Paranormaler Film-Thread - Paranormal Investigations und das Vorbild Paranormal Activity

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    Es gibt 5 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Retro.

      Paranormaler Film-Thread - Paranormal Investigations und das Vorbild Paranormal Activity

      So ziemlich jeder dürfte schon mal irgendwo über einen Film der "Paranormal Investigations" Reihe gestolpert sein.
      Und das, obwohl es davon genau genommen weder eine Reihe, noch überhaupt auch nur einen einzigen Teil gibt.
      Irgendjemand hat da wohl aufgrund des Erfolges vom etwa gleich alten "Paranormal Activity",
      welcher ebenfalls Fortsetzungen nach sich zog, beschlossen, aus diversen ähnlichen Filmen
      eine komplett neue Reihe mit einem dazu passenden Titel zu machen- völlig ohne Zusammenhang der einzelnen Filme.
      Hauptsache paranormal, ein inhaltlich sehr ähnliches Thema- und nicht besonders gut...

      PARANORMAL INVESTIGATIONS (DEATH OF A GHOSTHUNTER, 2007)



      Die Geisterjägerin Carter Simms wird beauftragt, ein Haus auf paranormale Aktivitäten zu untersuchen.
      Vor 20 Jahren wurden der damals dort lebende Pastor Masterson und seine Familie dort brutal ermordet, seitdem soll es im Haus spuken.
      Ein ganz normaler Job für sie, doch diesmal sind auf Wunsch des Auftraggebers noch weitere Personen vor Ort:
      Kameramann Colin, die Journalistin Yvette und die fanatische Christin Mary Young- von der keiner genaueres sagen kann.
      Drei Tage und drei Nächte sollen sie im Haus bleiben und alles untersuchen, gegebenenfalls den Spuk beweisen- oder widerlegen.
      Zunächst ist alles unauffällig, doch schon bald geschieht unheimliches- und auch Mary Young verhält sich zunehmend seltsamer...

      Das Vorbild ist ganz klar die "Paranormal Activity" Serie, welche eine ganze Reihe ähnlicher Filme nach sich zog-
      unter anderem auch den ersten "Paranormal Investigations", der aber nur in Deutschland so genannt wurde.
      Diese Art Film (Found Footage, mit wackeliger Handkamera gedrehte, angeblich echte Aufnahmen) eignet sich natürlich sehr gut,
      wenn man nur wenig Budget zur Verfügung hat.
      Selbst mit einem theoretisch verfügbaren Millionenbudget sollen solche Filme ja möglichst billig, also realistisch aussehen.
      Am Anfang des Films wird mittels Texttafeln und einem Sprecher darauf hingewiesen, dass der Film eine wahre Geschichte erzählt.
      Man will wohl den Eindruck erwecken, dass man hier, ähnlich dem bekannten "Blair Witch Project" echte Aufnahmen sieht.
      Dummerweise wird jedem Zuschauer spätestens mit dem auftauchen der drei anderen Personen klar, dass das nicht sein kann.
      Wer soll denn den Anfang gefilmt haben, wenn Carter Simms gar keinen Kameramann dabei hatte?
      Kann der Film wenigstens anderweitig punkten?
      Die Darsteller lassen sich zwischen unauffällig und unbegabt einstufen, die Snchro ist eine Katastrophe-
      und die Sprecher passen größtenteils absolut nicht zu den Darstellern.
      Die Dialoge sind... naja... ein Beispiel: "Ich brauche jetzt eine Zigarette." - "Ja, aber draußen ist es dunkel".
      Fast durchgehend wird hier nur geredet, sehr selten kommt auch mal ein wenig Spannung auf-
      die einzige wirklich gruselige Szene im Film hat man dann auch noch für das Cover hergenommen. Saublöde Idee.

      2/10

      PARANORMAL INVESTIGATIONS 2 - GACY HOUSE (GACY HOUSE, 2010)



      Ein Team an paranormalen Vorkommnissen interessierter Forscher will auf dem Gelände,
      auf dem das Haus des hingerichteten Massenmörders John Wayne Gacy stand, Kontakt zu seinem Geist aufnehmen.
      Das echte Gacy-Haus wurde nach seinem Tod komplett abgerissen, und ein neues auf dem Gelände errichtet.
      In diesem bringt das Team nun diverse Kameras an, versucht mit Seancen Kontakt zu kriegen,
      und schleicht mit diversen Gerätschaften in jeder finsteren Ecke des Hauses herum.
      Zunächst ohne Erfolg- bis einer des Teams auf einer Tonaufnahme die Worte "Kiss my Ass" vernimmt-
      was die letzten Worte Gacy's vor seiner Hinrichtung waren.
      Dadurch angespornt, versucht man noch intensiver Kontakt zu kriegen, doch schon bald kommen Angst und Panik auf...

      Der Originaltitel dieses Films lautet schlicht und einfach "Gacy House", welcher hier als Untertitel fungiert.
      Rein optisch ist das ganze gut gelungen, viele Effekte gibt es nicht, die Erscheinungen kann man durchaus ansehbar nennen.
      Die Schauspieler gehen insofern in Ordnung, da sie einfach nur normale Typen darstellen müssen,
      welche an Geistererscheinungen interessiert sind und sich dadurch auch mal unprofessionell verhalten können.
      Die Synchro ist größtenteils erträglich und eine gewisse Grundspannung ist durchaus vorhanden,
      alleine schon die Idee nicht mit "irgendeinem" Toten, sondern mit dem Geist von John Wayne Gacy Kontakt aufzunehmen, ist nett.
      Nur mit der Logik hat man es auch hier nicht so.
      Alleine die Fragen: "Wurden in diesem Haus Kinder umgebracht?", "Wurden hier die Leichen toter Kinder versteckt?
      In einem nach Gacy's Tod komplett abgerissenen und neu gebauten Haus? Wie soll das denn gehen?
      Diese Erklärung hätte man sich am Anfang des Films vielleicht einfach sparen sollen...

      4/10

      PARANORMAL INVESTIGATIONS 3 - TÖDLICHE GEISTER (PARANORMAL ENTITY, 2009)



      Seit Ellen Finley's Mann gestorben ist, geschehen seltsame Dinge im Haus der Familie.
      Vor allem Tochter Samantha wird immer wieder von unerklärlichen Erscheinungen heimgesucht.
      Ihr Bruder Thomas kommt auf die Idee, mit der Videokameras alles aufzuzeichnen, um den Spuk zu dokumentieren.
      Der Beweis ist schnell erbracht, also wird ein Profi angeheuert, der mit seinem Equipment anrückt.
      Das scheint dem Geist allerdings nicht zu gefallen, denn dieser wird zunehmend aggressiver...

      Der Originaltitel dieses Films lautet "Paranormal Entity", und dabei hätte man es auch durchaus belassen können-
      ist dieser doch eine Mischung aus der "Paranormal Activity" Reihe, und Sidney J. Furie's Klassiker "Entity" von 1982.
      Der hier vorkommende Geist weiß zumindest, was (die meist männlichen) Horrorfans wünschen.
      Ergo wird schon auf dem Backcover darauf hingewiesen dass die "junge, hübsche Tochter" das Ziel des Geistes ist,
      und sie sogar "nackt in der Badewanne" heimgesucht wird.
      Wie bei Found Footage Filmen üblich, fällt die billige Optik nicht negativ auf, die wenigen Tricks gehen in Ordnung,
      sogar die Synchro ist diesmal recht gut gelungen- und halbwegs spannend bleibt es auch.
      Das Ende wirkt allerdings etwas plump, hier wollte man wohl unbedingt etwas derberes präsentieren,
      und kommt mit Vergewaltigung durch einen Geist daher.
      Nichts neues- genau darum ging es im erwähnten "Entity".
      In der "Paranormal" Filmwelle ist das Thema aber scheinbar noch nicht so ausgelutscht,
      und das (sehr gelungene) Vorbild dürfte nur wenigen bekannt sein.

      4/10

      PARANORMAL INVESTIGATIONS 4 - SANATORIUM (PARANORMAL INCIDENT, 2011)



      Vor 60 Jahren gab es im Odenbrook-Sanatorium einen unerklärlichen Massenselbstmord. Seit damals steht das Gebäude leer und gilt als Geisterhaus.
      Sechs Freunde, allesamt zwar am paranormalen interessiert, aber nicht wirklich daran glaubend, machen sich auf den Weg dorthin.
      Man will Geisterjäger spielen und hat Kameras, Sensoren und Mikrofone im Gepäck.
      Drei Tage später wird einer von ihnen gefunden, und in einem Krankenhaus zu den vorangegangenen Tagen befragt...

      Der Film beginnt mit dem letzten Überlebenden der Gruppe, welcher in einem (offensichtlich billig im Studio nachgebauten) Krankenhauszimmer
      (mit viel zu wenig einrichtung und medizinischem Equipment) seine Geschichte erzählt.
      Die Darsteller sind allesamt komplett unbegabt, die Dialoge selten dämlich ("Holla die Waldfee"), die Synchro billig, die Sprecher unpassend.
      Dazu kommt, dass man scheinbar für die deutsche Synchro zumindest teilweise die komplette Originaltonspur eliminiert hat,
      da an manchen Stellen absolut nichts zu hören ist. Keine Nebengeräusche, rein gar nichts.
      Gruselige Szenen gibt es auch kaum, ausser man zählt die dämlichen Dialoge dazu.
      Für ein angeblich vor 60 Jahren geschlossenes Gebäude sieht dort im übrigen alles sehr neu und extrem sauber aus...
      Der Schlussgag ist theoretisch sogar ganz nett- nur bin ich mir leider absolut nicht sicher ob das jetzt gewollt lustig, oder ungewollt einfach nur doof war.

      1/10

      PARANORMAL INVESTIGATIONS 5 - HORROR DRIFT (7 NIGHTS OF DARKNESS, 2011)



      Sechs Teilnehmer einer Reality-TV-Show sollen sieben Tage und Nächte in einer alten Nervenklinik verbringen, und jede Nacht eine Aufgabe bewältigen.
      Natürlich darf man das Gebäude nicht verlassen, es gibt Nachts keinen Strom sondern nur Taschenlampen- und es soll dort spuken.
      Ausserdem sollen die Teilnehmer ihre Erlebnisse dort mit einer Videokamera selbst dokumentieren.
      Für das Preisgeld von einer Million Dollar, welches unter allen Teilnehmern die bis zum Ende bleiben aufgeteilt werden soll, nimmt man das auf sich.
      Wie zu erwarten war ist einer der Teilnehmer ein Angestellter der TV-Show, der die anderen erschrecken soll-
      doch schon bald passieren Dinge, die er nicht selbst verursacht hat...

      Der Film startet mit einer kurzen Texteinleitung- und schon ist man mittendrin. Keine vernünftige Einführung der Figuren, nix.
      Es dauert keine 10 Minuten, bis man von den unglaublich schlechten Dialogen (und Sprechern) extremst genervt wird
      ("Oh mein Gott, da liegt ein toter Vogel! Ist ja nicht auszuhalten hier!"),
      und das wird nicht besser im Verlauf des Filmes, ganz im Gegenteil
      ("Oh mein Gott im Schrank unseres Zimmers steht eine Puppe- und wir sollen in dem Zimmer schlafen!"),
      ansonsten kriegt man hier regelmäßig und minutenlang durchgehend Dialoge um die Ohren gehauen wie folgende:
      ("Nein, Nein, Oh mein Gott, Nein, Halt, Stop, Nein, Heilige Scheisse, Nein, Stop, Halt, Nein, Oh Gott, Stop, Scheisse")
      Mein Lieblingszitat ist aber: "Es gibt nicht viel zu tun hier, wenn man nichts zu tun hat!"
      Die (wenigen) Effekte sind zwar halbwegs gelungen, aber auch extrem schnell geschnitten-
      es ist nur nicht sehr förderlich für die Atmosphäre dass man z.B. kurz nachdem eine Dämonenfratze erschienen ist, lustig herumsitzt und Karten spielt.

      0/10

      PARANORMAL INVESTIGATIONS 6 - EVIL THINGS (GHOST MAGNET, 2012)



      Riley lebt seit etwa einem Jahr in seinem Auto, und ist immer unterwegs- auf der Flucht vor sich selbst und seinen Fähigkeiten.
      Er ist ein sogenannter "Ghost Magnet", ein Mensch, der Geister regelrecht anzieht.
      Ein Reporter erfährt zufällig davon, nimmt Kontakt zu Riley's Ex-Freundin auf- und schließlich auch zu Riley selbst.
      Zusammen mit einem Kameramann trifft er sich mit Riley, und die beiden begleiten ihn auf seiner Reise ohne Ziel, Tag und Nacht in seinem Auto.
      Zunächst halten sie ihn nur für einen Spinner und überlegen am zweiten Tag das ganze bei nächster Gelegenheit abzubrechen,
      doch als Riley in der Wüste einen Hitzschlag erleidet, und somit eine Zwangspause eingelegt werden muss, scheint es, als hätte Riley recht-
      seltsame Dinge geschehen, die Geister scheinen Riley's Spur aufgenommen zu haben...

      Der Originaltitel wäre hier passend gewesen, wenigstens als Untertitel hätte man ihn beibehalten sollen.
      Wobei "Evil Things" natürlich bei dieser Thematik auch immer passt.
      In diesem Film hat man zum Glück einen völlig anderen Ansatz gewählt als wieder irgendwelche Spukhäuser zu besuchen,
      was das ganze auch gleich deutlich interessanter macht- man sieht ja nicht jeden Tag ein Roadmovie mit paranormalem Einschlag.
      Zumal auch die beiden Hauptrollen gar nicht übel besetzt sind, und einigermaßen authentisch rüberkommen.
      Leider hat aber auch dieser Film wieder das übliche Problem dieser "Reihe".
      Die Stimmen passen zwar halbwegs zu den Charakteren- aber die synchronisation selbst ist wie so oft eine Katastrophe.
      "Lippensynchron" ist hier definitiv ein Fremdwort... Das Bild auf dem Cover ist im übrigen nicht aus diesem Film.
      Ansonsten kann man sich den Film bei Interesse durchaus mal ansehen,
      "Ghost Magnet" hat definitiv mehr spannende und gruselige Momente als alle bisherigen Filme aus dieser "Reihe".

      6/10

      Die Blu-ray enthält laut Cover noch den Bonusfilm "PARANORMAL GHOST STORY" (URBAN GHOST STORY, 1998),
      dieser lässt sich bei mir allerdings nicht starten. Hierbei könnte es sich um eine Fehlpressung handeln.

      PARANORMAL INVESTIGATIONS 7 - PENNHURST (PENNHURST, 2012)



      Die Pennhurst Nervenheilanstalt ist seit vielen Jahren verlassen- und natürlich soll es dort spuken.
      Gerüchte besagen, dass ein wahnsinniger Arzt, "Dr.Tod" genannt, hier Experimente mit den Insassen anstellte.
      Ein Team eines erfolglosen Fernsehsenders geht dort auf die Suche nach Geistern, da man hofft so die Einschaltquoten zu erhöhen.
      Überraschung: Sie finden welche. Und nicht nur das- auch ein geheimnsivoller Arzt (Michael Rooker) treibt sich dort noch herum...

      Hurra, mal wieder eine Nervenheilanstalt in der es spuken soll. Lange nicht mehr gehabt. Aber irgendwas ist hier trotzdem anders...
      "Pennhurst" verzichtet darauf, eine angeblich wahre Geschichte zu erzählen- und kommt als einfacher Low Budget-Geisterfilm daher.
      Es macht den Film zwar gleich ein wenig sympathischer, dass auf "Found Footage"-Blödsinn verzichtet wird, aber leider nicht besser.
      Zumal wohl eh kein Mensch geglaubt hätte, dass hier reale Aufnahmen gezeigt werden.
      Immerhin taucht hier Michael Rooker in einer Nebenrolle auf- und er führte sogar Regie.
      Als Darsteller ist er ja nicht unbegabt- das Regie führen sollte er aber besser sein lassen. Bis heute war dieser auch sein einziger Film.
      Doch nicht alles ist hier neu oder anders, eines hat sich auch im siebten Film der angeblichen Reihe nicht geändert:
      Schlechte Synchro, meist unpassende Sprecher- und größtenteils unbegabte Darsteller.
      Letzter Punkt fällt hier natürlich noch stärker auf- da es sich hier ja um keinen Found Footage-Film oder eine Pseudo-Doku handelt.
      Einen klaren Pluspunkt kann man trotzdem vermelden: Die Location passt, "Pennhurst" sieht schön siffig und lange Zeit verlassen aus.

      3/10

      PARANORMAL INVESTIGATIONS 8 - PRESTON CASTLE (PRESTON CASTLE, 2012)



      Liz hat sich gerade von ihrem Freund getrennt und will eigentlich nur ihre Ruhe haben.
      Aber ihre beste Freundin Ashley kann sie überreden, zusammen mit einem Jugendfreund von Liz etwas zu unternehmen.
      Die drei schwingen sich ins Auto- und fahren zum "Preston Castle",
      einem stillgelegten Jugendgefängnis in dem es tote gegeben hat- und wo es seitdem spuken soll.
      Kaum dort angekommen verschwindet Ashley spurlos...

      Okay, es ist mal keine alte Nervenheilsanstalt- aber ein stillgelegter Jugendknast ist auch nicht viel abwechslungsreicher.
      Das Setting ist zwar rein optisch durchaus ganz nett, schön düster und gruselig- aber alles andere an diesem Film ist Mist.
      Die drei Darsteller sind gerade noch erträglich, aber die schwache Synchro und vor allem die saudummen Dialoge sind unglaublich:
      "Ich habe mein Handy im Auto vergessen." - "Toll, ich friere!"
      Überhaupt, die Logik (zumindest in der deutschen Synchro, habe den den Originalton nicht geprüft):
      Da finden die beiden das Handy der verschwundenen- und beraten ob es sinnvoll ist sie anzurufen. Echt jetzt?
      Das Erzähltempo des Films kommt rüber wie eine Schlaftablette auf Valium,
      paranormale Erscheinungen hatten beim Dreh wohl gerade Urlaub.
      Von einem Schatten abgesehen sieht man erst am Ende ein paar mal kurz etwas unheimlich(langweilig)es.
      Spannung? Null. Nerv-Faktor: Hoch!

      1/10

      PARANORMAL INVESTIGATIONS 9 - CAPTIVITY (DEAD COLLECTIONS, 2012)



      Sara hat ihren Job verloren, und kurz darauf auch ihren Mann- welcher Selbstmord beging. Hinterlassen hat er ihr nur Schulden.
      Da auch sie kaum Geld zur Verfügung hat, ihr gemeinsames Haus nun zwangsversteigert wird,
      und sie sich ausserdem um die Kosten der Beeerdigung kümmern muss, zieht sie vorübergehend zu ihrem senilen Onkel Steven.
      Schon nach kurzer zeit wird ihre Unterwäsche durchwühlt, was sie zunächst auf Steven schiebt-
      doch als sie immer wieder glaubt ein kleines Kind im Haus zu hören,
      und schließlich sogar eine durchsichtige kleine Gestalt durch das Haus schleichen sieht, ist sie sicher dass es hier spukt.
      Wer oder was und vor allem warum spukt es hier? Was hat der Schuldeneintreiber, welcher auch mal über Leichen geht damit zu tun?
      Oder steckt der Bestatter dahinter, der seinen "Kunden" schon auch mal die Finger abschneidet um einen Ring zu kriegen?
      Und will man das überhaupt wissen- oder den Film lieber ganz schnell abschalten?

      Wirklich übel, was einem hier vorgelegt wird. Alles an dem Film schreit geradezu das Wort "Amateurfilm" heraus.
      Generell billige Optik, fürchterliche Darsteller, ein offensichtlich auf 16:9 beschnittenes Vollbild mit oft abgeschnittenen Köpfen...
      Und natürlich die "üblichen" sonstigen Mankos dieser Filme: Miese Synchro, gelangweilte Sprecher, schreckliche Dialoge.

      0/10

      PARANORMAL INVESTIGATIONS 10 - AMERICAN POLTERGEIST (PROVOKED, 2013)



      Eine Gruppe Amateur-Geisterjäger welche auch Privat befreundet sind, will Beweise für paranormale Aktivitäten finden.
      Sie sind schon seit längerem auf der Suche und gehen jedem Hinweis nach- doch bisher haben sie nie etwas entdeckt.
      Als sich mal wieder eine Familie bei den "Geisterjägern" meldet weil es in deren Haus spuken soll wird schon bald die Taktik geändert.
      Die normalen Fragen und Kontaktversuche an die Geisterwelt bringen wie üblich nichts-
      bis einer der Gruppe anfängt die Geister zu provozieren und zu beleidigen.
      Damit hat man zwar erstmals Erfolg- doch leider ist der angerufene Geist alles andere als freundlich- und ziemlich angepisst...

      Auch der zehnte Film in dieser "Nicht-Filmreihe" kommt aus dem Low-Budget-Bereich,
      wirkt aber zumindest auf den ersten Blick etwas professioneller als die vorherigen Filme.
      Hier handelt es sich zwar mal wieder um ein "besessenes" Haus, aber diesmal nicht im Found Footage-Stil.
      Die Darsteller, Synchro und Dialoge sind immerhin nicht katastrophal- aber auch nicht wirklich gut.
      Das größte Manko des Film ist die gähnende Langeweile, welche die meiste Zeit regiert.
      Nach genau 49 Minuten passiert dann doch mal etwas- die Gesamtlaufzeit liegt bei 76 Minuten.
      Zum Ende hin kann der Film sogar wirklich ein paar atmosphärische Szenen bieten-
      aber bis dahin dürften die meisten Zuschauer entweder abgeschalten haben oder eingeschlafen sein.
      Mit den auch schon mehrere Teile umfassenden "American Poltergeist" Filmen,
      welche ebenfalls alle nicht zusammengehören, hat dieser übrigens auch nichts zu tun, siehe Originaltitel.

      3/10

      PARANORMAL INVESTIGATIONS 11 - FEAR HOUSE (FEAR HOUSE, 2008)



      Die Schriftstellerin Samantha hat sich in ein abgelegenes Haus zurückgezogen, um dort in Ruhe schreiben zu könnnen.
      Als sich Samantha allerdings lange Zeit gar nicht mehr meldet reagieren ihre Freunde beunruhigt- und machen sich auf die Suche.
      Als die Gruppe das Haus erreicht finden sie Samantha traumatisiert vor, sie erzählt von dunklen Mächten die im Haus vorhanden sind.
      Natürlich glaubt ihr das keiner, doch als es langsam dunkel wird eröffnet etwas böses die Jagd auf die neuen Eindringlinge...

      Nix neues an der Investigatons-Front, ausser dass der mittlerweile elfte Film der "Nicht-Reihe" nur auf DVD erschienen ist.
      Mal wieder ein Geisterhaus, mal wieder unterirdische Darsteller, mal wieder katastrophale Synchro.
      Schade, denn immerhin ist die Auflösung des ganzen eigentlich gar nicht mal so übel.
      Scheinbar gehen die paranormalen Filme die man als "Investigations" verwursten kann langsam zur neige,
      denn "Fear House" hat bei erscheinen schon 10 Jahre auf dem Buckel. Hat wohl einen Grund, warum der bisher nicht veröffentlicht wurde.

      4/10


      Zudem gibt es noch eine Box unter dem Namen "Paranormal Investigations - A New Generation" mit sechs Filmen ähnlicher Art.
      Diese sind mir aber ebenfalls (noch) nicht bekannt.



      PARANORMAL MOVIE (2013)



      Larry Filmore's Leben ist schon immer etwas schräg, da wundert es wohl keinen dass in seinem Keller William Katt (William Katt) als Hausbesetzer wohnt.
      Als es in seinem Haus auch noch zu spuken beginnt ist auch das nur eine lästige Nebensächlichkeit-
      hauptsächlich weil regelmäßig sein Kühlschrank von einem der Geister geplündert wird.
      Also will er der Sache auf den Grund gehen, und stellt zusammen mit seiner Freundin überall (Ja, wirklich überall- siehe Cover) im Haus Kameras auf.
      So entdeckt er, dass ein verrückter Clown, ein kiffender Dämon und sonstige Gestalten sich nachts in seinem Haus herumtreiben.
      Da kann nur noch einer helfen: Der schwule Geisterjäger Dr. Lipschitz (Eric Roberts). Doch dann beginnen die Probleme erst so richtig...

      Zur Abwechslung mal ein "Irgendwas Movie", also die Verarsche einer Filmreihe oder eines Genres.
      Erstaunlich: Neben William Katt und Eric Roberts tauchen auch noch Tom Sizemore, Kevin Sorbo und Jake Busey in Nebenrollen auf.
      Wie man schon aufgrund des Covers erahnen kann, geht es hier hier teilweise durchaus derb und geschmacklos zu, allerdings nicht nur.
      Ja, es gibt jede Menge primitive PipiKakaFick-und Drogenwitze, dem Zuschauer wird regelrecht ins Gesicht gespuckt,
      und besonders gegen Ende geht dem Film generell die Puste aus- aber einige Gags sind sogar wirklich akzeptabel bis witzig.
      Andere Filme, Zensurbehörden, Product Placement und so manches Found-Footage-Klischee werden teils gekonnt auf's Korn genommen.
      Das macht diese eigentlich eher schlechte Parodie von eigentlich eher schlechten Originalen insgesamt zu einem der erträglicheren Filme in diesem Thread.

      ​​​​​​​4/10
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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Retro“ ()

      Demnächst in diesem Forum:

      Kann denn wenigstens das große Vorbild dieser Filme, "Paranormal Activity" überzeugen?
      Auch diese Filmreihe hat sich ja teilweise von "Found Footage" zu normaler Filmhandlung gewandelt.
      Immerhin handelt es sich hier zumindest um eine "echte" Filmreihe, die Filme tragen auch im Original diesen Titel.
      In diesem Fall kam 2010, etwa zeitgleich mit dem zweiten Teil, sogar ein Spin-Off der Reihe aus Japan.
      Offensichtlich hat das Original durchaus Eindruck hinterlassen.
      Schauen wir mal...

      Jetzt brauche ich aber erstmal ein paar "normale" Filme, bevor ich hier weitermache.

      PARANORMAL ACTIVITY (2007)

      PARANORMAL ACTIVITY 2 (2010)

      PARANORMAL ACTIVITY 3 (2011)

      PARANORMAL ACTIVITY 4 (2012)

      PARANORMAL ACTIVITY - DIE GEZEICHNETEN (2014)

      PARANORMAL ACTIVITY - GHOST DIMENSION (2015)

      ​​​​​​​PARANORMAL ACTIVITY - TOKYO NIGHT (2010)
      Ich mag von "Paranormal Activity" besonders Teil 1 und 3. Viele der anderen finde ich nicht so stark und mitlerweile ist das Thema für mich sehr ausgeluscht.

      Teil 1 würde ich 8 von 10 Punkten geben.

      Besonders "Paranormal Activity 4" u. auch "Die Gezeichneten" fand ich schwach.
      (Weiß gar nicht mehr ob ich "The Ghost Dimension" mal gesehen hab.)

      (Und von "Paranormal Investigations" kenne ich gar nicht's. Hab ich wohl auch nicht vor. :D )






      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Dr. Loomis“ ()

      Update:

      PARANORMAL INVESTIGATIONS 11 - FEAR HOUSE
      (FEAR HOUSE, 2008)



      Die Schriftstellerin Samantha hat sich in ein abgelegenes Haus zurückgezogen, um dort in Ruhe schreiben zu könnnen.
      Als sich Samantha allerdings lange Zeit gar nicht mehr meldet reagieren ihre Freunde beunruhigt- und machen sich auf die Suche.
      Als die Gruppe das Haus erreicht finden sie Samantha traumatisiert vor, sie erzählt von dunklen Mächten die im Haus vorhanden sind.
      Natürlich glaubt ihr das keiner, doch als es langsam dunkel wird eröffnet etwas böses die Jagd auf die neuen Eindringlinge...

      Nix neues an der Investigatons-Front, ausser dass der mittlerweile elfte Film der "Nicht-Reihe" nur auf DVD erschienen ist.
      Mal wieder ein Geisterhaus, mal wieder unterirdische Darsteller, mal wieder katastrophale Synchro.
      Schade, denn immerhin ist die Auflösung des ganzen eigentlich gar nicht mal so übel.
      Scheinbar gehen die paranormalen Filme die man als "Investigations" verwursten kann langsam zur neige,
      denn "Fear House" hat bei erscheinen schon 10 Jahre auf dem Buckel. Hat wohl einen Grund, warum der bisher nicht veröffentlicht wurde.

      4/10
      Und noch einer:

      PARANORMAL MOVIE (2013)



      Larry Filmore's Leben ist schon immer etwas schräg, da wundert es wohl keinen dass in seinem Keller William Katt (William Katt) als Hausbesetzer wohnt.
      Als es in seinem Haus auch noch zu spuken beginnt ist auch das nur eine lästige Nebensächlichkeit-
      hauptsächlich weil regelmäßig  sein Kühlschrank von einem der Geister geplündert wird.
      Also will er der Sache auf den Grund gehen, und stellt zusammen mit seiner Freundin überall (Ja, wirklich überall- siehe Cover) im Haus Kameras auf.
      So entdeckt er, dass ein verrückter Clown, ein kiffender Dämon und sonstige Gestalten sich nachts in seinem Haus herumtreiben.
      Da kann nur noch einer helfen: Der schwule Geisterjäger Dr. Lipschitz (Eric Roberts). Doch dann beginnen die Probleme erst so richtig...

      Zur Abwechslung mal ein "Irgendwas Movie", also die Verarsche einer Filmreihe oder eines Genres.
      Erstaunlich: Neben William Katt und Eric Roberts tauchen auch noch Tom Sizemore, Kevin Sorbo und Jake Busey in Nebenrollen auf.
      Wie man schon aufgrund des Covers erahnen kann, geht es hier hier teilweise durchaus derb und geschmacklos zu, allerdings nicht nur.
      Ja, es gibt jede Menge primitive PipiKakaFick-und Drogenwitze, dem Zuschauer wird regelrecht ins Gesicht gespuckt,
      und besonders gegen Ende geht dem Film generell die Puste aus- aber einige Gags sind sogar wirklich akzeptabel bis witzig.
      Andere Filme, Zensurbehörden, Product Placement und so manches Found-Footage-Klischee werden teils gekonnt auf's Korn genommen.
      Das macht diese eigentlich eher schlechte Parodie von eigentlich eher schlechten Originalen insgesamt zu einem der erträglicheren Filme in diesem Thread.

      ​​​​​​​4/10