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Julie Andrews

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    Es gibt 12 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von swanpride.

      Julie Andrews

      Julie Andrews



      Geboren:
      01.10.1935 in Surrey ( Großbritannien )



      Filmographie:


      2022: Minions: The Rise of Gru (Synchronisation)
      2020: Bridgerton (TV-Serie)

      2018: Aquaman (Synchronisation)
      2017: Ich - Einfach unverbesserlich 3 (Synchronisation)
      2017: Julies Theaterschule (TV-Serie)
      2010: Ich - Einfach unverbesserlich 2 (Synchronisation)
      2010: Zahnfee auf Bewährung
      2010: Für immer Shrek (Synchronisation)

      2007: Verwünscht (Synchronisation)
      2007: Shrek der Dritte (Synchronisation)
      2004: Eine verblüffend schlaue Katze [Kurzfilm]
      2004: Plötzlich Prinzessin 2
      2004: Shrek 2 (Synchronisation)
      2003: Eloise im Plaza-Hotel
      2003: Eloise - Weihnachten im Plaza-Hotel
      2002: Wer tötete Victor Fox?
      2001: Plötzlich Prinzessin
      2000: In bester Gesellschaft

      1999: Zauber einer Winternacht
      1995: Victor/Victoria
      1992: Julie (TV-Serie)
      1991: Eine pikante Affäre
      1991: Laß mich nicht allein, Mutter!

      1986: Duet for One
      1986: Thats Life! - So ist das Leben
      1983: Frauen waren sein Hobby
      1982: Victor/Victoria
      1982: Der rosarote Panther wird gejagt
      1981: S.O.B. - Hollywoods letzter Heuler
      1980: Ein reizender Fratz

      1979: Die Traumfrau
      1976: Die Muppet Show (TV-Serie)
      1976: Inspector Clouseau - Der beste Mann bei Interpol
      1974: Die Frucht des Tropenbaums
      1970: Darling Lili

      1968: Star!
      1967: Modern Millie
      1966: Hawaii
      1966: Der zerrissene Vorhang
      1965: Meine Lieder - meine Träume
      1964: Mary Poppins
      1964: Nur für Offiziere

      1959: The gentle flame
      1957: Cinderella
      1956: Ford Star Jubilee (TV-Serie)

      1949: Der Zauberer und die Prinzessin (Synchronisation)



      ------------------------------------------------------

      Wissenswertes:



      - Andrews ist eine der wenigen Personen, welche gleich mit ihrem Kinodebüt ( die vorherigen Projekte stellten TV-Filme dar )
      den Oscar gewinnen konnten.

      - Aufgrund ihrer eindrucksvollen Gesangsstimme wurde sie, vor allem nach dem überwältigen Erfolg von Mary Poppins und
      Meine Lieder - meine Träume
      , zu Beginn ihrer Karriere überwiegend für Musicals in Betracht gezogen. Im Laufe der Zeit nahm diese
      Tendenz jedoch ein wenig ab, worüber Andrews zu einem gewissen Grad erleichtert gewesen sein müsste, da sich eine Vielzahl von
      ausgeschlagenen Musical-Angeboten in ihrer Vita finden lassen, die durchaus schon vor Drehbeginn Hit-Potenzial aufgewiesen haben müssen -
      darunter beispielsweise Westwärts zieht der Wind, Die tollkühne Hexe in ihrem fliegenden Bett oder aber auch Tschitti Tschitti Bäng Bäng.

      - Sie war mit Regie-Legende Blake Edwards von 1969 bis zu dessem Ableben, im Jahre 2010, verheiratet. Ihr Mann führte bei 12
      Projekten, in denen sie mitwirkte, Regie.


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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Snow“ ()

      Wovon redest du bitte? My Fair Lady und Mary Poppins sind im selben Jahr gegeneinander angetreten, und Andrews hat damals den Oscar gewonnen, nicht Hepburn. (My Fair Lady hat allerdings den Preis für den besten Film bekommen statt Mary Poppins, was ich nach wie vor für eine Fehlentscheidung halte). Was damals übrigens ein großer Triumph für Julie Andrews war, weil sie nämlich die Eliza Dolittle in der erfolgreichen Bühnenversion gespielt hatte und sich auch um die Rolle im Film beworben hatte, aber für den "etablierten" Star übergangen worden war. Im Folgejahr hat sie dann gegen Julie Christie verloren.

      Das mit den "immer weniger Musicals" finde ich auch eine steile These...immerhin hat sie durchgängig auch immer wieder Gesangsrollen angenommen, wenn auch mehr im Fernsehen als auf der großen Leinwand. Nur hat sie halt in den 1990ern ihre Stimme verloren. Danach singt es sich nicht mehr so gut.

      swanpride schrieb:

      Wovon redest du bitte? My Fair Lady und Mary Poppins sind im selben Jahr gegeneinander angetreten, und Andrews hat damals den Oscar gewonnen, nicht Hepburn. (My Fair Lady hat allerdings den Preis für den besten Film bekommen statt Mary Poppins, was ich nach wie vor für eine Fehlentscheidung halte). Was damals übrigens ein großer Triumph für Julie Andrews war, weil sie nämlich die Eliza Dolittle in der erfolgreichen Bühnenversion gespielt hatte und sich auch um die Rolle im Film beworben hatte, aber für den "etablierten" Star übergangen worden war. Im Folgejahr hat sie dann gegen Julie Christie verloren.


      Oh, danke für den Hinweis. Hier bin tatsächlich ausnahmsweise mal mit den Fakten bzw. Angaben durcheinander gekommen. Ich ändere es ab bzw. ersetze es.


      swanpride schrieb:

      Das mit den "immer weniger Musicals" finde ich auch eine steile These...


      ...die jedoch stimmt ( auch wenn der Wortlaut, siehe nächste Zeilen, ein anderer war ) -> 5 Musicals im Zeitraum zwischen 1964 bis 1970 gegenüber 1 Musical im Zeitraum zwischen 1971 bis 1982. Und wenn auf etwas aufmerksam gemacht wird ( wofür ich immer dankbar bin ), dann bitte auch den Text richtig lesen, der Gegenstand der Anmerkung ist. :) Ich habe nirgendwo geschrieben, dass es immer weniger Musicals nach ihrem immensen Erfolg von 1964 und 1965 gab, denn natürlich finden sie auch in den 70er - 90er Jahren vereinzelte Musicals in ihrer Filmographie. Ich schrieb davon, dass die Tendenz sie für Musicals zu engagieren ein wenig abnahm. Von immer weniger - was einen recht großen Unterschied in der Aussage darstellt - war nie die Rede. Und Andrews selbst gab zu mindestens ein prominentes Projekt ausgeschlagen zu haben, da sie sich von Mary Poppins distanzeren wollte ( Die tollkühne Hexe in ihrem fliegenden Bett ).

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Snow“ ()

      Ja, weil Die Hexe in ihrem fliegenden Bett sozusagen eine Wiederholung von Mary Poppins war. Die Ablehnung hatte mehr damit zu tun, dass es eine andere Geschichte über eine magische Person, die sich um einige Kinder kümmert und mit ihnen in andere Welten reist ist, nicht weil sie in dem Film singen sollte.

      Ansonsten war die Zeit der erfolgreichen Musicals einfach vorbei. Jedenfalls im Film. Sogar Disney hatte in den 1980ers kaum noch Gesang in den Filmen.
      Kurze Forumsanmerkung: Grundsätzlich ist es sehr schön, wenn sich jemand die Mühe und Arbeit macht neue Threads zu erstellen und es danach auch einen Austausch gibt, gerade wenn sich hier und da eventuell mal ein kleiner Fehler eingeschlichen hat. Wie im richtigen Leben macht aber hier der Ton die Musik. Deswegen bitte nicht gleich mit der Brechstange und von oben herab sondern vernünftig darauf hinweisen. Eventuell noch ein (positiven) Smiley dazu und das macht schon gleich einen ganz anderen Eindruck. :)

      swanpride schrieb:

      Ja, weil Die Hexe in ihrem fliegenden Bett sozusagen eine Wiederholung von Mary Poppins war. Die Ablehnung hatte mehr damit zu tun, dass es eine andere Geschichte über eine magische Person, die sich um einige Kinder kümmert und mit ihnen in andere Welten reist ist, nicht weil sie in dem Film singen sollte.


      Ja, das ist mir bekannt ( genauso übrigens wie der Umstand, dass sie in den 90er Jahren ihre Stimme verloren hatte ). Aber hast du schon einmal von Schauspielern bzw. Schauspielerinnen gehört/gelesen, die versuchen aus ihrem festgefahrenen Image auszubrechen? Du bist doch so belesen, dass du das bestimmt schon einmal irgendwo aufgeschnappt haben müsstest. :) Drei der prominentesten Beispiele sind unter anderem: Christopher Lee als Dracula, Sean Connery als James Bond und Basil Rathbone als Sherlock Holmes. Der mit diesem Rollentypus einhergehende Ruhm war Segen und Fluch zugleich.

      Die Gefahr in einer Spirale zu enden, wo man nur noch auf eine Art Rolle festgelegt wird ist, vor allem wenn du relativ früh in der Karriere einen Durchbruch hast und danach mehrere Projekte mit der ähnlichen Inszenierung annimmst, ungemein groß. Und zu der Wiederholung von Mary Poppins, die du es hier ansprichst, gehört eben nicht nur das äußere Erscheinungsbild bzw. die Story des Musicals, sondern in diesem Fall natürlich auch der Gesang! Der Gesang ist, gerade wenn man mit diesem berühmt geworden ist, ein ganz zentrales Thema. Julie Andrews hat später einmal in den 80er Jahren einen Auftritt gehabt in dem sie als Mary Poppins verkleidet auftrat und sich dann soweit entblößte, dass sie unter diesem Kostüm nur noch aufreizende Kleidung trug - ein Skandal. Wenn das nicht verdeutlicht, wie sie von dieser Rolle dachte, was dann? Und das zeigte zudem nur zu gut, wie beengend sie diese Art von Darstellung fand - symbolisch wollte sie aus diesem Korsett ausbrechen, was Disney ihr angelegt hatte.



      swanpride schrieb:

      Ansonsten war die Zeit der erfolgreichen Musicals einfach vorbei. Jedenfalls im Film.



      1988: Haispray
      1987: Dirty Dancing
      1986: Labyrinth
      1986: Der kleine Horrorladen
      1984: Footloose
      1984: Purple Rain
      1982: Victor/Victoria
      1982: Das schönste Freudenhaus in Texas
      1982: Pink Floyd - The Wall
      1982: Annie
      1980: Blues Brothers

      1979: Hair
      1979: Muppet Movie
      1979: Hinter dem Rampenlicht
      1978: Grease
      1977: Nur Samstag Nacht
      1977: New York, New York
      1975: Rocky Horror Picture Show
      1975: Nashville
      1973: Jesus Christ Superstar
      1972: Cabaret
      1971: Anatevka
      1971: Die tollkühne Hexe in ihrem fliegenden Bett
      1971: Charlie und die Schokoladenfabrik

      Aber ja, die Zeit der erfolgreichen Musicals bzw. Musikfilme war ja vorbei... ^^


      swanpride schrieb:

      Sogar Disney hatte in den 1980ers kaum noch Gesang in den Filmen.


      Das hatte völlig andere Beweggründe.

      Mary Poppins ist großartig. Aber man muss auch sagen, dass Julie Andrews einfach großartig ist. Ich hab mal vor einigen Jahren eine kleine Artikelserie über Cinderella Adaptionen geschrieben, und mir dafür natürlich so viele wie möglich davon angeschaut, also auch die Rodger und Hammerstein Versionen. Wie es der Zufall so will, habe ich mit der neuesten angefangen und fand die aus verschiedenen Gründen ganz schrecklich. Dann habe ich mir die zweite angeschaut, und fand die ganz okay about nicht wirklich erinnerungswürdig. Und dann habe ich mir die erste mit Julie Andrews angeschaut und hab zum ersten Mal verstanden, was die Leute an dem Musical finden. Mit ihrer Performance fand ich es auf einmal richtig gut. Und ich bin da wirklich mit einem "urgh, ich schätze das muss ich mir jetzt auch noch antun" Mind-set reingegangen, also nicht wirklich eine gute Voraussetzung um mitgerissen zu werden.

      Alexisonfire8 schrieb:

      Hat hier etwa jemand ein Machtgefälle aufgebaut?


      Ich glaub nicht...
      Ich glaub es gibt umgängliche und weniger umgängliche Menschen...
      Und es gibt Menschen, die wirklich auf das eingehen was geschrieben wird und dann welche, die einfach ihren Kram runter rattern....
      Wer was ist sollte offensichtlich sein...
      Allerdings hat @Snow es auch schwerer, wenn seine Antwortposts dann ignoriert werden.. (bekanntes Schema)
      Und natürlich kann man gegen geballtes Wissen in allen Bereichen direkt aus Google gewonnen nicht viel machen.... :uglylol:
      Ich darf leider nicht zu sehr ins Detail gehen....

      Aber das ist meine Signatur....
      Manchmal ist es auch besser, die Diskussion dem ursprünglichen Thema zuzuwenden, statt eine Debatte zu führen über etwas, was wenn ohnehin besser in Ruhe in den PMs besprochen werden sollte.

      Um bei Julie Andrews zu bleiben, ich finde es ein wenig Schade, dass sie nicht mehr dramatische Rollen bekommen hat. Ich würde sie gerne mal in etwas it richtig viel Substanz sehen. Nicht dass Disney sie nicht gut in Szene setzt, aber ich würde sie mal gerne in einer richtig anspruchsvollen Rolle sehen.

      (Nicht dass Mary Poppins nicht auf eigene Art anspruchsvoll ist).
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „swanpride“ ()

      swanpride schrieb:

      Um bei Julie Andrews zu bleiben, ich finde es ein wenig Schade, dass sie nicht mehr dramatische Rollen bekommen hat. Ich würde sie gerne mal in etwas it richtig viel Substanz sehen. [...], aber ich würde sie mal gerne in einer richtig anspruchsvollen Rolle sehen.



      Ja, so etwas finde ich bei vielen Schauspielern bzw. Schauspielerinnen schade, wenn sie beinahe durchgängig stets für Rollen gecastet werden, in denen die Bandbreite ihres Könnens nicht mehr sonderlich zum tragen kommt. Da fallen mir spontan Jennifer Aniston, Kevin James, Jim Carrey oder auch Adam Sandler ein. Wie aufregend und interessant ist es dann, wenn solche Personen zur Abwechslung einmal in einem Projekt auftauchen, in dem sie aus ihrem typischen Genre ausbrechen und beweisen können, dass sie zu mehr in der Lage sind, als das, was man bisher von ihnen sehen konnte ( um bei den gerade genannten zu bleiben: Aniston - The Good Girl, Entgleist, Cake; James - Becky; Carrey - Die Truman Show, Der Mondmann, Vergiss mein nicht!; Sandler - Der schwarze Diamant ).


      Bei Julie Andrews kann ich dir folgende drei Filme empfehlen, in denen sie deutlich anspruchsvollere Rollen spielte, als jene, die sie sonst darstellte:


      1974: Die Frucht des Tropenbaums ( Drama / Thriller mit Omar Sharif )
      1966: Der zerrissene Vorhang ( Thriller von Alfred Hitchcock mit Paul Newman im Cast )
      1966: Hawaii ( Drama mit einem exzellenten Cast -> Max von Sydow, Gene Hackman, Richard Harris )

      Danke, den zerrissenen Vorhang kenn ich noch gar nicht.

      Bei Adam Sandler ist das leider eher selbstgewählt. Der finanziert ja seine Filme meistens selbst. Ist halt nur schade.

      Wobei natürlich Mary Poppins immer DIE Julie Andrews Rolle bleiben wird. Ist schon fast eine Strafe für einen Schauspieler, wenn man schon so früh in der Karriere seinen großen "peak" hat. Damals lief es echt für sie, Mary Poppins, Sound of Music, zwei große Erfolge.

      Wobei Mary Poppins wirklich ein großartiger Film ist. Leider wird der ja manchmal ein wenig belächelt, weil es eine Disney-Produktion ist, aber wenn es je einen Disney Live Action Film (der auch wirklich unter dem Disney Logo gelaufen ist) gegeben hat, der den Oskar verdient hat, dann Mary Poppins. Da ist so viel Seele in dem Film drin. Einer der Beispiele, wo ich sagen würde, dass der Film weitaus besser ist, als das Buch.