Little Women [2019] (Gerwig, Ronan, Chalamet)

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    Es gibt 24 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von swanpride.

      Little Women [2019] (Gerwig, Ronan, Chalamet)

      Little Women


      Regie: Greta Gerwig (Lady Bird)
      Drehbuch: Greta Gerwig; Louisa May Alcott (Vorlage)
      Darsteller: Saoirse Ronan, Florence Pugh, Emma Watson, Eliza Scanlen, Laura Dern, Timothée Chalamet, Meryl Streep, James Norton, Louis Garrel, Bob Odenkirk, Chris Cooper
      Genre: Drama, Romanze
      Laufzeit: tba
      Kinostart: 30. Januar 2020 (DEU), 25. Dezember 2019 (US)
      IMDB: Klick
      Metacritic: Klick
      Story:
      Neuverfilmung des berühmten Romans von Louisa May Alcott, um vier Schwestern während des Amerkanischen Bürgerkrieges.
      Trailer:

      EAT THE RICH


      Immer wenn ich den Namen lese muss ich automatisch an die Anime Umsetzung denken. Bin gespannt wie diese Version ist.


      Attack on Titan: Final Season
      Nach "Lady Bird" hat Greta Gerwig mit Little Women erneut ein kleines Meisterwerk hingelegt. Vor allem atmosphärisch kann der Film punkten. Diese Nachkriegs-Ära wirkt sehr authentisch, dazu die Figuren, die perfekt in dieses Szenario passen und von allen Beteiligten super gespielt werden. Über Saoirse Ronan und Florence Pugh bis hin zu Laura Dern und ja, sogar Emma Watson. Alle machen sie einen super Job und können ihren Figuren das nötige Leben einhauchen.

      Sehr schön auch, wie Little Women die gängigen Klischees und Lebensweisen dieser Zeit aufgreift und bewusst mit ihnen bricht und einen anderen Blickwinkel auf die damaligen Gegebenheiten wirft. Trotz der äußerst langsamen Erzählart kann der Film zu jeder Minute fesseln und wirft mit jeder verstrichenen Minute einen neuen interessanten Blick auf die agierenden Figuren und deren Leben. Optisch wirkt der Film wie ein authentischer Blick in diese längst vergangene Zeit. Die Kostüme und das Setdesign sind auf höchstem Niveau und sorgen für das gewisse Etwas in der ohnehin schon starken Atmosphäre.

      Je näher das Ende des Films rückt, desto näher fühlt man sich diesen Frauen verbunden, leidet mit ihnen und freut sich über jede gute Nachricht. Trotz des antiquitierten Settings und den darin gegeben Konflikten, kann der Film diese veralteten Sichtweisen mit der Moderne in Einklang bringen. Little Women ist ein gelungenes Werk, das emotional auf ganzer Linie funktioniert und ans Herz geht.



      8/10
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      Mein Filmtagebuch



      „I think storytelling is all about children. We human beings love to hear stories being told - and it first happens when you're a kid.“
      - David Chase

      Hm, ja. Grundsätzlich hat mir Little Women gefallen, für die Laufzeit war der Film sehr kurzweilig, mein Freund empfand dies jedoch ziemlich anders.

      Der Cast überzeugt, die Kostüme sind schön, und der Film hat das Herz am rechten Fleck.

      Aber das Drehbuch ist chaotisch. Ich kann nachvollziehen, wieso man diese Zeitsprünge gewählt hat, denn chronologisch gab es das alles schon zuhauf. Aber für mich hat das nicht funktioniert, denn zu Beginn war es verwirrend, dann hinderte es mich daran, mitzufiebern. Mehr Kohärenz wäre hier besser gewesen. Ich weiß, ich bin damit vermutlich alleine, bekam Gerwig dafür eine Oscarnominierung, aber deshalb schreibe ich ja, dass es bei mir nicht ganz funktioniert hat. Das Ende ließ mich also relativ kalt, wobei es auch aus feministischer Sicht fragwürdig ist.

      Nunja, dennoch ein netter Film, der unterhalten konnte, nicht weh tat, aber leider auch nicht in bleibender Erinnerung bleiben wird.
      Ein wortwörtlich schöner Film, der die gewisse Gemütlichkeit mit sorgfältigen Emotionen und gesellschaftlichen Denkanstoßen vereint. Inszenatorisch absolut erhaben und technisch souverän. Kostüme und Kulisse wissen zu überzeugen und das bemerkenswerte Ensemble sowieso. Genau dieses überzeugende Schauspiel konnte und musste insbesondere in der ersten Hälfte ein paar Schwächen kompensieren. Schließe mich da nämlich voll und ganz @Emily an. Erzählerisch begann das eher holprig, aber man pendelte sich im Laufe dann doch noch stimmig ein. In einem kleinem Rahmen wird eine große Geschichte über Feminismus, Emanzipation, Selbstfindung, Solidarität und Selbstlosigkeit erzält, welche innerhalb dieser tröstlich-warmen Bilder geschickt zur Geltung kommt. Für einen entspannten Sonntag wie heute hätte ich mir wohl keinen besseren Film aussuchen können. :)






      Das war, meine ich, der letzte Film, den ich vor Pandemiebeginn im Kino sehen konnte 2020. Ich fand den wahnsinnig gut und hab eigentlich nur schöne Erinnerungen an ihn. Ich kann es glaub nicht besser erklären, als dass ich mich von der ersten Minute an einfach rundum pudelwohl gefühlt habe in dieser Welt.
      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase

      Data schrieb:

      Das war, meine ich, der letzte Film, den ich vor Pandemiebeginn im Kino sehen konnte 2020. Ich fand den wahnsinnig gut und hab eigentlich nur schöne Erinnerungen an ihn. Ich kann es glaub nicht besser erklären, als dass ich mich von der ersten Minute an einfach rundum pudelwohl gefühlt habe in dieser Welt.


      Das hatte ich bei Lady Bird. Nach diesem Film ging es mir einfach gut. War hier leider nicht so ausgeprägt.