ANZEIGE

Der 32. August auf Erden (Denis Villeneuve)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Es gibt 3 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von The_Ghost.

      Der 32. August auf Erden (Denis Villeneuve)


      Nach einem Autounfall will die junge Kanadierin Simone ihrem Leben eine neue Richtung geben. Während die Zeit an einem fiktiven 32. August stillzustehen scheint, beschließt sie, ein Kind zu bekommen. Sie bittet ihren besten (platonischen) Freund Philippe, als Erzeuger zu fungieren. Dieser erklärt sich einverstanden, will aber ihrem Wunsch an einem ungewöhnlichen Ort nachkommen: der Großen Salzwüste in Utah, USA. (wikipedia)


      Regie: Denis Villeneuve
      Darsteller: Pascale Bussières, Alexis Martin
      Laufzeit: 88 Minuten
      FSK: ab 12 Jahren
      Rottentomatoes
      Metacritic
      IMDb
      Mein Filmtagebuch



      „I think storytelling is all about children. We human beings love to hear stories being told - and it first happens when you're a kid.“
      - David Chase

      ANZEIGE
      Endlich war es mir möglich, die erste Regiearbeit vom Meister Denis Villeneuve zu sehen. Villeneuves spätere Genialität lässt sich hier im Ansatz schon erahnen, sein Regietalent scheint in vielen Szenen durch, doch letztendlich muss man auch ehrlich sagen, dass Der 32. August auf Erden natürlich nicht an seine noch kommenden Filme heranreicht. Nichtsdestotrotz ist dies ein gelungener Ausflug in die Suche nach der Selbstverwirklichung, dem eigenen Selbst, sowie dem Antrieb im Leben geworden. Mit einer gehörigen Portion Weirdness, schafft es der Film einen selbst in den doch relativ häufig auftretenden Längen zu fesseln. Und auch genau diese Weirdness ist es, die den Film am Ende funktionieren lässt. Sie unterstreicht die gestellten Fragen noch einmal und kann so auf verquere Art und Weise das Interesse für diese im Grunde doch recht langweilige Geschichte wecken.
      Mein Filmtagebuch



      „I think storytelling is all about children. We human beings love to hear stories being told - and it first happens when you're a kid.“
      - David Chase

      Vor kurzem wurden 3 Frühwerke von Michael Haneke in einer schönen Edition von Camera Obscura veröffentlicht. Wie schön wäre es, wenn die Frühwerke "Cosmos", "Der 32. August auf Erden" und "Happiness Bound" von Villeneuve in einer ähnlichen Edition kommen würde.
      Kleines Pandemie-Abc für Querdenker:
      Distanzunterricht: Dis- als verneinend vorangestelltes Wortbildungselement (vgl. Dis-Harmonie) leitet diese Sprachneuprägung für nicht stattfindenden Unterricht an Tanzschulen ein.

      © Salzburger Nachrichten
      In seinem ersten Spielfilm zeigt Denis Villeneuve bereits das Können, das seine späteren Filme ausmachen wird. Auch wenn „Der 32. August auf Erden“ nicht in die Nähe seiner späteren Werke kommt. Der Film ist teilweise sehr absurd und hat einen Hang zu surrealen Momenten. Villeneuves Liebe zu großen Bildern (Stichwort: Salzwüste) scheint hier schon durch. Das Drama hat erzählerische Schwächen und leichte pacing Probleme. Ist aber dank der gelungenen Stimmung und den verschrobenen Charakteren sehenswert. Zudem sorgen viele gelungene Szenen für Spaß.