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Dickinson (Apple TV+)

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    Es gibt 9 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Belphegor.

      Dickinson (Apple TV+)

      Dickinson




      Originaltitel: Dickinson
      Deutscher Titel: Dickinson
      Produktionssland: USA
      Studio: wiip, Anonymous Contend
      Erscheinungsjahr: 01.11.2019
      Originalsprache: Englisch
      Genre: Comedy
      Budget: TBA
      Laufzeit pro Folge: ca. 30 Minuten
      Episoden: 20 in 2 Staffel
      Deutsche Freigabe: FSK 12

      Regie: TBA
      Drehbuch: TBA
      Produktion: Alena Smith
      Musik: TBA
      Kamera: TBA
      Schnitt: TBA

      Darsteller: Haley Steinfeld, Tobey Huss, Jane Krakowski,
      Adrian Blake Enscoe, Anna Baryshnikow, Ella Hunt, Wiz Khalifa, John Mulaney

      Handlung:
      Dickinson, eine Geschichte vom Erwachsenwerden mit dunkler Komik, erzählt von den Zwängen durch Gesellschaft, Geschlecht und Familie aus der Sichtweise der rebellischen jungen Dichterin Emily Dickinson.

      Trailer und Videos:


      Schnittberichte:
      TBA

      Websites:
      apple.com/de/apple-tv-plus/

      ...........................................................................
      Der Trailer und die Story haben mich jetzt nicht gepackt und ich werde diese Apple exklusive Serie wohl auslassen. Interessant ist das Wiz Khalifa wohl eine Nebenrolle hat. Optisch sieht Dickinson's natürlich wie die anderen Apple Produktionen wirklich top aus. An Geld mangelt es auf keinen Fall.
      UHD/BD/DVD-Counter: 1.899

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      Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von „Belphegor“ ()

      Erster richtiger Trailer.



      „Wonder Woman 2“

      5. Juni 2020


      Neue Clips:




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      Wuchter schrieb:

      Wer ist eigentlich dieser Husqvarna? Und wieso ist der nur hier um Belphegor seine Beiträge zu liken? Riecht schwer nach Fake :troll:


      Joar hatte schon mal erwähnt, dass ich ihn von den mods überprüfen ließ und wohl alles in Ordnung ist. Ist halt ein Fan :love:
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      Neuer Trailer 2 Wochen vor Start:

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      Erste Reviews noch verhaltend:
      • Laut „Variety“ jedenfalls sei das Projekt womöglich deutlich „zu ambitioniert“. Die Serie würde vor allem von ihrer Hauptdarstellerin Hailee Steinfeld leben, die aus einer „verwirrenden Erzählung“ herausragt.
      • Beim „Hollywood Reporter“ stellt man Apple zumindest ein Zeugnis aus, dass der iPhone-Hersteller „gute Recherche“ der historischen Fakten um Emily Dickinson betrieben habe. Der Spagat zwischen seriösem Teenager-Drama und schwarzem Humor sei Apple aber nicht geglückt.
      • Bei „AppleInsider“ sieht Stephen Silver indes Potenzial, das die Serie im Verlauf der Zeit noch entwickeln kann. Sie muss dazu nur aus dem Schatten der modernen Nacherzählung von Emily Dickinsons Leben heraustreten.
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      So und nun bin ich auch mit der letzten offenen, derzeit veröffentlichten AppleTV+ Serie durch: Dickinson. Helpsters zähle ich jetzt mal nicht, ansonsten habe ich nun Apple TV+ bis zur letzten Sekunde leer geschaut.

      Die Geschichte der Emily Dickinson ist für Europäer wohl eher eine unbekannte Geschichte, in Amerika ist sie wohl aber eine sehr sehr sehr berühmte Dichterin. Ich selber kannte sie vorher noch gar nicht. Das Ganze spielt irgendwo um 1850 in Amherst, einem kleinen Kaff in Massachusetts. Emily kommt aus reichem Haus und ist ein Freigeist und eckt damit natürlich komplett bei Ihren Eltern an. Die Mutter will sie einfach so schnell wie möglich verheiraten und der Vater ist ein angesehener Politiker in der Stadt und will einfach seinen guten Namen nicht besudelt sehen und erlaubt Emily natürlich nichts zu veröffentlichen. Die Serie spielt zu einer Zeit in der Frauen noch keine wirklichen Rechte haben (in der Wahlfolge wird das sehr deutlich) und die Sklaven in den Südstaaten noch Sklaven sind. Amherst liegt wohl im Norden wo man schon aufgeschlossener ist und Bildung zum Beispiel auch für Frauen geduldet wird, Vorlesungen an der Uni zu besuchen natürlich nicht erlaubt sind und nur den Männern vorbehalten sind. In dieser Zeit wächst also dieser Freigeist auf und jede Folge erzählt eine andere Geschichte. Klar ist alles irgendwie miteinander verbunden aber mal wird eine ausschweifende Party (auch mit Opium) gefeiert, mal geht es um die Verhinderung des Baus einer Eisenbahn durch "Emilys Wald" um einen Baum zu schützen oder es wird Weihnachten gefeiert. Emily ist dabei immer das schwarze Schaf der Familie die gar nicht in die damalige Etiquette passt.

      Insgesamt hat mich die Thematik überhaupt nicht angesprochen und wäre derzeit mehr auf TV+ verfügbar, wäre diese Serie wohl an mir vorbei gegangen. Aber wenn man einmal anfängt und der Serie eine chance gibt, dann unterhalten die 10 Folgen doch recht gut. Die Serie ist erstaunlich offen in Bezug auf Sex (grad gleichgeschlechtlichen Sex) und eben auch die angesprochene Party mit Drogen (Opium) bzw. Den Genuss von Alkohol. Hätte ich so gar nicht erwartet. Dem Kampf Emilys zuzuschauen eine freie und akzeptierte Dichterin zu werden macht über Strecken echt Spaß. Dafür sorgt auch die Lauflänge von ca. 30 Minuten pro Folge, wodurch die Serie kurzweilig ist und zum Glück sich das Ganze nicht zieht. Wäre ein Format von 45 oder 60 Minuten gewählt worden, wäre dies für diese Thematik wahrscheinlich zu lange gewesen.

      Die Ausstattung des Films ist auf sehr hohem Niveau und Amherst aus den 1850ern wird sehr gut wiedergegeben. Auf den Einsatz von CGI wurde weitestgehend verzichtet. Mir fielen nur die Geisterpferde der Kutsche des Todes auf und die sind ebenfalls gut umgesetzt. Einzig am Ende gibt es eine Folge wo Emily aus der Totalen gezeigt wird, wie sie durch Schnee läuft und das war nicht gut nachbearbeitet.

      Heftig fand ich die Stilbrüche in der Serie. Es wird geflucht, moderne Wörter wie cool verwendet, es setzt Hip Hop Musik ein. Künstlerisch konnte sich hier voll ausgetobt werden und der Kontrast könnte für diese Zeit nicht größer sein. Das Unterhält ungemein. Am besten fand ich die Traumszenen von Emily mit Gevatter Tod (gespielt von Wiz Khalifa). Das ist so surreal. Wahnsinn. Insgesamt kann ich aber auch die verstehen, die mit der Serie so gar nichts anfangen können, weil sie die Thematik nicht anspricht. Ist hat nicht für das Bumm Bumm Marvelpublikum konzipiert. Für Leute die gerne Oscar-Filme schauen ist diese Serie aber sicherlich interessant und es ist eben abseits des Mainstreams ein kleines Kleinod in der Serien-Landschaft, wo man dann in der zweiten Staffel (bereits bestätigt) schauen muss wie es weitergeht. Am Ende macht Emily hat die konkrete Ansage die größte Dichterin überhaupt zu werden und da sie ihre einzelnen Blätter zu Büchern zusammenbindet, kann man davon ausgehen dass sie etwas endlich unter ihrem Namen veröffentlichen will.

      7-8 von 10 liebenden Freundinnen
      UHD/BD/DVD-Counter: 1.899

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