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Captain Marvel 2

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    Es gibt 66 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von swanpride.

      Alexisonfire8 schrieb:

      Ja und im stehen Pinkeln....


      Können Frauen auch! Von daher.... :D

      Aber lasst uns mal lieber diese Debatte sein lassen - die führt zu nix!
      Da kann man ewig und 3 Tage diskutieren und kommt trotzdem auf keinen Nenner.

      Meiner Erfahrung nach ist es halt eher so, dass es den meisten Frauen, die so sehr nach Gleichberechtigung schreien (was grundlegend ja auch eine gute Sache ist - da bin ich definitiv ein Befürworter), einfach nicht um die Gleichberechtigung geht, sonder darum, mehr zu bekommen, sich alles mögliche erlauben zu dürfen und "zu herrschen". Quasi über dem Mann stehen - und nicht auf einer Stufe. Und wer die Augen und Ohren richtig aufmacht und ehrlich ist, sieht auch, dass es sehr vielen (NICHT ALLEN!) genau darum geht.
      Ich finde geschlechtliche Gleichberechtigung absolut gut und notwendig für die Gesellschaft - sofern möglich! Es müssen beispielsweise im Job bei gleicher Vergütung auch gleiche Leistungen erbracht werden. Denn nur dann ist es auch wirklich Gleichberechtigt.
      Im Übrigen: Meine Frau sieht das genauso - und ist sogar der Meinung, dass in der Gesellschaft eher die Frauen die Arschlöcher sind, als die Männer. Sowas darf man als Mann aber natürlich nicht sagen, sonst ist man ja gleich der Blse oder Sexist!
      Aber: Frauen dürfen das - das geht ja schon in Ordnung... Im Übrigen auch sehr gleichberechtigt, oder!? ;)

      Tja, jetzt habe ich doch zur Debatte beigetragen....



      Zurück zum Thema:

      Captain Marvel 2 also ganz offiziell in Arveit. Mir Latte, wer da Regie führt, solange der Film ordentlich wird. Etwas knackiger, als der erste darf der schon gerne werden.
      Aber das große Problem am Film war eigentlich nur, dass man ja wusste, wohin es geht uunddadurch etwas der Überraschungseffekt fehlte. Der Film hätte in Phase 2 oder zu Anfang von Phase 3 wesentlich mehr gerockt, als zwischen Avengers 3 & 4.

      Ich bin gespannt....
      Was der Mann für Privilegien hat? Einfach mal in unsere Vorstände oder auf die Zusammensetzung unserer Parteien gucken. Der Mann hat auch das Privileg, dass medizinische Forschung vor allem für ihn betrieben wird und neue Medikamente auch vor allem für seine physiologische Merkmale getestet werden (und das geht nebenbei soweit, dass sogar schon Medikamente die eigentlich für "Frauenprobleme" gedacht waren, an männlichen Testgruppen getestet worden sind....das sind zwar Einzelfälle, zeigt aber, wie tief das problem geht). Es gibt zum Beispiel Medikamente die bei Frauen die Gegenteilige oder gar keine Wirkung haben, was dann aber oft erst im nachhinein rausgefunden wird. Vor allem auch deswegen, weil eine Frau, die über etwas klagt, viel eher mit dem "Hypochonder" Stempel versehen wird, als ein Mann. Nach dem Motto "wir finden nichts, also ist da auch nichts", statt mal zu überlegen dass da was sein könnte was schlichtweg noch nicht entdeckt worden ist. Oder wie wäre es mit dem Privileg, sexuell aktiv zu sein ohne gleich als "Schlampe" bezeichnet zu werden? Dafür haben Frauen dann das "Privileg" zu einem viel höheren Prozentsatz Opfer von häuslicher Gewalt, von Vergewaltigungen oder sexuellen Übergriffen zu werden, und das obwohl man als Frau schon automatisch viel vorsichtiger ist, wo man sich wann aufhält.

      In Hollywood ist das Problem gleich auf mehreren Ebenen Präsent. Zum einem werden Frauen große Filmprojekte nicht so leicht anvertraut als Männern. Bei der Oskar-Verleihung werden Regisseurinnen oft selbst dann nicht nominiert, wenn ihr Film gleich in mehreren anderen Kategorien geehrt wird. Da sie sehr viel seltenere mit Preisen bedacht werden, haben sie es dann wiederum auch schwerer an bestimmte Projekte ranzukommen, und weil sie an die Projekte nicht rankommen, haben sie dann wiederum wieder schlechte Chancen bei den Oscars. Gleichzeitig haben es auch Autorinnen sehr viel schwerer in Hollywood Fuß zu fassen, was Teilweise daran liegt, dass die Entscheidungen was denn nun verfilmt wird vor allem von Männern getroffen wird, also haben es Skripte, die sich mit der Lebenswelt von Frauen befassen von Anfang an schlechtere Chancen obwohl sie eigentlich wirklich gute Zahlen einspielen.

      Außerdem ist Marvel bislang wirklich gut damit gefahren sich für die Filme "experten" zu holen. Black Panther war nicht nur auf der Leinwand sondern auch hinter den Kulissen mit Afro-Amerikanern besetzt, Captain Marvel wurde von Frauen geschrieben, und auch für Chang Shi haben sie sich einen Regisseur mit mehr oder weniger Asiatischen Wurzeln gegriffen. Und WB ist mit ihren "Diversen" Regisseuren auch gut gefahren. Warum sollten sie also nicht dieses Konzept noch weiter ausbauen? Captain Marvel hat ja nun mal nicht nur einen Weiblichen Hauptcharakter, es ist explicit das Franchise für Frauen. Da ist es doch eine gute Idee wenn Frauen auch hinter den Kulissen mitreden.

      Ich stimme aber zu, was ich an Captain Marvel am meisten mochte war unter anderem auch der Umstand, dass die Handlung schwer vorherzusehen war. Jeder Film dem es dreimal gelingt mich zu überraschen hat schon mal etwas richtig gemacht.
      :zum_wohl: Erstmal schön das wir uns bei Cap Marvel einig sind... :zum_wohl:

      Die von dir angegebene Privilegien haben meiner Meinung nach, nix mit dem Geschlecht zu tun. Oftmals sind Herkunft und Stand und nähere Beziehungen. Ich bin auch ein Mann und habe keine Chance auf einen Vorstandsposten. Zumindest nicht ohne mich noch mehr zu bilden und mir den Arsch abzuarbeiten. Und diese Chancen haben Frauen genauso. Oder sie haben entsprechende Beziehungen und verkehren in den einflussreichen Kreisen. Auch dann haben sie die Chance.
      Da gibt es entsprechende Studien zu dem Thema. Frauen bekommen schlichtweg nicht dieselben Chancen wie Männer. Das liegt unter anderem auch daran, dass Männer lieber mit Männern zusammenarbeiten, und da sie in den höchsten Positionen sitzen, schauen Frauen halt in die Röhre. Und glaub mal nicht, dass der "oh, die wird doch bestimmt bald schwanger werden" Gedanke bei Einstellungsentscheidungen keine Rolle spielt. Ein verheirateter Mann wird als "Bodenständig" angesehen, bei einer verheirateten Frau heist es "die wird sich zu sehr auf ihre Familie konzentrieren". Jahrhundertealte Patriarchische Strukturen verschwinden nun mal nicht über Nacht. Wir haben zwar offiziell seit der Gründung der Bundesrepublik Gleichberechtigung laut unserem Grundgesetz, aber in den 1950ern konnten Frauen noch nicht mal so ohne weiteres ein eigenes Bankkonto haben, bis in den 1970ers brauchten sie eigentlich die Erlaubnis ihrer Ehemänner um arbeiten zu dürfen und Vergewaltigung in der Ehe ist erst seit den 1990ern illegal. Nur damit du mal begreifst wie "neu" das Konzept der Gleichberechtigung eigentlich ist.

      Außerdem magst du vielleicht keine Chance auf einen Vorstandsposten haben, aber zum Arzt gehst du ja wohl, oder? Wo du dann Medikamente bekommen wirst, die auch den Geschlecht ausgelegt worden sind. Vor die Tür gehst du ja wohl auch, oder? Oder hast Beziehungen? Und ins Kino gehst du auch. Wo du jedes Jahr eine riesige Auswahl von Filmen findest, die von Männer für Männer gemacht worden sind. Und versteh mich nicht falsch, ich hab an diesen Filme auch meine Freude, aber es ist auch toll mal etwas zu sehen, was offensichtlich für MICH gemacht worden ist, oder eben etwas, was für Afro-Amerikaner gemacht worden ist, einfach, weil es endlich mal etwas anderes bietet als die Standardperspektive.
      Was hat das mit vor die Tür gehen zutun?

      Was sind denn Filme die "für dich" gemacht werden?

      Filme von Männern für Männer? Was hintert dich daran Rambo V im Kino zu sehen?


      Übrigens hätte ich in der Firma meiner Frau keine Chance auf einen Posten, eben weil ich keine Vagina habe. Männer werden auch in vielen Bereichen des täglichen Lebens benachteiligt.

      Und wir leben weder 1970 noch 1950. Wir leben 2020. Jeder sollte die gleichen Möglichkeiten haben, unabhängig von Geschlecht, Herkunft usw. Es steht einem jeden frei sich um jeden Job zu bewerben.


      Gleiche Leistung, gleiche Erfahrung, gleiche Befähigungen sollen und müssen Geschlechtsunabhängig entlohnt werden. Keine Frage. Aber.. Und wenn ich dich als Frau mal direkt fragen darf...

      Warum wird keine Frauenquote bei Berufen wie Maurer, Kanalarbeiter oder in Guss-Giesserein gefordert?
      Doch, gewisse Dinge haben mit dem Geschlecht zu tun. Alles andere sind Faktoren, Multiplikatoren oder was auch immer.

      Bist du eine kinderlose Frau in den 30ern, haben die potenziellen Arbeitgeber Angst, dass du schwanger wirst. Hast du schon Kinder, haben sie Angst, dass du öfter mal zu Hause bleibst, wenn das Kind mal was hat. Väter haben dieses Problem weniger.

      Ansonsten all das, was @swanpride geschrieben hat. Da gibt es noch viele weitere Beispiele, z.B. das Erotik-/Sexmilieau etc. pp. Die Sozialisierung sitzt noch tief, und es wird noch lange dauern, dass sich dies ändert. Es ist ja leider immer noch so, dass Jungs sich daneben benehmen dürfen, während Mädchen still und brav sein sollen. Fällt ein Mädchen in der Schule auf, ist dies ein größeres Problem als bei Jungs, denn die sind ja halt so. Früher waren Frauen, die sich nicht alles gefallen ließen und ihre Meinung geäußert haben, einfach nur hysterisch. Kann man so gut mundtot machen. Das Wort "Hysterie" stammt etymologisch übrigens von "Gebärmutter" ab und wird heute immer noch hauptsächlich bei Frauen benutzt. Und gerade dort setzte Captain Marvel an, denn die Frau, die doch blöderweise so emotional ist, weil sie nur eine Frau ist, wird in dem Moment noch stärker, indem sie ihren Emotionen freien Lauf lässt, obwohl ihr gesagt wurde, sie solle sich doch bitteschön kontrollieren.

      Frauen werden in KFZ-Werkstätten nachweislich öfter über den Tisch gezogen, ernst genommen fühle ich mich dort auch nicht immer, aber was weiß ich schon, ich bin ja nur eine Frau. Ich habe 5 Jahre lang im Vertrieb eines führenden Werkzeugherstellers gesessen, hatte Produktschulungen etc pp, aber reden wollte nicht jeder Mann mit mir, obschon das zum Teil Menschen waren, die selber keine Ahnung hatten und den Unterschied zwischen "Inbus" und "Innensechskant" gesucht haben (es gibt keinen, das eine ist nur ein Markenname).

      Währenddessen hat Captain Marvel weibliche Piloten als Selbstverständlichkeit aufgezeigt (und vieles weitere). Und das sind so kleine, aber feine und vor allem wichtige Nuancen, für die man ein gewisses Gefühl braucht. Gerade die fehlende Holzhammermethode gefiel mir sehr gut im ersten Film, obwohl der Feminismus sehr präsent war, so dass ich der Meinung bin, dass dies in den Händen einer weiblichen Regisseurin besser aufgehoben wäre.


      edit:
      @Alexisonfire
      "Filme von Männern für Männer? Was hintert dich daran Rambo V im Kino zu sehen?" - Nichts, aber Identifikation kann nicht stattfinden. Eine meiner großen Helden als Kind war übrigens Sarah Connor, Ellen Ripley ebenfalls. Weil ich mich mit ihnen, im Gegensatz zu Indy, Luke Skywalker etc. identifizieren konnte. Weil sie mir zeigten, dass auch eine Frau heldenhaft sein kann. Die anderen machten Spaß, aber es ist was vollkommen anderes, wenn du dich identifizieren kannst.
      Aber man merkt schon, du kennst dieses Problem einfach nicht, weil das meiste ja auf dich ausgelegt ist.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Emily“ ()

      -=Zodiac=- schrieb:

      Die Auswahl ob männlich oder weibliche Regisseurin hat nichts mit der Qualitätsarbeit zu tun. Das erfolgt aufgrund von Marketing und "politischer Korrektheit" um Frauen in den entsprechenden Posten die Möglichkeit zu bieten und Frauen zu fördern.


      Das und weil man versucht dadurch u.a noch mehr Frauen in die Kinosäle zu locken, mit Ihnen Geld zu verdienen. Dass es Chancengleichheit geben muss, Zugang zu möglichen Optionen für Alle, das steht außer Frage, aber man lebt in einer Illusion, wenn man wirklich glaubt der (weiße) Mann ist der Hauptgrund für das nicht vorankommen von Frauen.
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      Alexisonfire8 schrieb:

      Weibliche Perspektive ist also ein Qualitätsmerkmal gegenüber männlicher Perspektive.... kannst du unmöglich ernst meinen... Die Qualität eines Regisseurs hat null Komma nix mit seinem Geschlecht zu tun.

      Doch, hat es. Man muss dafür aber ein bisschen ausholen, um das zu verstehen und auch hier ist die Welt nicht so wirklich schwarz/weiß. Der Begriff des "Male Gaze" ist in Filmen - gerade in Hollywood - schon deutlich spürbar und auch nachweisbar. Das ist an sich aber erstmal nichts Negatives. Es ist einfach ein Fakt, dass männliche Regisseure eine Geschichte mit vornehmlich männlichem Blick erzählen und sie entsprechend gestalten. Ein gutes aktuelles Beispiel ist die Darstellung bzw. Kostümierung von Harley Quinn in "Suicide Squad" (männliche Regie) und "Birds Of Prey" (weibliche Regie):

      Spoiler anzeigen



      1. Ihre Zöpfe sind bei "BoP" kürzer und spielerischer. Man kann an ihnen nicht mehr ziehen.
      2. Ihre Strähnen um das Gesicht herum sind radikaler geschnitten - pragmatischer und nicht verführerisch drapiert, damit sie ihr Gesicht umrahmen. Beides führt dazu, dass Harley weniger attraktiv wirkt.
      3. Sie trägt in "BoP" keinen Bra mit Pads, was ihre Brüste weniger hervorhebt.
      4. Ihre Klamottenwahl. Das sind ganzheitliche Stücke, im Gegensatz zu "SS", wo ihre Klamotten zerrissen wurden.
      5. Sie trägt kein Hundehalsband mehr.

      Insgesamt wird sie so weniger folgsam, eher eigenständig und selbstbestimmt gezeigt. In "SS" wurde viel getan, damit sie attraktiv aussieht - um männliche Phantasien zu erfüllen. Bei "BoP" tut sie das nicht mehr.

      Also grundsätzlich gibt es erstmal Unterschiede zwischen männlicher und weiblicher Regie. Ein Qualitätsmerkmal ist es deshalb, weil es sehr viel damit zu tun hat, welche Art von Zuschauern man erreichen will oder was man aussagen will. Will man ein eher weibliches Publikum erreichen? Oder ein eher männliches? Für Männer gibts "SS", für Frauen eher "BoP". Qualitativ dumm bin ich als Macher dann, wenn ich mir dieser Tatsache nicht bewusst bin.

      Es gibt aber auch Frauen, die Männer sehr gut darstellen können und Männer, die wiederum gut Frauen darstellen können. Kathryn Bigelow ist unglaublich gut darin, Männlichkeit zu erzählen - im positiven wie im negativen Sinne. Guillermo Del Toro ist ein Mann, der sehr gut weibliche Perspektiven einnehmen kann (und der den Male Gaze auch schon in "Pacific Rim" persifliert hat). Also nur weil man ein bestimmtes Geschlecht hat, macht einen das nicht besser oder schlechter. Aber es ist ein Fakt, mit dem man umgehen können und den man sich klarmachen muss, wenn man bestimmte Geschichten für eine bestimmte Zielgruppe machen will. Das gilt übrigens auch für alle Aspekte einer Persönlichkeit von RegisseurInnen: Auch die kulturelle Herkunft bestimmt viel in der Bildsprache, etc. Die Kernfrage ist, wie man damit umgeht.

      Historisch ist es einfach nur so, dass in den letzten Jahrzehnten viele Filme von weißen Männern gemacht wurden und dort ein Übergewicht von deren Perspektive vorherrscht. Bei der Suche von Hollywood nach neuen, originellen Geschichten ist man jetzt auf den Trichter der Perspektivwechsel gekommen. Daher gilt das einfach nur als Neu. Und was neu ist, ist erstmal selten und damit per se erstmal besser als das Alte - auf kreativer Ebene. Das heißt noch nicht, dass man den Film automatisch selbst als besser empfindet. Vielleicht sogar schlechter. Aber erstmal anders. Und dann stellt sich die Frage, wie offen man selbst für etwas Neues ist.

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."

      King Cobra schrieb:

      Harley Queen sieht im Femi-BoP aus wie Nina Hagen, und das ist keineswegs positiv gemeint.
      Und ein Film aus weiblicher Perspektive, da fällt mir nur so Schrott wie Terminator 6 & Black Christmas und Charlies Angels ein.

      :troll:


      Es ist das Recht von Frauen sich auch anders darzustellen, ob sie damit erfolgreich sind, steht auf einem anderen Blatt, nur ist es Fakt, das bestimmte Ethnien, Minderheiten und andere Gruppierungen immer wieder in einer bestimmten Art und Weise dargestellt wurden, und das ist falsch, z.B Darstellung von Muslimen oder Schwarze in Serien und Filmen, ohne einen anderen Blickwinkel dem Zuschauer anzubieten, um Stereotypen / Vorbehalte abzubauen. Das ist auch eine Form von gezielter Manipulation.
      Verstehe deinen Beitrag nicht. Es geht doch einfach darum, das in der Vergangenheit bzw. noch heute oft in Filmen und Serien eine sehr einfache und recht einheitliche Sicht vorhanden ist. Diesen Zustand kannst du nur durchbrechen, wenn du mehr zulässt, das tust du nur, wenn du andere Geschichten erzählst und andere Sichtweisen dem Zuschauer vor Auge führst.
      Ich meine diese ganze Political Correctness, was mir mittlerweile so auf den Sack geht...Ebenso diese ganze metoo Debatte die im Enddefekt sowieso in einer Seifenblase verschwindet...Starke Menschen setzen sich immer durch...Egal ob Mann oder Frau....Die Geschichte hat es gezeigt...


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „-Makaveli-“ ()

      Das hat doch gerade mal so GAR NICHTS mit political correctness zu tun. Es geht um die Frage ob es sinnvoll ist, für einen Film, mit dem Marvel gezielt das weibliche Publikum ansprechen will, besonders weibliche Regisseur/innen in Betracht zu ziehen. Und die Antwort ist ganz klar: Ja, einfach weil sich viele Regisseure damit schwer tun, sich der weiblichen Perspektive anzupassen. Das ist jetzt grundsätzlich erst mal kein Problem, vor allem nicht wenn man nach dem Regisseur für den nächsten Rambo/James Bond/ Mission Impossible/ Rocky Film sucht. Und wie gesagt, es gibt auch männliche Regisseure die wirklich gut darin sind, weibliche Charaktere in Scene zu setzen...George Miller kann das zum Beispiel im einiges besser als viele jüngere Regisseure.

      Für die Studios lohnt es sich durchaus, weil sie dem Publikum etwas "neues" bieten...und da Frauen die Hälfte des Potenziellen Publikums ausmachen erst recht. Und der Erfolg gibt ihnen Recht. Filme die eine "neue" perspektive einnehmen waren in den letzten Jahren überaus erfolgreich, von Get Out über Wonder Woman, Black Panther bis hin zu Captain Marvel. Nicht zu vergessen Coco und Moana. Disney ist da auf eine regelrechte Goldgrube gestoßen.

      -Makaveli- schrieb:

      Ich meine diese ganze Political Correctness, was mir mittlerweile so auf den Sack geht...Ebenso diese ganze metoo Debatte die im Enddefekt sowieso in einer Seifenblase verschwindet...Starke Menschen setzen sich immer durch...Egal ob Mann oder Frau....Die Geschichte hat es gezeigt...


      Starke Menschen setzen sich immer durch? Häh? Was hat das mit Political Correctness zu tun, wenn Studios mit Ihren Filmen eine neue Zielgruppe ansprechen wollen ? Gleiches gilt für Serienmacher. Ihr dürft nicht vergessen, die Film- und Serienbranche gibt es schon seit zig Jahrzehnten und der Zeitpunkt ist gekommen, auch mal was "neues" auszuprobieren. Immer wieder "den selben Brei warm gekocht zu bekommen", wird irgendwann nicht mehr ausreichen, um das Publikum zu befriedigen bzw. auch wirtschaftliche Erfolge zu erzielen. In unserer heutigen Gesellschaft die im Wandel ist, kannst du es dir auch nicht erlauben einen Teil der Gesellschaft zu ignorieren oder sogar Teile der Welt. Das ist ein ganz normaler Prozess. Die Film- und Serienwelt wird von weißen Männern und weißen Frauen dominiert, die über Jahzehnte sehr gute, gute aber auch schlechte Filme und Serien produziert haben, aber viele Geschichten die noch zu erzählen sind, können nicht von dieser Personengruppe erzählt werden, weil Ihnen zum Teil die Perspektiven fehlen. Ich bin auch kein Fan von Political Correctness, Quoten oder sonstigen Methoden, aber manchmal ist das das letzte Mittel um vornznukommen. Die Zeit wird zeigen, ob man erfolgreich sein wird oder nicht.
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