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Dora und die goldene Stadt (Realverfilmung)

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    Es gibt 3 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von ElMariachi90.

      Dora und die goldene Stadt (Realverfilmung)

      Dora oder auch Dora the Explorer ist eine Zeichentrickserie von Nickelodeon, in der ein lateinamerikanisches Kind zahlreiche Abenteuer erlebt. 15 Jahre lang konnte die Serie immer wieder neue Geschichten erzählen und Kinder auf der ganzen Welt begeistern. Zwar wurde die Zeichentrickvorlage mittlerweile eingestellt, doch bekommen in diesem Jahr alle Fans von Dora eine Realverfilmung spendiert. Die Regie dazu übernahm James Bobin (Die Muppets, Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln) und die Titelfigur wird von Isabela Moner (Sicario 2, Plötzlich Familie) verkörpert. Neben der gebürtigen Amerikanerin mit unter anderem peruanischen Wurzeln werden unter anderem noch Michael Peña (Ant-Man) und Eva Longoria (Desperate Housewives) zu sehen sein.

      In Dora und die goldene Stadt muss die Titelheldin nicht nur den Gefahren an ihrer Schule trotzen, sondern auch denen des Dschungels, als sie mit ihren Freunden entführt wird, damit sie die Spur ihrer Eltern aufnehmen kann, die auf der Jagd nach einer goldenen Stadt sind. Doch ihre weitreichenden Erfahrungen als Abenteuerin, stellen die Entführer vor ungeahnte Schwierigkeiten.

      Ab dem 29. August 2019 in den deutschen Kinos.
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      Neuer deutscher Trailer.



      „Wonder Woman 2“

      5. Juni 2020


      Dora ist ein netter Abenteuerfilm geworden, der aber vor allem die Zielgruppe der Zeichentrickvorlage bedient. Für alle anderen ist das Werk dann doch viel zu vorhersehbar und streckenweise zu realitätsfern.
      Allerdings muss man dem Werk zugute halte, dass er nicht einfach die Vorlage als Realfilm umsetzt, sondern sie weitergesponnen hat. Die Referenzen zur Originalserie sind einfallsreich und frisch eingearbeitet und machen sehr viel Spaß. Dennoch bietet Dora zu viele altbekannte Strukturen des Genres, wodurch es dem Film nicht gelingt, neue Akzente zu setzen. Darüber hinaus schmälern zu viele schwache Computereffekte das Sehvergnügen.

      Dennoch bleibt am Ende vor allem dank einer großartig aufgelegten und super sympathischen Hauptdarstellerin wie dem hinreißenden Affen Boots ein unterhaltsamer wenn auch nicht überdurchschnittlicher Gesamteindruck. Ein bisschen mehr dramaturgische und inszenatorische Frische hätten das Werk aber noch spielend über den Durchschnitt heben können. So bleibt am Ende vor allem die phantastische Isabela Moner im Gedächtnis.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ElMariachi90“ ()