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Kitbag (Ridley Scott)

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    Es gibt 13 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von TheKillingJoke.

      Kitbag (Ridley Scott)

      Regisseur Ridley Scott und Joaquin Phoenix werden wie Deadline berichtet für das Epos "Kitbag" zusammenarbeiten, in dem der "Joker"-Star den französischen General und Kaiser ‘Napoleon Bonaparte’ spielen soll. Gemäß dem Bericht, arbeitet Autor David Scarpa ("All the Money in the World") am Drehbuch. Der Film wird von Scott und Kevin Walsh über Scott Free produziert.


      „Wonder Woman 2“

      02. Oktober 2020


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      Immer wenn ich mir Sir Ridleys Regie-Debüt anschaue und Harvey Keitel in der letzten Szene betrachte frage ich mich warum er nie einen Film über Napoleon gedreht hat. Jetzt im großen Frühling seiner Karriere holt er das also nach und mit einem grandiosen Schauspieler. Klingt wahnsinnig gut.

      "The Last Duel" (heute fertig abgedreht), "Gucci" (soll nun also im März in Italien gedreht werden, mit einem Killer-Cast) und "Kitbag" (der Titel muss noch geändert werden). Das werden tolle Jahre für Ridley-Fans. Ich hoffe er schafft auch alle. Auch Ridley-Gegner sollten zufrieden sein, denn da ist kein Platz mehr für einen weiteren "Alien", auch wenn er die Filme runterkurbelt wie kein zweiter.

      Sehr schön. Jetzt mir nur noch ein großer Fantasy-Streifen von ihm. :)
      "1, 2, 4."
      Jeder Film, der Ridley Scott davon abhält, "Gladiator 2" oder "Alien XY" zu drehen, hat meinen Segen :uglylol:

      Daleron schrieb:

      Jeder Film, der Ridley Scott davon abhält, "Gladiator 2" oder "Alien XY" zu drehen, hat meinen Segen :uglylol:


      Jepp Gladiator ist ein klassischer "Stand Alone" Film und Alien hat er ganz schön hart rangenommen....
      Kann man so sehen ohne Ridley-Gegner zu sein...

      Aber Napoleon als Grundlage für einen (mehrere) Filme gibt viel her....

      Hupengröße ... die ja essenziell für eine Rolle wie die der Wonder Woman ist.
      Was lese ich denn hier für höchst interessante News? Ridley Scott und Joaquin Phoenix werden in einem kommenden Film, in dem Napoleon im Mittelpunkt stehen wird, zusammenarbeiten? Das muss ich erstmal etwas sacken lassen. Ich fand die Person Napoleon bzw. den Personenkult, der sich schon während Lebzeiten entwickelt hat und teilweise bis heute andauert, schon immer ziemlich spannend ( nicht zu vergessenen die in der Geschichte einmaligen Vorgänge der Verbannung, Wiederkehr und der erneuten Verbannung ) und die nie zustande gekommene Verfilmung von Kubrick, die vielen als vermeintlich bester Film gilt, der nie gedreht worden ist, trauerte ich lange hinterher. Was hätte ein Genie wie Kubrick es war, bloß aus diesem Stoff machen können. Wir werden es leider nie erfahren. Scott ist kein Kubrick. So viel steht fest, doch er ist immer noch ein extrem guter Regisseur, wenn er einen guten Tag erwischt bzw. eine gute Phase erwischt.

      Das kommende Projekt wird sich zwangsläufig mit der, meiner Meinung nach, bis dato besten Verfilmung um Napoleon messen müssen ( Waterloo von 1970 mit Rod Steiger als Bonaparte in der Hauptrolle ), was nicht gerade einfach werden wird. Doch Scott traue ich zu, dass er hierbei überzeugen kann und vor allem hat man mit Phoenix einen wahnsinnig guten Schauspieler engagiert.

      Ich freue mich drauf. :thumbup:

      Daleron schrieb:

      Jeder Film, der Ridley Scott davon abhält, "Gladiator 2" oder "Alien XY" zu drehen, hat meinen Segen :uglylol:

      An "Gladiator 2" kann er sich ruhig probieren, solange der Titel das einzige ist was an den 2000er-Film erinnert. :D

      Kubricks Version wird vermutlich jeder Filmfan nachtrauern, hätte aber womöglich zur Folge gehabt, dass man heute gar keinen Film mehr in diese Richtung dulden würde. Kubrick soll ja zu jedem Tag in Napoleons Leben eine Karteikarte anfertigen haben lassen, auf der steht was er gemacht hat und was gerade in Europa und der Welt los war. Dass dieses unfassbar akribische Arbeiten nicht in einem Film Ausfluss fand ist man muss es sagen pervers. Es wäre wahrscheinlich ein weiteres Meisterwerk des Ausnahme-Künstlers geworden.
      "1, 2, 4."

      Daleron schrieb:

      Jeder Film, der Ridley Scott davon abhält, "Gladiator 2" oder "Alien XY" zu drehen, hat meinen Segen :uglylol:


      Ich mag seine neuen Alien-Filme - trotz ihrer offensichtlichen Schwächen - ausgesprochen gerne. Ich weiß, ich habe da sicherlich nicht die Mehrheit hinter mir, aber ich hoffe inständig, dass er mit einem weiteren (und letzten) Prequel-Film seine neue Trilogie abschließen kann.

      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase

      Snow schrieb:

      Das kommende Projekt wird sich zwangsläufig mit der, meiner Meinung nach, bis dato besten Verfilmung um Napoleon messen müssen ( Waterloo von 1970 mit Rod Steiger als Bonaparte in der Hauptrolle ), was nicht gerade einfach werden wird. Doch Scott traue ich zu, dass er hierbei überzeugen kann und vor allem hat man mit Phoenix einen wahnsinnig guten Schauspieler engagiert.


      Ich muss gestehen, dass ich den leider noch nie gesehen hab :( Dabei finde ich die Geschichte von Napoleon extrem interessant....
      Alleine Waterloo oder "nur" der Rückzug aus Russland bieten ja schon genug Stoff für jeweils einen Film im "Der mit dem Wolf tanzt" Maßstab...

      Data schrieb:

      Ich mag seine neuen Alien-Filme - trotz ihrer offensichtlichen Schwächen - ausgesprochen gerne. Ich weiß, ich habe da sicherlich nicht die Mehrheit hinter mir, aber ich hoffe inständig, dass er mit einem weiteren (und letzten) Prequel-Film seine neue Trilogie abschließen kann.


      Vielleicht baut er ja in die Napoleongeschichte frühversionen der Aliens ein :uglylol:
      Aber im Ernst - ich traue ihm sogar zu das zu machen und mich die beiden durchschnittlichen (weil wirklich schlecht kann man die keinesfalls nennen) Filme gut abzuschließen..

      Hupengröße ... die ja essenziell für eine Rolle wie die der Wonder Woman ist.

      Snow schrieb:

      Was lese ich denn hier für höchst interessante News? Ridley Scott und Joaquin Phoenix werden in einem kommenden Film, in dem Napoleon im Mittelpunkt stehen wird, zusammenarbeiten? Das muss ich erstmal etwas sacken lassen. Ich fand die Person Napoleon bzw. den Personenkult, der sich schon während Lebzeiten entwickelt hat und teilweise bis heute andauert, schon immer ziemlich spannend ( nicht zu vergessenen die in der Geschichte einmaligen Vorgänge der Verbannung, Wiederkehr und der erneuten Verbannung ) und die nie zustande gekommene Verfilmung von Kubrick, die vielen als vermeintlich bester Film gilt, der nie gedreht worden ist, trauerte ich lange hinterher. Was hätte ein Genie wie Kubrick es war, bloß aus diesem Stoff machen können. Wir werden es leider nie erfahren. Scott ist kein Kubrick. So viel steht fest, doch er ist immer noch ein extrem guter Regisseur, wenn er einen guten Tag erwischt bzw. eine gute Phase erwischt.

      Das kommende Projekt wird sich zwangsläufig mit der, meiner Meinung nach, bis dato besten Verfilmung um Napoleon messen müssen ( Waterloo von 1970 mit Rod Steiger als Bonaparte in der Hauptrolle ), was nicht gerade einfach werden wird. Doch Scott traue ich zu, dass er hierbei überzeugen kann und vor allem hat man mit Phoenix einen wahnsinnig guten Schauspieler engagiert.

      Ich freue mich drauf. :thumbup:


      Ich muss auch gestehen, dass ich noch nie Waterloo gesehen habe. Hab mich da nie richtig rangetraut :gruebel:

      Data schrieb:

      Daleron schrieb:

      Jeder Film, der Ridley Scott davon abhält, "Gladiator 2" oder "Alien XY" zu drehen, hat meinen Segen :uglylol:


      Ich mag seine neuen Alien-Filme - trotz ihrer offensichtlichen Schwächen - ausgesprochen gerne. Ich weiß, ich habe da sicherlich nicht die Mehrheit hinter mir, aber ich hoffe inständig, dass er mit einem weiteren (und letzten) Prequel-Film seine neue Trilogie abschließen kann.

      Die Schwächen sind klar das Drehbuch. Gerade ein Sir Ridley braucht ein gutes Drehbuch, denn über die technischen Aspekte und die Wahl der Schauspieler ist der Mann nach wie vor über allen Zweifel erhaben. Er weiß was er haben will und er weiß wie er das - auch im hohen Alter - seiner Crew weiterzugeben hat, damit er eben das bekommt was er haben will. Da gibt es zumindest für mich nichts zu beanstanden (andere sehen es anders). Bei "Alien" kommt es halt auch darauf an wie weit man sich vom Mutterschiff entfernt. Ich denke die Ursuppen-Ergründung dieses Franchise wird schon von Anbeginn an bei vielen auf taube Ohren gestoßen sein. Oder viele haben die Augen einfach nur weit aufgerissen (vielleicht sogar eine Kombi aus beidem). Ich mag die beiden Prequels auch. Feinstes Terror-Kino, dessen erster Film leider aufgrund von Studiopolitik hinter den Erwartungen zurück blieb. "Prometheus" sollte klar ein PG-13-Ding werden, doch diese wirklich sehr sehenswerte Szene darin (das moderne Aufpeppen der gewaltigen Schock-Szene aus dem Original) hat dem ganzen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich denke auch Fox hat es verstanden, dass man diese Geburts-Szene nicht einfach streichen kann, denn dann würde man dem Terror-Film ein gutes Stück Terror stehlen. Doch der ganze Film sollte deutlich brutaler werden (ursprünglich auch mit der bekannten Alien-Kreatur). Leider haben sie Sir Ridley an die kurze Leine gelegt.

      Aber um auf Napoleon zurückzukommen, was die Optik angeht mache ich mir überhaupt keine Sorgen. Sir Ridley hat bewiesen, dass er mit einem Apfel und einem Ei (oder vielleicht doch mit 3 Äpfel und 3 Eier) eine beeindruckende historische Welt kreieren kann. Das französische 18. Jahrhundert dürfte also entsprechend gut aussehen. Auch Joaquin Phoenix wird, wenn er dann den Kaiser der Franzosen spielen sollte, wohl kaum scheitern. Also das kann man sich überhaupt nicht vorstellen. Der liest jetzt womöglich schon die ersten Bücher. Wie viele Bücher hat Kubrick über den Bonaparte gelesen? Alle? :tongue:

      Es wird mal wieder am Drehbuch liegen, wie so oft. Jetzt kann man freilich einwerfen, dass es stets am Drehbuch liegt. Naja, ich glaube bei den aktuellen @CrazyCages sind die Geschichten doch hinter Cage einzuordnen. :king:

      Wenn deutsche Produzenten sich ans Werk machen würden einen "Napoleon" mit deutscher Besetzung zu drehen, dann würde ich glatt auf Joachim Król als Bonaparte tippen. Unter guter Regie vielleicht sogar richtig sehenswert. ;)
      "1, 2, 4."
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      joerch schrieb:

      Snow schrieb:

      Das kommende Projekt wird sich zwangsläufig mit der, meiner Meinung nach, bis dato besten Verfilmung um Napoleon messen müssen ( Waterloo von 1970 mit Rod Steiger als Bonaparte in der Hauptrolle ), was nicht gerade einfach werden wird. Doch Scott traue ich zu, dass er hierbei überzeugen kann und vor allem hat man mit Phoenix einen wahnsinnig guten Schauspieler engagiert.


      Ich muss gestehen, dass ich den leider noch nie gesehen hab :( Dabei finde ich die Geschichte von Napoleon extrem interessant....
      Alleine Waterloo oder "nur" der Rückzug aus Russland bieten ja schon genug Stoff für jeweils einen Film im "Der mit dem Wolf tanzt" Maßstab...


      @joerch Kennst du das Buch 1812 von Adam Zamoyski? Wenn nicht, dann könntest du ja mal eventuell bei Gelegenheit einen Blick riskieren. Nie wurde meiner Meinung nach das komplette Unterfangen seitens Napoleons betreffend Russland derart spannend, historisch korrekt und "unterhaltsam" dargestellt. Eine klare Empfehlung meinerseits. :)

      -> Hier das von mir genannte Buch: amazon.de/1812-Napoleons-Russl…zug&qid=1602759701&sr=8-1


      The Fiend schrieb:

      Snow schrieb:

      Was lese ich denn hier für höchst interessante News? Ridley Scott und Joaquin Phoenix werden in einem kommenden Film, in dem Napoleon im Mittelpunkt stehen wird, zusammenarbeiten? Das muss ich erstmal etwas sacken lassen. Ich fand die Person Napoleon bzw. den Personenkult, der sich schon während Lebzeiten entwickelt hat und teilweise bis heute andauert, schon immer ziemlich spannend ( nicht zu vergessenen die in der Geschichte einmaligen Vorgänge der Verbannung, Wiederkehr und der erneuten Verbannung ) und die nie zustande gekommene Verfilmung von Kubrick, die vielen als vermeintlich bester Film gilt, der nie gedreht worden ist, trauerte ich lange hinterher. Was hätte ein Genie wie Kubrick es war, bloß aus diesem Stoff machen können. Wir werden es leider nie erfahren. Scott ist kein Kubrick. So viel steht fest, doch er ist immer noch ein extrem guter Regisseur, wenn er einen guten Tag erwischt bzw. eine gute Phase erwischt.

      Das kommende Projekt wird sich zwangsläufig mit der, meiner Meinung nach, bis dato besten Verfilmung um Napoleon messen müssen ( Waterloo von 1970 mit Rod Steiger als Bonaparte in der Hauptrolle ), was nicht gerade einfach werden wird. Doch Scott traue ich zu, dass er hierbei überzeugen kann und vor allem hat man mit Phoenix einen wahnsinnig guten Schauspieler engagiert.

      Ich freue mich drauf. :thumbup:


      Ich muss auch gestehen, dass ich noch nie Waterloo gesehen habe. Hab mich da nie richtig rangetraut :gruebel:



      @joerch @The Fiend Waterloo lohnt sich. Wenn ihr die Möglichkeit haben solltet, den einmal zu sichten, werdet ihr es höchstwahrscheinlich nicht bereuen. Hier habe ich einen tollen zusammengeschnittenen Fantrailer gefunden, welcher nicht zu viel vom Film verrät ( die meisten Trailer der Filme bis 1975 / 1980 waren ja oftmals viel zu lang und haben enorm viel gespoilert - der Originaltrailer von Waterloo ist da keine Ausnahme ).

      -> Fantrailer: youtube.com/watch?v=vNlpHpZfQyg

      Snow schrieb:

      welcher nicht zu viel vom Film verrät


      Der Trailer sieht sehr gut aus.
      Und bei dieser Art Film ist das mit dem "verraten" so eine Sache - solange Tarantino den Film nicht macht, weißt du ja wer gewinnt :uglylol:
      Ist ja fast als wenn du bei "Der Untergang" vorher schreibst "verratet mir nicht das Ende, ich bin gespannt was aus diesem Hitler wird" :uglylol:

      Snow schrieb:

      die meisten Trailer der Filme bis 1975 / 1980 waren ja oftmals viel zu lang und haben enorm viel gespoilert - der Originaltrailer von Waterloo ist da keine Ausnahme


      Das machen die heute ja auch leider meist oft...

      @Olly sicher haben die beiden FIlme schwächen im Drehbuch. Aber er als Regisseur mit seiner Reputation und Erfahrung hätte die erkennen können/müssen und dann entweder das Projekt verändern (was ja mit wenigen Eingriffen durchaus stark verbessert werden hätte können, weil die Kerngeschichte passend ist), verschieben oder absagen müssen....
      Ridley Scott ist ja kein junger und/oder erfolgloser Regisseur auf den nicht gehört wird...
      Er ist als Regisseur der "Kopf" des ganzen (mit dem Produzenten) und dafür verantwortlich. Da passt dann das alte Sprichwort "Der FIsch stinkt vom Kopf", denn Scott kann halt viel mehr, was er ja bewiesen hat und sich dann an sich selber messen lassen muss. Das Problem mit dem eigenen Erfolg ;)
      Von daher ist mir diese Begründung zu dünn...

      Hupengröße ... die ja essenziell für eine Rolle wie die der Wonder Woman ist.