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Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga (Netflix)

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    Es gibt 7 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von ElMariachi90.

      Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga (Netflix)

      Über die Handlung des Films ist noch nicht viel bekannt. Doch soll es um das titelgebende Event aus der Sicht der fiktionalen isländischen Sänger Lars Erickssong und Sigrit Ericksdottir (Will Ferrell und Rachel McAdams) gehen.

      Die Regie übernahm David Dobkin (Wedding Crashers).
      Das Drehbuch stammt hingegen von Hauptdarsteller Will Ferrell und Andrew Steele (Casa de mi Padre).
      Neben Ferrell und McAdams werden unter anderem noch Pierce Brosnan (The Foreigner), Dan Stevens (The Guest) wie Schauspielerin und Sängerin Demi Lovato (Camp Rock) zu sehen sein.

      Start auf Netflix: 26.06.2020

      Musikvideo zu Volcano Man
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      elbingo schrieb:

      Bei dem Video mit der typischen Will Ferrell-Art musste ich schon schmunzeln. Ich mag den Typen einfach :D


      So siehts aus :)
      Musste spontan an die Eisprinzen denken :uglylol:
      Sieht nach ner Netflix-Film-Produktion aus die mich wirklich mal reizt :)

      Hupengröße ... die ja essenziell für eine Rolle wie die der Wonder Woman ist.
      Erster Trailer online.



      „Wonder Woman 2“

      02. Oktober 2020


      Ich bin ja mittlerweile jemand, der mit dem Eurovision Song Contest nicht viel anfangen kann. Als Kind und als Jugendlicher habe ich den jedoch immer gesehen und weiß so zumindest, was die Besonderheit an dieser Veranstaltung ist. Und ja, was soll ich sagen, Regisseur David Dobkin und die beiden Drehbuchautoren Will Ferrell und Andrew Steele haben den Geist von dem Contest exquisit eingefangen. Man spürt förmlich in jeder Minute die Liebe zu diesem Event und man macht sich auf angenehme augenzwinkernde Weise auch immer wieder darüber lustig. Doch geschieht das dennoch immer respektvoll und liebevoll. Ferrell selbst macht ja kein Geheimnis darum, dass er diese Veranstaltung liebt und das spiegelt sich auch in seiner Position als Hauptdarsteller wieder. Zwar gibt es hin und wieder auch den typischen Will Ferrell-Humor, der regelmäßig auch mal etwas unangemessen beziehungsweise unpassend über das Ziel hinaus schießt, doch verzeiht man das ihm bei dieser herzlichen Darstellung gerne.

      Generell ist das große Highlight des Films die Besetzung, die sichtlich Spaß an der Arbeit hatte. Neben dem tollen Hauptdarsteller-Duo Rachel McAdams und Ferrell ist es aber vor allem Dan Stevens als schwuler russischer Megastar, der besonders heraussticht. Herrlich überzogen und doch stets mit einer gewissen Tragik bleibt er definitiv im Gedächtnis. Aber auch Pierce Brosnan, der charismatisch und cool wie eh und je ist, sorgt für einige Highlights. Aber eigentlich gebührt dem kompletten Cast ein großes Lob. Und für alle Fans des Eurovision Song Contests gibt es auch einige Gastauftritte bekannter Sänger und Sängerinnen (die ich tatsächlich erst einmal googeln musste), die in einem fantastischen Song-A-Along ihren Höhepunkt finden.

      Und damit offenbart sich auch die nächste große Stärke des Films - die Songs und deren Darbietungen. Auch diese treffen durch die Bank den Charme des Contests und wurde sehr aufwendig in Szene gesetzt. Die Auftritte der einzelnen Künstler machen so durchweg Spaß, wo sich aber einmal mehr auch wieder die russische Performance herausstellt.

      Einzig bei der Dramaturgie bewegt man sich in etwas schablonenhaften Bahnen, wodurch das Werk inhaltlich wenig Überraschungen bietet. Dazu gesellt sich der ein oder andere etwas überflüssige teils sogar unpassende Handlungsstrang mit doch etwas überzogenen Geschehnissen - selbst für so einen Film.
      Und etwas schade ist auch, dass zwischen McAdams und Ferrell keine wirkliche Chemie herrscht, wenn sie beide für sich aber dennoch toll sind. Somit kann man über die fehlende Chemie zwischen den beiden gerne hinwegsehen.

      Trotz einiger Schwächen ist The Story of Fire Saga aber ein toller Film geworden, der den Eurovision Song Contest würdigt und durchweg sehr viel Spaß macht. Aber vor allem hat der Film durchweg sein Herz am rechten Fleck, was man auch in jeder Minute des Werks spürt.

      Kleiner Tipp am Ende: der Film macht in der Originalversion aufgrund der zahlreichen herrlichen Dialekte am meisten Spaß.