Filme mit Bezug zu Video-, Computer-, Arcade- und VR-Games​​​​​​​

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    Es gibt 4 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Retro.

      Filme mit Bezug zu Video-, Computer-, Arcade- und VR-Games​​​​​​​

      AVALON - SPIEL UM DEIN LEBEN



      In naher Zukunft: Das illegale, weil das Gehirn des Spielers angreifende, Virtual-Reality Kriegsspiel Avalon ist der Hit bei allen Zockern, um dem tristen Alltag zu entfliehen.
      Wer gut genug ist, kann Geld mit seinen im Spiel erreichten Punkten verdienen, so dass sich auch Teams gebildet haben,
      die ausschließlich darauf aus sind, ganze Levels zu beherrschen und gegnerische Spieler zu töten.
      Ash, eine junge Einzelspielerin, erfährt von dem geheimen Level "Special A" im Spiel, den sie unbedingt erreichen will-
      obwohl man sagt, dass noch kein Spieler von dort zurückgekommen ist.
      Im laufe des weiteren Spiels geschehen seltsame Dinge- es beginnt mit einer Zeitverschiebung, die den Tod von Ash's Spielfigur zur folge hat,
      und als sie sich wieder einloggt weiß bald keiner mehr, ob Ash nun im Spiel, in der Realität-
      oder nur in einer Halluzination, von einem Hirnschaden durch die Reizüberflutung des Spiels hervorgerufen, steckt...
      Ist Avalon wirklich nur ein Spiel- oder steckt mehr dahinter?

      Dieser polnische Film, 2001 gedreht vom japanischem Regisseur Mamoru Oshii, welcher bis dahin lediglich Erfahrungen mit Animes gemacht hat,
      kommt völlig ohne bekannte Schauspieler aus, allerdings wurden alle Figuren gut ausgewählt und passen in ihre Rollen.
      Hinzu kommt eine unverbrauchte Grundstory, die sich zwar diverser anderer Filme und Bücher bedient, aber doch insgesamt eigenständig und einfach anders daherkommt.
      Auch der durchgehend verwaschene, dreckig-braune Look des Films passt zur trostlosen Zukunftsvision, die man hier vorgesetzt bekommt, ebenso der passende Soundtrack.
      Technisch gesehen kann man hier nicht meckern, was logischerweise auch daran liegt, dass die Digital eingefügten Kampfszenen nun mal ein Teil des virtuellen Spieles sind.
      Wenn man sich auf den recht eigenwilligen Look des Films einlassen will, und zudem vielleicht noch Interesse an Computergames hat, sollte man ruhig mal ein Auge riskieren.
      Man darf nur keinen reinen Actionfilm erwarten, die Story steht hier überraschenderweise klar im Vordergrund.

      8/10

      ASSAULT GIRLS



      Das Virtual Reality-Spiel "Avalon" wurde über die Jahre weiterentwickelt, und ist mittlerweile in Stufe "F" angekommen.
      Hier spielen aktuell 4 Einzelgänger, 3 Frauen und 1 Mann, in einer Endzeitwelt gegen riesige Monsterwürmer in einer Wüste.
      Der letzte Gegner, ein deutlich stärkerer Sandwurm, ist allerdings alleine nicht zu schlagen- so dass sich die drei Spielerinnen verbünden.
      Dummerweise hat der "Jäger", der einzige Mann im Spiel, die stärkste Waffe von allen.
      Können die drei "Assault Girls" den von sich selbst überzeugten "Jäger" überreden ihnen zu helfen?

      Mamoru Oshii hat 2009 eine Quasi-Fortsetzung zu seinem "Avalon" gedreht, welche ebenfalls dort spielt- allerdings im Nachfolger "Avalon F".
      Wie schon im Vorgänger hat man auch hier auf eher unbekannte Gesichter gesetzt, welche aber überzeugend rüberkommen.
      Allerdings hat man den eh schon ruhigen Erzählstil von Avalon hier auf die Spitze getrieben, Actionszenen gibt es eher selten.
      Übertrieben lange Kamerafahrten, und lange Szenen ohne Dialoge oder Kampfhandlungen bestimmen große Teile des Films.
      Die Digitalen Tricks erfüllen ihren Zweck, sollen ja auch ein Spiel darstellen- und nicht die Realität.
      In "Avalon F" regieren allerdings generell eher hellere und vor allem Blautöne, der dreckig-braune Stil von "Avalon" ist weitgehend verschwunden.
      Trotz der sehr kurzen Laufzeit von nur knapp über einer Stunde kommt der Film einem länger, weil streckenweise langweilig vor-
      und das mehr oder weniger offene Ende (samt lächerlich kurzem Showdown-Kampf gegen den Endgegner-Sandwurm)
      lässt den Zuschauer erst recht unbefriedigt zurück.
      "Assault Girls" Kann man sich mal ansehen, kommt aber bei weitem nicht an den Vorgänger heran. Schade.

      4/10

      BEN X



      Der junge Ben leidet am Asperger-Syndrom, und hat daher große Probleme, sich im Leben zurechtzufinden.
      Ausser diversen Mitschülern, welche ihn aber täglich nur tyrannisieren, hat er keine sozialen Kontakte ausserhalb des Elternhauses-
      seine Lehrer und die Familie versuchen zu helfen, doch sie sind ziemlich machtlos.
      Sein Ausweg ist das Multiplayer-Online-Spiel "Archlord",
      in dem er als Held "Ben X" zusammen mit der ihm bisher persönlich unbekannten Heilerin "Scarlite" alle virtuellen Herausforderungen und Gefahren meistert.
      Ben denkt immer öfter darüber nach, sich umzubringen- doch auf einmal meldet sich "Scarlite" bei ihm, und will ihn treffen.
      Wie im Spiel finden sie gemeinsam eine Lösung, Ben's Peiniger bloßzustellen, und die ganze Welt zum Nachdenken zu bringen...

      "Ben X" ist ein absolut großartig gespieltes Drama, welches sehr durchdacht inszeniert wurde.
      Von Anfang an wird man durch eine hektische Geräuschkulisse, schnelle Schnitte, und den dauernden Wechsel zwischen Ben's Onlinespiel und der realen Welt darauf eingestimmt,
      was in ihm vorgehen muss, wie er durch's Leben geht, und welche Verbindungen er zwischen diesen beiden Welten knüpft.
      Hier geht es um Ausgrenzung von Aussenseitern, in diesem Fall eines kranken Menschen, doch zutreffend auf jedes beliebige Beispiel.
      Der Film schafft es, die Zuschauer gleichzeitig zum Lachen, und zum Nachdenken zu bringen- ein so perfektes Ende sieht man selten.

      10/10

      BRAINSCAN



      Der Teenager Michael (Edward Furlong) verbringt den Großteil seiner Zeit mit Computerspielen und Horrorfilmen.
      Eines Tages kommt er zu einem neuen Spiel, welches ein völlig neues, interaktives Erlebnis verspricht: "Brainscan".
      Es geht darum, zu handeln und zu denken wie ein Mörder- und dementsprechend auch Morde zu begehen.
      Kurz nachdem Michael den ersten Level spielt, und darin erfolgreich einen Mord begeht, wird in der Nachbarschaft eine Leiche gefunden.
      Schon bald erscheint der "Trickster", ein virtueller Dämon, welcher Michael eröffnet, dass das vermeintliche Spiel Wirklichkeit wurde-
      und er bei seinem Mord einen Zeugen hinterlassen hat, den er nun im zweiten Level töten muss.
      Inzwischen ist Michael auch schon dem Ermittler Hayden (Frank Langella) aufgefallen- und das "Spiel" geht weiter...

      Man muss natürlich das Drehjahr des Films (1994) berücksichtigen, um hier von guten Effekten zu reden- aber was man zu sehen kriegt ist durchaus gelungen.
      Besonders brutal ist der Film nicht, die meisten Morde werden nicht explizit gezeigt- aber die Stimmung passt, und dürfte jeden Zocker und Horror-Fan ansprechen.
      Die Schauspieler sind durchweg passend, der passende Heavy Metal-Soundtrack ist ebenfalls gelungen.
      Natürlich erinnert der "Trickster" ein wenig an Freddy Krueger, nur dass hier aus Träumen eben Virtual Reality gemacht wird-
      Fans der "Nightmare" Filme dürften hier also eine Interessante Variante davon entdecken.
      Der Gag am Ende ist im übrigen mal richtig gut gelungen.

      7/10

      EXISTENZ - DU BIST DAS SPIEL



      "eXistenZ" ist ein neuartiges Virtual Reality-Spiel, welches über einen "Bioport" direkt ans Nervensystem des Spielers angeschlossen wird,
      und mit einem "Pod", der aussieht wie ein Fleischklumpen an einer Nabelschnur, gespielt wird.
      Der Pod kommuniziert über das Rückenmark mit dem Gehirn, und versetzt den Spieler aus der realen Welt übergangslos in eine real erscheinende Spielewelt.
      Die Designerin des Spiels Allegra Geller (Jennifer Jason Leigh) wird bei der Vorführung des neuen Spiels mit einer eingeschmuggelten Waffe aus biologischem Material angeschossen,
      kann aber von ihrem PR-Manager und Bodyguard Ted Pikul (Jude Law) gerettet werden.
      Die beiden finden heraus, dass von einer Gruppe "Anti-eXistenZialsiten" ein hohes Kopfgeld auf Allegra ausgesetzt wurde.
      Allerdings ist ihr Pod dabei beschädigt worden, und niemand weiß mehr, was real ist und was nicht- denn das Spiel wurde ja gestartet...

      David Cronenberg hat hier quasi einen Modernen Nachfolger seines eigenen Body Horror-Klassikers "Videodrome" gedreht.
      Ein surrealer Cyber-Thriller, mit skurrilen Ideen, dreckiger Optik, teils recht brutalen Szenen und verschachtelter Inszenierung.
      Für Zocker sind vor allem die vielen, oft nicht auf den ersten Blick erkennbaren Insider-Jokes interessant.
      Offensichtliche Punkte wie bestimmte Sätze, die eine Diskussion und damit die Handlung voranbringen,
      aber auch unauffällige Kleinigkeiten wie "Texturlose", also einfarbige Kleidung, und oft unscharf oder billig wirkende Hintergründe im Vergleich zu den Charakteren im Vordergrund.
      Die gute Besetzung auch in Nebenrollen (Ian Holm, Willem Dafoe) tut ihr übriges für einen rundum gelungen, etwas ruhig, aber sehr interessant erzählten Film

      9/10

      FPS - FIRST PERSON SHOOTER



      In einem Krankenhaus macht ein Virus alle Menschen erst zu einer Art Zombies, und zerfrisst dann das Fleisch seiner Opfer-
      so dass sich das Problem eigentlich schnell von alleine erledigt haben sollte.
      Unser Held muss aber natürlich trotzdem in das Krankenhaus aufbrechen, da seine Frau dort arbeitet...

      Gezeigt wird das ganze, entsprechend dem Namen, zum großen Teil aus der Sicht des "Spielers", bzw der Hauptfigur.
      Gelegentlich gibt es Zwischensequenzen in denen man "sich" sieht, den Level erfolgreich beendet hat, oder ähnliches.

      "Ich liebe Zombies! Egal was man ihnen antut, man fühlt sich nie schlecht."

      FPS ist eine Deutsche Produktion, die irgendwo wie ein besserer Amateurfilm daherkommt, und sicher auch gut gemeint ist-
      aber meines Erachtens trotzdem auf ganzer Linie versagt.
      Unglaublich peinliche und lächerliche Oneliner oder blöder Singsang kommen im Minutentakt,
      vorgetragen von einer unsagbar "coolen" Stimme, die einfach nur nervt.

      "Ein Zombie steht im Walde, verfault und dumm. Ich hab ne tolle Knarre, die macht BummBumm"

      Im Grunde hat man mehr davon, wenn man einem Kumpel beim zocken zusieht,
      denn hier kommt bei zuschauen eigentlich nur eines auf: Langeweile.
      Die kurze Egoshooter-Szene am Ende der "Doom" Verfilmung hat schon nur bedingt funktioniert,
      war aber flott, und man hat sich zumindest nicht gelangweilt.

      "Schlaf, Zombie Schlaf. Ich mach mein Messer scharf. Die Klinge haut dich klitzeklein, es könnte kaum noch schöner sein..."

      Die "Story" ist natürlich nur Alibi für ein paar teils recht herbe, aber immer billigst gemachte Splatterszenen.
      Überhaupt hat die Hauptfigur im "Spiel" nur ein Tempo: Langsam!
      Herumschleichen, Blöd daherreden, einen Zombie killen. Herumschleichen, Blöd daherreden, einen Zombie killen. Herumschleichen...
      Das Cover erweckt ja den Anschein, gegen ganze Horden von Zombies anzutreten... Ist aber nicht.

      Die Gedanken sind frei, ich schlag dich zu Brei.

      Das einzige was ich jetzt noch als "ganz nett" empfand, und was Punkte bringt, waren diverse Zitate aus anderen Filmen:
      Von "Ich sehe tote Menschen" über "Groovy" bis zu "Du bist totes Fleisch" und "Schau mir in die Augen, kleines"
      kann man ein lustiges Zitateraten veranstalten.
      Immerhin ist der Anfang ganz nett gemacht:
      In 8 Bit-Optik wird die Vorgeschichte erzählt, und auch mittendrin gibt's kurzes 8 bit-gesplatter zu sehen.
      Warum jetzt aber ausgerechnet 8 Bit-Grafik?
      Gab es da schon "richtige" FPS??? Die ersten einigermaßen spielbaren kamen doch erst im 16 Bit-Zeitalter auf den Markt...?!
      Pure Zeitverschwendung!
      Spannung? Dramatik? Tempo? Fehlanzeige. Gibt's hier einfach nicht. Ein FPS mit angezogener Handbremse. Nö, funktioniert nicht!

      2/10

      GAMER



      Die nahe Zukunft: Alles dreht sich für Zocker nur noch um zwei verschiedene Online-Games:
      "Society", welches eine Art erweitertes "Sims" samt diversen Perversionen darstellt- und "Slayers", in dem moderne Gladiatoren in Deathmatches gegeneinander antreten müssen.
      Beide Games haben eines gemeinsam: Der Spieler steuert reale Menschen, die mittels ins Gehirn gepflanzter Nanochips gezwungen werden, seine Aktionen ausführen.
      Bei "Slayers" treten Häftlinge mit zu erwartender Todesstrafe gegeneinander an, denn wer 30 Runden Deathmatch übersteht, gewinnt die Freiheit zurück.
      Der Häftling Kable (Gerard Butler) wurde vom Spieler Simon (Logan Lerman) schon zu 29 Siegen gesteuert-
      allerdings hat der Erfinder des Spiels, Ken Castle (Michael C.Hall) nicht damit gerechnet, dass jemals ein Häftling so weit kommt, und sabotiert das Spiel.
      Simon und Kable müssen nun einen weg finden, ohne Kontrolle von Castle zusammenzuarbeiten.
      Zum Glück gibt es da noch die Hackergruppe "Humanz", welche das gesamte Menschenverachtende Spiel stoppen wollen...

      Die Inszenierung ist schnell und hektisch, der Gewaltgrad relativ hoch, und die Optik kommt wie ein langer Videoclip daher.
      Auch an der Besetzung ist absolut nichts auszusetzen, "Gamer" flimmert hart, dreckig, brutal und laut über den Bildschirm.
      Ob Zuschauer ohne Interesse an Videogames etwas mit dem Film anfangen können, sei dahingestellt- leicht verdauliche Mainstream-Kost ist er jedenfalls nicht unbedingt.
      Die "Extended Version" ist auf DVD und Blu-ray ungekürzt, lediglich Genickbruch-Geräusche wurden herausgefiltert. Im Originalton sind die Geräusche enthalten.
      Die normale 18er (und natürlich noch stärker die 16er) Version ist gekürzt.

      8/10

      GHOST MACHINE



      Die britische Armee trainiert ihre Soldaten mit modernsten Virtual Reality-Simulationen.
      Ist man in der Simulation, kann man nicht mehr sagen ob das gesehene echt ist oder eben nur eine Simulation,
      da das Gehirn in eine Art Traumzustand versetzt wird.
      Der "Spieler" sitzt komplett verkabelt auf einem Sessel, während er sich virtuell durch ein Kriegsgebiet kämpft.
      Als sich eines Tages der Programmierer der Simulation die komplette Technik mal eben über das Wochenende ausleiht
      um mit seinen Nerd-Freunden in einem abgelegenen, stillgelegten Gefängnis ein lebensechtes" Ego-Shooter-Wochenende"
      mit Bier und Marihuana zu verbringen, passiert allerdings unheimliches.
      Während des Spiels erscheint eine dunkle Gestalt die nicht Teil des Programmes ist- und die Gruppe angreift.
      Einer der Freunde stirbt dadurch im Spiel, sowie auch im echten Leben.
      Scheinbar geht in dem alten Gemäuer ein böser Geist um, welcher sich virtuell ebenso wie in der Realität bewegen kann...

      Die Story ist natürlich nicht gerade sehr originell, die Darsteller sind größtenteils unbekannt und eher mittelmäßig-
      und ob man sich mal eben so die komplette Technik eines virtuellen Militär-Trainingsprogrammes
      samt massig Umgebungsscannern unbemerkt über das Wochenende ausleihen kann, darf auch bezweifelt werden.
      Aber der Film hat auch positive Seiten: Er ist zu keiner Zeit langweilig, die Location in dem alten Gefängnis kommt stimmig daher,
      und die wenigen (aber recht saftigen) CGI-Spezialeffekte sind für eine so kleine Produktion ansehbar-
      und stören generell nicht so stark, da man sich hier ja in einer Simulation befindet.

      5/10

      HELLRAISER - HELLWORLD



      "Hellworld" nennt sich das neueste angesagte Online-Game, welches sich rund um die bekannte Puzzlebox und die Zenobiten dreht.
      Einige Zocker kriegen eines Tages im Spiel eine Einladung zur "Hellworld-Party", zu welcher nur bekannte und erfolgreiche Spieler eingeladen sind.
      In einem einsam gelegenen riesigen alten Haus soll die Party steigen- und es sind schon viele Gäste vor Ort.
      Doch nicht nur der geheimnisvolle Gastgeber der Party (Lance Henriksen) und viele namhafte Zocker sind anwesend-
      schon bald muss ein Partygast nach dem anderen schmerzhaft feststellen, dass die Zenobiten, und allen voran natürlich Pinhead, wirklich existieren...
      Oder steckt doch etwas ganz anderes dahinter?

      Genau genommen geht es in "Hellworld" nur ganz am Rande um das Online-Spiel, die Story würde auch ohne Gaming-Bezug exakt genauso funktionieren.
      Aber der Bezug ist nun mal da- also ist der Film auch hier im Thread gelandet.
      Jeder der schon einmal etwas von Pinhead oder generell Hellraiser gehört hat wird die Story verstehen, die vorherigen Filme muss man nicht kennen.
      Wer die (ersten beiden) Filme gesehen hat, kann ein paar nette Anspielungen (Dachboden und Keller des Hauses) auf eben diese erkennen.
      Regie, Kamera, Beleuchtung und Soundtrack sind solide, die Darsteller allesamt eher mittelmäßig (selbst Henriksen wirkt ein wenig gelangweilt),
      allerdings gibt es für eine FSK 16 ein paar durchaus "saftige" Szenen zu bestaunen, "Hellworld" ist ungekürzt auf DVD erschienen.
      Mit den ursprünglichen Hellraiser-Filmen hat dieser nur noch sehr wenig zu tun, er ist aber auch nicht so schlecht wie oft behauptet wird.

      6/10

      PIXELS



      1982 wurden Raumsonden ins Weltall geschickt, gefüllt mit den Zeugnissen der damaligen menschlichen Kultur.
      Unter anderem auch ein Videoband, auf welchem sich einige Nerds diverse Duelle bei einer Videospiele-Meisterschaft
      auf Arcade-Automaten in einer Spielhalle liefern.
      Über 30 Jahre später kommt eine Antwort aus den tiefen des Weltalls zur Erde- aber keine freundliche.
      Eine Ausserirdische Rasse hat die Botschaften gefunden- und als Kriegserklärung verstanden.
      Ist ja auch kein Wunder, wenn man zusehen muss, wie Raumschiffe abgeschossen und diverse Lebewesen vernichtet werden.
      Das Video wird von den Invasoren ernst genommen, man orientiert sich an den "Waffen" der Menschen-
      und so kommt es, dass diverse riesige Figuren aus klassischen Videogames die Erde angreifen.
      Jetzt können nur noch die "Profis" von damals helfen!
      Zwei der damaligen Zocker sind immer noch befreundet- obwohl ihre Leben völlig unterschiedlich verlaufen sind.
      Hooper (Kevin James) ist inzwischen Präsident der vereinigten Staaten- sein bester Kumpel Brenner (Adam Sandler)
      erledigt einfach Aufgaben wie Elekrogeräte anschließen für die Firma "Nerd-Brigade".
      Hooper holt Brenner zur Hilfe- und sogar ihr damals größter Konkurrent und Gewinner des Wettbewerbs
      Eddie (Peter Dinklage) wird um Hilfe gebeten. Nun müssen Nerds die Erde retten- mit dem Präsidenten an vorderster Front.

      Es ist schon erstaunlich: Ein Film von Chris Columbus, von dem mir bisher noch kein einziger gefallen hat.
      Noch dazu mit zwei Hauptdarstellern, die ich beide nicht mag. Und doch gefällt mir Pixels ausserordentlich gut.
      Muss wohl am Zocker-Gen liegen...
      "Pixels" ist ein gut gemachter, nostalgischer Spaß, welcher zumindest jedem, der Spielhallen noch Live erlebt hat zusagen müsste.
      Der Sandlertypische Primitiv-Humor, welcher in vielen seiner Filme vorherrscht, ist hier zum Glück kaum zu entdecken.
      Warum der Film von Kritikern so verrissen wurde, und im Kino floppte ist mir persönlich ein Rätsel-
      vielleicht WEIL der erwartete Primitvhumor von Sandler hier größtenteils fehlt?
      Ich jedenfalls kann Pixels zumindest jedem Zocker empfehlen, der "damals" schon dabei war- oder Fan von Retro-Games ist.

      9/10

      RALPH REICHTS



      Randale Ralph ist der böse, alles kaputtmachende Charakter im beliebten Spielhallen-Automaten "Fix it Felix Jr.".
      Als der Automat sein 30-jähriges Jubiläum feiert (und mit ihm auch die Bewohner des Hauses im Spiel, welches er immer zerstört),
      beschließt er, dass die Zeit reif ist sich zu einer guten Figur zu wandeln- ähnlich dem Helden des Spiels, Felix.
      Er möchte dazugehören, nicht als einziger "böser" ausgestoßen auf der Müllkippe neben dem Haus wohnen,
      wo die anderen Bewohner und Felix ein schönes Leben haben, sobald die Spielhalle über Nacht geschlossen wird.
      Als man ihm sagt dass man nur zu den guten gehören kann, wenn man eine Medaille gewinnt wird genau das sein Ziel.
      Im "Hero's Duty" Automaten kriegen gute Spieler eine Heldenmedaille, wenn sie einen bestimmten Punkt erreichen.
      Es gelingt ihm diese zu besorgen, dummerweise landet er auf dem Rückweg im "Sugar Rush"-Automaten,
      einem Rennspiel für Kinder- wo er seine Medaille verliert und eine der Fahrerinnen, "Glitch" genannt,
      eine Münze oder ähnliches benötigt, um im nächsten Rennen zu starten.
      Da kommt ihr die Medaille gerade recht, welche sie Ralph vor der Nase weggeschnappt hat.
      Nun muss Ralph "Glitch" dabei helfen ihr Rennen zu fahren, seine Medaille wiederkriegen,
      rechtzeitig wieder in "seinem" Spiel auftauchen bevor es als defekt abgeschalten und aus der Halle entfernt wird-
      und zu allem Überfluss hat er unfreiwillig auch noch Cybugs aus "Hero's Duty" befreit, welche sich jetzt langam überall ausbreiten...

      Wie man es von einer Disney-Produktion erwartet, sind die Animationen und die gesamte Optik überzeugend gelungen.
      Und, wie man es ebenfalls von Disney's Trick-und Animationsfilmen gewohnt ist, ist der Film nur bedingt "Erwachsenentauglich".
      Ralph reichts fängt nett an, die Grundstory wird erzählt, jede Menge Anspielungen auf andere Games und deren Figuren sind zu entdecken,
      man wähnt sich schon in einer "Best of Videogames"-Show.
      Nach nicht einmal 30 Minuten Laufzeit, mit dem Eintritt in das Spiel "Sugar Rush" und dem auftauchen von "Glitch"
      wird der Film dann beinahe unerträglich kitschig und nervig.
      Für Kinder mag diese knallbunte, oft in Pinktönen gehaltene Welt vielleicht lustig sein, dazu past auch, dass ab diesem Zeitpunkt
      die Anspielungen auf andere Games stark zurückgefahren werden- da Kinder diese wohl eh nicht kennen und verstehen würden.
      Und ja, natürlich steckt dahinter eine Botschaft für die lieben kleinen, wie wichtig Freundschaft und Loyalität sind.
      Ist ja auch nichts dagegen zu sagen- aber nach dem, auch für ältere Zuschauer, wirklich netten Anfang
      habe ich mich größtenteils durch einen gut gemachten aber quietschig-bunten typischen Kinderfilm gequält und mich gelangweilt-
      da haben auch die schwer bewaffnete Baller-Tussi und die bösen CyBugs aus "Hero's Duty" nichts mehr herausgerissen.

      4/10

      STARFIGHT



      Alex (Lance Guest) lebt mit seiner Mutter und seiner Freundin Maggie (Catherine Mary Stewart) in einem Trailerpark, und spielt dort jeden Abend den Arcade-Automaten "Starfighter".
      Als er eines Tages bis zum Ende vordringt, und den Punkterekord bricht, erscheint kurz darauf ein Mann, der sich als Centauri (Robert Preston), Erfinder von "Starfighter" vorstellt.
      Centauri nimmt Alex in seinem DeLorean-Raumgleiter mit, und entpuppt sich somit als Ausserirdischer,
      welcher im ganzen Universum solche Automaten als Test für geeignete Raumschiffpiloten aufgestellt hat, denn im Weltall herrscht Krieg gegen boshafte Invasoren, und gute Piloten sind selten.
      Auf einer Raumstation trifft Alex auf diverse andere Ausserirdische, und hört sich das ganze an- fühlt sich damit aber überfordert und erbittet seine Rückkehr zur Erde.
      Zuhause angekommen, bemerkt er, dass ihm feindlich gesinnte Ausserirdische gefolgt sind, welche die möglichen neuen Starfighter ausschalten sollen.
      Da er nun keine Wahl mehr hat, kehrt er mit Centauri zur Raumstation zurück, wo inzwischen ein verheerender Angriff der Invasoren stattgefunden hat.
      Ein letztes bewaffnetes Raumschiff, der Prototyp der zerstörten Flotte ist noch intakt, und Alex ist der einzig übrige Starfighter, der zumindest im Spiel ungeschlagen ist...

      In Deutsch ist der Film (offiziell) nur als VHS erhältlich, auf DVD oder BD muss man zu Importen greifen.
      Das Video ist leider nur in Vollbild, während die Discs im Originalformat 2,35:1 sind.
      "Starfight" ist eine unterhaltsame Mischung aus einem typischen 80'er Jahre Teeniefilm und Star Wars,
      welcher unverkennbar in manchen Szenen und beim Design der Ausserirdischen vorbild war.
      Hier wurden erstmals Raumschlachten mit Computereffekten anstatt Modellen realisiert, was 1984, zu seiner Entstehungszeit noch nicht bekannt und üblich war.
      Aus heutiger Sicht wirken diese natürlich arg angestaubt, aber das kann man dem Film ja nicht vorwerfen.
      Allerdings ist die aussage des Film heute um so witziger:
      Ein Zocker wird durch Abschüsse anderer Lebewesen und seinen dadurch erhaltenen Highscore zum Retter der Menschheit, ja sogar des ganzen Universums.
      Heute wäre man da wohl eher als potentieller Massenmörder abgestempelt.
      Darstellerisch gibt es nichts zu meckern, die Masken der ausserirdischen sind ebenfalls gelungen

      7/10

      STAY ALIVE



      Der Zocker Loomis gerät an eine Kopie des noch nicht veröffentlichten PC-Games "Stay alive",
      und stirbt, kurz nachdem er es gespielt hat, auf mysteriöse Weise unter den selben Umständen wie seine Figur im Spiel.
      Sein Kumpel Hutch gerät an den Nachlass von Loomis, unter anderem auch an das Spiel "Stay alive".
      Also werden ein paar Zockerkumpels zusammengerufen, um das unbekannte Spiel zu testen.
      Es geht dabei um die "Blutgräfin" Elisabeth Bathory, und das Spiel muss mit einer Beschwörungsformel gestartet werden.
      Kurz nachdem der erste im Spiel stirbt, passiert auch ihm das gleiche in der Realität...
      Der einzige Weg, dem sicheren Tod zu entkommen, liegt für die anderen wohl darin, das Spiel zu beenden, ohne zu sterben.
      Allerdings führen erfolge im Spiel teils auch zu Veränderungen in der Realität.
      Natürlich forscht auch bald schon die Polizei im Umfeld der Freunde nach, denn wer glaubt schon an einen Videospiele-Fluch...

      Von ein paar Logiklöchern abgesehen wird man hier gut unterhalten, die Inszenierung ist gelungen, die Mischung aus Story und Horrorszenen passt-
      und auch die Schauspieler gehen größtenteils in Ordnung- wobei die Zocker erwartungsgemäß etwas Klischeehaft rüberkommen.
      Erstaunlich ist auch dass man es hier geschafft hat, den Film trotz nur wenigen gezeigten brutalen Szenen relativ hart wirken zu lassen,
      der Director's Cut ist mit FSK 16 ungekürzt.

      7/10

      TRON



      Einem der besten Programmierer der Computerfirma Encom, Kevin Flynn (Jeff Bridges), wurde von einem Kollegen die Idee zu einem Videospiel gestohlen.
      Ed Dillinger (David Warner) wird mit diesem Spiel zum Star der Firma, während Flynn entlassen wird und eine Spielhalle eröffnet.
      Jahre später: Dillinger ist inzwischen zum Geschäftsführer aufgestiegen.
      Programmierer Alan Bradley (Bruce Boxleitner) arbeitet für Encom am Sicherheitsprogramm "Tron", welches die Computer überwachen soll.
      Eines Tages werden ihm die Zugangsrechte für sein Programm entzogen.
      Da er unter einem Vorwand aus dem System gesperrt bleibt, beschließt er, der Sache auf den Grund zu gehen.
      Seine Freundin Lora war mal mit Flynn zusammen, und schlägt vor mit diesem zu reden- um das Sicherheitsprogramm von Encom zu hacken,
      und so vielleicht herauszufinden was dort vor sich geht.
      Flynn ist natürlich sofort dabei, sieht er so doch die möglichkeit, sich an Dillinger für dessen Ideendiebstahl zu rächen.
      Es gelingt den dreien bei Encom einzubrechen- doch als Flynn sich illegal einloggen will,
      reagiert das alles überwachende, neu entwickelte, und allen unbekannte Master Control Programm auf drastische Art und Weise:
      Flynn wird digitalisiert und so ins innere des Computers befördert- wo er nun als ein digitales Programm gegen andere in einer Arena antreten soll.
      Seine einzige Hilfe: Das Programm "Tron", welches Bradley erstellt hat- und Flynn zur Seite steht...

      "Tron" war wohl deutlich seiner Zeit voraus. Als der Film aktuell war, lief er nicht besonders erfolgreich- da hatte man von Disney wohl anderes erwartet.
      Im Laufe der Jahre hat er sich allerdings zu einem Kultfilm entwickelt, der auch heute noch vollkommen überzeugt-
      auch wenn die Optik aus heutiger Sicht ein wenig steril wirkt. Damals war das aber das aufwändigste und beste was Computertechnik hergab.
      Die Story ist originell, die Optik absolut einzigartig, die Besetzung hervorragend. Ein echter Klassiker!

      10/10

      TRON LEGACY



      Vor 20 Jahren verschwand Kevin Flynn (Jeff Bridges) spurlos in der digitalen Welt.
      Sein Sohn Sam Flynn ist Aktionär von Encom, was ihm ein gutes Leben ohne Stress ermöglicht, mehr interessiert ihn nicht.
      Eines Tages erscheint Alan Bradley (Bruce Boxleitner) bei Sam, und erzählt ihm von einer mysteriösen Nachricht auf seinem alten Pager.
      Ursprung der Nachricht: Das "Flynn's", die alte, schon lange geschlossene Spielhalle seines Vaters.
      Sam macht sich auf den Weg zur Spielhalle, und sucht die Quelle der Nachricht.
      Diese entdeckt er in einem geheimen Raum, von welchem scheinbar nur sein Vater wusste.
      Er aktiviert den dort stehenden Computer- und landet in der virtuellen Realität, wie schon sein Vater 20 Jahre zuvor...
      Kaum dort angekommen, wird er auch schon von Wachprogrammen gefangen genommen, und wird auf das Spielraster geschickt.
      Sowohl den ersten Discus-Kampf, als auch das Lighcycle-Rennen kann er für sich entscheiden-
      da taucht Quorra (Olivia Wilde) auf und verhilft ihm zur Flucht aus dem Spielraster.
      Sie bringt Sam zu seinem Vater, welcher ihm erklärt dass sein von ihm geschaffenes Programm Clu die Macht übernommen hat-
      und eine Rückkehr in die reale Welt so nicht möglich ist. Finden die beiden gemeinsam einen Weg?

      28 jahre nach dem ersten Film erschien diese Fortsetzung, welche die Geschichte gekonnt und mit Originalbesetzung weitererzählt.
      War schon der erste "Tron" technisch am Rande der damaligen Möglichkeiten, steht ihm "Tron Legacy" da in nichts nach.
      Hervorragende Optik, erneut tolle Besetzung und eine gute weiterführung der Originalstory. Hier passt einfach (fast) alles.
      Lediglich der Soundtrack ging mir an manchen Stellen auf die Nerven, da dieser oft ziemlich gleich klingt,
      und vor allem gegen Ende sehr penetrant eingesetzt wird.
      Solange der Score im Hintergrund das geschehen untemalt passt das gerade noch- ein wenig mehr abwechslung hätte aber gut getan.
      Die "Disco"-Szene mit DJs und Tänzer beim Discus-Kampf war dann aber für mich einfach nur nervtötend und lächerlich.
      Der Score kostet den Film einen Punkt, so dass er knapp hinter dem Original durchs Ziel geht.

      9/10

      WARGAMES



      Der Jugendliche David Lightman (Matthew Broderick) ist ein Computerfreak, und hackt sich schon auch mal in den Computer seiner Schule, um seine Noten zu verbessern.
      Irgendwann, auf der Suche nach einer Herausforderung, gerät er allerdings unwissend an Joshua,
      einen Computer des amerikanischen Raketenwarnsystems, mit welchem er ein Spiel beginnt: Weltweiter Thermonuklearer Krieg.
      Was er nicht ahnt: Joshua hört erst auf zu den Ernstfall zu berechnen, wenn er das Spiel auch gewinnen kann.
      Unklar ist nun, ob Joshua das Spiel als solches ansieht, oder tatsächlich Raketen startet.
      Nur der Programmierer von Joshua, Stephen Falken, kann jetzt noch helfen- doch dieser ist untergetaucht, und hat sich für tot erklären lassen...

      Teenie-Film trifft auf Kriegs-Thriller.
      Von der für heutige Verhältnisse abgesehen extrem veralteten Computertechnik abgesehen, kann der Film auch heute noch überzeugen.
      Gut besetzt und von Regisseur John Badham ohne Längen flott erzählt ist "Wargames" ein Highlight der 80'er Jahre.
      Selbst die Klischeebeladene Darstellung der Computerfreaks und Militärs kommt hier eher sympathisch als nervig daher.
      Das Ende des Films mögen zwar manche etwas kitschig finden, aber (vor allem für einen Amerikanischen Film) bemerkenswert ist es allemal.

      9/10

      WARGAMES 2 - DEAD CODE



      Der Film ist eher ein modernisiertes Remake, denn eine Fortsetzung.
      Ging es im Original noch um einen Nuklearen Weltkrieg, dreht es sich hier, 25 Jahre später, um Terrorismus.
      Die aktuellere Computertechnik tut dem Szenario zwar optisch gut, aber im Grunde kann man sich den Film sparen, wenn man das Original kennt.
      Darstellerisch und inszenatorisch ist alles im grünen Bereich, zeitlich angepasst- und somit immerhin gehobener Durchschnitt und kein Totalausfall.

      6/1
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Retro“ ()

      Ralph reichts bekommt nur 4 mickrige Punkte? =O Was ist denn da los? :D ;) Meiner Meinung einer der besten Disney Filme überhaupt. Klarer 09/10 Kandidat.^^ Bin schon wahnsinnig gespannt auf das Sequel. Nein, aber ich kann die Kritik schon teilweise nachvollziehen, jedoch gab es im Film so viele Szenen, die besser hätten gar nicht umgesetzt werden können ( beispielsweise das gesamte Ende, die
      Spoiler anzeigen
      Selbstaufopferung Ralphs und sein Flug Richtung des Vulkans
      -> wer da nichts fühlte hat ein Herz aus Stein :P , oder aber sein Versuch
      Spoiler anzeigen
      sich in den anderen Spielwelten zu beweisen
      ).

      Aus deiner Liste interessiert mich existenz, noch am meisten. Wollte den Film von Cronenberg schon lange einmal nachholen. Tron auch noch nie gesehen, wobei mich da die aus heutiger Sicht etwas angestaubte Optik abschreckt. Und bei Pixels ist es Sandler, der mich davon abhält den Film mal zu sichten. Aber wenn du sagst, dass er sich hier zurückhält könnte ich ja vielleicht doch einmal einen Versuch wagen.

      Tron musst du sehen. Der ist technisch absolut sauber, auch heute noch. :bow:
      "Angestaubt" wirkt er nur, weil er extrem wenige Details in den Computerwelten zeigt- diese wirken, gerade im Vergleich zum Nachfolger, extrem kühl und fast schon steril.

      Und ja, Sandler kommt in Pixels wirklich passend, und vergleichsweise ruhig daher.
      Seine sonstigen Filme mag ich ja auch nicht gerade... ;) ​​​​​​​
      Update:

      HELLRAISER - HELLWORLD



      "Hellworld" nennt sich das neueste angesagte Online-Game, welches sich rund um die bekannte Puzzlebox und die Zenobiten dreht.
      Einige Zocker kriegen eines Tages im Spiel eine Einladung zur "Hellworld-Party", zu welcher nur bekannte und erfolgreiche Spieler eingeladen sind.
      In einem einsam gelegenen riesigen alten Haus soll die Party steigen- und es sind schon viele Gäste vor Ort.
      Doch nicht nur der geheimnisvolle Gastgeber der Party (Lance Henriksen) und viele namhafte Zocker sind anwesend-
      schon bald muss ein Partygast nach dem anderen schmerzhaft feststellen, dass die Zenobiten, und allen voran natürlich Pinhead, wirklich existieren...
      Oder steckt doch etwas ganz anderes dahinter?

      Genau genommen geht es in "Hellworld" nur ganz am Rande um das Online-Spiel, die Story würde auch ohne Gaming-Bezug exakt genauso funktionieren.
      Aber der Bezug ist nun mal da- also ist der Film auch hier im Thread gelandet.
      Jeder der schon einmal etwas von Pinhead oder generell Hellraiser gehört hat wird die Story verstehen, die vorherigen Filme muss man nicht kennen.
      Wer die (ersten beiden) Filme gesehen hat, kann ein paar nette Anspielungen (Dachboden und Keller des Hauses) auf eben diese erkennen.
      Regie, Kamera, Beleuchtung und Soundtrack sind solide, die Darsteller allesamt eher mittelmäßig (selbst Henriksen wirkt ein wenig gelangweilt),
      allerdings gibt es für eine FSK 16 ein paar durchaus "saftige" Szenen zu bestaunen, "Hellworld" ist ungekürzt auf DVD erschienen.
      Mit den ursprünglichen Hellraiser-Filmen hat dieser nur noch sehr wenig zu tun, er ist aber auch nicht so schlecht wie oft behauptet wird.

      ​​​​​​​6/10
      Update:

      GHOST MACHINE



      Die britische Armee trainiert ihre Soldaten mit modernsten Virtual Reality-Simulationen.
      Ist man in der Simulation, kann man nicht mehr sagen ob das gesehene echt ist oder eben nur eine Simulation,
      da das Gehirn in eine Art Traumzustand versetzt wird.
      Der "Spieler" sitzt komplett verkabelt auf einem Sessel, während er sich virtuell durch ein Kriegsgebiet kämpft.
      Als sich eines Tages der Programmierer der Simulation die komplette Technik mal eben über das Wochenende ausleiht
      um mit seinen Nerd-Freunden in einem abgelegenen, stillgelegten Gefängnis ein lebensechtes" Ego-Shooter-Wochenende"
      mit Bier und Marihuana zu verbringen, passiert allerdings unheimliches.
      Während des Spiels erscheint eine dunkle Gestalt die nicht Teil des Programmes ist- und die Gruppe angreift.
      Einer der Freunde stirbt dadurch im Spiel, sowie auch im echten Leben.
      Scheinbar geht in dem alten Gemäuer ein böser Geist um, welcher sich virtuell ebenso wie in der Realität bewegen kann...

      Die Story ist natürlich nicht gerade sehr originell, die Darsteller sind größtenteils unbekannt und eher mittelmäßig-
      und ob man sich mal eben so die komplette Technik eines virtuellen Militär-Trainingsprogrammes
      samt massig Umgebungsscannern unbemerkt über das Wochenende ausleihen kann, darf auch bezweifelt werden.
      Aber der Film hat auch positive Seiten: Er ist zu keiner Zeit langweilig, die Location in dem alten Gefängnis kommt stimmig daher,
      und die wenigen (aber recht saftigen) CGI-Spezialeffekte sind für eine so kleine Produktion ansehbar-
      und stören generell nicht so stark, da man sich hier ja in einer Simulation befindet.

      5/1