The House That Jack Built (Lars von Trier)

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    Es gibt 14 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Black.

      The House That Jack Built (Lars von Trier)

      Matt Dillon als Serienkiller 'Jack', im ersten Trailer zum Horror-Thriller "The House That Jack Built", geschrieben und geleitet von Lars von Trier.


      "Jack ist hochintelligent, hat aber auch das unbändige Verlangen, zu morden. Über 12 Jahre hinweg nimmt er in den USA der 1970er Jahre immer wieder anderen Menschen das Leben und entwickelt sich mehr und mehr zu einem wahren Serienkiller. Jack postuliert, dass jeder Mord ein Kunstwerk für sich sei. Da ihm die Polizei immer dichter auf den Fersen ist, geht er immer größere Risiken ein, um das ultimative Kunstwerk zu schaffen."

      In weiteren Rollen zusehen sind u.a. Uma Thurman, Riley Keough und Bruno Ganz. Der Film soll noch dieses Jahr ins Kino kommen.
      Bilder
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        80,6 kB, 1.447×2.048, 31 mal angesehen


      „Wonder Woman 2“

      5. Juni 2020


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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Gambit“ ()

      Lars von Triers "quälender" Serienkiller-Film sorgt für Massenflucht in Cannes.




      „Wonder Woman 2“

      5. Juni 2020


      Ein waschechter Lars von Trier halt. Applaus trifft auf komplettes Unverständnis.

      Undoubtedly a bold and stimulating film which no one but Denmark's notorious provocateur-auteur could have made.

      Quelle: rottentomatoes.com/m/the_house_that_jack_built_2018/
      Mission: Pokalsieg 2019 !!! Für Rudi !!!

      06. 02. Achtelfinale - gegen Fortuna Düsseldorf (H) 4:1

      03. 04. Viertelfinale - gegen SV Werder Bremen (H) -:-

      Deutscher Trailer.



      „Wonder Woman 2“

      5. Juni 2020


      Neuer Trailer.



      „Wonder Woman 2“

      5. Juni 2020


      Oh ja, da hab ich auch Bock drauf.

      Hat einen ähnlich rohen und ungeschönten Look wie Nymphomaniac (super Film btw.) und Matt Dillon ist jetzt schon die Idealbesetzung. Glaub der wird eine richtig geile Vorstellung abliefern.

      Außerdem werde ich mit solchen Sätzen auch extrem angefixt:

      Gambit schrieb:

      Lars von Triers "quälender" Serienkiller-Film sorgt für Massenflucht in Cannes.


      Olly schrieb:

      Ein waschechter Lars von Trier halt. Applaus trifft auf komplettes Unverständnis.

      Gambit schrieb:

      Die FSK hat für Lars von Triers Thriller "The House That Jack Built" ihr Siegel vergeben und den Film "ab 18 Jahren" freigegeben.
      ​​​​​​
      ​​​​​​​Im Gegensatz zur Fassung in den USA, wo der Film um 1:23 Minuten erleichtert werden musste, wird er bei uns in Deutschland ungekürzt zu sehen sein!
      Gestern mit meinem Kumpel und zwei Anderen Lars von Triers Skandalwerk angeschaut....mein Kumpel hat mitgezählt, insgesamt haben fünf Leute während des Films das Weite gesucht, eine ganz besonders lautstark als
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      Jack Simple die Brust abschneidet


      Gehen wir gleich mal auf die Brutalität ein:

      Keine Ahnung, ob ich inzwischen zu abgebrüht bin, mich zu sehr mit Make-Up Effekten auskenne oder mich meine zwei Schlaftabletten schon soweit eingenebelt hatten, ich hatte nicht einmal dieses "Igitt" oder "Oh Gott" Gefühl während des Films.
      Um mich herum gab es diese Momente
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      als dem Entenküken das Bein abgeknipst wird, dann wieder beim zweiten Vorfall, wo Jacks Opfer das komplette Gesicht weggefräst wird. Dann beim Dritten natürlich bei Jacks Jagd auf die Kinder und der anschließenden Präparation von "Grumpy"; Jack ist aber kein sonderlich guter Präparator. Abschließend wie schon oben erwähnt bei der Brustabschneid-Szene


      Nun mal zur Handlung;
      Ist ja ansich ziemlich simpel: Jack wird in die Hölle von Vergil begleitet und erzählt ihm dabei von fünf zufällig ausgewählten Morden.

      Von Trier packt diese Geschichte in sehr interessante Dialoge, manchmal schwarzhumorig und dann wieder philosophisch oder total abgedreht.
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      Besonders die Dialoge zwischen Jack und Vergil, die man ja fast den kompletten Film nur aus dem Off hört, sind echt vielschichtig mit interessanten Gleichnissen, Eiswein oder der Weg zwischen zwei Laternen, und mit Foto- und Filmmontagen, inklsuive Material aus von Triers eigenen Filmen (Nymphomaniac, Antichrist und Melancholia, wobei ich glaube, dass man auch aus Dogville was gezeigt hat).


      Die Bildsprache ist auch sehr interessant und bei einem Film über einen Mörder, der seine Morde als Kunst bezeichnet, auch sehr passend. Zum Glück hatte das Kino ein gestochen scharfes Bild, was insbesondere im Epilog,
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      wo ja mehrere Kunstwerke (so hab ich das jedenfalls verstanden) mit Jack und Vergil gezeigt werden bzw wie sich diese in den Bildern bewegen oder interagieren.


      Bei den Darstellern hat mir neben Matt Dillon Bruno Ganz am Besten gefallen,
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      da er es schafft seinen Charakter fast ausschließlich mit seiner Stimme darzustellen


      Was ich jedoch schade fand war das Ende:

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      Jack hat ja mindestens bei zwei Vorfällen versucht bzw gehofft, dass man ihn erwischt; die Blutspur, dier mit seinem Wagen hinter sich herzieht, und auch, dass er Simple vorschlägt zu schreien, sie ja dabei sogar noch unterstützt und ja auch sogar noch dem Polizisten sagt, dass er 60 Menschen umgebracht hat.

      Ich sehe das als eine Art Anerkennung die er sucht, auch mit den Fotos, die er von seinen Opfern an die Zeitung schickt. Aber leider bekommt er diese nicht, erst gegen Ende, wo ja nur doch eine falsche Verdächtigung Jack ins Fadenkreuz der Polizei kommt.

      Jetzt hat er die Möglichkeit wieder zu entkommen, diesmal aus der Hölle aber zum ersten Mal gelingt ihm die Flucht nicht und er stürzt in den tiefsten Kreis der Hölle. Ich hatte irgendwie gehofft, dass er es schafft und wieder davonkommt bzw weiter leidet.


      Eine Bewertung gebe ich nicht ab, weil ich den Film keinem klassichen Genre zuordnen kann und es schlichtweg als "Kunstfilm" sehe, wo ich mir nach dem Ansehen sehr dumm vorkomme, weil ich nicht alle Meta-Ebenen erfasst habe