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When They See Us [Netflix]

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    Es gibt 14 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von The Fiend.

      When They See Us [Netflix]

      When They See Us basiert auf einem wahren Kriminalfall, der die USA in Atem hielt: Vier Afroamerikaner und ein Hispanoamerikaner aus Harlem – Antron McCray, Kevin Richardson, Yusef Salaam, Raymond Santana und Korey Wise –, die kollektiv als die „Central Park Five“ traurige Berühmtheit erlangten, wurden für eine Vergewaltigung verurteilt, die sie nicht begangen hatten. Die Handlung der vierteiligen Miniserie umspannt einen Zeitraum von 25 Jahren – angefangen im Frühling des Jahres 1989, als die Jugendlichen erstmals zu den Vorwürfen verhört wurden, bis hin zu deren Freispruch im Jahr 2002 und dem Vergleich, der im Jahr 2014 mit der Stadt New York geschlossen wurde.

      Zur Besetzung der Serie gehören Emmy®-Kandidat Michael K. Williams, Oscar®-Kandidatin Vera Farmiga, Emmy®-Gewinner John Leguizamo, Oscar®-Kandidatin und Emmy®-Gewinnerin Felicity Huffman, Emmy®-Kandidatin Niecy Nash, der zweimal für einen Golden Globe nominierte Emmy®-Gewinner Blair Underwood, der für einen Tony Award® nominierte Emmy®- und Grammy®-Gewinner Christopher Jackson sowie Joshua Jackson, Omar J. Dorsey, Adepero Oduye, Famke Janssen, Aurora Perrineau, William Sadler, Jharrel Jerome, Jovan Adepo, Aunjanue Ellis, Kylie Bunbury, Marsha Stephanie Blake, Storm Reid, Dascha Polanco, Chris Chalk, Freddy Miyares, Justin Cunningham, Ethan Herisse, Caleel Harris, Marquis Rodriguez und Asante Blackk.

      Realisiert wurde When They See Us von Ava DuVernay, die außerdem als Co-Drehbuchautorin und Regisseurin der vier Folgen fungierte. Als ausführende Produzenten der Miniserie agieren neben Ava DuVernay unter ihrem Label Array FilmWorks auch Jeff Skoll und Jonathan King von Participant Media, Oprah Winfrey von Harpo Films sowie Jane Rosenthal, Berry Welsh und Robert De Niro von Tribeca Productions. Am Drehbuch waren neben DuVernay auch Attica Locke, Robin Swicord, Michael Starrbury und Julian Breece beteiligt.

      Quelle: Netflix





      Mein Filmtagebuch



      „I think storytelling is all about children. We human beings love to hear stories being told - and it first happens when you're a kid.“
      - David Chase

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „-Makaveli-“ ()

      Bedrückende Serie, die vor allem in ihrer extrem unangenehmen ersten Episode zeigt, mit was für Mitteln die Cops damals davongekommen sind, nur um ihren Fall voranzutreiben – ganz egal, ob sie da nun den/die Richtigen sitzen haben.

      When They See Us erzählt in vier Episoden beeindruckend, durch welche Hölle die Central Park Five damals gegangen sind, nachdem sie unschuldig ins Gefängnis gekommen sind. Inszenatorisch ist die Serie ganz große Klasse, vor allem Atmosphärische zieht man hier etliche Register, so dass man rund fünf Stunden lang mit einem beklemmenden Gefühl in der Magengegend vor dem TV sitzt und dieses unfassbare Versagen des Systems sieht. Dank der gelungen gecasteten Darsteller fühlt man zu jeder Zeit mit den Figuren, empfindet Wut gegenüber den Cops und Anwälten, die die Jungs zu jedem Preis hinter Gitter stecken wollten.

      Es gibt zwar mehrere Zeitsprünge, aber das ist gar nicht mal so verkehrt, da man so mehrere Jahre abarbeiten kann, ohne zu sehr auf der Stelle zu treten.

      When They See Us macht betroffen, wütend, gibt einem aber auch Hoffnung und Genugtuung. Ava DuVernay und Netflix haben hier seit längerer Zeit mal wieder eine wirkliche klasse (Mini)Serie auf die Beine gestellt, die man unbedingt gesehen haben muss und (hoffentlich) nicht im 08/15-Einerlei der meisten heutigen Netflix-Produktionen versinkt.
      Mein Filmtagebuch



      „I think storytelling is all about children. We human beings love to hear stories being told - and it first happens when you're a kid.“
      - David Chase

      Hab ich auf meiner Watchlist und ist direkt nach Deadwood und Chernobyl dran! :thumbup:
      Wow, ganz großes Kino! Brutal starke Miniserie. Extrem bedrückende Stimmung, unglaublich gute Darsteller (besonders die Jungdarsteller sind überzeugend!). Da kriegt man echt nen Kloß im Hals. Unglaublich, dass dies eine wahre Begebenheit ist. Wäre es fiktiv, hätte ich gesagt, das kann doch nicht sein, wie unglaubwürdig!
      Die Serie demaskiert das "Rechts"system der USA und stellt gleichzeitig eine grandiose Milieu-Studie dar. Das war wirklich ganz stark!

      9/10
      Jep, starke Serie. Folge 1 hat mich zwar noch nicht so abgeholt, da mir die Manipulations-Schliderungen etwas zu ausführlich und wiederholend inszeniert wurden und ich so ein wenig die Befürchtung hatte, man bekommt hier einen womöglich eher distanzierten Leidensweg geschildert, doch mit Folge 2 war auch ich angefixt. Und das blieb dann auch so bis zum Ende. Die Mini-Serie konnte mich durchaus bewegen. Solide inszeniert, emotional ganzheitlich aufgearbeitet und zudem mit der genau richtigen Laufzeit. Sehenswert.






      Kann mich hier nur anschließen. Ganz starkes Ding von Netflix. Großartig inszeniert und von richtig starken Schauspielern getragen entsteht hier ne ziemliche Sogwirkung die einen nicht mehr loslässt bis zum Schluß. Aber vor allem macht es einen wiedermal wütend was im ach so tollen Amerika alles schief läuft und dass das Leben von 5 unschuldigen Jugendlichen auf solche Art und Weise zerstört wurde. Dass Ende stimmt einen zwar positiv aber ich will gar nicht wissen wie viele so oder so ähnlich unschuldig in den Knast gekommen sind und da immernoch sitzen. Die Serie zeigt auch nebenbei schön was Donald Trump für ein Mensch ist und es einfach nur traurig ist dass dieser Mensch jetzt Präsident der USA ist. Aber gut anderes Thema.

      Fazit: Unbedingt anschauen. Sollte jeder gesehen haben. Gebe auch sehr gute 9/10.

      Gestern die ersten zwei Folgen an einem Stück gesehen. Starkes Teil!
      Es ist furchtbar, dass solche Dinge tatsächlich geschehen. Zu wissen, dass das real wohl auch so ablief löst ein gewisses Unbehagen beim Schauen aus. Aber auch das starke Auftreten der Jungschauspieler trägt zur Authentizität bei. Zudem sieht man Joshua Jackson und Vera Farmiga hier auch gerne zu.

      Ich kannte den Fall so vorher nicht und bin daher noch recht unvoreingenommen was den Verlauf der Geschichte und die zwei restlichen Folgen anbelangt (die vermutlich heute Abend folgen werden)... bin daher gespannt und zieh mir bis dahin nochmal den tollen Soundtrack rein.
      Übertrieben gute Miniserie!
      Ich empfehle dir, den Talk bei Oprah im Anschluss mitzunehmen. Das Blabla mit den Darstellern kannst du gerne überspringen, aber die zweite Hälfte bei Oprah geht schon echt unter die Haut.
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      Hab jetzt auch Mal die erste Folge geschaut, ist auch ganz gut aber mMn noch Luft nach oben. Aber ich bin ja auch mit "The Night of" nicht 100% warm geworden. Bei der hatte ich Probleme mit einigen Klischees, die es auch hier gibt, aber da es sich ja um eine wahre Begebenheit handelt, werfe ich das der Serie jetzt nicht vor. Mir fehlt aber irgendwie noch, warum die meisten der Figuren so handelten, wie sie handelten. V.a. die Figur von Felicity Huffman.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Scholleck“ ()