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Hunters (Al Pacino, Logan Lerman)

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    Es gibt 12 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von SamTrautman.

      Hunters (Al Pacino, Logan Lerman)

      Die Serie handelt von einer Gruppe von Nazi-Jägern in New York im Jahr 1977. Sie haben sich zusammengeschlossen, um ehemalige NS-Offiziere umzubringen, die in den Vereinigten Staaten heimlich an einem Vierten Reich arbeiten...

      Cast: Al Pacino, Logan Lerman, Josh Radnor....

      Trailer:


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      Ich warte mal auf paar Meinungen hier. Wollte gestern eigentlich reinschauen, aber die erste Episode gleich mit 90 Minuten und auch alle anderen über eine Stunde... sowas schreckt mich erstmal ab.

      Ich hab die Serie nun durch.

      Der Plot gibt was her, wird aber kaum richtig genutzt. Die erste Folge ist noch die beste, auch wenn hier bereits einige Makel zu erkennen sind, die sich im Laufe der 10 folgen deutlich als negativ herausstellen.

      Die Serie kann sich irgendwie nicht so richtig entscheiden, was sie sein will. Reales Drama, Comedy, gar abgedrehte Fiction?

      Man bedient sich bei allen möglichen Vertretern, mehr schlecht als recht. In einigen Folgen Experimentiert man auch technisch rum, als wenn man gar nicht wüsste, wie der Stile der Serie nun sein soll (Stichwort: abgedrehte trailer Und Halluzinationen so wie musical Nummer ), nur um diese Art dann überhaupt nicht mehr aufzugreifen.

      auch entwickelt sich die Story im Laufe der Folgen immer mehr ins lächerliche und fictional.

      Von der durchaus vorhandenen realen backroundstory, entfernt man sich zum Ende hin in absolute Fiction,.
      dabei würde das reale Ausgangsmaterial um Operation paperclip (die es ja wirklich gab inkl ober Nazi später als Chef der NASA) genug Stoff bieten. Aber man wollte wohl unbedingt mehr Action, mehr Blut und mehr Spannung.

      Dazu fühlt sich auch der Cut des öfteren schräg und seltsam an. Wenn wichtige Ereignisse passieren und man in der nächsten Szene schon ne Woche später zeitlich ist.

      Die darstellerische Leistung ist passable. Aber Al Pacino und Logan Lerman (den ich sonst generell recht stark finde ) sind hier recht unterfordert, mit ihren eher blassen Rollen. Ans Herz wächst einem hier keine Rolle. Auch wenn man sich größte Mühe gibt, mit kitschigen Szenen dies zu versuchen.

      es gibt halt auch Dutzende Figuren, die einem am Arsch vorbeigehen. Die ganzen nebenfiguren, aber auch viele Hauptfiguren.
      etwa der abgehalfterte Schauspieler (wirkt völlig fehlbesetzt HIMYM Star Josh Radnor) der irgendwie lustig sein soll, aber mit seinen Sprüchen nur nervt.
      oder aber der böse Nazi junge der gern mordet, aber dem kein Tiefgang verpasst wird. Oder der aber der von Tarantino abgeschaute Old Nazi der erst das pure gewissenlose Böse sein soll und dann auf schräge Art versucht wird ihn irgendwie sympatisch zu gestalten.

      auch wird das Motiv "böse nazis" doch sehr ausgereizt und einem echt mit dem holzlöffel serviert ohne da irgendeinen Tiefgang mit einzubringen. Die ständigen Rückblenden in das KZ nerven dann nach 5 folgen auch langsam und bremsen dauernd das Tempo der Serie aus.

      Das ende ist (vorsicht großen Spoiler )

      Spoiler anzeigen
      Weitestgehend abgeschlossen inkl Twist der aber irgendwie einem jetzt nicht gerade schockt oder umhaut. Der.vermeintlich gute ist also der böse, naja.
      und am Ende geht's dann völlig Richtung Fiction, wenn uns ein lebender Hitler präsentiert wird.



      Ich rechne der Serie ehrlich gesagt keinen großen Erfolg aus und bezweifle das es eine weitere Staffel geben wird. Denn in Anbetracht der durchaus aufwendigen Szenen, war die wohl nicht gerade billig.

      alles in einem ist die Serie nur Durchschnitt, mit verschenkten storypotenzial und blassen Figuren.


      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2: :stern2: :stern2: :stern2: :stern2:
      Ich bin jetzt mitte der 2ten Folge...
      Dort kann man schon viel von dem erkennen, was @KBBSNT bemängelt...
      Nach einem recht ordentlichen Start weiß die Serie nicht ob sie lieber Inglorious Basterds oder München wäre....
      Grad der Anfang der 2ten Folge wirkt wie bei Tarantino direkt geklaut... Die Rückblenden in die KZ´s sind an sich, wenn sie richtig gemacht werden, ein Mittel um die Figuren zu entwickeln und ihre Motivation hervorzuheben. Jedoch ist das Problem, dass die Serie weder Fisch noch Fleisch ist nach 2 Folgen. Wenn Sie ernster wäre, würde ich sagen das die KZ-Szenen zu harmlos angelegt sind, wenn sie (was ich vermute) "Töte den Nazi der Woche" wird, wirken die Rückblicke einfach nur wie eine geschmacklose "Üble Umbringidee der Woche" KZ-Version von Jigsaw-Fallen....

      Das gewählte Thema ist ja ein äußerst sensibles, auch wenn, oder grade weil, kaum noch einer gucken wird, der tatsächlich ein KZ überlebt hat. Also muss vorher eine klare Entscheidung vorhanden sein - will ich das Thema ernst (wenn auch evtl. fiktional) angehen oder will ich eher sarkastisch an die Sache gehen - der Zwitter aus beiden funktionert eher nicht...

      Ich werd mal weiter schauen, glaube aber im Moment, dass sie nicht das Potential, dass sie aufgrund der Geschichte und der Schauspieler hat ausnutzen wird...

      Hupengröße ... die ja essenziell für eine Rolle wie die der Wonder Woman ist.
      Der Trailer hat mich schon an Tarantino's IB erinnert ,hat mich so nicht angesprochen und wenn ich das hier so lese
      kann ich davon ausgehen das ich mir die Zeit sparen soll .




      "Ich bin der Dude! Und so sollten Sie mich auch nennen, ist das klar! Entweder so, oder seine Dudeheit, oder Duda, oder ... oder auch El Duderino, falls Ihnen das mit den Kurznamen nicht so liegt."
      Sehr gute Nachrichten. Die Serie ist an manchen Stellen etwas übertrieben auf Böse getrimmt und das
      Spoiler anzeigen
      Al nicht die ganzen Staffeln durchmacht ist mir schon von Anfang an klar gewesen
      . Kurzweilige Serie die mit dem Ende der ersten Staffel Lust auf mehr gemacht hat.

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