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Can You Ever Forgive Me? (McCarthy, Grant)

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      Can You Ever Forgive Me? (McCarthy, Grant)




      Melissa McCarthy spielt die Hauptrolle in der Filmadaption der Memoiren CAN YOU EVER FORGIVE ME? Sie beruht auf der wahren Geschichte der bekannten Prominenten-Biographin (und Katzenfreundin) Lee Israel (Melissa McCarthy), die in den 1970er und 80er Jahren in New York ihren Lebensunterhalt mit dem Schreiben von Portraits und Biographien von Prominenten wie Katherine Hepburn, Tallulah Bankhead, Estée Lauder und der Journalistin Dorothy Kilgallan verdiente. Als Lees Werke nicht mehr veröffentlicht werden, da sie den zeitgemäßen Publikumsgeschmack nicht mehr trifft, wendet sie ihre Kunstform der Täuschung zu, angestiftet durch ihren loyalen Freund Jack (Richard E. Grant). FOX

      Regie: Marielle Heller
      Darsteller: Melissa McCarthy, Richard E. Grant
      Laufzeit: 107 Minuten
      FSK: ab 0 Jahren freigegeben
      Rottentomatoes
      Metacritic
      IMDb
      Mein Filmtagebuch



      „I think storytelling is all about children. We human beings love to hear stories being told - and it first happens when you're a kid.“
      - David Chase

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      Ich hätte echt nicht gedacht, dass ich Melissa McCarthy mal für ihr Schauspiel lobe, aber meine Güte, war das gut. Würde sie nicht ständig diese völlig hirnlosen und komplett überflüssigen unlustigen Komödien drehen, könnte sie evtl. sogar eine ernstzunehmende Schauspielerin sein. Für die Rolle hier hätte ich zwar keine Oscarnominierung rausgehauen, aber wenn sie weiterhin so abliefert und spätere Rollen noch besser werden ... warum denn dann nicht?

      Aber auch abseits von McCarthys wirklich großartiger Performance kann Can You Ever Forgive Me? überzeugen. Trotz der wahren Begebenheiten ist die Geschichte äußerst skurril. Aber auch ein perfektes Beispiel dafür, womit man doch alles (zumindest eine gewisse Zeit) durchkommt, wenn man nur verzweifelt und vor allem dreist genug ist. Can You Ever Forgive Me? ist eine schöne Parabel aufs Leben, was es aus macht, auf die Menschlichkeit und auch Lebensqualität. In einigen starken Dialogen kommt die Nähe zum Menschen erst so richtig durch, welche durch all die Taten auch gerne mal wieder in den Hintergrund gedrängt werden. Trotz seiner kriminellen Handlung, ist dies doch ein ziemlich positiver und auch sympathischer Film geworden, mit einer realen Person im Mittelpunkt, die an ihre Grenzen gebracht wurde und diese auf fragwürdige Weise übertritt, dabei jedoch nie komplett ihr Wurzeln und Zugehörigkeit vergisst.




      7,5/10
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      - David Chase