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Twilight of the Dead (nach George A. Romero)

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    Es gibt 10 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Olly.

      Twilight of the Dead (nach George A. Romero)

      Twilight of the Dead

      Der legendäre George A. Romero konnte seinen Zombie-Zyklus (1968 - 2009) leider nie vollenden, da der Schöpfer von Raum und Zeit ihn zu sich ruf, bevor er "Twilight of the Dead" angehen konnte. Dieses Projekt sollte sein Untoten-Universum zu einem Abschluss bringen. Geschrieben hat er seinen Zombie-Farewell mit Paolo Zelati. Suzanne Romero, die Frau von Romero, hat mit Drehbuchautoren zuletzt am Script gearbeitet und jetzt sollen Regisseure getroffen werden. Laut ihr wäre Romero unglaublich happy, wenn dieses Projekt am Ende das Licht der Filmwelt erblicken würde. Er wollte unbedingt, dass dies sein letzter Stempel auf dem Zombie-Genre wird.

      Von der Geschichte ist relativ wenig bekannt. Die Welt ist zerstört, die Menschen verschwunden, aber es gibt tatsächlich am Ende noch einen Funken Hoffnung...

      Quelle: bloody-disgusting.com/movie/36…tting-second-chance-life/

      Es gibt im Grunde nur 2 Menschen auf dieser Welt, die da als Regisseur ran dürfen - Greg Nicotero oder Tom Savini. Oder gleich beide als Duo.

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      Twilight of the Dead - George A. Romeros Kult-Zombiereihe bekommt einen Abschluss - MOVIE-INFOS

      Auf unserer Homepage gibt es weitere Infos, beziehend auf den Hollywood Reporter. Demnach wird es also ein Sequel zu "Land of the Dead". Ja, das macht schon Sinn. Seine letzten beiden "... of the Dead"-Werke sind, naja, ich weiß bis heute nicht wirklich was Romero da vorgehabt hat. Man kann bei "Diary" ja nicht einmal "Paranormal Activity" die Schuld geben (beide aus dem gleichen Jahr). Vielleicht war Romero auch diesbezüglich wieder allen einen Schritt voraus. :D

      Aber es ist trotzdem schwierig. "Rambo 4" und "... of the Dead 4" haben mich für eines gemeinsam - beide haben ein grandioses und konsequentes Ende. 'Where do the zombies go at the end of Land of the Dead?' - Eine gute Frage. Ich tippe sie zivilisieren sich und am Ende werden sie zu dem was man nicht für möglich hält - sie werden zu Menschen. Schon deshalb wird es schwer dieses Projekt umzusetzen.

      Übrigens las ich in einem anderen Forum auch einen interessanten Namen der als Regisseur in Frage kommt - Alexandre Aja. :hammer:
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      Mir gefiel Land of the Dead überaus gut. Wäre somit nicht allzu verkehrt, dort anzuschließen. Allerdings ist auch alles eine Budgetfrage. Bei LotD hatte Romero den Rückhalt eines großen Studios und folglich wahrscheinlich auch mehr Geld zur Verfügung, was man dem Werk auf positive Weise anmerkt.

      Ob das bei Twilight of the Dead ebenfalls so sein wird, bleibt abzuwarten. Aber wie @Olly schon immer wieder erwähnt, die Frage nach dem Regisseur, bleibt vermutlich erstmal die spannendste. Aja fände ich persönlich eine sehr vielversprechende Wahl. Der kann neben seiner vielen Qualitäten auch mit ordentlichem wie schmalen Budget sehr gut umgehen.

      Diary und Survival of the Dead habe ich bis heute nicht gesehen. Lohnt sich ein Blick? Diary werde ich vermutlich aufgrund des Stilmittels (Found Footage) weiterhin meiden, aber Survival vielleicht?
      Bei "Diary" und "Survival" merkt man, dass Romero wieder die Low Budget-Schiene bediente. "Diary" sollte laut ihm ja generell nur auf DVD erscheinen. Man merkt "Land" hat ihm eine Menge abverlangt. Leute wie Carpenter, Romero oder auch Garris, die haben einfach keinen Bock auf Studio-Arbeit. Die Kreativität ist stark eingeschränkt und der Dreh meist purer (negativer) Stress.

      "Diary" finde ich gar nicht schlecht, ich bin aber generell ein großer Fan vom Stilmittel "Found Footage". Der Film wirkt an manchen Stellen, als hätte ihn die Protagonisten, die Studenten, auch gleich selbst gedreht. Man muss ihn als separaten Zombiefilm ansehen, mit den 4 Vorgängern (ich finde sie alle großartig) kann der in keinster Weise mithalten. Es ist quasi ein Remake von "Night" verpackt als Road-Movie mit teils heftig wackelnder Kamera-Arbeit. ^^

      "Survival" habe ich einmal gesehen. Ich schließe mich den meisten an, es ist nicht nur der schlechteste seines Flesh Eating-Zyklus, sondern auch sein schlechtestes Werk. Wobei die Story mit der Vetternwirtschaft vielleicht die faszinierendste seit "Day" ist. Erinnerte mich stark an diese eine bekannte Geschichte eines "Lucky Luke"-Comics. Kenneth Welsh ist aber sehenswert im letzten Romero-Film.

      Aber halten wir mal fest:

      # Sohnemann George Cameron Romero will die Vorgeschichte von "Night" verfilmen, als "Rise of the Living Dead",
      # Töchterchen Tina Romero möchte mit "Queens of the Dead" Transsexualität in das Sub-Genre reinbringen,
      # Matt Birman (ein langjähriger Second Unit-Regisseur von Romero) möchte gerne "Road of the Dead" drehen,
      # und jetzt will seine Witwe Suzanne mit "Twilight of the Dead" einen denkwürdigen Abschluss liefern.

      Die ersten 3 Projekte kann man eigentlich schon mal vergessen. Da tust sich scheinbar auch nichts mehr. Der Name George A. Romero reicht wohl nicht aus, um finanzielle Mittel zu garantieren. Vermutlich ist es auch besser so.
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      Rise kommt nicht als Film. Die Geschichte wird in Amerika als mehrteiliges Comic im Heavy Metal Verlag veröffentlicht.

      Suzanne kümmert sich eigentlich sehr gut um Onkel Georges Vermächtnis (z.B. mit der George A. Romero Foundation). Bei ihr ist das Ganze wahrscheinlich besser aufgehoben als bei wem anderen. Warten wir einmal ab wie es weitergeht. Das Ganze muss ja auch einmal finanziert werden.
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      Olly schrieb:

      Nein, nein, "Rise" sollte schon ein Film werden. Quelle!

      Bitte korrekt lesen.
      Ich habe nicht geschrieben dass er nicht als Film kommen hätte sollen. Ich habe geschrieben dass er nicht als Film kommt.

      Und das ist auch so. Rise of the Dead bzw. Rise heißt jetzt The Rise und kommt als Comic (bzw. gibt es ihn in den USA glaube ich schon): heavymetal.com/heavy-metal-new…zombie-prologue-the-rise/

      bloody-disgusting.com/comics/3…metal-magazine-exclusive/
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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „MacReady“ ()

      Interessant. Das habe ich gar nicht mitbekommen. Es wäre wünschenswert, wenn es bei den Comics bleiben würde, denn der Sohnemann ist leider ein katastrophaler Regisseur.
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      Olly schrieb:

      Interessant. Das habe ich gar nicht mitbekommen. Es wäre wünschenswert, wenn es bei den Comics bleiben würde, denn der Sohnemann ist leider ein katastrophaler Regisseur.

      Ja nicht jeder bekommt das Talent vererbt. ;)

      Bei Twilight kann ich mir hingegen viel Gutes vorstellen, da Suzanne (nicht die Mutter seiner Kinder, sie hat Onkel George 2005 kennen gelernt) den Namen ihres Gatten sehr hoch hält und viel macht um seine Filme weiterhin bekannt zu halten (mit kostenlosen Videomeetings mit Stars aus alten Filmen, z.B. vor kurzem zum Jubiläum von Knightriders).

      Road of the Dead finde ich auch nicht so übel. Wobei ich gehört habe dass da die Finanzierung auch nicht leicht ist, und deshalb so gut wie kein Fortschritt ist.

      Bei den anderen genannten Projekten hoffe ich dass sie im Projektstatus bleiben. Nur weil man Romero heißt bedeutet dass nicht dass man das Erbe gut fortführt. Da hört sich viel nach Geldmacherei an.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „MacReady“ ()

      Olly schrieb:

      Nein, nein, "Rise" sollte schon ein Film werden. Quelle!


      Jo, aber ist halt auch schon 4 Jahre her, was die Quelle sagt.

      Hier mal etwas Neueres:

      bloody-disgusting.com/comics/3…metal-magazine-exclusive/

      Edit: Sorry, habe den Post hier lange aufgelassen aber nicht refreshed X(

      Habe aber bei Rise die dezente Angst, dass der den Karren an die Wand fährt ohne Sinn und verstand. Die Handlung mit dem Affen und Wissenschaftlermist spielt latent auf dem Rücken von 28 Days Later auf.
      Außerdem lässt das unberücksichtigt, dass in Romeros Dead-Reihe die Toten auch ohne Biss wiederbelebt werden. Das gibt es in Dawn of the Dead und Land of the Dead zu erleben (bei letzterem allerdings nur im DC).

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Kaibear“ ()

      Romero und Russo haben ja selbst alles im Dunkeln gelassen. Es gibt zwar diese eine tolle Szene (in der ein schwer erkennbarer Romero einen Journalisten spielt), dort wurde darauf hingewiesen, dass es sich um radioaktive Strahlen handeln könnte in Verbindung mit einer zurückgekehrten Raumsonde. Also man erkennt auch ein wenig den Einfluss der "Quatermass"-Filme, speziell "Schock" von 1955. Dann wiederum hießt es von einer anderen Person dies sei alles nur Spekulation. Im Grunde weiß man ja nicht einmal, ob die Toten wirklich aus den Gräbern gestiegen sind. Dagegen spricht die Eröffnungsszene. Also vieles - wie so oft im experimentalen Genre-Film - wird im Dunkeln gelassen und das ist gut so.

      Also einem Prequel stehe ich schon skeptisch gegenüber, speziell als Film, denn der Look wird wohl vermutlich an die anderen mauen und billigen Zombie-Filme erinnern. Man denke nur mal an "Night of the Living Dead: Re-Animation". Da wird mir heute noch schlecht. <X
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