Im Bann des Jade Skorpions

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      Im Bann des Jade Skorpions


      The Curse of the Jade Scorpion





      Regie:
      Woody Allen
      Drehbuch: Woody Allen
      Produktion: Letty Aronson
      Musik: Verschiedene klassische Interpreten
      Kamera: Zhao Fei
      Schnitt: Alisa Lepselter


      Inhalt:

      CW Briggs ist ein Versicherungsdetektiv der alten Schule, doch nun wird ihm aus Optimierungs- und Effizienzgründen Betty Ann Fitzgerald vor die Nase gesetzt, welche die Detektei kompromisslos überarbeiten und an die neusten Standards anpassen soll. Leider verstehen sich die beiden überhaupt nicht und gehen sich, wann immer es geht, aus dem Weg. Bis zu dem Tag als beide mit den Kollegen feiern gehen und an den Hypnotiseur Vultan Polgar geraten. Zudem geschehen kurz darauf Einbrüche, deren Tathergang sich CW Briggs nicht erklären kann, da er selbst für die Installation jener einbruchsicheren Anlagen verantwortlich war...


      Besetzung:


      Woody Allen
      Helen Hunt
      Dan Aykroyd
      Charlize Theron
      Jerry Adler
      Wallace Shawn
      David Ogden Stiers


      Produktionsland:
      USA
      Veröffentlichungsdatum: 05.08.2001
      Laufzeit: 103 Min.


      Wissenswertes:

      - Woody Allens Wunschbesetzung für die männliche Hauptrolle waren Tom Hanks oder Jack Nicholson, doch als beide ablehnten übernahm Allen kurzerhand selbst den Part.
      - Mit 26 Millionen Dollar Budget der teuerste Film bei dem Woody Allen Regie führte.


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      Anfang des neuen Jahrtausends begann der vierfache Oscarpreisträger sich zusehends rar zu machen, wenn es darum ging als Schauspieler vor die Kamera zu treten. Neben enttäuschenden Spätwerken bzw. schauspielerisch misslungenen Darstellungen ( beides trifft beispielsweise auf Scoop zu ) gibt es jedoch zum Glück auch solche Filme wie Im Bann des Jade Skorpions zu entdecken, in welchen die alte Klasse Allens aufblitzt.

      Die Inszenierung des Films ist zwar an manchen Stellen etwas peinlich geraten ( vor allem das Schauspiel bei den
      Spoiler anzeigen
      Hypnose-Szenen
      hätte besser ausfallen können ), doch das machen die exzellenten schauspielerischen Leistungen wett. Besonders die Wortgefechte zwischen Allen und Hunt sind urkomisch geraten und treffen fast durchgehend ins schwarze ( allerdings ist es schon etwas schade, dass Nicholson die Rolle ablehnte, da ich ihn mir im Zusammenspiel mit Helen Hunt nach der meisterhaften Arbeit aus Besser gehts nicht sehr gut hätte vorstellen können ) ^^ Aykroyd erneut überaus sympathisch und Charlize Theron darf hier mal als klischeebeladenes Frauenbild ihre Reize einsetzen. Die Story von Im Bann des Jade Skorpions ist immerhin trotz der ziemlich zu Anfang enthüllten Wendung, dass
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      die Hypnose bei Allen und Hunt auch noch nach der Aufführung des Magiers anhält
      nicht allzu vorhersehbar und aufgrund der eher altmodischen Machart des Films könnte man als Zuschauer auch den Eindruck gewinnen, dass der Film aus den 80ern oder 90ern stammen könnte, was jedoch nicht abwertend gemeint sein soll.


      Sehenswerter Ausflug in das Reich der Magie und in das New York der 40er Jahre.


      08/10

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Snow“ ()