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Army of the Dead (Zack Snyder)

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    Es gibt 104 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von GrafSpee.

      Ganz schön übler Schlotz von einem Film. Nichts macht Sinn, nichts knüpft aneinander an und nichts sieht auch nur ansatzweise gut aus. Es gibt keine guten Splatter-Kills im Team, es gibt niemanden zum Mitfühlen und stattdessen werde ich mit extrem aufgesetzten und zum Mitfühlen kaum anregenden Szenen belästigt, die mir aber immerhin Zeit geben um mal kurz ein paar interessante Posts auf Twitter zu lesen oder auf Toilette zu gehen. Jeder einzelne Zombie (vom Superzombie über das Fußvolk bis runter zum Tiger) hat das "Terminator: Salvation"-Protagonisten-Rumwerfe-Syndrom. Dabei spielt Dave Bautista durchaus bemüht gegen ein komplett belangloses Drehbuch an, das mit "langweilig" noch untertrieben ist. Statt eine fesselnde Story zu erzählen (denn ein Heist in Zombie-Territorium klingt erstmal spannend), werden mir Rätsel um Zombie-Embryonen, Aliens und Time Loops um die Rübe geschmissen - und nix davon wird aufgelöst. Selbst im allerbesten Falle wäre "Army of the Dead" mit seiner Bedeutungsleere nur noch eine Proll-Variante von "Tenet". Und das ist eigentlich auch schon eine Beleidigung für "Tenet". Eigentlich ist "Army of the Dead" für jeden Film eine Beleidigung. Da machte sogar Bays "6 Underground" noch Spaß. Und der hatte zumindest anständige Sex-Szenen und Adria Arjona.

      Was ne grottige Veranstaltung. Pluspunkte gibts nur Nora Arnezeder als einzige Sympathieträgerin, Tig Notaros herrliche Rotzigkeit, Bautistas Deli-Lebensplanung und Richard Cetrone, der trotz Zombie-Make-Up mal anderthalb Emotionen hat rüberbringen können. Mehr wirds aber auch nicht. Ich will meine Lebenszeit zurück.


      2 von 10 Hummerbrötchen

      :stern: :stern: :stern2: :stern2: :stern2: :stern2: :stern2: :stern2: :stern2: :stern2:

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
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      Habe den auch vor 1 oder 2 Wochen geguckt und mich ließ "Army of the Dead" ebenfalls ziemlich leer zurück. Der Film versagt als Zombie-Film und ist kein bisschen gruselig oder spannend. Der Film versagt als Heist-Movie und ist wieder kein bisschen spannend. Der Film versagt als Comedy und ist kein bisschen lustig. Lang ist der Film, ja, aber das ist kein Kompliment.

      Kann mich da leider auch nur anschließen. Habe den Film auch ca. 2 Wochen geschaut in der Hoffnung, zumindest einen netten No-Brainer zu bekommen. Aber selbst "Trash" sollte zumindest in sich irgendwie konsistent sein, aber wie Greg schon sagte: Hier ergibt leider gar nichts einen Sinn, selbst innerhalb der vermeintlichen "Filmlogik" wird auf "Logik" und Konsistenz kein Wert gelegt. Der Film hatte ein paar nette Ideen, ist in der Umsetzung aber nicht darüber hinausgekommen bzw. komplett gescheitert.
      Ich habe während meiner Abwesehenheit hier den Film geschaut....

      Und was soll ich sagen - ich bin Zombiefilmfan.. Aber so ne Grütze ist noch ideenloser als manche No-Budget-Produktion aus den 80ern....
      Wenn Schweighöfer die beste Figur ist, sagt das schon mal was über die Besetzung aus. ALLE waren mir einfach Scheißegal... Keine Figur hat irgendeine Spur hinterlassen, die Casting-Abteilung hat ebenso daneben gehauen, wie die Drehbuchautoren und/oder der Regisseur bei der Inszenierung der Figuren.
      Das ganze ist wie Oceans 11 trifft Resident Evil 3 (weiß nicht mehr wie der Teil hieß)...
      Das man Oceans 11 nicht erreicht, damit kann ich leben, wenn du aber auch noch schlechter bist als RE3 hast du voll versagt.
      Miese Figuren in einer langweilig umgesetzten Story mit unterdurchschnittlichen Zombieszenen in einer wirren Inszenierung die ohne Actionszenen einfach vor sich hinplätschert und dann mit Actionszenen sogar noch weiter abbaut....
      Nicht mal seine sonstige optische Qualität hat Snyder erreicht....

      DIe Liste der Dinge, die ich an dem Film nicht mag ist ewig lang..... Viel zu viel um alles zu benennen...
      Ein Zombiefilm über den in einem Jahr kein Schwein mehr redet oder sich erinnern kann ihn jemals gesehen zu haben...
      Das schlimmste an dem Film ist nicht das er gescheitert ist - er scheitert ja sogar daran wenigstens richtig groß zu scheitern - er ist einfach sooo belanglos, dass man ihn einfach vergisst....
      Ich darf leider nicht zu sehr ins Detail gehen....

      Aber das ist meine Signatur....

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „joerch“ ()

      Ich fand auch nur das Intro gut, den Rest hätte man sich schenken können, dazu kommt dann auch das einem die Charaktere mit zunehmender Laufzeit auf die nerven gehen. Das hat man gerade in diesem Genre auch schon deutlich besser erlebt, wobei die größte Schwäche auch der Hauptplot ist, dieser fällt spätestens ab der Hälfte des Films in sich zusammen. Und das einem die Zombies Sympathischer sind als jeder andere Charakter muss man auch erst einmal schaffen.

      "Oceans 11" meets "Resident Evil 3" fasst es jedenfalls schon ganz gut zusammen, auch wenn "Resident Evil 3" im Vergleich zu diesem Film schon fast ein Meisterwerk ist. :D