The Creator (Gareth Edwards)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Es gibt 55 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von GregMcKenna.

      KBBSNT schrieb:

      Zum Start: Platz 3 in Amerika und solide international


      The Creator hat es zum Start in Amerika auf Platz 3 der Kinocharts mit 14 Mio Dollar Einspielergebnis geschafft. An den Puppy's von PAW Patrol (Platz 1 - 23 Mio) und Jigsaw in SAW X (Platz 2 mit 18 Mio Dollar) war jedoch kein Vorbeikommen.

      International startete der Film in 75 weiteren Ländern und holtr solide 18,3 Mio Dollar zum Start.

      Weltweit ist man damit nun mit 32 Mio Dollar gestartet.

      Im Laufe des Oktobers startet der Film u.a. Noch in Japan, während bisher kein China Release genehmigt wurde.

      Es bleibt abzuwarten, ob der Film mit seinem 80 Mio Dollar Budget und knapp 20 Mio Dollar Promotionkosten, finanziell grünes Licht erreichen wird.


      Der Film müsste also nach diesen Informationen weltweit so 200+ Millionen Dollar einspielen um in die Gewinnzone zu kommen.

      An sich ist das ja nicht so viel in der Kinobranche, aber dass der Film am Startwochenende "nur 32 Millionen" einspielt, ist dann schon schwach. Große Konkurrenz gibt es aktuell ja auch nicht. Bei "Barbie" und "Oppenheimer" ist ja inzwischen schon längst die Luft raus ...
      Habe meine 5 EURO beigesteuert. Der Film wird den hohen Erwartungen nicht ganz gerecht. Visuell passt alles wie erwartet. Die Handlung ist im Grunde überschaubar, die Charaktere und ihre Motivation durchaus nachvollziehbar, hat mich aber emotional nicht so stark abgeholt, wie erhofft. Nicht wirklich gefallen hat mir der Sound. Teilweise seltsam abgemischte Übergänge, weniger passende Musikstücke und allgemein ein absolut generischer Hans-Zimmer-Score, der maximal durchschnittlich ist. Die dt. Synchro bietet dazu auch unpassende Stimmen. Vor allem das Kind erhält eine Stimme, die überhaupt nicht dem optischen Alter entspricht. Insgesamt bleibt trotzdem ein Sci-Fi-Highlight, das vor allem optisch voll überzeugt.

      7/10 Programmierfehler
      Geiz ist nicht geil! Kino dafür umso mehr...
      Du triffst es auf den Punkt! Alleine, dass ein SciFi Original in so einem Format ins Kino kommt ist wert genug den größtmöglichen Saal aufzusuchen und ein Ticket einzulösen.

      Aber der Film versucht leider zwanghaft emotional zu wirken und das ließ mich die ganze Zeit nicht los … wird auf den menschlichen Erzählebenen viel zu schnell abgehandelt und schafft es so kaum eine Bindung zu ihnen zuzulassen. Halbwegs nachvollziehbar waren noch die Beweggründe von Washingtons Charakter … Die Kleine ließ mich dagegen aber völlig kalt. Ich hatte das nach den ersten Reviews schon irgendwie erwartet, daher war die Ernüchterung auch nicht allzu gross. Ich konnte mich dafür voll und ganz auf das tolle World Building und die Optik einlassen.

      Guckt ihn euch definitiv an und lasst euch von der glaubwürdigen Zukunftsvision berauschen (oder beängstigen) … erwartet aber nicht allzu viel Substanz.

      Sehr wohlwollende 7 bis 8 Punkte … bin mir noch etwas unschlüssig ^^

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „TLCsick“ ()

      Gestern habe ich den Film gesehen und fand ihn recht ordentlich!

      Besonders positiv ist die Optik. Das sieht schon alles top aus, zumal es vergleichsweise wenig Budget verschlungen hat. Die Welt mitsamt ihren Designs ist sehr ansprechend und hat Potential. Ein Highlight ist definitiv auch das Militärschiff Nomad. Die Action ist gut, auch wenn man es meinem Geschmack nach im letzten Viertel übertreibt.

      Die politische Ausgangslage ist interessant: Der Westen verwirft die KI, der Osten baut darauf. Beide jeweils auf extreme Weise. Leider verfällt der Film in ein Schwarz-Weiß-Denken: Böser Westen, guter Osten. Hätte differenzierter sein können.

      Der Hauptdarsteller kommt menschlicher rüber als in "Tenet", aber super warm werd ich mit ihm nicht. Auf emotionaler Ebene hat es mich nicht gut genug gepackt.

      Es bleiben die tollen Bilder. Wenn man aber will, das originelle Ideen ohne große Namen weiterhin fürs Kino mit hohem Budget ausgetattet werden, sollte man wohl Filme wie "The Creator" unterstützen.

      7/10
      Deine Kritik deckt sich mit dem was ich bisher mitbekommen habe...
      Der Film reizt mich schon sehr und wenn ich es irgendwie schaffe, werd ich den auch schauen, weil ich es schade finde, wenn mal frischer WInd dann an der Kasse ignoriert wird...
      Ich darf leider nicht zu sehr ins Detail gehen....

      Aber das ist meine Signatur....
      Wie schön, einen solchen Blockbuster mal wieder auf der großen Leinwand zu sehen. Keine Fortsetzung, kein 'CU', kein gar nichts. The Creator nimmt sich ernst, baut keine billigen Witze ein, damit dramatische Momente um jeden Preis gebrochen werden und das Publikum auch bloß eine gute Zeit hat. Der Film sieht darüber hinaus bei relativ kleinem Budget richtig hervorragend aus, wischt mit fast jedem anderen CGI-Spektakel den Boden auf und bietet eine authentische, überragende Optik. Alles in allem ist es eine wahre Wohltat, endlich mal wieder so etwas im Kino zu sehen.

      Inhaltlich betritt The Creator keine neuen Territorien, alles wirkt eher wie ein Best Of verschiedenster SciFi-Tropes, die man dieser Form schon mehrere Male gesehen hat, wenn auch vielleicht nicht unbedingt im Mainstream-Blockbuster. Dennoch weiß der Titel von der ersten Minute an zu fesseln, gerade der langsame Start legt ordentlich die Grundsteine, welche später gut ausgearbeitet werden - auch wenn man insgesamt nicht allzu sehr in die Tiefe geht, sondern sich dann doch auf die Action fokussiert. Und die hat vor allem in der zweiten Hälfte richtig gut funktioniert und war spannend zu verfolgen. John David Washington war gut aufgelegt und hat die Rolle des unfreiwilligen Ersatzvaters gut transportiert, ebenso wie Newcomerin Madeleine Yuna Voyles.

      Insgesamt ein sehr sehenswerter Film, der zwar inhaltlich nur an der Oberfläche des Möglichen kratzt, dafür aber in Sachen Optik und Action zumindest auf Blockbusterseite zu einem der großen Titel des Jahres gehört.
      Mein Filmtagebuch



      „I think storytelling is all about children. We human beings love to hear stories being told - and it first happens when you're a kid.“
      - David Chase

      Ab nächste Woche im digitalen Sale, ab Dezember fürs Heimkino

      Bereits kommende Woche, genauer am 14. November 2023, soll The Creator bereits digital zum Streamen auf Amazon Prime Video, Apple TV Plus & Co. veröffentlicht werden.

      Disney bzw seine Sparte fox reagieren damit auf die kaum noch vorhandenen Einnahmen an den Kinokassen.

      Am Box Office hat es der Film weltweit auf
      101 Mio Dollar Umsatz gebracht.


      Am 22. Dezember 2023 folgt dann noch der Release auf DVD und Blu-Ray.
      "The Creator" wird im Januar auf UHD, Blu-ray und DVD ausgewertet!

      VÖ: 19. Januar 2024

      Im Januar 2024 veröffentlicht 20th Century Studios im Vertrieb von Walt Disney Studios Home Entertainment den Science-Fiction-Action-Thriller „The Creator“ in einer Steelbook Edition inklusive 4K UHD und Blu-ray Disc sowie in den Standard Varianten auf 4K UHD, Blu-ray und DVD, wobei die 4K Standard Variante hierzulande vermutlich erst später nachgereicht wird.

      Quelle: collectors-junkies.com/the-cre…dvd-ab-januar-2024-uk-us/

      Als Extra wird das Feature "True Love: Making The Creator" angeboten.
      "Man geht schon ein Risiko ein, wenn man morgens aufsteht, über die Straße geht und sein Gesicht in einen Ventilator steckt!"
      The creator ist im Kern auch nur ein Best Off Movie ,nix was man das sieht ist neu oder kreativ anders.
      Technisch und ist der Film im Prinzip eine super Werbung für die FX Leute und sieht wirklich richtig gut aus.
      Der Film bricht aber zu keiner Zeit Ideenreich aus, es gibt keine guten durch dachten und kreativen Überraschungen.
      I Robot, Distrikt 9 ,Elysilum,
      A.I , Avatar 1 und auf der Suche nach dem Golden Kind von allem ist etwas vorhanden aber leider nicht emotionaler und Bedeutsamer oder gleichwertig inzieriert.
      Der Film lässt sehr viel liegen
      , im letzten Drittel gefällt der Film mir deutlich besser quasi ab der Szene mit der Roboter auf der Holzbrücke
      bis zum Schluss.

      Irgendwie habe ich das Gefühl das das Drehbuch hier nur im Ansatz genutzt wurde um zum Ziel zu kommen, aber es könnte auch sein das man ihm im Schnitt verhunzt hat .
      Optisch ist der Film für 80 Mio wahrlich Top und biete auch 2std lang kaum Langeweile aber er überrascht kaum und ist gerade im kreativen Sektor für mich leider Gottes enttäuschen abgehandelt worden.

      Vergleich man ihn z.b mit dem Rebel Moon Mist so würde ich sagen das The Creator dahin gehend wahrlich ne Bereicherung ist
      ,auch wenn ich es gerade gemacht habe sollte man tunlich die beiden Film nicht mit einander vergleichen aber da beide in etwa zeitgleich zu streamen sind kommt man nicht drum rum.

      Note ??
      3+( das + nur wegen der Optik) als Schulenote und 6 /10 nach MI




      "Ich bin der Dude! Und so sollten Sie mich auch nennen, ist das klar! Entweder so, oder seine Dudeheit, oder Duda, oder ... oder auch El Duderino, falls Ihnen das mit den Kurznamen nicht so liegt."
      Viel Licht und ein wenig Schatten bei "The Creator", dem Post-"Rogue One"-Verarbeitungsfilm von Gareth Edwards, der Größe, Scope und Scale so gut erzählen kann wie kein anderer Regisseur in LA. Aber da liegt dann auch recht rasch der Hund im Pfeffer begraben: Edwards will nicht wirklich etwas Originelles einfinden. Da sieht man "Rogue One", da sieht man "Monsters", da sieht man "A.I.", da sieht man "Destiny 2" und so weiter. Die Fremdreferenzen könnten von hier bis Oktober gehen und von den offensichtlichen aber auch netten Anime-Einflüssen will ich gar nicht erst anfangen. Das püriert der Film dann zu einer einigermaßen kohärenten Story, die jedoch nie zum Durchschnaufen geschweige denn Reflektieren kommt. Dabei wäre das bei der Art und Weise wie der Film AI erzählen will sehr notwendig. Und entsprechend wirbelt der Plot um alle Action-Pieces schnellstmöglich aneinanderzuklatschen, damit ja keine Langeweile und erst recht keine Gedanken auftreten. Wenn "Ex Machina" zu nachdenklich war, ist "The Creator" das hastige Gegenstück dazu. Dabei ist es eigentlich ganz interessant, humanistische Spielberg-Ansätze in einer zynischen Blomkamp-Welt erzählen zu wollen.

      Die Schauspieler:innen machen einen ordentlichen Job. Vor allem Allison Janney und Gemma Chan holen aus ihren Figuren mehr raus als auf der Seite steht und Ken Watanabe genau wie Ralph Ineson spielen ihre Genre-Rollen sehr routiniert. Ausgerechnet bei den zwei Hauptdarstellern knackst es dann ein wenig im Gebälk und auch wenn sich John David Washington Mühe gibt, so fehlt seiner Figur doch das Fleisch, das z.B. John Anderton von Tom Cruise in "Minority Report" hatte. Übrigens auch ein sehr ähnlicher Film. Sounddesign passt, Soundtrack von Zimmer hätte gerne wuchtiger und auch auffälliger sein dürfen, so stört er zumindest nicht. Das Production Design gelingt exzellent - mit ein paar sehr nervtötenden Ausfällen. Im Angesicht des Budgets von nur 80 Mio. ist das Szenenbild jedoch bemerkenswert genauso wie die Bildgestaltung von Greig Fraser und Zögling Oren Soffer. Technisch gibt sich "The Creator" wenig Blöße auch wenn die Größendarstellung bzw. -verhältnisse von der Erde zur NOMAD mehrmals sehr bedenklich schwanken und genau wie in der erzählten Welt keine Kohärenz einstellen will. Zu schnell will der Film zu viel, setzt zu sehr auf bedeutungsschwangere Symbolik und zu wenig auf etwas, was James Cameron mit "Avatar" immer wieder beweist: Ein Gespür für eine Welt und ihre Atmosphäre. Darin zu versinken. Das geht "The Creator" leider gänzlich ab. Da wäre viel mehr drin gewesen. So bleibt ein leidlich spannender aber insgesamt doch netter Streifen übrig, an den man sich leider zu rasch nicht mehr erinnert, da alles an der Oberfläche bleibt und keine einzige Idee kleben bleibt. Enttäuschung auf hohem Niveau.


      7 von 10 Vietnamkriegs-Referenzen und US Army-Panzern mit Sponsoren-Aufdruck

      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2: :stern2: :stern2:

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."