Godzilla x Kong: The New Empire

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    Es gibt 143 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von SamTrautman.

      So, ich hab den Film gestern in der Preview gesehen.

      4 Filme hat Warner Bros. bzw Legendary nun bisher in ihrem sogenannten "MonsterVerse" veröffentlicht. 1,9 Mrd. Dollar haben diese vier Filme insgesamt bisher an den Kinokassen umgesetzt.
      Da überrascht es nicht, dass die Kuh weiter gemolken wird, solange Sie Milch gibt.

      Mit Godzilla x Kong The new Empire, kommt nun der 5. Film der Reihe ins Kino.
      Nachdem Gareth Edwards vor fast genau 10 Jahren mit seinem "Godzilla" 2014 den ersten Film auf die Kinoleinwand brachte und dafür durchaus Lob bekam, folgte mit Kong: Skull Island drei Jahre später 2017 die Einführung von King Kong. Beide Filme machten ungeniert klar, hier wird auf ein zusammentreffen der beiden Kinomonster hingearbeitet.
      Trotzdem gab es 2019 dann mit Godzilla: King of the Monsters noch ne ziemliche Gurke Serviert, eher eher es dann 2021 mit Godzilla vs. Kong mitten in der Pandemie soweit war. Der Film kam eher bescheiden an, dass aufeinandertreffen der Giganten entpuppte sich als hirnloses draufhauen von 10 Minuten eher man den eigentlichen Feind zusammen bekämpfte.

      Nun Adam Wingard erneut beide Monster aufeinander treffen, in Godzilla x Kong : The new Empire, oder wie es Wingard nennt, den zweiten Teil seiner x-Reihe.



      Achtung, wer was zu lachen haben will, hier mal die ausführliche inhaltsbeschreibung des Films ;) mit all seinen wirren, seltsamen Handlungen.

      Achtung logischer Weise spoiler und viel Sarkasmus


      Spoiler anzeigen

      Ausgangssituation: Kong hängt einsam und allein in seiner Dschungelwelt rum, muss ab und an gegen paar einheimische Monster kämpfen und langweilt sich sonst größtenteils.
      Godzilla wiederum wird auf der Erde geduldet, weil der so schön die anderen Monster verprügelt und tötet. Da nimmt man schon mal Zerstörung in Überfluss in Kauf.
      Währendessen muss sich das Taubstumme Medium-Kind (Name vergessen oder verdrängt) mit Visionen herumplagen, während ihre Ersatzmutti wissenschaftliches Zeugs macht.

      Man merke an, es kann nicht schaden noch einmal das Gedächtnis mit zumindest den letzten Teil aufzufrischen. Ich hatte überhaupt keinen Plan, wer die ganzen Figuren da überhaupt sind. Zum Glück war mein Kumpel besser informiert.
      Wirklich von Bedeutung sind die Menschen aber eh nicht. Sind sie doch nur da, um irgendwie wissenschaftliches Kauderwelsch aufzusagen, verpackt in grottigen Dialogen und hektisch von a nach b zu laufen.

      Und während Godzilla nen Nickerchen im römischen Kolosseum hält (kein Scherz, tut er wirklich), hat King Kong Zahnschmerzen (kein Scherz, hat er wirklich) und sucht deshalb bei den Menschen nach nen Zahnarzt (auch kein Scherz, ist wirklich Teil der Story). Fündig wird er da bei ner Figur namens Trapper. Ne Mischung aus Chris Platt GotG Figur(nur in unlustig) und öko-Aktivist. Der zieht Kong den Zahn (wortwörtlich) so das der King wieder zurück in seine Parallelwelt gehen kann.

      Warum auch immer, beschließen die Menschen ihm in nem Raumschiff zu folgen.
      Rebecca Hall als Dr. Ilene Andrews gewinnt den "Mutter des Jahres" Preis indem sie nach einmal kurz böse gucken, ihrer quängelnden Taubstummen Adoptivtochter nachgibt und sie einfach mal so mit auf die potentiell tödliche Reise nimmt.

      König Kong findet derweil ne neue Welt inder andere Affen leben, bzw unfreiwillig als Sklaven gehalten werden. Und als wäre das nervige Menschenkind nicht schon schlimm genug, gibt es nun auch noch nen CGI Affenkind oben drauf. Gemeinsam müssen die beiden nach anfänglichen kommunikativen Missverständnissen nun gegen den bösen großen Affen-Diktator (?) vorgehen.

      Godzilla hat derweil das Nickerchen in Rom beendet und düst nach Frankreich um sich nen nuklearen Snack zu gönnen. Warum auch immer findet dies das Militär dort nicht so toll und feuert alles was man so hat auf Godzilla ab. Warum? Keine Ahnung. Godzilla ist genervt, taucht wieder ab um dann irgendwo in der Antarktis wieder aufzutauchen. Dort kämpft er dann gegen irgendein Monster, besiegt es und wird zur Magenta-leuchtenden riesen-Telekom Werbefigur. Weil das anstrengend ist, wird sich erst einmal erneut nen Schäfchen gegönnt.

      Unsere Menschen entdecken in der Zwischenzeit ein Volk was irgendwie mit dem Mädchen verwandt ist und dessen Welt irgendwie untergehen zu droht.
      Kong und Affenjunge flüchten derweil vom Bösen Affen-Diktator, entkommen kurz und denken sie haben alle Verfolger erledigt. Doch halt, einer hat natürlich überlebt und sagt seinem Führer Bescheid. Der reitet sofort auf seinen per Zauber (?) kontrollierten B-Prototyp Godzilla auf in den Kampf gegen Kong.
      Der hat es derweil auch zu den Menschen geschafft, bekommt kurz ne neue Eisen-Hightech Hand verpasst und merkt dann, dass er Godzilla's Hilfe benötigt. Dafür schwingt sich Kong schnell mal nach Ägypten (warum auch immer) um nach Godzilla zu rufen. Dieser, gerade mal wieder am pennen, erwacht und düst nach Ägypten, nur um sich dann mit Kong 5 Minuten lang zu prügeln (dachte die wären mittlerweile Freunde?).
      Erst unser Taubstummes Wunderkind, die (na wer hätte das gedacht) ne Reinkarnation einer Göttin ist, schafft es die zwei alten Streithähne zu beruhigen und mit ein wenig bitte bitte und ne Kopfnicken von Kong, willigt Godzilla dann ein und springt mit den beiden zurück in die andere Dimension.
      Gerade noch rechtzeitig, denn der Affen-Diktator ist da und so kämpfen alle gegen diesen und dessen Gehirnkontrollierten, verzauberten EisGodzilla-Verschnitt.
      Warum auch immer werden alle Beteiligte dann plötzlich nach Rio durch ein Zeitportal gezogen und dürfen sich dort ordentlich aufs Maul hauen, während höchstwahrscheinlich durch die ganze Störungsorgie 50 Prozent aller Einwohner von Rio draufgehen.
      Aber wen interessiert das schon. Der Affen-Diktator wird natürlich besiegt. Kong und Godzilla nicken sich kurz zu bevor sie wieder getrennte Wege gehen. Und während King Kong nun der neue nette König der Affenwelt ist, legt sich Godzilla wieder ins römische Kolosseum zum weiter pennen.

      Ende



      Das erste was auffällt, ja Adam Wingard weiß was vorwiegend männliche Kinder (und Erwachsene mit wenig Anspruch) sehen wollen. Immer auf die Fresse, so könnte man den Film eigentlich zusammen fassen.
      Mal prügelt sich Kong mit irgendwelchen Urzeitwesen, mal Godzilla mit irgendwelchen Kaijus. Und dann auch mal beide zusammen gegeneinander und miteinander.

      Das Kind in mir, musste sich ab und zu dabei ertappen, irgendwie auf seltsame Art und Weise bei all den sinnfreien Prügeleien ab und zu doch sowas wie unterhalten zu sein.

      Mehr bietet der Film halt aber auch wirklich nicht an Abwechslung. Mit gerade einmal 110 Minuten Laufzeit, ist vor allem der erste Teil des Films unglaublich zäh geraten. Adam Wingard versucht irgendwie seine wirre und komplizierte Story in Gang zu bringen und damit das Publikum nicht einschläft werden alle 10 Minuten schnell ein paar "Auf die Fresse" Szenen reingeschnitten.
      Hierbei harmoniert dies ganze zumindest auch mit Kongs Storyarc, während sich Godzilla fast den gesamten Film über wie ein Fremdkörper einfühlt im Film. Nahezu alle Szenen von Godzilla bis aufs Finale, sind komplett sinnlos und hätte man sich auch sparen können. Es wirkt so, als hätte Wingard lieber nen Kong Film machen wollen, aber das Studio bestand darauf Godzilla irgendwie rein zu quetschen.

      Alle menschlichen Figuren sind einem völlig egal und es wird nicht einmal versucht, den Zuschauer irgendwie für sie halbwegs zu begeistern. Die ganze Story mit dem Mädchen, ihrem Volk und den Wissenschaftlern ist so wirr und kompliziert aufgebläht, dass man nach 10 Minuten innerlich abschaltet und auf die nächsten "In die Fresse" Szenen wartet, sie teilweise sogar herbei sehnt.

      Und die zweite Hälfte des Films ist dann genau das. Kong prügelt sich, Godzilla prügelt sich, dann prügeln sich beide zusammen und dann prügeln beide gegen den Feind. Dabei wird (warum auch immer) erst in Ägypten, dann in der Parallelwelt und letztendlich in Rio gekämpft. Sinn macht das alles nicht, aber das interessiert eh niemanden, genauso wie die wahrscheinlich hundert tausende tote Menschen, die nicht mal in einem Nebensatz erwähnt werden.

      Ich bin kein Experte auf den Gebiet, denke aber mal der Film ist vollgestopft mit Fanservice und Magen-Telekom Godzilla gehört sicherlich auch dazu, ebenso wie die neue Pranke von Kong. Aber ich fand es großteils sehr ermüdend, wie Seelenlos Godzilla hier inszeniert ist. Während Kong schon in den ersten 5 Minuten des Films mehr Emotionen erlebt als alle menschlichen Figuren im gesamten Film (und die auch deutlich besser rüber bringt), bleibt Godzilla einfach ne stumpfe Kampf-Rambo Figur.

      Überhaupt, ich hab jetzt nur den 2014er Film noch halbwegs im Gedächtnis, aber kann es sein das Godzilla von Film zu Film schrumpft? Wenn ich da an die Flughafenszene denke wo allein sein Fuß sämtliche Häuser überragte, wirkt er hier in vielen Szenen ziemlich klein.

      Die CGI ist nicht so schlecht wie der Trailer es hatte vermuten lassen, schwankt von gut bis bescheiden.
      Bei Kong hat man sich deutlich mehr Mühe gegeben, als bei Godzilla. In den meisten Szenen sieht Kong gut aus. In den Kampfszenen wirkt der Film vor allem in der Fantasiewelt dann doch des öfteren wie ein Videospiel. Godzilla dagegen sieht teilweise ziemlich mies aus. Scheinbar hat man sich hier nur im Endkampf mühe gegeben auch bei ihm etwas mehr Wert auf gute CGI zu setzen.

      Insgesamt hat der Film mich besser unterhalten, als die Zwei gurken davor. Wer sinnfreie Zerstörungsorgien plus "Auf die Fresse" Szenen aus allen möglichen Blickwinkeln (und allen möglichen Orten) sehen will, ist hier richtig. Das Hirn sollte vorher zu Hause gelassen oder spätestens an der Kasse abgegeben werden und als Kinobegleitung sollte man sich am besten die besten Kumpels mitbringen und sich mit Bier eindecken. Dann kann dies durchaus nen netter Männerabend werden.

      Wer nach Godzilla Minus One, hier aber vor allem wegen Godzilla ins Kino will, kann sich meiner Meinung nach das Geld sparen. KONG Fans werden hier eindeutig mehr bedient.
      Und wer auch nur halbwegs irgendwie Anspruch erwartet, sollte gleich ganz zu Hause bleiben.

      Insgesamt Männer-Popcornkino ab 1 Promille

      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2: :stern2: :stern2: :stern2: :stern2:
      Sehr ausführliche Review. Danke mal dafür. Klingt dennoch genau nach dem, was man im Vorfeld erwartet konnte.
      Und ich werde es nicht müde zu sagen: quasi einen Film, wie in der Showa-Ära. Nur in der heutigen Zeit und mit entsprechenden FX. Der menschliche Part dient lediglich als Katalysator für das Monstergekloppe. That's it!

      Zu deiner Aussage "Es wirkt so, als hätte Wingard lieber nen Kong Film machen wollen, aber das Studio bestand darauf Godzilla irgendwie rein zu quetschen." kann ich sagen, dass Wingard bereits im Vorfeld sagte, dass Godzilla-Fans hier eher enttäuscht sein könnten, da der Film definitiv den Fokus auf Kong legt. Scheint ja auch so zu sein, wenn man deine Worte so liest.

      Ich freue mich trotzdem noch auf den Film!
      Godzilla x kong legt Mega-Start hin und übertrifft alle Erwartungen inkl. China


      Es scheint das Kinojahr für Warner zu werden. Nachdem "Dune 2" weiterhin erfolgreich in den Kinos läuft, kann sich Warner nun den zweiten Hit des Jahres auf die Fahne setzen.

      Mit dem neuesten Teil des "MonsterVerse", übertrifft man über die Osterfeiertage sämtliche Erweiterungen. Hatten die Experten für die amerikanischen Kinokassen ein Einspielergebnis zwischen 45 und 55 Mio Dollar erwartet, ging Warner bereits im letzten Business-Call am frühen Freitag morgen optimistischer mit einer Prognose zwischen 60 und 65 Mio Dollar an seine Aktionäre heran. Doch bereits nach dem erfolgreichen Start am Eröffnungstag stand fest, die Zahlen werden noch höher ausfallen. Und so sollte es kommen.

      Godzilla und Kong starten mit ihrem neusten Abenteuer auf Platz 1 der US Kinocharts und holen nach ersten Auswertungen 80 Mio Dollar am ersten Wochenende.
      Damit erreicht man den zweitbesten Start des Jahres
      (nach Dune 2 mit 82,5 Mio zum Start) und könnte in der finalen Auswertung evtl sogar noch vorbei ziehen.

      In Sachen Ticketverkäufen ist man dies bereits und kann wohl 5,5 Mio verkaufte Tickets nach der finalen Auswertung vorzeigen. Dune 2 verkaufte zum Start 4,8 Mio, holte aber mehr Umsatz durch IMAX und Überlängenzuschlag.

      Für Warners "MonsterVerse" stellt der Film den zweiterfolgreichsten Start nach "Godzilla" 2014 (93 Mio zum Start) dar.

      Die Besucher sind wie erwartet hauptsächlich männlich und dominieren in der Statistik mit satten 69 Prozent. Die Hauptzielgruppe der Besucher lag bei männlich bis 35 mit 62 Prozent. Der größte weibliche Anteil wurde in der Altersklasse 12 bis 25 mit 33 Prozent gemessen.
      IMAX machte einen Anteil von 29 Prozent und 19 Prozent nutzen die Möglichkeit den Film in 3D zu sehen.


      Wirklich in Partylaune dürfte Warner aber bei den internationalen Zahlen kommen.

      Allen voran in China überraschte der Film mit einem extrem starken Start und umgerechnet 31 Mio Dollar Umsatz am Eröffnungswochende. Dies ist der beste Start eines Hollywoodfilms in dem Land seit August 2023 (Damals "Meg 2" mit 56 Mio Dollar) und zeigt, dass man in Hollywood China noch nicht abschreiben muss in Sachen Umsatz.
      Wie heftig der chinesische Start des Films ist, zeigt das "Dune 2" bisher dort insgesamt gerade einmal umgerechnet 44 Mio eingespielt hat.

      Insgesamt startete der Film in über 30 Ländern international und holte dort zwischen Donnerstag und Sonntag früh gigantische 114 Mio Dollar.

      In Deutschland hat sich Warner nicht getraut den Film vor Ostern starten zu lassen, auch aus Angst vor Constantin-Films "Chantal im Märchenland", was angesichts der sehr guten Performance des Films die richtige Entscheidung war.
      In Deutschland sowie in vielen anderen Ländern steht der Kinostart also noch bevor.

      Weltweit steht man nach dem ersten Wochenende nun also bei 194 Mio Dollar.

      Das Budget des Films beträgt 135 Mio Dollar. Hinzu kommt eine heftige Werbekampagne von Warner mit rund 100 Mio Dollar Promotionkosten.
      Sollte der Film aber weiter so gut performen, dürfte er sehr schnell in die Gewinnzone kommen.

      Für Warner läuft das Jahr bisher also sehe gut und mit Furiosa: A Mad Max Saga im Mai, Beetlejuice Beetlejuice im September, Joker: Folie á Deux im Oktober und The Lord of the Rings: The War of the Rohirrim zu Weihnachten hat man noch einige potentielle Hits in Aussicht.

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      Da ist sie doch noch, die Forumskritik. Und sogar eine negative. So richtig zieht der Film hier im Forum scheinbar nicht. Oder vielleicht kommt noch eine Welle an Reviews. :tongue: Zumindest bei der Streaming-Premiere irgendwann im Sommer wird sich noch was tun. Auf auf greifbaren Scheiben wird der Fantasy-Actioner übrigens auch noch erscheinen. >> Click <<

      Vor 2 Tagen habe ich mir mal wieder den wahnsinnig unterhaltsamen "You're Next" von Adam Wingard angesehen. Ultrabrutaler Home-Invasion-Horror trifft auf "Kevin – Allein zu Haus"-Slapstick. Damals - bei der VÖ - haben vermutlich nicht wenige gedacht, dass wenn Wingard diese Zutaten in das Blockbuster-Kino rein bringt, dann kann das sehr, sehr unterhaltsam werden. Am Ende sind diese Filmemacher in der Sparte halt nur noch die Puppe am Ende der Fäden. Bei Wingard kann ich mir zumindest vorstellen, dass er es selbst etwas mehr übertrieben hätte.
      "Man geht schon ein Risiko ein, wenn man morgens aufsteht, über die Straße geht und sein Gesicht in einen Ventilator steckt!"
      Jepp, die Story ist teilweise etwas fragwürdig und um etwas von dem Anfang besser zu verstehen muss man offenbar einen Comic lesen, den ich mir leider nicht zugelegt habe. Kämpfe sind durchaus spaßiger Trash.

      Vermisse dennoch die Ernsthaftigkeit aus dem ersten Film ;(

      Sollte das Monsterverse noch irgendwie fortgesetzt werden, hoffe ich doch, dass man jemanden holt, der sich bei der Story richtig Gedanken macht.
      Godzilla & Kong nun bei über 360 Mio Dollar


      Am zweiten Wochenende verteidigt das Monster-Duo in Amerika den ersten Platz der US Kinocharts und spielte weitere 31,7 Mio Dollar ein.

      International ist der Film in weiteren Ländern u.a. Deutschland gestartet und konnte zwischen Donnerstag und Sonntag vormittag rund 73 Mio Dollar Umsatz machen.

      Am erfolgreichsten läuft es außerhalb der Heimat in China, wo der Film nun nach 10 Tagen bereits umgerechnet 92 Mio Dollar Umsatz erwirtschaftet hat.

      Weltweit steht der Film nun bereits bei 361 Mio Dollar.

      Damit überschreitet Warner / Legendarys sogenanntes "MonsterVerse" die 2 Mrd Dollar Einspiel Grenze mit ihren bisher 5 Filmen.

      Der Film sollte in den kommenden Tagen für das Studio in den Grünen Gewinnzone Bereich kommen.

      Das Budget des Films beträgt 135 Mio Dollar. Hinzu kommt eine heftige Werbekampagne von Warner mit rund 100 Mio Dollar Promotionkosten.
      Deutschland-Start:
      Platz 2 für Godzilla x Kong


      Sommerliches Wetter haben die Besucherzahlen in den deutschen Kinos am vergangenen Wochenende gedrückt.

      Während Warner in der letzten Woche der direkten Konfrontation mit Constantin-Films „Chantal im Märchenland“ lieber (und im Nachhinein auch besser so) aus dem Weg gegangen war, ließ man das Monster-Duo nun verspätet auch in Deutschland los.

      An "Chantal" war kein vorbei kommen, trotzdem sicherte sich man Platz 2 der Kinocharts mit 182 724 Besuchern.
      Vorgänger „Godzilla vs. Kong“ hatte es an seinem Startwochenende Ende Juni des Coronajahres 2021 auf 136.364 Besucher zum Start gebracht und insgesamt 450.915 Besucher damals in die Kinos gezogen.


      Zusammen mit dem Donnerstag holte der Film damit innerhalb von 4 Tagen 207 881 Besucher in die Kinos.
      Wie macht man sich beim Clown schon am Wochenanfang sehr beliebt?

      Richtig, mit der einen Filmanalyse, welche pingeliger nicht sein könnte. :uglylol: :D

      "Man geht schon ein Risiko ein, wenn man morgens aufsteht, über die Straße geht und sein Gesicht in einen Ventilator steckt!"
      Komme gerade aus dem Kino, und ja, mir hat der Film ebenfalls große Freude bereitet. Zugegeben, die Geschichte mag nicht sonderlich viel hergeben und auch die Dialoge wurden nicht von Shakespeare geschrieben, aber das doch auch niemand ernsthaftig jemand von dieser Art Genre-Kino, in dem es hauptsächlich um einen wieder Mal actiongeladenen Schlagabtausch zweier der wohl bekanntesten Monster-Ikonen erwartet. Was ich darüber hinaus sehr erfrischend fand, dass man in "Godzilla x Kong: The New Empire" gleichfalls einige äußerst emotiolale und dramatische Momente einbringen konnte. Die Einführung von Dan Stevens' Charakter ist eine angenehme Überraschung, der neben seines charmant-komischen Auftretens, auch mit den anderen menschlichen Charakteren gut zurecht, und offensichtlich einen Mordsspaß bei den Dreharbeiten hatte.

      "Godzilla x Kong: The New Empire" hält, was der Titel verspricht, und bietet dem Publikum beeindruckende Action, knackige visuelle Effekte und atemberaubende Farben. Auch das visuelle Storytelling und die nonverbale Kommunikation zwischen den Monstern sind gelungen.
      s-l500