The Running Man (Edgar Wright)

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    Es gibt 102 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Schwambo.

      Naja, Durchschnitt ist er meiner Ansicht nach nicht. Ich glaube der Film leidet bei vielen Wertungen extrem darunter, dass Edgar Wright ihn gemacht hat und besonders Filmkritiker dementsprechend große Erwartungen hatten.

      Wenn man es von Wright losgelöst betrachtet, bewegt sich der Film schon deutlich über der Blockbusterdurchschnittsware.
      The Running Man enttäuscht an den Kinokassen


      110 Mio Dollar Budget und eine große teure Werbetour durch mehrere Länder mit zusätzlichen Promotionkosten von mindestens 60 Mio. Dollar. Um diese Kosten zu begründen setzte Paramount auf Regisseur Edgar Wright und Schauspieler Glen Powell. Genützt hat dies scheinbar nicht viel.

      "The Running Man" verpasst in Amerika und weltweit den ersten Platz der Kinocharts.

      In Amerika musste man sich dem dritten Teil der "Now you See Me" Reihe deutlich geschlagen geben, der weltweit sämtliche Erwartungen übertroffen hat.

      "The Running Man" dagegen enttäuschte, kam nur auf Platz 2 der US Kinocharts mit enttäuschenden 17 Mio. Dollar. Erwartet wurde mindestens ein Einspielergebnis zwischen 25 und 30 Mio. Dollar zum Start.
      “Now You See Me: Now You Don’t” dagegen startet mit 21,3 Mio. Dollar über den Erwartungen die nur zwischen 15 und 19 Mio. Dollar lagen.

      International konnte "The Running Man" noch weniger überzeugen. Gerade einmal umgerechnet schwache 11,2 Mio. Dollar kamen aus 55 Ländern zusammen. Dies ist ohne untertreibung ein grottiges Ergebnis, vor allem da man deutlich auf den europäischen Markt gezielt hatte und hier zum Eröffnungswochende ein Einspielergebnis zwischen 30 und 40 Mio. Erwartet hatte.

      In Deutschland sieht es aktuell ebenso schlecht aus für den Film und er liefert sich stand heute vormittag ein hartes Kopf an Kopf Rennen mit "Die Schule der magischen Tiere 4" um Platz 4 der deutschen Kinocharts, nur dass der Film sich bereits im. 8.! Wochenende befindet.

      Hier stehen allerdings noch Starts in wichtigen Ländern wie Frankreich, Brasilien, Türkei, Südkorea und im Dezember in China aus.
      “Now You See Me: Now You Don’t” dagegen könnte international in 64 Ländern umgerechnet starke 54 Mio Dollar einfahren.

      Für "The Running Man" dagegen stehen die Prognosen düster, bereits jetztnhat der Film schon deutliche Anzeichen eines Flops, zumal die anstehenden Starts von "Wicked Part 2" und "Zoomania 2" einen deutlichen Verlust an Leinwänden und Vorstellungen bedeuten werden.

      Für Glen Powell ist es der erste Blockbuster Flop, nachdem er mit Filmen wie “Anyone But You,” “Top Gun: Maverick” and “Twisters" überzeugen konnte.

      Weltweit steht der Film somit naschwch dem ersten Wochenende bei schwachen 28,2 Mio. Dollar.
      Sehe ich auch so. Komme gerade aus dem Kino und mochte ihn an sich ganz gern. Er ist spaßig und sieht auch gut aus. Die ersten zwei Drittel sind zudem sehr kurzweilig und Powell ist eine coole aggressive Socke, der man gerne zusieht. Edgar Wrights Handschrift sickert zwar nicht oft durch, lässt sich aber hier und da erahnen. Für mich kein Showstopper, da ich kein großer Anhänger seiner Filme bin und bisher eigentlich nur „Last Night in Soho“ so richtig gern mochte. Ich hätte mir nur gern mehr Glaubwürdigkeit in der Ausgangslage gewünscht und auch von der Stadt und der Welt an sich mehr gesehen (im Hintergrund sickern nämlich ab und zu Lebendigkeit und Liebe zum Detail durch).

      Kein Film für die Ewigkeit, aber ein unterhaltsamer, durchschnittlich bis guter Actioner, der gut in unsere AI-Hype-Zeit passt und dem man durchaus seine zwei Stunden widmen kann.

      7 von 10 gestreckten Mittelfingern

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „TLCsick“ ()

      ElMariachi90 schrieb:

      …das hat der Film definitiv nicht verdient. Und vor allem nicht gegen den grauenhaften "Now You See Me" den Kürzeren zu ziehen.


      Gerade die seichten Filme laufen im November dann meistens doch etwas besser.
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      In Deutschland Platz 4

      "The Running Man" kann auch in Deutschland eher wenig Interesse wecken, trotz großer Werbekampagne. Nach dem ersten Wochenende landet der Film knapp auf Platz 4 der Kinocharts.

      1. „Die Unfassbaren 3 – Now You See Me“ 120.000 Tickets

      2. „Pumuckl und das große Missverständnis“: 120.000 Tickets

      3. „Paw Patrol – Rubbels Weihnachtswunsch“: 115.000 Tickets

      4. „The Running Man“ 75.000 Tickets

      5. „Die Schule der magischen Tiere 4“: 70.000 Tickets

      GrafSpee schrieb:

      ElMariachi90 schrieb:

      …das hat der Film definitiv nicht verdient. Und vor allem nicht gegen den grauenhaften "Now You See Me" den Kürzeren zu ziehen.


      Gerade die seichten Filme laufen im November dann meistens doch etwas besser.

      Ich habe das Gefühl die meisten warten respektive sparen für "Wicked: For Good", welcher diese Woche anläuft. Ich hoffe zumindest "Sisu: Road to Revenge" wird nicht ganz vergessen und kann da im Schatten ein wenig abgreifen. ^^

      VHS - DVD - Blu-ray - UHD
      Bei uns im Kino war auch so gut wie nix los.

      Ich fand ihn sehr unterhaltsam. kann auch hier nur zustimmen, 2/3 des Films geht das richtig gut ab.
      Denke auch, ist eine gute Umsetzung des Buchs.

      Spoiler anzeigen
      Gefallen haben mir die kleinen Dinge wie Arnie auf der Dollar Note und das die Handlung später in Derry statt findet. Das ist die Sephen Kind Stadt.


      So einen Flop hat der Film nicht verdient. Denke, das ist heute der Streaming Welt geschuldet. Die "Älteren" , die sich dadruch sonst angesprochen fühlen, bleiben zu Hause am TV sitzen, anstatt ins Kino zu gehen.

      Ende vom Lied, das man interessante Filme eher nicht mehr ins Kino bekommt, sondern wirklich nur die Filme, bei denen man wirklich erwarten kann, das sie das Budget einspielen.
      Die Anzahl der Flops hat drastisch zugenommen und die Mega-Über-Budget-Einnahmen abgenommen.
      Für die aktuelle Generation ist der Name auch völlig unbekannt ... der könnte für die Jugend also auch als "Original" durchgehen und wir alle wissen, dass es Originalfilme heute schwer haben ihr Publikum zu bekommen. Es wundert mich also nicht sonderlich... auch wenn das aktuelle Jahr auch gezeigt hat, dass es anders gehen kann: "Sinners", "F1" oder "Weapons" und "One Battle After Another" haben es geschafft. Es ist immer ne Art Glückssache ... und wie groß die Mundpropaganda ist.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „TLCsick“ ()

      Wenn man wüsste was beim Publikum einschlägt, dann hätten wir (Filmfans) die wohl langweiligste Filmlandschaft, welche man sich nur vorstellen kann und die von @TCLsick genannten Filme gäbe es womöglich nicht.

      Für Edgar Wright tut es mir leid. Auch wenn Regisseure gerne in die Schuld mitreingenommen werden, aber hier dürfte es kaum an ihm gelegen haben. Zumindest der Trailer versprach einen unterhaltsamen Actioner.

      VHS - DVD - Blu-ray - UHD

      TLCsick schrieb:

      "Sinners", "F1" oder "Weapons" und "One Battle After Another" haben es geschafft. Es ist immer ne Art Glückssache ... und wie groß die Mundpropaganda ist.

      Naja, Glück? Die genannten Filme sind alle - auf ihre Art und Weise - gute Filme in dem Sinne, was sie sein wollen. Ich sehe da wenig Glück sondern einfach nur "Hey, lasst die Leute doch einfach mal ihren Stuff machen". Insbesondere "Sinners" und "Weapons" umfasst das. "OBAA" ist zumindest PTA in Reinform und "F1" ein Werbefilm - aber ein gut gemachter Werbefilm mit attraktiven Menschen, guten Looks, Lovestory, nicer Kamera und ... naja ... Werbung. Ob "Running Man" gut ist, kann ich (noch) nicht beurteilen aber erstmal siehts nicht so aus.

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."

      GregMcKenna schrieb:

      TLCsick schrieb:

      "Sinners", "F1" oder "Weapons" und "One Battle After Another" haben es geschafft. Es ist immer ne Art Glückssache ... und wie groß die Mundpropaganda ist.

      Naja, Glück? Die genannten Filme sind alle - auf ihre Art und Weise - gute Filme in dem Sinne, was sie sein wollen. Ich sehe da wenig Glück sondern einfach nur "Hey, lasst die Leute doch einfach mal ihren Stuff machen". Insbesondere "Sinners" und "Weapons" umfasst das. "OBAA" ist zumindest PTA in Reinform und "F1" ein Werbefilm - aber ein gut gemachter Werbefilm mit attraktiven Menschen, guten Looks, Lovestory, nicer Kamera und ... naja ... Werbung. Ob "Running Man" gut ist, kann ich (noch) nicht beurteilen aber erstmal siehts nicht so aus.


      Richtig, aber ob gut oder schlecht stand in meinem Posting gar nicht zur Debatte. Bei den genannten Filmen wusste der Großteil des Publikums doch auch nicht ob die Köpfe dahinter freie Hand hatten oder nicht. Es sind grundlegend alles gute Filme und das war durch Medien und Mundpropaganda bekannt ... aber ob nur die bewertete Qualität letztlich die ziehende Kraft für den Publikumsansturm ist? Hmm schwierig. Es gibt doch genug Beispiele mit guten (handwerklich als auch inhaltlich) Originalen, die es ebenso wenig geschafft haben im Kino groß zu glänzen, von Kritikern aber gelobt wurden: "Donnie Darko", "Mulholland Drive", "Children of Men", "Annihilation", etc.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „TLCsick“ ()

      TLCsick schrieb:

      Für die aktuelle Generation ist der Name auch völlig unbekannt ... der könnte für die Jugend also auch als "Original" durchgehen und wir alle wissen, dass es Originalfilme heute schwer haben ihr Publikum zu bekommen. Es wundert mich also nicht sonderlich... auch wenn das aktuelle Jahr auch gezeigt hat, dass es anders gehen kann: "Sinners", "F1" oder "Weapons" und "One Battle After Another" haben es geschafft. Es ist immer ne Art Glückssache ... und wie groß die Mundpropaganda ist.


      Ich glaube ja das es heute für solche Art von Actionfilmen auch besonders schwer ist im Kino erfolgreich zu sein, der Trailer hätte mich hier jedenfalls auch nicht ins Kino gelockt auch weil das teilweise wie einer der Filme ausgesehen hat die sich manchmal auf Netflix tummeln, und das Filme scheitern kommt halt vor, selbst gewisse Meisterwerke sind im Kino auch schon einmal baden gegangen.

      Das große Problem ist jedenfalls das die Filme heute alle viel zu teuer sind.
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      The Running Man 2025


      Hm. Ja durchschnittliche Unterhaltungskost trifft es ganz gut. Zumindest deutlich unterhaltsamer als die ganzen The Rock, Ryan Reynolds 0815 grauenhaften Action Klamotten der letzten Jahre, ist der Film auf jeden Fall.
      Aber ich hab mir dann doch deutlich mehr versprochen.

      Mein Hauptproblem war, dass Glen Powells Figur den gesamten Film so unglaublich unsympathisch und nervig mit seiner Art war, dass ich eigentlich eher den Huntern die Daumen gedrückt habe ala ihm.
      Zwar hat sich das Drehbuch alle Mühe gegeben seiner Figur soviel Klischees wie möglich aufs Auge zu drücken (Krankes Kind, Familie, Held) aber all das nützt nichts, wenn die Figur mit den ständigen Aggressionsproblemen, dummen Besserwisser-Sprüchen (die meist völlig unangebracht und fehlplatziert waren) und Überheblichkeit mich den ganzen Film nur genervt hat.
      Das liegt nicht an Glen Powell, sondern am Drehbuch. Und ich finde auch das Martin Kautz die völlig falsche Wahl als Synchronsprecher für Powell ist. Der hat zwar auch im original ne tiefe Stimme, sie kommt aber dem aussehen entsprechend rüber. Auf deutsch hört sich Powell ständig an wie ein 50 jähriger Kettenraucher. Ist aber nur meine Meinung.

      Ja die Hauptfigur war mein größtes Problem mit dem Film. Sonst setzt man im ersten Akt noch auf die Stärken des Films (die Soziale Kritik, das Medien Imperium, die Hetze und Jagt). Im zweiten Akt wirds dann ziemlich wirr mit allerhand Szenen die im Nachhinein komplett idiotisch wirken und den Film ziemlich in die Länge ziehen. Hier hätte den Film, wenn schon solche Figuren wie die crazy Oma und Co kommen etwas mehr Verrücktheit gut getan. So aber wirkte das alles irgendwie sehr Strange.
      Teil 3 verliert sich dann in Action und vielen Platten Sprüchen und Handlungen.

      Ansich weiß der Film durchaus zu unterhalten, das Grundkonzept ist interessant, aber ab der Mitte des Films wird es nur noch ne Aneinanderreihung von sinnfreien Szenen. Dies ist schade, da vor allem die erste Hälfte durchaus stark startet.

      So bleibt es bei nur
      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2: :stern2: :stern2: :stern2:

      Jetzt wahrlich nicht der schlechteste Film des Jahres, aber ich kann auch verstehen warum der Film im Kino floppt und kein großes Interesse beim Publikum hervorruft.