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CaptainMorgans Plattenthread

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    Es gibt 2 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von CaptainMorgan.

      CaptainMorgans Plattenthread

      Ich hoffe es ist okay wenn ich in diesem Unterforum einen
      „Plattenthread“ aufmache. Hier möchte ich meine Gedanken, Gefühle und
      Kritik bzw. Lob zu Alben loszuwerden die sich in meinem Plattenschrank
      befinden und ab und zu hier zu posten. Dabei ist das musikalische
      Spektrum – so wie mein Geschmack – breit gefächert.
      Eure Gedanken, Kritik, Gefühle etc. dazu sind natürlich willkommen
      und explizit erwünscht, wäre super wenn sich hier und da eine
      Gelegenheit zum Austausch und/oder Fachsimpeln ergeben würde.
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      Halte ich persönlich für okay, weil interessant. Aber ich bin ja nicht der Entscheidungsträger. Werd aber gern mitdiskutieren, wenn ich bei den angesprochenen Themen was finde.

      Hatte was ähnliches schon seit längerem im Bücher-Bereich vor. Kam aber bis dato noch nicht dazu.
      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase



      Dann starten wir mal los:

      Manowar - Louder than Hell (1996)

      Ich denke man braucht nicht zu diskutieren dass die Lederunterhosenträger von MANOWAR die Szene - vor allem in den 80ern - vollauf geprägt haben. Ich selbst bin seit Anfang meiner "Metalzeit" treuer Anhänger der selbsternannten Metalkönige und kann auch heute, viele Jahre später, immer noch nicht genug von der Musik der Truppe
      bekommen. Das Image und das Auftreten der Band kann man durchaus blöd finden und auch kritisieren, die Songs und Alben von MANOWAR sind und bleiben etwas besonderes. Da bildet auch "Louder than Hell"
      keine Ausnahme. Das Album ist sozusagen der Gegenpart den Vorgängers, denn hier wird schörkellos und ohne große Umschweife darauf losgerockt. Den Anfang macht "Return of the Warlord", das mit Adams einfach anbetungswürdigem Gesang sofort gefangen nimmt und dessen Text man sofort mitgröhlen kann. Das setzt sich im Laufe des Album fort, Songs wie die Hymne "Brothers of Metal", der im Midtempo sämtliche Nacken brechende "The Gods made Heavy Metal" oder "Number 1" bleiben einem, erst einmal gehört, immer im Gehörgang und lösen unbändige Begeisterung aus. Etwas ungewöhnlich im Albumkontext ist "King", das etwas erhaben beginnt und sich plötzlich in eine absolute geile Metalnummer verwandelt, samt sofort einprägsamen Chorus. "Outlaw" hingegen ist eine schnelle Ode an den Western und der Rausschmeißer "The Power" räumt nochmal alles ab. Dazwischen gibt es mit "Courage" eine nette Ballade, wenn auch MANOWAR so etwas schon besser hinbekommen haben. Wer allerdings eine MANOWAR-tyisches, getragenes Epos wie etwa "Gates of Valhalla", "Defender" oder meinetwegen "Mountains" sucht der wird bitter enttäuscht, den sowas gibt es auf "Louder than Hell" nicht. Dafür lieferten die Jungs mit "Louder than Hell" eine saustarke Platte ab die trotz der kompositorischen Einfachheit einfach nur Bock macht.

      4 empfehlenwerte Songs:

      King
      The
      Gods made Heavy Metal
      Brothers of Metal
      The Power
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