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The Power of The Dog (Benedict Cumberbatch)

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    Es gibt 9 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Emily.

      The Power of The Dog (Benedict Cumberbatch)

      Bewertung für "The Power of The Dog" 3
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      Das Ergebnis ist erst nach Ende der Umfrage sichtbar.

      Es geht um die wohlhabenden Brüder Phil und George Burbank. Phil ist brillant und grausam, während George anspruchsvoll und sanftmütig ist. Zusammen sind sie Miteigentümer der größten Ranch in Montana. Als George sich heimlich verheiratet, sinnt Phil auf Rache...

      Jane Campion führt Regie...Benedict Cumberbatch übernimmt die Hauptrolle

      comingsoon.net/movies/news/107…tion-picked-up-by-netflix


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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „-Makaveli-“ ()

      Erster langer Trailer.


      Aktuell 92 Prozent bei RT bei über 100 reviews.

      rottentomatoes.com/m/the_power_of_the_dog


      Vor allem die Performance von Kirsten Dunst und Kodi Smit-McPhee werden in den höchsten Tönen gelobt und gelten als sichere Kandidaten für eine Oscarnominierung.

      Guter Film, ja, aber irgendwie auch nicht so einfach zu bewerten. Bin ziemlich hin- und hergerissen. Ich weiß noch, wie mich Das Piano damals umhaute, aber das ist auch schon wieder Ewigkeiten her, dass ich den Film gesehen habe. Möglich, dass ich da sogar noch ein Teenager war.

      The Power of the Dog fängt sehr faszinierend an, die Inszenierung raubt einem direkt den Atem. Die zeitlichen Sprünge waren erst etwas gewöhnungsbedürftig, der Film möchte gar keinen richtigen Erzählflow aufkommen lassen, das ging dann aber. Aber dann habe ich gewartet, und gewartet, und gewartet, und es gibt richtig ausgeprägtes Unwohlsein, ziemlich lange im Film, weil man was erwartet. Und dann habe ich es fast verpasst, weil es zu beiläufig passiert ist. Der Film fühlte sich die ganze Zeit wie eine Shakespeare-Tragödie an, aber die erwartete Katastrophe verpasst man sehr leicht. Das hat mich etwas unbefriedigt zurückgelassen.

      Auf der anderen Seite ist da auf der Metaebene sehr viel los, insbesondere hinsichtlich (toxische) Maskulinität, aber auch in Verbindung mit der Natur, ich musste da teilweise auch an Butcher's Crossing denken, auch wenn es dort ja eher um Mann-Natur geht, aber das ist hier durchaus ebenfalls vorhanden. Irgendwie ist schon klar, was das Problem bei Phil ist, und diese Komponente fand ich durchaus gelungen. Nur hatte ich den gesamten Film über den Eindruck, dass es dann - auch hinsichtlich der erwarteten Katastrophe - in eine andere Richtung geht. Auch wenn das Ende am Ende wieder den Bogen zu der Maskulinität spannt, indem
      Spoiler anzeigen
      ​es eben nicht Peters Maskulinität ist, die siegt, sondern sein Intellekt. Man kann ein noch so harter Kerl sein, bringt nichts.


      Cumberbatch ist eine Wucht als Arschloch, Dunst und Smit-McPhee wissen ebenfalls sehr zu überzeugen.

      Den Score fand ich zum Ende hin übrigens maximal unangenehm, auch wenn er sicherlich zum erwünschten Unwohlsein beigetragen hat, aber ich fand das dann doch eher anstrengend.

      Eigentlich ein guter Film, wo sehr viel drinsteckt, aber ich kann ihn nicht wirklich bewerten. Ich schwanke zwischen "genial" und dann doch irgendwie "langweilig" und "unbefriedigt". Ich muss das alles noch verdauen und sicherlich wird hier eine Zweitsichtung irgendwann mal weiterhelfen (wenn ich nicht in den letzten 30 Minuten, die entscheidend sind, immer wieder wegdöse).
      Ich bin mit mittleren Erwartungen in den Film gegangen, wurde dann aber doch ziemlich gut abgeholt. In erster Linie überzeugt The Power of the Dog natürlich mit seiner mehr oder weniger subtilen Auseinandersetzung der Persönlichkeit mit Benedict Cumberbatchs Figur Phil. Der Film ist zwar direkt genug, dass man unmissverständlich mitbekommt, was da los ist, aber auch subtil genug, um ein paar spannende Details zwischen den Zeilen zu verbergen. Gerade die Chemie zwischen Cumberbatch und dem Rest des Casts, insbesondere Kodi Smit-McPhee, weiß zu begeistern. Das toxische Verhalten Phils ist spannend zu verfolgen, aber ebenso auch die unterschiedlichen Reaktionen seiner Umwelt darauf. Hier kann viel entdeckt werden, ohne dass The Power of the Dog einen direkt mit der Nase darauf stößt. Insgesamt ist das Pacing vielleicht etwas holprig und zu vielen neuen Gegebenheiten wird einfach übergeleitet, ohne diese groß einzuführen, was aber im Großen und Ganzen recht gut in dieses raue Setting passt.

      Inszenatorisch ist der Film sowieso ganz große Klasse. Die malerische Kulisse, geprägt von weiten Ebenen und spektakulären Bergen, weiß von Beginn an zu überzeugen und trägt einen nicht unerheblichen Teil zur Atmosphäre bei. Auch ist die Ausstattung des Films hervorragend, alles wirkt sehr authentisch und lebensecht, so dass sich schnell in dieser Welt verloren werden kann.

      Kein einfacher Film, aber definitiv ein sehenswerter, der einem viel gibt, wenn man hinschaut und bereit ist, dies auch aufzunehmen.
      Mein Filmtagebuch



      „I think storytelling is all about children. We human beings love to hear stories being told - and it first happens when you're a kid.“
      - David Chase

      Emily schrieb:

      Guter Film, ja, aber irgendwie auch nicht so einfach zu bewerten. Bin ziemlich hin- und hergerissen.

      Das ist mein Problem mit dem Film. Im Grunde weiß ich nicht so recht, was ich mir hier über 2 Stunden gegeben habe. Mit gefällt der sehr subtile Ton hier nicht. Eine Katastrophe, die man irgendwie erwartet, schlägt einen völlig anderen Weg ein. Das lässt mich alles sehr unzufrieden zurück. Handwerklich sowie schauspielerisch aber gibt es nichts auszusetzen. Berücksichtigt man die Tatsache, dass ich Western überhaupt nicht mag, so habe ich die letzen 50 Minuten zumindest regelrecht am Bildschirm geklebt - vor Spannung. Am Ende war ich dennoch ziemlich enttäuscht.