Haus des Geldes (La Casa de Papel) [Netflix]

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    Es gibt 9 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Evilution.

      Haus des Geldes (La Casa de Papel) [Netflix]

      In der spanischen Serie „Haus des Geldes“ (im Original „La casa de papel“) engagiert ein Professor (Alvaro Morte) eine Gruppe von Meisterdieben, mit denen er den größten Raubüberfall der Geschichte plant. Das Vorhaben: Die Banknotendruckerei und Münzprägeanstalt in Madrid zu überfallen und 2,4 Milliarden Euro zu erbeuten. So sucht sich der geniale Drahtzieher acht der besten Verbrecher zusammen, die durch unterschiedliche Fähigkeiten glänzen. Da wäre zum Beispiel Tokio (Ursula Corbero), die zuletzt als Auftragsmörderin tätig war, oder der Vater (Paco Tous) und sein Sohn, die sich als Panzerknacker einen Namen machten. Zusammen überfallen sie die Banknotendruckerei, nehmen die Angestellten und Kunden als Geiseln und verschanzen sich einige Tage in dem Gebäude, um Banknoten zu drucken. Der Professor steuert den Überfall aus der Zentrale heraus und manipuliert die Polizei. (serienjunkies.de)



      Darsteller: Ursula Corbero, Alvaro Morte, Paco Tous, Pedro Alonso, Alba Flores, Miguel Herran, Jaime Lorente, Darko Peric, Itziar Ituno


      Zwei Staffeln auf Netflix verfügbar, dritte bestellt.
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      Ich habe mir dann auch mal die ersten beiden Staffeln, bzw. Teile (die Originalstaffel wurde für Netflix umgeschnitten und auf zwei Staffeln bzw. Teile, wie sie es nennen, aufgeteilt) angesehen, um mal zu schauen, was dem ganzen Hype dran ist.

      Nun, die Serie ist durchaus spannend aufgezogen und erinnernt in weiten Teilen an den Film "Inside Man". Der Überfall auf die spanische Banknotendruckerei wurde spannend inszeniert, es sieht auch gar nicht mal so billig aus und über den Verlauf der insgesamt 22 (Netflix) Episoden macht die Serie auch wirklich Spaß. Klar, es ist schon alles sehr klischeebehaftet, und teilweise auch echt soapig, jeder liebt da gefühlt irgendjemanden. Seien es die Geiselnehmer eine der Geiseln, oder auch umgekehrt natürlich, innerhalb der Gruppe gibt es Liebschaften und auch außerhalb des Ganzen. Von ihrem Telenovela-Herzschmerz-Kram können die Spanier wohl nicht komplett ab :D Die Darsteller sind alle recht solide, teilweise sogar auch mal kurz gut, aber das reicht für die jeweiligen Rolle auch komplett aus.

      Zum Ende hin wurde die Serie dann zwar etwas zu Over the Top, gab da echt einige sehr stark konstruierte Szenen, die jetzt unbedingt so passieren mussten, ganz egal, ob das nun logisch nachvollziehbar ist oder nicht. Aber innerhalb der Serienuniversums ist das authentisch, wenn auch natürlich trotzdem stark an den Haaren herbeigezogen.

      Insgesamt macht La Casa de Papel durchaus ziemlich viel Spaß, man darf halt nur nicht zu sehr darüber nachdenken, was einem da gerade präsentiert wird. Dann kann man durchaus jede Menge Spaß damit haben.

      Kann man sich ansehen, muss man aber nicht. Netter Zeitvertreib.
      Im Internet gab es ja einen kleinen Hype um Haus des Geldes (La Casa de Papel), also habe ich mir die Serie auch mal angesehen. Ich habe La Casa de Papel zwar überwiegend nebenbei und nur alle paar Tage eine Folge gesehen, aber ich habe mich überwiegend gut unterhalten gefühlt.
      In der Tat erinnert die Story und der Aufbau oftmals an Inside Man, ohne jedoch jemals die Qualität des Films zu erreichen.

      La Casa de Papel ist eine solide Serie geworden, die zum Teil gut inszeniert ist, spannende Momente bietet und ein flottes Tempo aufweist. Auf der anderen Seite sind die wenigen Actionszenen leider nicht so gut inszeniert und de Handlung ist unfassbar konstruiert. Manchmal leisten sich die Autoren dermaßen abstruse Wendungen, dass ich mir immer wieder gegen die Stirn geschlagen habe.
      Ja der Soap-Anteil ist wirklich hoch und nervt, vor allem wenn sich da die unsinnigsten Beziehungen ergeben.

      Viele der Darsteller sind in Ordnung und auch sympathisch (der Professor, Tokyo oder Berlin), aber auch viele unfassbar nervige, denen ich in jeder Sekunden, in denen sie zu sehen sind den Serientod gewünscht habe.

      Am Ende bleibt eine solide und unterhaltsame Serie, die man sich gut ansehen kann. Auf Grund der konstruierten Handlung oder auch einigen Wendungen konnte ich mir das Ganze jedoch nicht am Stück ansehen, sondern eher alle ein paar Tage mal eine Folge. Für zwischendurch geht La Casa de Papel aber.

      Burning schrieb:

      Insgesamt macht La Casa de Papel durchaus ziemlich viel Spaß, man darf halt nur nicht zu sehr darüber nachdenken, was einem da gerade präsentiert wird. Dann kann man durchaus jede Menge Spaß damit haben.


      Das kann ich zu 100% unterschreiben.

      Von mir bekommt die Serie eine solide 6/10


      LETTERBOXD

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      dieKritik

      Burning schrieb:

      The_Ghost schrieb:

      aber auch viele unfassbar nervige, denen ich in jeder Sekunden, in denen sie zu sehen sind den Serientod gewünscht habe.

      Denver? Dem hätte ich bei seiner bescheuerten Lache ständig in die Fresse schlagen können :D


      Ja der gehört auch dazu :D
      Dann fand ich den Direktor der Druckerei, die Lehrerin, die Polizistin und den Geheimdiensttypen unfassbar nervig.


      LETTERBOXD

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      dieKritik
      Ich habe Teil 1 soeben fertig. Natürlich bin ich angefixt, aber die Serie krankt auch an einigen Logiklöchern.
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      - dass Raquel so naiv ist und nicht sieht, dass Salva der Professor ist!
      - welch unfassbares Glück der Professor auch immer hat, sich aus allem rauszuretten (zum Beispiel, dass Raquel's Mutter zufälligerweise dement ist, ist schon ein ziemlicher Glücksfall für ihn!) !

      Den anfang fand ich jedenfalls auch wirklich stark, nur irgendwie wirkte dann manches später arg konstruiert auch könnte man die Handlung etwas straffen oder man hätte sie noch mit etwas spannenderem Füllen sollen. Bin gespannt auf das Amerikanische Remake diese haben dann doch manchmal auch ein besseres Händchen wenn es um solche Serien geht.
      Ach da ist eins geplant? Hmm natürlich ist da eins geplant. Warum frage ich überhaupt?! :D

      Bei den letzten Folgen driftete es schon leicht in Richtung Seifenoper, das stimmt leider. Die Charaktere, die mir eigentlich gut gefallen haben, waren der Professor, Tokio ( <3 ) und Nairobi

      Hassobjekt Nummer 1 war, natürlich, der Direktor.
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      Ich glaube, der will wirklich nur seine eigene Haut retten und zur Not auch eine Geisel selber töten (schließlich hat er die anderen ja auch verraten, selbst wenn sie dann doch fliehen konnten).