LeMans 66: Gegen jede Chance [Ford v Ferrari] (James Mangold)

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    Es gibt 50 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Gambit.

      Le Mans66 ( Ford vs. Ferrari) ist einer der besten Filme die ich seit langem gesehen habe.

      Die UHD habe ich blind gekauft und ich wurde nicht enttäuscht. Bild und Ton sind bombastisch. Man denkt man sitzt in einem Rennwagen. Unfassbar!

      Gerade für Autofreaks ein absoluter "Must See"!

      Einziger Nachteil: Danach will man sich einen Sportwagen kaufen - Vielleicht gerade nicht das beste Timing :D

      10 von 10 Punkten

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Olli86“ ()

      Als F1 Fan und ständiger Besucher der Nordschleife, aktiv und passiv, war Le Mans 66 natürlich auch Pflichtprogramm. Der Film ist echt gut geworden, geile Rennaction, tolle Inszenierung, tolle Hauptdarsteller und wunderschöne Autos - das Fahrzeugdesign in den 50er, 60er Jahren war viel schicker, windschnittiger und weniger komplex als das was danach gebaut wurde. Schaut man sich aktuelle F1 Boliden oder Langstreckenautos an, sehen die mehr aus wie Raumschiffe als Autos.

      Paar Sachen sind störend, die inri schon angesprochen hat. Die Darstellung der Italiener als die Bösen und die übertrieben inzenierte Spannung im Rennen hätten vielleicht nicht sein müssen. Das Rennen war in der Realität frühzeitig entschieden, die letzte Rennhälfte war total einseitig.

      7,5/10
      Ich fand lustigerweise gar nicht das Ferarri als die Bösen dargestellt wurden.

      Klar man war auf der Seite von Shelby, aber Ford war Ansich Mega unsympathisch.
      Ich konnte die schon verstehen :D

      Zudem hat Enzo am Ende ja auch seinen Hut abgenommen um Miles Respekt zu zollen.

      Das der Mann aber ein sehr Arroganter und von sich überzeugter Typ war weiß ja jeder. Nur deswegen gibt es heute Lamborghini :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Olli86“ ()

      Gestern Abend nachgeholt, nachdem ich ihn im Kino nicht sehen konnte, da er hier einfach nicht lief. Schade eigentlich, denn LeMans66 ist wirklich fürs Kino gemacht. Ich hatte mich im Vorfeld auch nicht informiert, was damals passiert ist. Somit bin ich unvoreingenommen an den Film rangegangen. Und ich habe es nicht bereut. Ein wahnsinnig guter Rennfilm, der von Bale u.v.a. von Damon getragen wird. Der Film ist zu keiner Zeit langatmig oder verliert sich in seiner Geschichte. Highlight des Films, sind natürlich die Rennszenen und v.a. der Sound. Der ist richtig Bombe und damit kann man mal seine Nachbarn ärgern :) Schöner Film, den ich immer mal wieder sehen werde.

      9 von 10
      Launiger Film um eine Männerfreundschaft, der trotz epischer Lauflänge dank eben jener Freundschaft immer eine gewisse Intimität behält. Christian Bale spielt gut gelaunt einen dezent überdrehten Briten während Matt Damon der Cowboyhut von Shelby überraschend gut steht und er die akzentuiertere Darstellung hinlegt. Ein wenig überrascht war ich vom frühen Abtauchen des engagiert auftretenden Bernthal und wie mich Tracy Letts als Ford II. und Ray McKinnon in ihren Nebenrollen überzeugt haben. Dabei ist Mangolds Inszenierung wie schon bei "Logan" eher altmodisch-solide geraten, was dem Film mit seinem Setting aber durchaus ganz gut tut. Auch Beltramis Soundtrack bekommt dafür seine Bühne genau wie das hervorragende Sounddesign und die Period-Arbeiten (Kostüm, Maske, Szenenbild). Mangold versteht schon recht gut, wann er sich selbst und seine Handschrift rausnehmen muss um allen anderen genügend Raum zu bieten. Und das zeichnet ihn aus. Nach diesem Film ist mir klar, warum man ihn für den nächsten Indy verpflichtet hat: In dieser Art, sich selbst rauszunehmen und dafür andere groß ins Rampenlicht zu stellen, ähnelt er Spielberg ganz frappierend. Und auch mit einem Stück in den 60ern dürfte er bei Indy direkt da weitermachen, wo er bei "Ford v. Ferrari" aufgehört hat.

      Natürlich gibts aber auch was zu meckern. Der dritte Akt ist überlang und weitestgehend überraschungsfrei. Sogar als der Film entschieden ist, sehe ich noch gefühlten 15 Minuten ein wenig den hübsch abgefilmten Bildern zu - und trotzdem dreht der Film noch zwei Kurven. Muss nicht sein. Auch den Anfang plagt dieses Problem der etwas ziellosen Führung. Erst als Henry Ford II. dann mal Entscheidungen trifft, geht die Story wirklich los und gewinnt an Fahrt. Die Plotlines schlingern auch in der zweiten Hälfte nicht wenig, wenn es in einer Szene um Ziel A geht und A dann schon in der übernächsten Szene gar nicht mehr wichtig ist, weil ... naja, weil. Und so schön alle altmodisch-solide Inszenierung dann auch ist, wird sie gegen Ende auch sehr repetitiv und konventionell. Ein Rennfilm? Dann geht es - trotz aller schönen Geschichten zwischendrin - doch am Ende wieder nur darum, dass sich ein Auto eine Stoßstangenbreite vor das andere schiebt. Da war sogar "Rush" einfallsreicher. Unterm Strich also gute Unterhaltung für Benzinschlucker und Leute mit zu viel Kerosin im Tank sowie alle, die auf gar keinen Fall was Neues, Kreatives oder gar Unbequemes ausprobieren wollen und lieber das wohlig-warmbekannte bevorzugen.

      7 von 10 Holzkeile und Schraubenschlüssel

      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2: :stern2: :stern2:

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „GregMcKenna“ ()

      Wenn ein Projekt das Prädikat 'besonders wertvoll' im Genre des Rennsport-Films verdient hat, dann ist es definitiv Mangold's "LeMans." So unfassbar stark gefilmt, und darüber hinaus stellen die beiden Schauspieler, Damon & Bale, einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis, warum sie zur obersten Liga Hollywoods gehören. Ein Film, mit Herz, Spannung, famose Auto-Action, über einen Mann, Ken Miles, mit Charakterstärke, Entschlossenheit und Weitsicht. Einfach nur großartig!