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A Sun (Chung Mong-hong)

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      A Sun (Chung Mong-hong)

      Der Fahrlehrer A-Wen lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in Taipeh, als plötzlich das gesamte Familienleben aus den Fugen gerät. Der jüngste Sohn A-Ho greift mit seinem besten Kumpel Radish mit Messern bewaffnet einen Mitschüler an und verletzt diesen schwer. Vor Gericht beschuldigen sich die beiden Freunde gegenseitig und werden zu Freiheitsstrafen im Jugendgefängnis verurteilt. Vater A-Wen ermutigt den Richter sogar noch, seinen Sohn besonders hart zu bestrafen, da er von diesem längst enttäuscht ist. Die Hoffnungen des Vaters ruhen auf seinem ältesten Sohn A-Hao, der später einmal Arzt werden soll. Doch auch während A-Ho im Gefängnis ist, reißen die Probleme der Familie nicht ab. (wikipedia)






      Regie: Chung Mong-hong
      Darsteller: Chen Yi-wen, Wu Chien-ho, Greg Hsu, Liu Kuan-ting
      Laufzeit: 155 Minuten
      Rottentomatoes
      Metacritic
      IMDb

      Verfügbar auf 'Netflix'.
      Mein Filmtagebuch



      „I think storytelling is all about children. We human beings love to hear stories being told - and it first happens when you're a kid.“
      - David Chase

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      A Sun macht es einem nicht einfach, für auch nur irgendeine Figur Sympathien aufzubauen. Gleich von Beginn an zeigt der Film, dass es sich hier um ein düsteres Drama handelt, in dem nur wenig Licht existiert. Dafür gibt es viele Schatten, jeder dunkler als der vorherige. Schonungslos inszeniert Regisseur Chung Mong-hong ein Drama rund um eine Familie, die durch das Verbrechen ihres Sohnes auseinandergerissen wurde. Während der Sohn nun seine Zeit im Gefängnis absitzt, muss sich die Familie weiteren Problemen stellen. Wie geht sie mit der Tat um? Wie geht es nun weiter und wie kümmert man sich um all die Probleme, die von der Familie des Opfers, bis hin zum zweiten Sohn und natürlich Geldproblemen reichen? Auf menschliche Art und Weise präsentiert A Sun all die Verzweiflung, Niedergeschlagenheit, aber zuweilen auch tatsächlich Hoffnung und Freude. Diese sind zwar meistens nur klein und auch nicht von allzu langer Dauer, haben dafür aber eine umso intensivere Bedeutung. Emotional schlägt der Film eine niedergeschlagene Richtung ein und hält an dieser auch bis zum Schluss fest. Dabei kommen aber auch Menschlichkeit, Leid, Hoffnung, Aufopferung und der Wunsch nach Rehabilitation nicht zu kurz. Mit seiner fast schon erschlagenden Laufzeit von 155 Minuten verlangt A Sun eine Menge Sitzfleisch, kann in dieser Zeit aber auch fast durchgehend liefern und besticht neben der Geschichte durch eine gute Kamera und überzeugenden Darstellern, die ihren Figuren Leben und Authentizität einhauchen. Wie immer ist der asiatische Humor etwas schräg und passt nicht ganz ins Gesamtbild, aber darüber kann man hinwegsehen, da der Rest des Films weiß, was er erzählen möchte.



      7,5/10
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      „I think storytelling is all about children. We human beings love to hear stories being told - and it first happens when you're a kid.“
      - David Chase