Just Mercy (Michael B. Jordan, Jamie Foxx)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Es gibt 10 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von ElMariachi90.

      Just Mercy (Michael B. Jordan, Jamie Foxx)

      Bewertung für "Just Mercy" 5
      1.  
        1/10 %
      2.  
        2/10 %
      3.  
        3/10 %
      4.  
        4/10 %
      5.  
        5/10 %
      6.  
        6/10 %
      7.  
        7/10 %
      8.  
        8/10 %
      9.  
        9/10 %
      10.  
        10/10 %

      Das Ergebnis ist erst nach Ende der Umfrage sichtbar.

      Es geht um einen begabten jungen Anwalt, der in einem fehlerhaften Rechtssystem für die Gleichberechtigung kämpft und den Fall eines Insassen im Todestrakt behandelt. Dieser beharrt auf seine Unschuld...

      Regie: Destin Daniel Cretton

      Cast: O’Shea Jackson Jr., Brie Larson, Michael B. Jordan, Jamie Foxx, Rafe Spall, Tim Blake Nelson...

      Erste Pics:





      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „-Makaveli-“ ()

      Mit Just Mercy hat Destin Daniel Cretton ein bedrückendes Drama abgeliefert, welches ein noch heute immer wichtiges Thema behandelt und mit dem nötigen Fingerspitzengefühl daherkommt. Der Film braucht zwar etwas, um in die Gänge zu kommen, doch später flutscht er dann ganz gut. Die Geschichte rund um den unschuldig zum Tode verurteilten Walt McMillian berührt und erschüttert zugleich. Just Mercy hat sich zwar die ein oder andere Freiheit genommen, doch im Großen und Ganzen wird seine Geschichte stimmig erzählt und sich an die tatsächlichen Begebenheiten gehalten. Michael B. Jordan spielt die Rolle des helfenden Anwalts hervorragend, wie eigentlich fast immer gibt er eine gute Leistung ab und kann mit viel Herzblut bei der Sache überzeugen. Auch Jamie Foxx weiß in seiner Rolle zu überzeugen. Die bietet zwar deutlich weniger Facetten, aber die kann er zumindest gut ausfüllen.

      Ohne übertrieben viel auf die Tränendrüse zu drücken, erzählt Just Mercy seine Geschichte, und behält sich zu großen Teilen die nötige Nüchternheit. Hier und da wird natürlich emotional etwas dicker aufgetragen, aber das erwartet man bei dieser Art Film ja fast schon. Das Ende ist zwar sehr filmtypisch und somit entsprechend "einfach", aber da dies in der Realität auch so passiert ist, kann man dort wohl keinen großen Vorwurf machen.

      Wenn man von dem etwas langsamen Start und einem kleineren Hänger zur Mitte hin absieht, überzeugt Just Mercy fast auf ganzer Linie und beleuchtet ein weiterhin schockierendes Thema, welches definitiv mehr Aufmerksamkeit und eine Änderung des Systems verdient hätte.



      7/10
      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2: :stern2: :stern2:
      Mein Filmtagebuch



      „I think storytelling is all about children. We human beings love to hear stories being told - and it first happens when you're a kid.“
      - David Chase

      Endlich mal wieder ein guter Film.

      Find ich gut dass immer mehr der Rassismus angesprochen wird ... traurig dass es mancherorts immer noch so viele Primitivlinge gibt.

      Ganz zu schweigen von sowas Rückständigem wie der Todesstrafe.

      Hab mich zwar nicht wirklich wohl gefühlt bei dem Film ... aber auch super unterhaltsam und spannend.

      Naja Kampf für das Gute und Gerechtigkeit ist halt noch nicht ganz Tod auch wenn uns viele gute Geister schon verlassen haben. In diesen verrückten Zeiten tut so ein Film einfach gut.

      8/10 Pkt
      Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet...
      Gute Anwaltsfilme können mich immer wieder mitreißen, da es auch häufig sehr emotional wird. Aber ganz besonders, da die Darsteller meist besonders gefordert werden und sich von ihrer stärksten Seite zeigen können. Somit war Just Mercy durch seine emotional aufgeladene Thematik fast schon ein Pflichtfilm für mich, auch wenn die Sichtung nun doch etwas lange auf sich hat warten lassen.

      Allerdings war ich etwas enttäuscht von dem Werk. Regisseur Destin Daniel Cretton kann zwar mit einer ordentlichen Inszenierung punkten, die nicht zu sentimental daherkommt, aber an den richtigen Stellen auch mal für Gänsehaut sorgen kann und somit angemessen berührt. Visuell ist das Ganze toll anzusehen und angenehm unaufgeregt eingefangen. Wo der Film für mich aber scheitert, ist die Besetzung. Vor allem der Hauptcast um Michael B. Jordan, Jamie Foxx und Brie Larson sind wenig überzeugend, wobei Foxx noch am ehesten abliefert. Jordan hingegen kann als junger, ambitionierter Anwalt wenig Akzente setzen und bleibt gegenüber ähnlichen Darbietung in der Vergangenheit von beispielsweise Matthew McConaughey (Die Jury) oder Tom Cruise (Eine Frage der Ehre [man denke nur an den "Die Wahrheit"-Augenblick] und Die Firma) weit zurück. Emotional gelingt es ihm nicht, einen abzuholen. Und das ist bei solch einem Film fast schon essentiell, da es gerade bei den Plädoyers besonders wichtig ist. Und besonders in den Momenten konnte er nicht überzeugen.
      Für mich bleiben die Leistungen von Jordan - abgesehen von seinen Darbietungen in Creed und Fruitvale Station - weiterhin stark überschätzt. Als tragender Darsteller ist er in Just Mercy merklich überfordert.

      Dank des ordentlichen Drehbuchs und der gelungenen Inszenierung bleibt am Ende dennoch ein leicht überdurchschnittlicher Film, bei dem mit anderen Hauptdarstellern deutlich mehr drin gewesen wäre.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ElMariachi90“ ()