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Joker (Joaquin Phoenix)

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    Es gibt 624 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Ratty.

      Na gut um das Gleichgewicht wieder herzustellen will ich auch mal. ^^

      Also meine Reviewer aus Venice und meine letzten Film-Helden aus Hamburg/Frankfurt fanden den Film allesamt spitze. Es scheint ein super Streifen zu sein. Ich bin gespannt und freu mich drauf. :)

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      Weil ich das öfter mal mache. Es macht mir halt Spaß, die Reaktion der Kritiker und des Publikums bezüglich bestimmter Filme zu analysieren, vor allem dann, wenn es dem Studio geglückt ist, im Vorfeld einen Mythos um den Film aufzubauen. Da ich ganz klar sage, dass ich selbst den Film nicht gesehen habe (und nun erst einmal auch nicht sehen werde), sehe ich darin kein Problem. Wenn jemand interessiert ist, wird er sich wohl kaum von mir abbringen lassen.

      Außerdem ist es nicht ganz irrelevant...nun da DC damit Geld gemacht hat, wird sich das auch auf künftige Projekte auswirken.
      Um auch hier einmal eine etwas zurückhaltende Meinung zu offenbaren...

      Tatsächlich musste ich den Film ein paar Tage sacken lassen, da ich auf einer Seite sehr angetan war, auf der anderen mich dennoch ein irgendwie unbefriedigendes Gefühl begleitete. Und nach ein wenig Resümieren offenbarte sich mir auch der Grund für das negative Gefühl. Dramaturgisch ist der Film einfach ziemlich belanglos und uninteressant. Flecks Psychosen und Geschichten werden fast bis ins kleinste Detail aufgeschlüsselt, sodass auch wirklich gar keine Frage offenbleibt. Das geschieht fast genauso uninspiriert wie die Verbindung zu seinem späteren Hauptwiedersacher. Das Werk liefert einfach keinerlei spannende Handlungsbögen, da die meisten extrem vorhersehbar sind.

      Was der Regisseur jedoch in diesem Fall vollkommen richtig macht, ist sich ganz auf seinen Hauptdarsteller zu verlassen. Denn Phoenix stemmt den Film im Alleingang. So entpuppt sich der absolute Fokus auf den Protagonisten gleichzeitig als größte Stärke wie größte Schwäche des Films. Zum Einen ermöglicht diese Konzentration auf Phoenix‘ Figur ihm das Werk alleine zu tragen, zum anderen bietet die Abstinenz jeglicher Nebenhandlungen keinen frischen Input. So bleibt beispielsweise Robert De Niros Figur vollkommen blass und uninteressant.

      Allerdings muss man noch einmal hervorheben, dass Phoenix‘ Darbietung phänomenal ist. Auch wenn er ab und an über das Ziel hinausschießt, was aber mehr die Schuld der Inszenierung und weniger der Darbietung ist, bleibt Phoenix eine Naturgewalt. Man hätte zwar gut und gerne auf ein paar Äußerlichkeiten verzichten können (die Figur hätte beispielsweise genau so gut funktioniert, wenn Phoenix sich nicht so runtergehungert hätte), genauso wie die ein oder andere Lache dann doch zu viel des Guten war. Denn vor allem in den ruhigen kleinen Momenten zeigt der Hauptdarsteller einmal mehr seine volle darstellerische Wucht. Einige Blicke von ihm lernen einem das blanke Fürchten.

      Doch stellt sich bei näherer Betrachtung dann heraus, dass Joker ohne Joaquin Phoenix nicht einmal oder vielleicht gerade so ein durchschnittlicher Film geworden wäre. Mit ihm ist das Werk hingegen nie langweilig. Die mögliche emotionale Wucht bleibt aber dennoch aus.

      Visuell ist das Werk nett anzuschauen und auch hin und wieder gibt einzelne optische Szenenhighlights. Dennoch kann das über die bemühte aber trotzdem nur durchschnittliche Inszenierung nicht hinwegtäuschen.

      Alles in allem gönne ich dem Werk aber seinen Erfolg. Nicht nur aufgrund seines herausragenden Hauptdarstellers, sondern auch, weil es mal eine ganz andere Art von Superhelden-Film ist, von der Sorte es liebend gern mehr geben darf - dann aber bitte mit eine ausgefeilteren Dramaturgie.

      Trotz der Handlung auf Schulniveau bleibt am Ende durch Phoenix‘ Darbietung ein irgendwie trotzdem faszinierendes Filmerlebnis, wenn auch lange nicht mit der Klasse, wie es sein Hauptdarsteller verdient hätte.
      Joaquin Phoenix ... so hätte der Film eigentlich auch heißen können. Was der Mann hier abliefert, ist der absolute Wahnsinn. Seine durchgehend hervorragende Performance trägt den Film völlig alleine, er hätte auch die ganze Zeit in einem Raum sitzen können und es wäre ein fantastischer Film geworden. Vor allem die Szenen, in denen er ruhig ist, nur mit seiner Mimik und Gestik arbeitet, sind die ganz großen Hingucker. Die Lobpreisungen sind hier völlig berechtigt, solch eine Performance in hat es in diesem Genre schon seit Ewigkeiten nicht mehr gegeben.

      An Handlung gibt Joker (leider?) nicht allzu viel her, konzentriert er sich doch einzig und alleine auf die psychotische Abwärtsspriale des Arthur Fleck, die vor allem durch ruhige Momente, voller unterschwelligem Wahnsinn glänzen. Das macht auch die äußerst wenigen, dafür aber umso effektiveren Gewaltspitzen deutlich erschreckender und widerwärtiger. Um diese Storyhäpchen herum gibt es nicht wirklich was zu entdecken, die angerissene Nebenhandlung um Thomas Wayne ist nicht so interessant, wie sie hätte sein können, reiht sich damit aber nahtlos in die doch recht gelungenen Anspielungen an das Batman-Universum ein, die sich glücklicherweise niemals in den Vordergrund drängen, sondern immer schön dezent an der Seitenlinie passieren. Inhaltlich hangelt sich Joker daher auch nur an der grandiosen Leistung seines Hauptdarstellers entlang. Das kann zwar manchmal ermüdend sein, bringt das chaotische Innere des Jokers jedoch gut auf den Punkt und lässt den Zuschauer fast selbst in den Wahnsinn verfallen, auch wenn die Charakterisierung des Arthur Fleck gerne noch etwas tiefgründiger hätte sein können.

      Inszenatorisch hat sich Todd Phillips schön ausgetobt. Die großen Vorbilder sind zwar klar zu erkennen, der Film wirkt aber glücklicherweise nicht wie ein billiger Abklatsch eben jener. Die Farbgestaltung und der Szenenaufbau ist klasse, trotz der äußerst ruhigen Inszenierung, kommt niemals Langeweile auf. Durch den wirklich schönen Stil, das 70er Jahre Flair und zuallererst natürlich durch Joaquin Phoenix, der perfekt mit dieser dreckigen Welt verschmilzt, bietet Joker mit fast jeder Szene einen optischen Leckerbissen.

      Insgesamt wäre zwar durchaus mehr drin gewesen, vor allem inhaltlich, doch nichtsdestotrotz ist Joker ein super Film geworden, der dem völlig durchgenudelten Genre einen neuen Spin verpasst und dabei einen der vielfältigsten Charaktere von einer neuen Seite aus beleuchtet. Bravo.



      8/10
      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2: :stern2:
      Mein Filmtagebuch



      „I think storytelling is all about children. We human beings love to hear stories being told - and it first happens when you're a kid.“
      - David Chase

      War gerade im Kino.

      1A Vorstellung von Phoenix und ja viele Leute sollten gewarnt sein und keinen Action Blockbuster erwarten. Erinnert mich eher an einen Arte-Film und das ist auch gut so. Es wirkt zum grossen Teil wie eine Biographie, deswegen ist für die Nebendarsteller auch wenig Platz zum Glänzen, selbst ein Robert deNiro muss da den Hut werfen.
      Der Werdegang und das Ende ist für mich alles nachvollziehbar und ist für mich eine schlüssige Version zur Entstehung des Charakters.

      Irgendwie finde ich es schade, dass wir Batman wohl nie in diesem dreckigen Universum agieren werden sehen, schickt Pattinson zu Todd Williams Welt anstatt den Joker zu Matt Reeves' Version (obwohl dieser Joker eben nur eine Standalone Version sein wird.)

      Von mir 9/10 Klopf Klopfs
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Ratty“ ()

      Was bitte habe ich da eben im Kino gesehen?!?
      Grandioses Schauspiel! Fesselnde Entwicklung! Schockierende Szenen. Der muss wohl bei den Oscars vertreten sein. Geiles stuck film! Sowas traut sich heute leider kaum noch jemand zu machen.

      Und ja: ich würde einen Batman in diesem Joker Universum lieben. Wäre das genial!!!!

      09/10 automatische Krankenhaustüren
      Puh war das ein psychedelic ride. Wenn man aus dem Stall geht mit einem mulmigen Gefühl, als ob jemand einem massiv in die Weichteile getreten hat, dann weiß man, dass man grad 2 Stunden ganz schwere Koste gesehen hat. Man muss erst mal verarbeiten, was für einen Mindfuck man sich grad über sich ergehen gelassen hat.
      Spoiler anzeigen
      Und am Ende wirft der Film natürlich die Frage auf, war alles echt oder etwa nicht?
      So richtig verstehen tut man den Streifen bei der ersten Sichtung eh nicht. Das war schon ganz harter Tobak, der mir äußerst gut gefiel. Der erste DC Film der mich in den letzten 10 Jahren wirklich gepackt hat.

      Ich kann aber jeden verstehen, der in diesem Movie den absoluten Müll sieht. Meine Freundin sagte direkt: ohhhh Gott war das ein Mist. Der Film ist definitiv nichts für Otto-Normal und schon gar nichts für Comicfans. Der Film richtet sich eher an das Fight Club-Publikum. Und hier muss ich mich meinem Vorredner anschließen: neben dem ganzen generischen 0815-Kram, wo künstliche Intelligenzen Drehbücher nach political correctness durchforsten, um Ja keine Diskussionsgrundlage zu bieten (ja Mickey Mouse ich meine Dich und siehst Du meinen Fuckfinger gegen dich gerichtet!), so hat Warner das erste Mal Eier bewiesen. Chapeau. Damit hat so wohl niemand gerechnet.

      Zum Film selbst: grandiose Schauspielleistung von Phoenix. Natürlich wird dies der Beste Film mit bester Regie und bestem Hauptdarsteller sein. Ob das die Academy Anfang nächsten Jahres auch so sieht weiß ich nicht. Phoenix ist ja weder behindert, noch schwarz, noch homeosexuell und das wäre dann ja nicht en Vogue wenn man ihn einfach nach seinem Schauspiel bewerten würde. Jede Sekunde hat man gemerkt, dass er den selben Weg wie Ledger eingeschlagen ist und mit seinem Method-Acting einfach in die Rolle eingetaucht ist. Beim körperlichen istber genauso krank wie ein Herr Bale. Aber hey: für 20 Mio. Dollar oder so muss man auch mal auf einen gesunden Körper scheißen. Genial wie er uns in seinen persönlichen Abgrund mitnimmt und der Zuschauer am Ende vollkommen auf seiner Seite ist und sagt: ja Arthur, lass Gotham brennen.

      Bei der Handlung finde ich es super, dass sie den Joker-Grundsatz bewahrt haben. Ich kann gar nicht die unzähligen verschiedenen Original in diesem Film zählen. Nach 2 Stunden weiß man nichts von dem Typen und wie nun seine Herkunft ist. Super. Auch die Homages an die anderen Jokers grad zum Ende hin waren genial. Ich habe den Romero-Joker und den Ledger-Joker erkannt und gehe davon aus, dass man zumindest auch den Nicholson-Joker erkennen kann. Muss ich bei ner Zweitsichtung mal drauf achten. Ob auch der Hamill- und Leto-Joker verarbeitet wurden weiß ich nicht. Und auch wenn mir über lange Strecken die Brutalität des Jokers fehlte, so zieht der Film im letzten Drittel hier doch ganz gut an. Interessant ist der Showdown. Keine große Bombe oder sowas was Gotham bedroht. Nein hier kommt die Bedrohung aus der Gesellschaft und an sich hätte der Film noch zwei Stunden gehen können, einfach um zu zeigen wie es weiter geht. Aber irgendwann muss ja mal Ende sein und die finale Szene lässt den Zuschauer natürlich komplett fragend zurück und stellt den ganzen Film in Frage. Fight Club und Inception lassen Grüßen.

      Wer jetzt eine Comicverfilmung oder einen Goodfeel-Movie oder sogar ein Spin-Off aus dem Batman-Universe erwartet wird wohl hart enttäuscht werden. Mit den Waynes gibts zwar ein ganz klein bissl Eyecandy aber grundsätzlich steht der Film für sich vollkommen allein und das ist auch gut so, da man diesen ganz sicher nirgendwo integrieren könnte. Und wie Warner sein DCU kaputt gemacht hat (bzw. nie aufgebaut hat) wissen wir ja alle. Ich hoffe nur inständig das durch den kommenden Erfolg den der Film haben wird, jetzt nicht die Schnapsidee entsteht auch nur irgendetwas aus dem Movie noch weiterführen zu wollen. Das muss jetzt ein Film für sich komplett alleine sein und gut ist.

      Zum Abschluss noch zur Ausstattung und Szenerie. Genial. Endlich mal wieder ein Gotham was man den 80er Jahre Style ansieht. Manche behaupten auch es könnte in den 70ern spielen. Ich denke es sind die 80s. Das Theater, die Autos, die Straßen, die U-Bahn. Es ist alles so schön dreckig und kaputt und es kommt kein einziges Smartphone drin vor. Was im übrigen auch beim Publikum gestern keine Rolle spielte. Es sitzt ein anderes Klientel als bei Fast & Furious oder Marvel im Kino. Ein richtig schöner Kinobesuch war das.

      Also ne 5 von 10 hat der Film auch von den Leuten verdient, die die Handlung einfach scheiße finden und ich kann diese leite auch verstehen. Schauspiel und Ausstattung haben aber solch eine Mindestpunktzahl verdient. Aber es gibt bestimmt Hater die ihre dumme 1 einfach aus Gehässigkeit geben. Ich selber gebe nach der Erstsichtung:

      9,5 von 10 nicht vorhanden Pointen

      Und jetzt bitte an die Pros: ist die Psychiaterin in der letzten Szene die selbe Person / Schauspielerin wie die Psychiaterin während der Therapiesitzungen? Und meint ihr eher

      Spoiler anzeigen
      das die Handlung gar nicht stattgefunden hat und Arthur die ganze Zeit in einer Klapse sitzt und einfach eine erfunden Geschichte erzählt ODER das alles wirklich stattgefunden hat, Arthur am Ende eingesperrt wurde und man ihn für seine Verbrechen zur Rechenschaft gezogen hat?
      UHD/BD/DVD-Counter: 1.899

      Meine Moviebase: Tritt ein, sterblicher!
      Passwort: Welcome



      Endlich habe ich ihn, meinen Film 2019. Zumindest bisher, zwei bis drei interessante Sachen kommen ja noch und das ein oder andere habe ich auch verpasst. Aber das war ein richtig starkes Kinoerlebnis. Im Comicbereich ja sowieso, aber auch ansonsten bin ich wohl zuletzt bei Filmen wie "Blade Runner 2049" oder "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri" so aus dem Kino gekommen. Muss ich auf jeden Fall nochmal rein und irgendwann mehr dazu schreiben. Aber die 9/10 gebe ich jetzt schon gerne.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „TheKillingJoke“ ()

      Was für eine intensive Kinoerfahrung! Joaquin Phoenix nimmt den Zuschauer direkt in den Abgrund mit, in den sein Arthur Fleck Minute um Minute weiter hinabsteigt.
      Phoenix steht in diesem Originfilm über allem. Es gibt kaum Platz für Nebendarsteller oder einer ausschweifenden Erzählung. Aber das braucht es auch nicht, denn Joker ist ein düsteres, zutiefst depressives Psychogramm eines Mannes, der auf Grund seiner mentalen Erkrankung und des sozio-ökonomischen Standes von der Gesellschaft ausgegrenzt wird. Dabei sehen wir als Zuschauer die Entwicklung von Arthur zum Joker in all seinen Facetten. Phoenix verkörpert diese Rolle fantastisch! Unglaublich was für eine Sogwirkung allein seine Präsenz hat. Phoenix Spiel trägt den Film im Alleingang, durch den schieren Wahnsinn, den er abliefert verliert Joker nie an Faszination. Wenn Phoenix sein schmerzhaftes Lachen loslässt, läuft es einem eiskalt den Rücken runter.

      Abseits der Transformation von Arthur in den Joker bietet der Film einige gesellschaftskritische Themen, die aber nie im Detail verfolgt werden. Stattdessen fließen diese Punkte mit in den Charakter ein. Dies ist nicht verkehrt, hätte aber durch einen etwas ausgefeilteren Subplot etwas mehr Würze reingebracht.

      Joker sieht großartig aus und ist stilistischer inszeniert. Der Film bietet einige tolle Bildkompositionen, sogar eine tolle Anspielung auf The Dark Knight. Auch kann die düstere und dreckige Atmosphäre überzeugen. Todd Phillips bedient sich zwar einiger berühmter Vorbilder, bleibt aber erfreulich eigenständig. Es ist eher eine Verneigung vor diesen und dem New-Hollywood Kino der 70er. Phillips hat mit Joker einen zutiefst nihilistischen Film abgeliefert, der gänzlich vom Humor befreit ist. Und so sind die wenigen und kurzen Gewaltausbrüche umso intensiver.

      Des Weiteren ist die Verzahnung in die Welt der DC Comics größer als erwartet und durchaus gelungen. Es ist also kein Film, der einfach aus finanziellen Gründen Joker heißt. Das Fundament ist ganz klar die Welt, die durch die DC comics geschaffen wurden. Dabei sind viele Verweise aber subtil und nicht mit dem Holzhammer integriert.

      Joker ist ein höchst faszinierender Film geworden, in dem Joaquin Phoenix wie eine Naturgewalt über den Zuschauer stürmt. Der Film ist düster, depressiv und vollkommene Gegenentwurf zu den aktuellen Comicverfilmungen. Die letzten 30 Minuten sind großartig und mit einer Atmosphäre zum schneiden. Warner sollte sich gerne an Joker orientieren und weitere solcher Filme mit DC Lizenz produzieren. Zumindest wird ihr Mut mit dem Boxoffice belohnt. Must See!

      9/10


      Ich würde gerne einen Batmanfilm sehen, der hierauf aufbaut. Das würde bestimmt ein höchst interessanter Film werden.
      Spoiler anzeigen
      ​Vor allem wäre der Ansatz interessant, dass Batman sich von Joker (möglich auch anderen Villains) in seiner Existenz beeinflussen lässt


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      Todd Phillips' "Joker" setzt eine weiteren Meilenstein!



      Das Ding scheint Unaufhaltbar. :goodwork:


      „Wonder Woman 2“

      5. Juni 2020


      Bin mal gespannt, was Warner für Schlüsse aus dem finanziellen Erfolg zieht. Eine direkte Fortsetzung oder ähnliches wäre - zumindest momentan - überhaupt nicht das, was ich mir als Konsequenz wünschen würde. Erfreulich würde ich es finden, wenn sie auch in Zukunft nicht mehr alles vernetzen und blockbustermäßig aufblasen würden. Von mir aus kann jedes Jahr ein Film wie "Wonder Woman" oder "Aquaman" im Sinne einer Marvel-Imitation kommen. Aber schön wäre es, wenn sie daneben Comicfilme machen würden, die Platz zum Atmen haben, unabhängig von allem anderen funktionieren und primär eine eigene Geschichte erzählen wollen. Das kann man dann im einzelnen mögen oder nicht - aber jeder Film ist eine neue Chance und kann einen neuen Ton anschlagen.
      Eine Fortsetzung möchte ich zu Joker auch nicht. Ich finde der steht als standalone perfekt da. Aber wünschenswert wäre es, wenn Warner andere Geschichten oder Charaktere ähnlich düster, dreckig und abgefucked verfilmen würde.
      Da eröffnen sich ja schon durch die Vorlagen unheimlich vier Möglichkeiten.


      LETTERBOXD

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