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Joker (Joaquin Phoenix)

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    Es gibt 702 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von TheKillingJoke.

      So gut der Film als eigenständiges Werk auch funktionieren mag, ich war am Ende überrascht wie sehr er sich so anfühlt als bewege man sich in einem größeren Batman Universum. Insbesondere die letzte halbe Stunde macht den Anschein als käme da noch mehr, als würden weitere Batman-Geschichten auf diese Ereignisse aufbauen. Auch das ernste "Look & Feel" des Filmes orientiert sich stark am Design von Nolans Batman, so unterschiedlich sind sie sich am Ende also gar nicht. Ich persönlich brauche sicherlich kein neues Batman Universum, davon gibt es einfach genügend, wäre jedoch nicht überrascht wenn hier die Erzählung fortgeführt wird. Stilistisch gesehen würde es passen.

      Um mich ganz kurz zu fassen:
      Exzellent von Anfang bis Ende!

      - 9 von 10 Schüssen
      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2:

      Zweitsichtung für Freitag bereits eingeplant.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „TLCsick“ ()

      Wir wissen wie die Sequels von Todd Phillips aussehen, ja, wir wussten aber auch, dass der Comedy-Regisseur Todd Phillips keinen solchen Film zustande bekommen kann. Also irgendwie ein schwaches Argument.
      Wenn zu einer Fortsetzung kommt, die ja bei dem Erfolg höchstwahrscheinlich ist, sollte es sich aber um keine direkte Fortsetzung handeln.

      Spoiler anzeigen
      ​Die letzte halbe Stunde bietet unheimlich viel Potenzial um dort anzusetzen und andere Geschichten zu erzählen. Was mir sehr gefallen würde, wäre es man Geschichten über andere Villains erzählt, die sich durch die Taten des Joker inspirieren lassen. So könnten Bösewichter, die wir zuvor noch nie auf der Leinwand gesehen haben ihren Auftritt bekommen. Der Joker könnte ja auch auftauchen, aber da würde mir der "Das Schweigen der Lämmer" Ansatz gefallen. Die ganze Gewalt und die neuen Bösen rufen einen jungen Jim Gordon auf den Plan, der den Joker in Arkham interviewt und versucht den Wahnsinn zu verstehen


      LETTERBOXD

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      dieKritik
      Joker

      Gestern Abend kam ich im prallgefüllten Kino auch in den Genuss diesen faszinierenden Ritt quer durch Arthur Fleck´s Psyche mitzuerleben um am Ende vollkommen geflasht, fasziniert und nachdenklich wieder den Saal zu verlassen.
      Der erste Trailer löste bei mir schon enorme Begeisterungsstürme aus und ich war auch felsenfest davon überzeugt, dass da etwas großes auf uns zukommt und auch wenn er dann doch anders war als wie ich anfangs gedacht habe, wurde ich bei Gott nicht enttäuscht und habe qualitativ im Grunde exakt das bekommen, was ich mir erhofft hatte.

      Todd Philipps geht bei der Charakterzeichnung des Jokers weit weg von einem sympathischen Verrückten, bei dem die Psychosen nur amüsante Merkmale sind und man der Figur "gerne" zuschaut. Nicht falsch verstehen, hier schaut man auch gerne zu, sehr gerne sogar. Dennoch geht man dahin wo es weh tut. Arthur Fleck wird häßlich gespielt, sein Körper ein ausgezerrtes Gerippe ohne Musekln, seine Kleidung dreckig und unscheinbar und seine psychischen Macken lästig und unangenehm. Ich als Zuschauer habe mich so oft unwohl gefühlt als ich Phoenix bei der Arbeit zugesehen habe.
      Seine Lebensumstände sind weit weg von dem eines Gangster´s oder "Super-Bösewichts" und ein Nackenschlag folgt auf dem anderen. Dabei erfährt man während des Verlauf´s immer wieder neue Details zu seiner Vergangenheit, zu Beziehungen in seinem direkten oder indirekten Umfeld.
      Mitleid kommt auf wenn man Arthur Fleck zusieht und gleichzeitig möchte man ihn selbst von sich wegstoßen. Er ist weder Bösewicht noch Anti-Held und seine Entwicklung wird sehr glaubhaft und fantastisch dargestellt.

      Ein Punkt den ich bei vielen anderen Kritiken nicht verstehe ist der Verweis auf die vermeintlich schwache Handlung. Gut, okay, der Plot an sich holt nicht viel. Aber in meinen Augen ist der Joker einfach der Plot und das Ergründen des Charakters macht so viel Spaß und wird auch so raffiniert dargestellt mit vielen Interpretationsmöglichkeiten, Querverweisen, einem in sich geschlossen Kreislauf und mit so vielen Details gespickt, die zwar sehr vielsagend und zweideutig sind, aber sich trotzdem alles absolut rund anfühlte.
      Ob man alles nun richtig deutet, spielt dabei für mich überhaupt keine Rolle und vielleicht kommen 5verschiedene Zuschauer auf 5 verschiedene Ansichten und trotzdem könnten alle richtig sein. So zumindest fühlte sich der Film für mich an und das erreicht man nur, wenn man sich verdammt viel Mühe gegeben hat.
      Kein Plot im klassischen Sinne, das stimmt, aber ich würde da nicht von einer schwachen Handlung sprechen.

      Absolut großartig war der Score. Gott was habe ich dieses bedrückende Chello(?) geliebt, welches so oft so imposant den ganzen Saal beschallte und sich die ganze Schwere auf einen niederlegte. Es gab immer wieder solche Momente in denen der Soundtrack sprach und die ganze Gewalt die in den Szenen steckte nach außen transportierte um dem Luft zu machen.
      Überhaupt möchte ich von Bildgewalt sprechen, denn es gab richtig geile Szenen, bei denen mir es auch durchaus auch kalt den Rücken runter gelaufen ist. Die Ausstattung war darüber hinaus selbstverständlich auch tadellos, der Flair wurde perfekt eingefangen und die Straßen und Bahngleise waren auch einfach so schön dreckig und nasskalt, was auch wunderbar den kompletten Gemütszustand des Arthur Fleck wiedergespiegelt hat.

      Und Apropos Arthur Fleck: Joaquin Phoenix. Er ist einfach einer der besten Schauspieler die zur Zeit da draußen herumlaufen und das hat der Mann auch hier in Joker wieder eindrucksvoll bewiesen. Irre was der Mann hier abliefert und beängstigend zu was er im Stande ist. Er bringt sämtliche Aspekte eindrucksvoll zur Geltung, verschmilzt mit dieser Figur wie mit einer zweiten Haut und hätte den Oscar in meinen Augen aber so was von verdient.
      Es ist auch nicht nur seine Mimik, die grauenhaft-genial genug war, sondern auch seine Bewegungen, sein ganzer Körpereinsatz (das er sich herunter gehungert hat muss man dabei ja kaum noch erwähnen) rundeten die Figur perfekt ab.
      Brutale Leistung.
      Ehrlich gesagt verstehe ich auch nicht so ganz die Kritik an Robert De Niro´s Figur. Ein sehr wichtiger Charakter in meinen Augen.

      Gut, mein Fazit fällt natürlich dementsprechend aus. Joker ist für mich einer der besten Filme des Jahres, auch wenn er meinen bisherigen Favoriten Midsommar noch nicht vom Thron stößt, sondern sich mit ihm aktuell den ersten Platz teilt. Dafür müsste ich beide Filme noch einmal sehen und ich hoffe inständig, dass ich Joker nochmal in der OV im Kino sehen kann. Ich denke Phoenix wird im Original noch etwas besser rüber kommen, wobei ich mich über die deutsche Synchro absolut nicht beschweren kann.
      Joker war ein heftiger, unangenehmer und richtig gut durchdachter Film mit einem fantastischen Phoenix, einem genialen Score und mit sehr vielen Dingen, die er einem mit nach Hause gibt.
      Richtig gut einfach nur.

      9 von 10 Punkten

      Nach dem ich die Nacht lange über den Film nachgedacht habe, hier nun meine persönliche "Lösung" für den Film:

      Spoiler anzeigen
      In meinen Augen sieht man in Joker sehr viele Dinge, die sich nur in Arthur´s Kopf abspielen. Dazu gehören:
      - Die Beziehung zu seiner Nachbarin (wurde ja auch aufgelöst)
      - Die komplette Handlung über die Einladung zur Show
      - Die Demonstartionen bzw. Fleck als Identifikationsfigur des Aufstand´s
      - auch die Szene am Zaun mit Bruce Wayne und die Begegnung mit Thomas Wayne in der Toilette halte ich für Fiktion
      Also quasi alle Szenen die positiv waren oder in denen Arthur zumindest etwas Hoffnung schöpfen konnte.
      Der Telefonanruf der Fernsehshow kam während er an sich herum spielte. Ich gehe eher davon aus, der Anruf kam, weil er an sich herum spielte.

      Was dagegen wirklich passiert ist:
      - Er hat rausgefunden das er adoptiert wurde
      - er hat seine Adoptiv Mutter getötet
      - Er hat seinen ehemaligen Kollegen umgebracht
      - Die drei reichen Schnösel hat er auch umgebracht

      Darüber hinaus gehe ich fest davon aus, dass der Junge, der seine Eltern verloren hat Arthur Fleck selbst war und deswegen auch zur Adoption freigegeben wurde. Ob es jetzt nun Bruce Wayne war, der am Ende in der Psychiatrie gesessen hat, glaube ich aber nicht.
      Vielmehr denke ich, dass Arthur sich das irgendwie in seinem Kopf so ausgedacht hat, dass er in Wahrheit von einer wohlhabenden Familie abstammt und hofft, so aus seinem Elend befreit zu werden.
      Vermutlich wurden seine Eltern auch von einem Clown erschossen (vielleicht im Zuge des wahren Joker Aufstand´s?), wurde deshalb auch zum Clown (Batman wurde ja auch zum Batman weil er Angst vor Fledermäusen hat) und hat deswegen wohl auch seine Lachstörung.
      Überhaupt drehte sich der Film ja auch viel um den Vater der nicht da war, weswegen ich auch De Niro´s Rolle so wichtig finde. In seiner ersten Fantasie sagt nennt De Niro ihn sogar seinen Sohn (oder wünschte sich einen Sohn wie ihn zu haben), er gibt ihm seinen Namen, er gibt sogar die Mimik vor (man bedenke das riesige Bild an der Wand in der Umkleide) und am Schluss wird er erschossen damit Fleck seiner Wut Ausdruck verleihen kann.

      Es gab noch ein paar solcher Momente (z.B. war es bestimmt kein Zufall das seine Nachbarin schwarz war. Seine Psychiaterin/Betreuerin war es auch) und wie gesagt, der Film läd echt ein zum Interpretieren, deuten etc. Ich habe selbst auch ein paar Punkte, die eine andere Theorie sinnvoller erscheinen ließen, aber das ist so meine Ideallösung zu dem Film. So gefällt es mir am besten :)

      Es wurde eigentlich schon alles gesagt.
      Phoenix hat es tatsächlich geschafft und eine ebenbürtige Leistung zu Heath Ledgers Performance geliefert.
      Auch wenn man die beiden Joker eigentlich nicht miteinander vergleichen kann.

      Den Oscar MUSS er kriegen.
      Ich bin überdies hinaus gespannt ob der Film noch in den anderen großen Kategorien nominiert wird.
      Verdient hätte er es meiner Meinung nach.

      Ich gehe mal kurz in die Spoiler:

      Spoiler anzeigen

      Die Kritik das der Film gewaltverherrlichend sei, finde ich quatsch.
      Allerdings verstehe ich schon wo es herkommt.

      Der Film ist halt aus Arthurs Perspektive erzählt und daher fühlt man auch mit ihm mit.
      Daher hatte auch ich im moment als Arthur sich gegen seine brutalen Angreifer gewehrt hat kurz ein positives Gefühl…
      Das ist natürlich falsch, da es eiskalter Mord war…

      Ich glaube aber das viele Leute das dann gleichsetzen mit Verherrlichung.

      Zudem habe ich noch ein paar Fragen:
      Das Arthurs Nachbarin nur ein Hirngespinst war (zumindest deren Beziehung), ist klar.
      Aber wieso kommen hier viele darauf, dass der Plot mit den Waynes oder das Ende in der Talkshow ebenfalls nicht echt waren? Dafür habe ich irgendwie keine Indizien gesehen.
      Vielleicht habe ich aber auch etwas verpasst.

      Hat Arthur seine Nachbarin und dessen Kind eigentlich auch getötet, als er in deren Wohnung einbrach?
      Das hat der Film ja mehr oder weniger offen gelassen.


      Ich bin gespannt auf meine zweit Sichtung in Englisch. Ich glaube gerade die Lache wird da nochmal krasser sein.

      Derweil gebe ich aber schonmal 9 von 10 Punkten
      Vermutlich bin ich jetzt ein Spießer, aber so als Lösungsansatz für die Kritiker des Filmes könnte doch sein, dass man eine Art "Warnhinweis" kurz vor so einen Film bringt, was Depressionen oder so anbelangt. Ich weiß das hört sich jetzt verzwickt an und ich weiß auch kein konkretes Beispiel. Vielleicht sowas wie: "Sie leiden an Depressionen? Dann kontaktieren Sie ....."

      Ja ich bin ein viel zu guter Mensch für diese Welt.


      "My country did not send me 5,000 miles to start the race; they sent me 5,000 miles to finish the race."
      John Stephen Akhwari

      Peaky Blinders / Friends / The Big Bang Theory

      Evilution schrieb:

      Spoiler anzeigen
      Wie geht nochmal der "Klopf-Klopf"-Witz? "Klopf-Klopf, hier ist die Polizei?" oder so.....?


      Spoiler anzeigen
      *Klopf klopf*
      "Wer ist da?"
      "Hier ist die Polizei, M'am. Ihr Sohn wurde von einem betrunkenen Trucker überfahren. Er ist gestorben."


      "Darüber macht man keine Witze" :catch:

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      Phoenix überrascht Joker-Kinobesucher mit seinem Auftritt. :D Finde das macht ihn echt sympathisch.



      Man merkt ihm schon an, dass der Film ihm Spass gemacht hat und er sicherlich auch nicht mit so einem Erfolg gerechnet hätte. Ich denke, da wird in Zukunft noch was kommen, was Sequels angeht.
      @Olli86

      bezüglich deiner Frage im Spoiler:

      Spoiler anzeigen
      Kann da natürlich nur für mich sprechen, aber was jetzt die Sache mit der Talkshow angeht, fand ich es wie erwähnt schon arg auffällig das er im Bett liegt und masturbiert/an sich herum spielt und dann der Anruf kam. Er hatte in dem Moment vielleicht ein paar gute Gefühle und das schlug sich dann auf seinen Gemütszustand aus.
      Dazu wären es mir auch einfach zu viele Zufälle. Er tritt auf, dann sieht er im Krankenhaus wie sein lieblings-Showmaster einen Bericht über ihn zeigt um sich über ihn lustig zu machen. Dazu wurde in dem Ausschnitt ganz deutlich dass aus verschiedenen Blickwinkeln gefilmt wurde (also mehr wie einer der das gefilmt hat) und der Club in dem er auftrat kam mir doch eher wie eine Nachwuchs-/Amateurspelunke vor. Und der soll ja in den 70ern spielen meine ich und da wurde auch nicht wirklich mit Handys gefilmt.
      Dann, als es geheißen hat, der Ausschnitt geht durch die Decke und man wolle Fleck für die Show haben kam mir, auch wieder auf das Jahrzehnt bezogen, ebenfalls etwas komisch vor. Im Internetzeitalter okay, aber das dann so viele Menschen jetzt z.B. Briefe schreiben würden um sich dazu zu äußern, gerade bei so einem misslungenen Auftritt eines psychisch so auffälligen Mann, kann ich nicht glauben.
      Dann das riesige Poträt von Murray (so hieß doch De Niro´s Charakter, oder?) an der Wand in der Umkleidekabine mit dem fetten Joker Grinsen im Gesicht. Auch auffällig.
      Und noch die Tatsache, dass in den Medien ein Aufschrei ging das jemand, der als Clown verkleidet war, drei Männer umgebracht haben soll und dann taucht Fleck in voller Joker Montur im Studio auf und wird noch nicht mal durchsucht sodass er ne Waffe mit ins Studio nehmen kann?
      Das sind natürlich alles Punkte die doch sein können und das schätze ich ja auch so an dem Film, dass er viele Zweifel sät und den Zuschauer damit quasi alleine lässt, aber für mich ist das tendenziell eher eine Wahnvorstellung, einfach weil es mir andersherum als zu unwahrscheinlich erscheint. Vielleicht mehr ein Bauchgefühl.

      Dann mit den Wayne´s kam es mir das erste Mal komisch vor, als Fleck sich durch die Demonstration vor dem Theater durch die Menge gequetscht hat und praktisch ohne Probleme durch die Polizeibarrikade gekommen ist. War ja eigentlich überhaupt keine Gegenwehr. War mir zu leicht.
      Rückblickend kam mir dann auch die Szene am Zaun/Tor mit dem jungen Bruce etwas zweifelhaft vor. Weil für mich repräsentierten die Wayne´s ja das, was Fleck sich sehnlichst wünschte und in Bruce hat er womöglich sich selbst, bzw. seine Wunschvorstellung von sich selbst gesehen. Immerhin hat er auch auch versucht ihm sein Grinsen zu verpassen indem er ihm die Mundwinkel hochzog. Dazu sah ich das Tor eben auch als symbolisches Tor zu einer Welt die ihm verwehrt bleibt und der verzweifelte Griff nach innen verdeutlichte dies in meinen Augen noch.
      Und ich gehe eben davon aus das das nur in seinem Kopf stattfand, weil ich ja auch der Überzeugung bin, dass der Junge, dessen Eltern dann erschossen wurden sind, Fleck selbst war. So verstand ich zumindest die letzte Großaufnahme von Phoenix und der kurze Schnitt mit der Kamerafahrt in der Gasse mit dem Jungen und den zwei Leichen.

      Aber wie gesagt, kann hier nur für mich sprechen und das man überlegt und zweifelt ist mit Sicherheit beabsichtigt und vielleicht liege ich meilenweit daneben mit meinen Annahmen oder aber es gibt hier eigentlich gar keine richtige Antwort. :)

      Kaibear schrieb:


      "Darüber macht man keine Witze" :catch:


      Der Verfassungsschutzbeamte, der heimlich im Kino saß hat mich vermutlich bei der Szene lachen sehen und hat sich schonmal Notizen über mich gemacht :rotfl:


      "My country did not send me 5,000 miles to start the race; they sent me 5,000 miles to finish the race."
      John Stephen Akhwari

      Peaky Blinders / Friends / The Big Bang Theory

      Mal eine Frage an die Kritik Schreiber hier. Was hat euch eigentlich an den Film nicht gefallen? Ich habe hier jetzt mal ein paar Reviews durchlesen, aber es wird fast ausschließlich positives geschrieben, aber trotzdem gibt es meistens nur 9/10. Warum? Oder will man einfach nicht die 10/10 geben, weil es theoretisch ja immer Luft nach oben gibt.

      smoochy schrieb:

      Mal eine Frage an die Kritik Schreiber hier. Was hat euch eigentlich an den Film nicht gefallen? Ich habe hier jetzt mal ein paar Reviews durchlesen, aber es wird fast ausschließlich positives geschrieben, aber trotzdem gibt es meistens nur 9/10. Warum? Oder will man einfach nicht die 10/10 geben, weil es theoretisch ja immer Luft nach oben gibt.


      Also ich weiß nicht, wie es bei anderen ist, aber wenn ich einen Film neu sehe, gebe ich eigentlich nie so etwas wie volle Punktzahl. Das muss sich ein Film bei mir erst verdienen, und zwar, indem er nach dem vierten, fünften Mal immer noch so gut gefällt oder man vielleicht auch neue Dinge entdeckt. Der letzte Film, den ich in meiner Wertung da hochgehoben habe, war "Blade Runner 2049".
      nur 9/10


      Da musste ich jetzt schon etwas schmunzeln. Ist das sarkastisch gemeint? :P

      Ich meine 9/10 ist ein Punkt unter dem absoluten Maximum. 10/10 ist ein zeitloses Meisterwerk für mich. Das bekommen nur Filme wo bei mehrmaligem Sehen immer gleich gut bleiben oder sogar noch besser werden. Killing Joke hat das eigentlich gut beschrieben. Ist bei mir genauso. Nach der Erstsichtung ne 9/10 ist eine überragende Bewertung und steht für einen überragend guten Film ;)

      Aber am Ende hat jeder seine eigene Maßeinheit.

      10/10 hat es bei mir bisher nur die HdR Trilogie als Ganzes gegeben.
      Danach war ich so in der Tolkien-Materie vertieft, ich habe wirklich alles gekauft, was es davon gab, zumindest im Literaturbereich.
      Ich glaube, die Höchstwertung verdient es auch nur, wenn es dich nachhaltig auch sehr prägt.

      Aber Joker ist ein verdammt guter Film und nah dran. ;)
      In der aktuellen Filmszene der letzten fünf Jahre kommt da bei mir höchstens noch Blade Runner 2049 und Interstellar ran.
      Naja 10 von 10 Filme sind in der Tat absolute Klassiker (Indy, Star Wars, Pulp Fiction und sowas) oder Filme die einen beim ersten anschauen sofort so fesseln, dass man weiß, das man gerade Filmgeschichte gesehen hat. Zum Beispiel Avatar. Von sowas ist Joker dann doch zu weit entfernt. Ich denke beim zweiten schauen wird man auch viele Schwächen entdecken. Aber beim ersten schauen ging ich mit einem echt schlechten Gefühl aus dem Saal und genau das möchte der Film ja in einem hervorrufen und das hat geklappt.
      UHD/BD/DVD-Counter: 1.899

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