If Beale Street Could Talk (Barry Jenkins)

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    Es gibt 5 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Wucki.

      If Beale Street Could Talk (Barry Jenkins)

      Bewertung für "If Beale Street Could Talk" 2
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      If Beale Street Could Talk



      Regie: Barry Jenkins
      Drehbuch: Barry Jenkins, James Baldwin (Roman)
      Darsteller: Kiki Layne, Stephan James, Regina King
      Genre: Drama
      Laufzeit: 117 Minuten
      Kinostart: 14. Feburar 2019 (D), 30. November 2018 (US)
      Premiere am 09. September 2018 bei den Filmfestspielen in Toronto
      IMDB: Klick
      Metacritic: Klick
      Inhalt:
      Basierend auf dem Roman "If Beale Street Could Talk" von James Baldwin erzählt der Film die Geschichte von Tish und Fonny, 19 und 22, und ihrem Kampf gegen die Willkür einer weißen Justiz. Der traurig-schöne Song einer jungen Liebe, voller Wut und doch voller Hoffnung. Ist das Gefängnissystem die Fortsetzung der Sklaverei unter anderen Vorzeichen? Beale Street Blues von James Baldwin strahlt grell in unsere Gegenwart.

      Teaser:


      Trailer:



      "No form of art goes beyond ordinary consciousness as film does,
      straight to our emotions, deep into the twilight room of the soul.
      "
      Ingmar Bergman
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „-Makaveli-“ ()

      Neuer deutscher Trailer:



      Ich mochte Moonlight ja immens, doch in diesem Falle wurde ich nicht fündig. Eine sehr schwache Performance in meinen Augen. Der Inszenierung und dem Schauspiel ist freilich nichts vorzuwerfen - ganz im Gegenteil - feines Acting war am Start und es flimmerten teils wirklich sehr ästhetische Bilder über die Leinwand, doch inhaltlich kam recht wenig. Die romantischen Anteile recht austauschbar, die Rassismus-Debatten plätschernd. Da hatte der viel dynamischere und deutlich mehr auf Unterhaltung getrimmte Green Book zuletzt definitiv mehr Substanz. Ich liebe ruhiges Arthouse-Kino, aber gewiss nicht den mir zu selbstgefälligen Beale Street.
      Puuuuh. Nach dem grandiosen "Moonlight" betritt Barry Jenkins doch nun Gefilde die auf einem viel tieferen Niveau liegen. Rein von der Inszenierung und den Darstellern her ist der Film top, keine Frage. Doch alles andere? Eine wirklich mehr als uninteressant erzählte Handlung, die durch Kalenderspruch-Dialoge untermalt wird, kombiniert mit kitschigen Songs und Liebesbekundungen. Bedeutungsschwangere Blicke werden gefühlt im Sekundentakt in die Kamera geworfen. Und das alles umrahmt von einer kritischen Handlung, die theoretisch richtig gut hätte werden können, aber so belanglos, ja fast schon oberflächlich abgearbeitet wird.

      Durch die an sich wunderschöne Optik und die tollen Schauspieler, allen voran wieder einmal Regina King, kann If Beale Street Could Talk überzeugen, inhaltlich herrscht allerdings eher Leere. Hin und wieder kommt so etwas wie Interesse für das Geschehen auf, doch das wird dann gleich entweder durch kitschige Sequenzen oder aber durch die Erklärbär-Stimme aus dem Off gekillt.

      Wirklich schade, aber so schafft es der Film leider nur knapp über den Durchschnitt, da zwar positive Dinge vorhanden waren, aber auch verdammt viel Negatives diesen gegenüber steht.



      5,5/10
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