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Tenet (Christopher Nolan)

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    Es gibt 708 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Winnfield.

      Primat schrieb:

      Payback schrieb:

      Primat schrieb:

      Kurz: Nolan hat vergessen, wie man Geschichten erzählt.



      Primat vergisst oft mehr als 3 Sätze zu schreiben. .. :)


      Ich mach es halt nicht unnötig kompliziert. :D


      Ich weiß doch du schreibs das ja häufiger so ich piesacke nur ein wenig von der Seite :) und
      im Tenet Thread passt das halt noch etwas besser .




      "Ich bin der Dude! Und so sollten Sie mich auch nennen, ist das klar! Entweder so, oder seine Dudeheit, oder Duda, oder ... oder auch El Duderino, falls Ihnen das mit den Kurznamen nicht so liegt."
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      Ich hab Angst, wenn ich zu kompliziert schreibe, dann läuft plötzlich die Zeit rückwärts. Kein Witz. Ich hab letztens erst einen Kaffeefleck gemacht und plötzlich konnte ich in der Zeit reisen.

      Ach ja. Wo sind die einfachen Plots hin? Ein weisser Hai wird gejagd. Punkt. Eine Raummission geht zum Jupiter. Punkt. Ein ausserirdischer Gnom versteckt sich bei Kindern. Punkt. Sigourney Weaver tritt Aliens in den Arsch. Punkt. Ist es denn so schwer? Muss man die Handlung immer so überladen und kompliziert machen?
      Es wird doch irgendwo eine schöne Emmerich-Box für dich geben :)

      Hupengröße ... die ja essenziell für eine Rolle wie die der Wonder Woman ist.

      joerch schrieb:

      Es wird doch irgendwo eine schöne Emmerich-Box für dich geben :)


      Naja, also bitte. Es liegen dann aber doch noch ziemlich viele Stops zwischen dem einen Extrem und dem Anderen, an denen man Halt machen kann. Es muss nicht alles Armageddon sein. Aber es gibt auch eine geschmeidigere, wesentlich weniger erzwungene Art, Tenet zu erzählen, als immer nur dieses auf-teufel-komm-raus-mach's-noch-ein-bissl-komplizierter-dem-mind-fuck-zuliebe.

      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase

      Data schrieb:

      joerch schrieb:

      Es wird doch irgendwo eine schöne Emmerich-Box für dich geben :)


      Naja, also bitte. Es liegen dann aber doch noch ziemlich viele Stops zwischen dem einen Extrem und dem Anderen, an denen man Halt machen kann. Es muss nicht alles Armageddon sein. Aber es gibt auch eine geschmeidigere, wesentlich weniger erzwungene Art, Tenet zu erzählen, als immer nur dieses auf-teufel-komm-raus-mach's-noch-ein-bissl-komplizierter-dem-mind-fuck-zuliebe.


      Was genau macht denn Tenet zu einem komplizierten Mind-Fuck?

      Ich muss auch nicht verstehen, wieso "Filmfans" die sich vom gewöhnlichen Kinobesucher dadurch unterscheiden, dass Sie über Filme und deren Macher mehr Hintergründe haben, sich im Nachhinein beschweren, wieso genau dieser wieder in dieselbe Kerbe reinschlägt. Es sollte hinlänglich bekannt sein, welche Vorlieben ein Christopher Nolan hat.

      Rehabeam schrieb:

      Data schrieb:

      joerch schrieb:

      Es wird doch irgendwo eine schöne Emmerich-Box für dich geben :)


      Naja, also bitte. Es liegen dann aber doch noch ziemlich viele Stops zwischen dem einen Extrem und dem Anderen, an denen man Halt machen kann. Es muss nicht alles Armageddon sein. Aber es gibt auch eine geschmeidigere, wesentlich weniger erzwungene Art, Tenet zu erzählen, als immer nur dieses auf-teufel-komm-raus-mach's-noch-ein-bissl-komplizierter-dem-mind-fuck-zuliebe.


      Was genau macht denn Tenet zu einem komplizierten Mind-Fuck?

      Ich muss auch nicht verstehen, wieso "Filmfans" die sich vom gewöhnlichen Kinobesucher dadurch unterscheiden, dass Sie über Filme und deren Macher mehr Hintergründe haben, sich im Nachhinein beschweren, wieso genau dieser wieder in dieselbe Kerbe reinschlägt. Es sollte hinlänglich bekannt sein, welche Vorlieben ein Christopher Nolan hat.


      Hat es hier im Thread nicht genug Kritiken, an denen du ablesen könntest, was die meisten unserer Mitredner hier im Forum an dem Film missfällt? Von mir kannst auch irgendwo ne längere Kritik lesen. Auf Seite 29 hab ich was verfasst, wo ich auf die unnötige Kompliziertheit des Drehbuchs eingehe. Zumindest, welchen Eindruck ich davon hatte.

      Natürlich weiß man, was einen bei Nolan erwartet. Ich versuche trotzdem so unvoreingenommen in jeden Film zu gehen, wie mir irgendwie möglich ist. Ich weiß auch für gewöhnlich, was mich bei einem Spielberg erwartet. Oft gefällt mir das. Manchmal aber halt auch nicht. Mir gefallen die meisten Christopher Nolan-Filme ganz gut. Hin un wieder kommt sogar ein richtiger Geniestreich dabei heraus. Bei Tenet hat mir die Mischung nicht gefallen. Ich fand den Film nicht gut erzählt und mich hat er im Kern einfach kalt gelassen. Ich denke auch, der Film hätte eleganter und geschmeidiger erzählt werden können, wenn er etwas simpler gehalten worden wäre. Sind das keine Kritikpunkte, die man nennen kann, wenn sie einem negativ auffallen?

      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase

      Habe den Film auch vor längerer Zeit gesehen und der war mir einfach zu kompliziert. Ich hätte diesen Film gerne verstanden aber für mich war das viel zu unnötig auf Verwirrung getrimmt. Eigenlich mag ich die Nolan Filme aber Tenet hat mich überraschend kalt gelassen. Die Charaktere haben mich nicht interessiert und ich habe auch nicht die Muse mir den Film nochmal anzusehen nur um den besser verstehen zu können. Der Film ist sicherlich nicht schlecht wenn man ihn verstanden hat, für mich hat er aber nur paar Fragezeichen ausgelöst. Auch der sonst so gelobte Pattinson blieb relativ blass. Lag aber vermutlich an seiner Rolle.
      Weis auch nicht wie ich den Film bewerten soll deswegen entfällt eine Bewertung. Von allen Nolan Filme war aber dies sein schwächster. Das nächste mal würde er sich gut tun den Film weniger kompliziert zu gestalten und vielleicht die Charakter mal etwas interessierter zu gestalten. Selten so ein Film mit so wenig Emotionen gesehen.
      Schade - leider nur Durchschnitt
      Man sollte froh sein, dass solche Filme noch gemacht werden, bei der ganzen Marvel und Pacific Rim/Battleship Berieselung, die man in den letzten Jahren abbekommt. Wenn man etwas nicht gleich versteht, muss man nicht zwangsläufig frustriert sein.

      Was ich ja ganz lustig fand:
      Wir waren sieben im Kino. Vor uns drei Halbstarke (Alter 16). Die sind nach der Hälfte des Films aus dem Kino raus.
      Dachten wohl, das ist einer dieser tollen Blockbuster, haben sich wohl am Kinoplakat gedacht, heh cool Action...tja...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Ratty“ ()

      Ich bin nicht frustriert deswegen keine Angst ;)
      Der Film hat mich einfach nicht gepackt- Punkt. Und Nolan hat es einfach übertrieben mit diesem Ganzen Verwirrspiel..Chance versemmelt. Das war einfach zu viel des guten . Nolan kann das besser.
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      Rehabeam schrieb:

      Data schrieb:

      joerch schrieb:

      Es wird doch irgendwo eine schöne Emmerich-Box für dich geben :)


      Naja, also bitte. Es liegen dann aber doch noch ziemlich viele Stops zwischen dem einen Extrem und dem Anderen, an denen man Halt machen kann. Es muss nicht alles Armageddon sein. Aber es gibt auch eine geschmeidigere, wesentlich weniger erzwungene Art, Tenet zu erzählen, als immer nur dieses auf-teufel-komm-raus-mach's-noch-ein-bissl-komplizierter-dem-mind-fuck-zuliebe.


      Was genau macht denn Tenet zu einem komplizierten Mind-Fuck?

      Ich muss auch nicht verstehen, wieso "Filmfans" die sich vom gewöhnlichen Kinobesucher dadurch unterscheiden, dass Sie über Filme und deren Macher mehr Hintergründe haben, sich im Nachhinein beschweren, wieso genau dieser wieder in dieselbe Kerbe reinschlägt. Es sollte hinlänglich bekannt sein, welche Vorlieben ein Christopher Nolan hat.


      Hallo :) Vorweg willkommen im Forum.
      Aber der "Mindfuck" (oder wenn man das so möchte, die unnötige Kompliziertheit) ist diesmal schon auf einem anderen Level als bei Nolan üblich.
      Mir persönlich hat es gefallen (Wenn auch deutlich weniger als z.B. Interstellar und das nicht nur wegen der unnötigen Kompliziertheit), dass heißt aber nicht, dass jeder alles mögen muss nur weil Nolan drauf steht ;) Der Film hat durchaus seine Problemchen. Ich bewundere Nolan für die Kreativität die drin steckt und das er das ganze Erzählerisch (nach ersteinschätzung und einmaligen Anschauen) im Griff hat. Aber man hätte es auch zugänglicher gestalten können, wenn man gewollt hätte ;)

      mcclane schrieb:

      Habe den Film auch vor längerer Zeit gesehen und der war mir einfach zu kompliziert. Ich hätte diesen Film gerne verstanden aber für mich war das viel zu unnötig auf Verwirrung getrimmt.


      Aber wir reden hier nicht von ID4 Teil 2 oder? :uglylol: :knuddel:

      Ratty schrieb:

      Man sollte froh sein, dass solche Filme noch gemacht werden, bei der ganzen Marvel und Pacific Rim/Battleship Berieselung, die man in den letzten Jahren abbekommt. Wenn man etwas nicht gleich versteht, muss man nicht zwangsläufig frustriert sein.


      Natürlich sollte man froh sein, dass es noch intelligenteres Kino gibt. Vor allem mit so einem Budget...
      Aber das heißt doch nicht, dass ich im Umkehrschluss alles gutheißen muss....
      Ich kann durchaus verstehen, wenn es dem einen oder anderen nicht gefällt, auch wenn es auf mich nicht zutrifft....

      Hupengröße ... die ja essenziell für eine Rolle wie die der Wonder Woman ist.
      So viel muss "Tenet" einspielen, damit Warner einen Gewinn macht!

      Aktuell (Stand: 16. September 2020) steht „Tenet“ bei einem weltweiten Einspielergebnis von 207,5 Millionen Dollar.

      400 Millionen Dollar muss „Tenet“ einspielen, damit Warner am Ende kein Geld verliert. Ab ungefähr 450 Millionen Dollar kann das Studio dann von einem Gewinn sprechen.

      Quelle: filmstarts.de/nachrichten/18532519.html

      Bei einem Produktions-Budget von 200 Mio. hätte ich gedacht die 500 Mio. müssen mindestens rein.
      "We are explorers in the further regions of experience. Demons to some. Angels to others."

      Melchior schrieb:

      Wie fandet Ihr die Musik/Score, auch ab und an zu laut? Mein Begleitung fands ok, aber oft waren die Dialoge zu leise.


      Ich kann nicht behaupten, dass ich den Soundtrack als Komposition wahrgenommen habe. Was nicht unbedingt schlecht sein muss, wenn kein bestimmtes, erzählerisches Thema da ist. Problematisch wird es, wie du schon geschrieben hast, wenn der Soundtrack nur als störendes Geräusch wahrgenommen wird, der einen ohnehin schon viel zu leisen Dialog überwältigt. Müsste ich mir mal bei Spotify anhören (wenn der schon veröffentlicht sein sollte), aber kann wirklich nicht behaupten, dass ich musikalisch davon was mitgenommen habe.

      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Data“ ()

      Data schrieb:

      Müsste ich mir mal bei Spotify anhören (wenn der schon veröffentlicht sein sollte), aber kann wirklich nicht behaupten, dass ich musikalisch davon was mitgenommen habe.

      Gibts auch schon auf YT (sogar offiziell). Zwei Tracks daraus sind m.E. einigermaßen erinnerungswürdig, der Rest eher nicht.

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."