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The Nightingale (Jennifer Kent)

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    Es gibt 7 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Burning.

      The Nightingale (Jennifer Kent)

      Bewertung für "The Nightingale". 1
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      Im Zentrum von The Nightingale steht Clare, eine Irin, die nach ihrer Verurteilung dem Willkür eines englischen Offiziers ausgesetzt ist. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Baby hofft sie aber, demnächst ihre Freiheit zu erlangen. Nachdem ihr Mann sich dem erniedrigenden Verhalten des Offiziers nicht mehr unterwerfen möchte, eskaliert die Situation, in dessen Folge Claire ihren Mann und ihr Baby verliert.
      Nach den Gräueltaten zurückgelassen beschließt Claire sich mit der Hilfe eines Aborigines auf die Jagd nach den Soldaten durch die tasmanische Wildnis zu machen.

      Jennifer Kent (Der Babadook), die abermals für das Drehbuch wie die Regie verantwortlich war und darüber hinaus auch noch als Produzentin in Erscheinung trat, konnte für ihr Thriller-Drama unter anderem Aisling Franciosi (The Fall), Damon Herriman (Once Upon a Time... In Hollywood), Sam Claflin (Ein ganzes halbes Jahr) und der noch recht unbekannte Baykali Ganambarr als Darsteller gewinnen.

      Am 25. Juni 2020 erscheint The Nightingale auf Blu-ray, DVD und im limitierten Mediabook. Digital ist das Werk bereits erhältlich.

      Englischer Trailer
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      Mir hat "Der Babadook" überhaupt nicht gefallen. Keine Ahnung was der große William Friedkin da für einen Film gesehen hat. :P

      Von daher habe ich mich erstmal von "The Nightingale" entfernt. Aber ich werde mir beide mal hintereinander anschauen, weil ich doch eine gewisse Affinität zu Kiwi-Regisseuren habe und wenn es dann noch Frauen sind, dann erst recht. Es gibt leider immer noch zu wenige Regisseurinen da draußen.
      "Bitte bleiben Sie (mal wieder) daheim!"
      Deutscher Trailer.



      „Wonder Woman 2“

      02. Oktober 2020


      The Nightingale ist ein knallhartes Drama über Verlust, Rache, unbändige Wut und Verzweiflung. Angesiedelt im lange vergangenen Jahr 1825 erzählt der Film die mitreißende und tragische Geschichte einer Frau, der alles genommen wird und nur noch auf Rache sinnt. Untermalt von ruhigen Klängen, gefilmt in einer fast schon unverschämt hübschen Gegend für eine solch perfide Geschichte, kann der Film vor allem mit seiner zu jeder Zeit düsteren Atmosphäre punkten. Man bekommt direkt zu Beginn mehrere Schläge in die Magengrube, deren Schmerzen bis zum Abspann anhalten. Durch das enge 4:3 Format kommt die Brutalität dieser Welt noch besser zur Geltung und Aisling Franciosi kann mit ihrem ruhigen Spiel, das immer mal von derben Ausbrüchen durchstoßen wird, überzeugen. Unter der Oberfläche versteckt der Film noch so einiges mehr, auch Themen wie Unterdrückung und Sklaverei werden angesprochen, ebenso wie die Wichtigkeit zwischenmenschliches Miteinander, selbst in harten Zeiten wie diesen. The Nightingale verfügt zwar über eine nicht gerade kurze Laufzeit von 136 Minuten, fesselt aber durchgehend und wird zu keiner Zeit langweilig. Gerade die größtenteils ruhige Inszenierung macht einen großen Teil der Anspannung aus.



      8/10
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      Mein Filmtagebuch



      „I think storytelling is all about children. We human beings love to hear stories being told - and it first happens when you're a kid.“
      - David Chase