Phantastische Tierwesen: Die Geheimnisse von Dumbledore [engl. Fantastic Beasts: The Secrets of Dumbledore]

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    Es gibt 88 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Burning.

      Letztlich wird es bei Harry Potter Zauberer Filmen immer "gute Zauberer vs böse Zauberer" geben.

      Genauso wird es bei Star Wars auch immer "gute Jedi-Ritter vs böse Jedi-Ritter" geben und bei den Superhelden-Filmen gibt es eben "gute Superhelden vs böse Superhelden".

      Ich bin nun auch kein Fan von den Tierwesen-Filmen. Nur sehe ich das Grundkonzept nicht als das Problem. Eher wird die Gesamt-Story ziemlich mäßig erzählt. z.B. ist im ersten Film so gut wie nichts passiert ...
      In Deutschland weiterhin erfolgreich, in Amerika nur noch Platz 3


      Der dritte Teil der "Fantastic Beasts" Reihe läuft in Deutschland weiterhin erfolgreich und belegt auch in Woche 3 den ersten Platz.

      Zudem knackte der Film als erster in diesem Jahr die 2 Millionen Besuchermarke.
      Insgesamt steuert Deutschland bisher 22 Mio Euro zum weltweiten Gesamtumsatz dazu und ist damit nach Amerika das erfolgreichste Land für den Film.
      Dahinter kommen Japan mit 21 Mio und China mit 19 Mio. Das eigentliche Heimatland England kommt nur auf Platz 5 mit 16 Mio bisher.

      In Amerika musste das Fantasy Abenteuer bereits nach einer Woche wieder den ersten Platz abgeben und findet sich am zweiten Wochenende nur noch auf Platz 3 mit 14 Mio Dollar.

      Damit kommt der Film nun in Amerika nach 10 Tagen auf 68 Mio Dollar, weltweit auf 280 Mio Dollar.
      Der erste Film im Potter-verse, bei dem ich bewusst auf einen Kinobesuch verzichtet habe. Ich kann verstehen, dass dem Publikum das Interesse ausgegangen ist - die ersten beiden Filme aus der Spin-Off-Serie waren einfach so leicht zu vergessen, dass es mich nicht wundert, dass der neue Film kam und ging, ohne irgendwo einen Eindruck hinterlassen zu haben.
      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase
      Die Spin-Off-Reihe Fantastic Beasts hat es wahrlich nicht leicht. Gestartet als Ableger der äußerst populären "Harry Potter"-Reihe, gelang es mit dem ersten Film zumindest noch ein leichtfüßiges, spaßiges Abenteuer zu inszenieren, welches auch die titelgebenden Tierwesen in den Mittelpunkt stellt. Wie auch die Hauptreihe, sollte natürlich auch Fantastic Beasts nicht durchgehend in dieser kunterbunten Wohlfühlwelt spielen, sondern auch etwas düsterer und ernster werden. Was bei "Harry Potter" noch wunderbar geklappt hat, will hier nun nicht mehr so richtig funktionieren. Das liegt zum einen daran, dass offensichtlich nicht allzu klar ist, wohin man mit den Filmen überhaupt will. Jeder neue Teil fühlt sich wie ein Neustart an, das düsterer Kapitel der Zauberwelt wird stets etwas angepasst und der leichtfüßige Ton mag nicht so ganz mit den düsteren Szenen harmonieren. Vor allem nehmen sich die ernsteren Szenen auch wiederum viel zu ernst, so dass teilweise das Gefühl aufkommt, man wollte hier ein gesellschaftlich relevantes Drama erzählen, verpackt in einer im Grunde fantastischen Fantasywelt. Und das passt beziehungsweise funktioniert überhaupt nicht.

      Zum anderen liegt es aber auch daran, dass man es anscheinend nicht hinbekommt, die Filme anständig zu inszenieren und die Zuschauer durch die Geschichte zu leiten. War der Auftakt 2016 noch halbwegs klar strukturiert, ist das ab "The Crimes of Grindelwald" leider überhaupt nicht mehr der Fall. Subplot um Subplot wird in die Filme geschaufelt, so dass am Ende das totale Chaos entsteht und man als Zuschauer vor der Leinwand überhaupt nicht mehr durchblickt, was nun gerade eigentlich Sache ist und warum all die Dinge passieren, die da gerade passieren. So funktioniert auch die Verknüpfung der kleineren Nebengeschichten mit dem großen Ganzen nicht so wirklich. Und dann ist da immer das Problem mit dem Finale. Da man vorher nicht wusste, wie man dorthin kommt, ist es nun erneut der Fall, dass hier einfach Dinge geschehen, die zwar innerhalb dieser Welt irgendwie Sinn ergeben, aber trotzdem auf dem Weg dorthin etliche Strecken gebogen werden mussten, bis es endlich passt. Vor allem The Secrets of Dumbledore sticht hier heraus. Hier sind zwar weniger Subplots reingequetscht, dafür aber so unübersichtlich, spannungsarm und zurechtgebogen wie nie zuvor. Das Finale endet dann völlig unspekatkulär, was ja völlig legitim wäre, wenn man dort anständig drauf hingearbeitet hätte, aber da dies nicht der Fall ist, flimmert plötzlich der Abspann über den Bildschirm, ohne dass das Finale als solches zu erkennen war. Auch als Aufhänger für die potentiell noch zwei folgenden Filme dienen die letzten Minuten leider überhaupt nicht.

      Die Besuchszahlen und Einspielergebnisse in den weltweiten Kinos zeigen 'Warner' eigentlich genau dies, doch ändern scheint man nur wenig zu wollen. Alte angefangene Plots werden weiter durch den Film geschliffen, ohne dass es in irgendeiner Weise von Belang wäre, noch scheint man die titelgebenden Tierwesen in die Filme einbauen zu wollen. Hätte man nicht direkt mit utopischen fünf Filmen geplant, sondern hätte stets spaßige Einzelabenteuer um Newt Scamander und seine Suche und Erforschung besonderer Tierwesen erzählt, hätte man hier eine Art Indiana Jones in der eigentlich sehr interessanten 'Wizarding World' haben können.
      Mein Filmtagebuch



      „I think storytelling is all about children. We human beings love to hear stories being told - and it first happens when you're a kid.“
      - David Chase

      Burning schrieb:

      Hätte man nicht direkt mit utopischen fünf Filmen geplant, sondern hätte stets spaßige Einzelabenteuer um Newt Scamander und seine Suche und Erforschung besonderer Tierwesen erzählt, hätte man hier eine Art Indiana Jones in der eigentlich sehr interessanten 'Wizarding World' haben können.


      Die Idee finde ich super. Hab ich tatsächlich noch gar nie so darüber nachgedacht, aber das wäre mal ein lohnendes und besseres Konzept gewesen. Minus Eddie Redmayne, versteht sich.
      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase

      Data schrieb:

      Die Idee finde ich super.

      'Warner' offenbar nicht so :uglylol:

      Data schrieb:

      Minus Eddie Redmayne, versteht sich.

      Weiß nicht, finde Eddie Redmayne in der Rolle als verschrobenen, etwas introvertierten Magizoologen ganz passend. Zumindest im ersten Teil hat er mir gefallen, danach ergab ja alles nicht mehr allzu viel Sinn und niemand kam mehr so wirklich zur Geltung.
      Mein Filmtagebuch



      „I think storytelling is all about children. We human beings love to hear stories being told - and it first happens when you're a kid.“
      - David Chase