mit ~ 11 Mio., "The Shallows" mit ~ 17 Mio. und "Crawl" jetzt mit ~ 12. Mio. Mehr scheint da nicht möglich. "The Meg" wurde halt als Mega-Action-Event mit Jason Statham vermarktet. Es müssten schon aktuell beim Publikum populäre Filmemacher am Werk sein um mehr rauszuholen. Also wenn die Russos einen solchen Tierhorrorfilm inszenieren würden, dann müsste man die Messlatte schon ein wenig höher hängen.

      Aja wird von dem Film profitieren, da bin ich mir sicher. Nach seinen eher belanglosen Filmen (ich habe "Horns" und "The 9th Life of Louis Drax" bis heute nicht gesehen) ist er jetzt wieder größer in Erscheinung treten. Und kaum schreibe ich es lese ich auch er soll demnächst wieder ein Horror-Remake leiten. ^^
      e.V.
      Komme gerade aus der Sneak.

      Viel foreshadowing am Anfang, teils Moment, die zum Haareraufen sind aber wie auch Shallow seinerzeits ein grundsolider Tierhorror. Macht für den Moment Spaß, aber bleibt nicht großartig hängen. Da es solche Filme in guter Qualität - Asylum ist das nicht - hat er seine Berechtigung.

      Kaya Scodelario spielt grundsolide runter. Der Ton war Mittelmaß. Obwohl es anfangs eine Szene gab, bei der ich schon dachte, dass die Foley Artists ihren Spaß hatten. Leider dann im Fortlauf alles etwas langweilig von der Ton-Kulisse. Die Kulisse selbst war an sich gut. Leider aber zu wenig Fokus auf Räumlichkeiten. Man konnte auch nur schwer folgen, was die Position der Figuren anging, weil man sich zur Darstellung des Hauses nicht viel Mühe gab.

      Solide 6-7/10.

      Muss nicht unbedingt der Kinobesuch sein.

      Crawl macht über die meiste Zeit seiner Laufzeit unheimlich viel Spaß, da der Film stark und effektiv inszeniert ist. Zudem sieht der Survival Film bis auf wenige Abstriche überraschend gut aus. Das gilt auch für Alligatoren, die nur sehr selten bei unvorteilhaftem Licht etwas künstlich aussehen.
      Natürlich kommt Crawl Genretypisch nicht ohne dumme Entscheidungen und Logiklöcher aus, die besonders im letzten Drittel das Sehvergnügen leicht mindern. Jedem sei auch zu raten nicht zu viel über das gesehene nachzudenken, denn sonst kann der Film deutlich weniger Spaß machen.

      Crawl ist letztendlich ein solider Survival- Film, der ordentlich inszeniert ist, ordentliche darstellerische Leistungen bietet und in den Alligator Szenen überzeugen kann.

      6 - 6,5/10


      LETTERBOXD

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      dieKritik
      Ja, das war wirklich spaßig. Crawl besticht in erster Linie durch sein simples Konzept, so wie die gekonnte Umsetzung dessen. Sobald es einmal in den crawlspace ging und plötzlich die Alligatoren von überall her auftauchten, wurde es sogar recht spannend. Die Protagonisten tun die für so einen Film gewohnt dummen Dinge, allerdings niemals so dumm, dass man sich an den Kopf fassen und das Geschehen als unglaubwürdig abstempeln würde. Hirn aus, Spaß an ist hier definitiv die Devise. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse zwar etwas und alles wirkt plötzlich extrem gehetzt, aber das mindert den Sehgenuss nicht allzu stark.

      Außerdem hat Crawl auch eine hübsche Optik zu bieten, die Alligatoren sehen überraschend gut aus, so dass man auch als Zuschauer die Gefahr jederzeit spüren kann. Hauptdarstellerin Kaya Scodelario macht ihre Sache ordentlich, die Angst vor den blutrünstigen Krabblern nimmt man ihr ab, ihrem Filmvater Barry Pepper hingegen eher weniger.

      Insgesamt ist Crawl ein durchaus spaßiger und kurzweiliger Survival-Tier-Horrorfilm geworden, den man sich guten Gewissens zwischendurch zu Gemüte führen kann.



      6/10
      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2: :stern2: :stern2: :stern2:
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      „I think storytelling is all about children. We human beings love to hear stories being told - and it first happens when you're a kid.“
      - David Chase

      Burning schrieb:

      Die Protagonisten tun die für so einen Film gewohnt dummen Dinge, allerdings niemals so dumm, dass man sich an den Kopf fassen und das Geschehen als unglaubwürdig abstempeln würde.


      ...was ich leider etwas anders sehe.

      Spoiler anzeigen
      Ich erinnere daran, als Barry Pepper seinen Arm verliert.
      Oder als Scodelario auf ein Fenster zuläuft, dass fast vollständig unter Wasser steht.
      Das sind spontan zwei Aktionen, die ich schon hart dämlich fand. Und ich schaue gerne Tierhorrorfilme, wo es, wie du schon sagst, nicht selten zu reichlich dummen Entscheidungen kommt. Wodurch ich eigentlich schon etwas abgehärtet sein sollte.


      Aber dennoch freut es mich sehr, dass ihr doch Spass an dem Film hattet. Ich hätte gerne mehr Spass daran gehabt ;(
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      ElMariachi90 schrieb:

      ...was ich leider etwas anders sehe.

      Stimmt schon, alles was du im Spoiler schreibst (und noch zwei, drei andere Sachen) sind schon arg dämlich. Aber zumindest ich persönlich kann bei solcher Art Fim über diese Makel hinwegsehen. Im Grunde erwartet man (also ich) diesen Quatsch doch eigentlich. Und gerade deswegen hatte ich wohl auch keine Probleme mit dem von dir Genannten. Wie gesagt, ich hatte viel Spaß mit Crawl und hätte dir den auch gewünscht.
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      ElMariachi90 schrieb:

      Burning schrieb:

      Die Protagonisten tun die für so einen Film gewohnt dummen Dinge, allerdings niemals so dumm, dass man sich an den Kopf fassen und das Geschehen als unglaubwürdig abstempeln würde.


      ...was ich leider etwas anders sehe.

      Spoiler anzeigen
      Ich erinnere daran, als Barry Pepper seinen Arm verliert.
      Oder als Scodelario auf ein Fenster zuläuft, dass fast vollständig unter Wasser steht.
      Das sind spontan zwei Aktionen, die ich schon hart dämlich fand. Und ich schaue gerne Tierhorrorfilme, wo es, wie du schon sagst, nicht selten zu reichlich dummen Entscheidungen kommt. Wodurch ich eigentlich schon etwas abgehärtet sein sollte.


      Aber dennoch freut es mich sehr, dass ihr doch Spass an dem Film hattet. Ich hätte gerne mehr Spass daran gehabt ;(


      Ich hatte auch ein paar Momente , wo ich mir fast auf die Stirn geschlagen habe.

      Spoiler anzeigen
      ​ Vor allem stellen die Polizisten das Boot vor dem Haus ab und als die Protagonisten es brauchen ist es plötzlich nicht mehr da
      oder auch die von dir genannten Szenen.

      Was mich ich auch etwas gestört hat, war die Tatsache, dass sich fast jeder Schockmoment schon Meilenweit
      ankündigt.


      LETTERBOXD

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